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SUMMARY:Vortrag: NS-Unrechtsjustiz im Lande Braunschweig
DESCRIPTION:Im Landgericht Braunschweig tagte ab dem Frühjahr 1933 das Sondergericht Braunschweig\, das zu einem zentralen Instrument der NS-Unrechtsjustiz in der Region wurde. Es fällte etwa 3000 Urteile gegen mehr als 7000 Männer und Frauen aus dem Freistaat\, darunter viele Kritikerinnen und Kritiker des NS-Systems. Ausgesprochen wurden 92 unmenschliche Todesurteile gegen angebliche „Volksschädlinge“\, darunter auch Jugendliche wie Erna Wazinski. Der 18jährige Günther Morgenstern wurde\, obwohl noch nicht einberufen\, wegen „Wehrdienstentziehung“ verurteilt und in Wolfenbüttel mit der Guillotine hingerichtet.\nUmrissen wird auch die Rolle der mehr als 20 Amtsgerichte des Freistaates Braunschweig in der NS-Zeit\, die noch nicht gänzlich erforscht ist. Thema sind ebenso Urteile gegen Amsterdamer Juden\, die von militärischen Gerichten\, sog. Feldgerichten\, verurteilt wurden. \nDer Vortrag zur NS-Unrechtsjustiz im Lande Braunschweig wird von Arnuld Heinemann gehalten.
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SUMMARY:INDUSTRIEKULTUR verführt - Wo Büssing und Wolters ruhen
DESCRIPTION:Das Forum Industriekultur e.V. aus Braunschweig lädt zum Spaziergang über den Braunschweiger Hauptfriedhof ein. Unter der Leitung von Dipl.-Ing. Guido Haas erfahren Besucherinnen und Besucher mehr über die 130jährige Geschichte des Friedhofes und über prominente Bestattete. Den Schwerpunkt der rund zweieinhalbstündigen Begehung bilden Grabstätten von Industriellen und Unternehmern. Darunter befinden sich unter anderem der Pionier des Lastkraftwagen- und Omnibusbaus Heinrich Büssing (1843-1929) oder der Maschinenentwickler und Freimaurer Julius Konegen (1857-1916).
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SUMMARY:Podiumsdiskussion: (Ohn)Macht der Multilateralität? Der Beitrag von Bildungsmedien für eine friedliche Weltordnung.
DESCRIPTION:75 Jahre Leibniz-Institut für Bildungsmedien/Georg-Eckert-Institut und 80 Jahre UNESCO. \nGemeinsam mit hochkarätigen Gästen wollen wir uns über die Zukunftsperspektiven der internationalen Bildungsmedienarbeit austauschen: Welche Rolle können internationale Organisationen und multilaterale zivilgesellschaftliche Netzwerke in der politisch-historischen Bildung vor dem Hintergrund einer zunehmend polarisierten Welt einnehmen? Wie können Bildungsmedien dazu beitragen\, erstarkenden Nationalismus und imperiales Machtstreben kritisch zu reflektieren? Wie können multilaterale Verständigung und Kooperation mit dem Ziel einer friedlichen Weltordnung gestaltet werden?\nWir freuen uns auf unsere Gäste:\n·Dr. Thorsten Kornblum\, Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig (Grußwort)\n·Anke Reiffenstuel\, Beauftragte für Bildungs- und Wissenschaftsdiplomatie\, Auswärtiges Amt Berlin (Grußwort und Podium)\n·Karel Fracapane\, Programme Specialist\, UNESCO (Podium)\n·Alain Lamassoure\, Founding President des Observatory on History Teaching in Europe\, OHTE (Podium)\n·Steven Stegers\, Executive Director\, EuroClio (Podium) \nHiermit möchten wir Sie informieren\, dass noch Plätze für die Veranstaltung verfügbar sind. Die Anmeldung ist bis zum 1. Juni 2026 per E-Mail  unter veranstaltungen@gei.de oder telefonisch unter 0531/590 99 255 möglich.\nDie Podiumsdiskussion wird in englischer Sprache abgehalten. Im Anschluss laden wir Sie zu einem Empfang im Garten des Instituts ein.
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SUMMARY:Gespräch zum Appell: Nein zum Umbau von VW zur Kriegswirtschaft
DESCRIPTION:Im März diesen Jahres haben sich Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen VW-Werken\, Betriebsratsmitglieder und gewerkschaftliche Vertrauensleute\, mit einem Appell an die Öffentlichkeit und an alle Beschäftigten bei VW gewandt:\nNein zum Umbau auf Kriegswirtschaft!\nDarin betonen sie mit Blick auf Aussagen des Managements\, auf die Zukunft des Osnabrücker Werkes und den Abbau von Kapazitäten in der Autoproduktion: „Wer uns damit sichere Arbeitsplätze verspricht\, versucht auf üble Weise\, die Existenzängste der Belegschaften in der Autoindustrie auszunutzen“.\nAuf Einladung des Wolfsburger Bündnisses „Nein zur Wehrpflicht“\, der Partei Die Linke und der DKP und wird Stephan Krull\, einer der Erstunterzeichner\, den Appell vorstellen und mit uns diskutieren. Stephan war viele Jahre Mitglied des Betriebsrates hier im Werk und ist Sprecher des Gesprächskreises der Rosa-Luxemburg-Stiftung „Zukunft Auto\, Umwelt\, Mobilität“. \nAuf der Veranstaltung kann der Appell von VW-Kolleginnen und Kollegen unterzeichnet werden
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LOCATION:Nachbarschaftshaus Neuland\, Schillerstraße 18a\, Wolfsburg
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SUMMARY:Festival Theaterformen 2026 - Eröffnung
DESCRIPTION:Beginn in der JVA mit einem Auszug aus Emergency Routine von Public Movement\, bevor es anschließend im Großen Haus des Staatstheater mit Diana Niepces Hornfuckers weitergeht – einem buchstäblichen Ins-Wanken-Geraten gesellschaftlicher Normen. \nMit dem Projekt NO PRISON setzt das Festival einen Schwerpunkt auf das Thema Gerechtigkeit. Fünf Künstler*innen bzw. Kollektive setzen sich in ortsspezifischen Arbeiten mit dem Ort\, seiner Geschichte und unterschiedlichen Utopien von Freiheit auseinander. Der Parcours UNTIL WE ARE ALL FREE führt das Publikum in kleinen Gruppen durch die Zellen des ehemaligen Frauentrakts sowie an weitere Orte im Gebäude und auf dem Gelände. \nErgänzt wird das Programm durch ein umfangreiches Rahmenprogramm auf dem Gefängnisgelände mit Gesprächsformaten\, Spaziergängen\, einem Open-Air-Kinoabend\, einem Vortrag\, Führungen\, einer Installation sowie Silent Discos im Festivalzentrum\, das sich in diesem Jahr ebenfalls in der JVA Rennelberg befinden wird. \n 
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