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SUMMARY:Schweigemarsch für die Menschen in Gaza
DESCRIPTION:Schweigemarsch gegen das Morden in Gaza in derBraunschweiger am Innenstadt am 4. Juni 2025. Foto:Andreas Matthies\nDie humanitäre Lage der Menschen in Gaza ist weiterhin dramatisch\, trotz der derzeitigen Verhandlungen. Die Menschen in Gaza hungern und verhungern\, die Versorgung ist völlig unzureichend. An Lebensmittelausgabestellen der Gaza Humanitarian Foundation werden sie vom israelischen Militär beschossen. \nAufgrund dieser massiven zerstörerischen Gewalt ruft das Friedensbündnis Braunschweig erneut zu einem Schweigemarsch am Donnerstag\, den 9. Oktober um 17 Uhr vor der Schlossfassade am Reiterdenkmal vor der Bibliothek auf.\n\nBitte gerne weiterleiten! Zudem wäre es schön\, wenn Ihr wieder Eure Plakate mitbringen würdet!\n\nFolgende Regeln bitte beachten:\n– Wir tragen unseren Protest auf Schildern/Plakaten am Körper.\n– Wir gehen schweigend im Abstand von 2-3 Meter hintereinander durch die Stadt.\n– Es werden keine längeren Gegenstände\, wie Stangen\, Teleskopstangen\, Stöcke\, Latten mitgetragen -Fahnen bitte am Körper tragen.\n– Beim Überqueren von Straßen versuchen wir zusammen zu bleiben und warten auf die anderen.\n– Wir lassen uns nicht provozieren\, sondern antworten mit Schweigen\, wie es die Masse der Bevölkerung leider tut.
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SUMMARY:Buchvorstellung und Lesung in der Gedenkstätte Wolfenbüttel
DESCRIPTION:Johannes Bollen liest aus „Rattenkraut im Labor. Wie die Oldenburger NS-Justiz einen\nmutmaßlichen Mordfall strafte“ \nTermin: Donnerstag\, 9. Oktober 2025\, 18 – 19:30 Uhr\nOrt: Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel\, Dokumentationszentrum\, Am Herzogtore 13\, 38300 Wolfenbüttel\, (Zugang über den Parkplatz der Volksbank) \nIn seinem neuen Buch rekonstruiert der niedersächsische Regionalhistoriker und Heimatforscher Johannes Bollen einen Giftmordprozess vor dem Landgericht Oldenburg während der NS-Zeit. Bei einer Lesung in der Gedenkstätte Wolfenbüttel stellt er seine Forschungen der Öffentlichkeit vor. \nAusgangspunkt ist ein anonymer Brief\, den der Ortsgendarm Bernhard Edel am 21. Februar 1936 erhält. Darin lautet die Anschuldigung: „Giftmord! Aufklärung!“. Im Zentrum steht der Landarbeiter Anton Stienken\, dem vorgeworfen wird\, seine Ehefrau mit Arsen vergiftet zu haben. Der Fall mündet in ein Todesurteil – gefällt am 4. April 1937 vom Landgericht Oldenburg und am 4. November 1937 im Strafgefängnis Wolfenbüttel vollstreckt. \nErst kurz zuvor hatte das Reichsjustizministerium dort eine Hinrichtungsstätte für Norddeutschland einrichten lassen. Das Urteil gegen Anton Stienken war eines der ersten Todesurteile\, die dort vollstreckt wurden. Bollen zeichnet den Weg von der Anzeige über die Ermittlungen bis zur Hinrichtung minutiös nach. Mit erzählerischem Gespür und kritischem Blick zeigt er auf\, wie die NS-Justiz im Fall Stienken agierte – und warum der Angeklagte gegen das System keine Chance hatte. \nDie Lesung bietet einen Einblick in ein bislang wenig beachtetes Kapitel der regionalen NS-Geschichte und lädt zum Gespräch über Justiz und Unrecht ein.\nDie Teilnahme ist kostenlos\, eine Anmeldung wird erbeten.\nTel.: 05331 – 9355 010\nE-Mail: wolfenbuettel@stiftung-ng.de
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