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SUMMARY:GEAS. Praktische Folgen eines unmenschlichen Systems - Veranstaltung im Refugium
DESCRIPTION:Das Refugium e.V. in Kooperation mit Clara Bünger MdB (Referentin) und Jorrit Bosch MdB (Moderation) laden zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung zum neuen Gemeinsamen Europäischen Asylsystem (GEAS) ein. Unter dem Titel „GEAS. Praktische Folgen eines unmenschlichen Systems“ werden die bevorstehenden Änderungen im europäischen Asylrecht sowie deren konkrete Auswirkungen auf Geflüchtete\, Beratungsstellen und Unterstützungsstrukturen beleuchtet. Für die Diskussion sind zusätzlich Atakan Koçtürk (SPD) und ein Vertreter der Seenotrettung (angefragt) eingeladen.\n\nDie Veranstaltung richtet sich an Haupt- und Ehrenamtliche aus der Flüchtlingsarbeit\, Beratungsstellen\, Initiativen\, Sozialarbeit\, Zivilgesellschaft sowie interessierte Bürger:innen. Im Mittelpunkt stehen dabei die praktischen Fragen:\nWas genau ändert sich ab Juni 2026? Welche Menschen werden besonders betroffen sein?\nWelche Folgen ergeben sich für Beratung und Begleitung?\nWie verändern sich Zugang zu Verfahren\, Unterbringung und soziale Rechte?\nWelche Handlungsmöglichkeiten bleiben für Unterstützungsstrukturen und Zivilgesellschaft?\n\nDie Reform wird von vielen Menschenrechts- und Flüchtlingsorganisationen massiv kritisiert. Sie warnen vor einer weiteren Entrechtung Schutzsuchender\, der Ausweitung von Lager- und Grenzverfahren sowie einer zunehmenden Abschottung Europas. Gleichzeitig stehen Beratungsstellen und Unterstützungsnetzwerke vor neuen rechtlichen und praktischen Herausforderungen. Die Veranstaltung möchte einen verständlichen Überblick über die neue Rechtslage geben\, Erfahrungen aus der Praxis zusammenbringen und Raum für Austausch\, Fragen und Diskussion bieten.
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LOCATION:Refugium\, Steinweg 5 Hinterhof\, Braunschweig
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SUMMARY:„Bis ein Ort erinnert“ - Dokumentarfilm über die Auseinandersetzung um Erinnerungskultur in Braunschweig
DESCRIPTION:Im Rahmen des 25. Jubiläums der Gedenkstätte Schillstraße entstand der Dokumentarfilm „Bis ein Ort erinnert“. Im Anschluss an\ndie Vorführung findet ein Filmgespräch statt mit: Sarah K. Becker (Regisseurin)\, Dr. Stina Barrenscheen-Loster (Leiterin Gedenkstätte Schillstraße) Prof. Dr. Anja Hesse (Kulturdezernentin)\, Paul Pockrandt (VVN-BdA)\, David Janzen (Rechtsextremismusexperte)\nMit dem Film widmet sich Regisseurin Sarah K. Becker einem lange verdrängten Kapitel der Braunschweiger Stadtgeschichte: dem ehemaligen KZ-Außenlager Schillstraße. Der 39-minütige Film erzählt von zivilgesellschaftlichem Protest\, politischen Konflikten und dem langjährigen Ringen um einen angemessenen Erinnerungsort für die Opfer des Nationalsozialismus.\nÜber Jahrzehnte blieb die Geschichte des KZ-Außenlagers Schillstraße nahezu unsichtbar. Das Gelände war überbaut\, die Erinnerung verdrängt. Erst in den 1990er Jahren formierte sich öffentlicher Widerstand gegen dieses Schweigen. Bürger*inneninitiativen\, antifaschistische Gruppen und engagierte Einzelpersonen forderten ein würdiges Gedenken an die ehemaligen Häftlinge und\nstellten die Frage\, warum dieser Ort so lange aus dem Stadtbild und dem kollektiven Bewusstsein\nverschwinden konnte.\n„Bis ein Ort erinnert“ macht deutlich\, dass Erinnerung nicht selbstverständlich ist\, sondern gesellschaftlich ausgehandelt wird. Der Film zeigt\, wie die Konflikte schließlich zur Einrichtung der Gedenkstätte Schillstraße im Jahr 2000 führten – und warum die Frage nach einem angemessenen Gedenken bis heute aktuell bleibt.\nMitwirkende im Film sind unter anderem David Janzen\, Georg Halupczok\, Prof. Dr. Anja Hesse\, Antje Kämpfe\, Paul Pockrandt und Dr. Gerhard Wisocky.
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LOCATION:Universum Filmtheater\, Neuer Straße 8\, Braunschweig\, 38100
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