Fake-Shops nutzen geklaute persönliche Daten Verbraucherin aus Niedersachsen Opfer von Identitätsdiebstahl

 

        Fake-Shops weiterhin großes Problem; zunehmend professioneller aufgemacht 

  • Persönliche Daten einer Verbraucherin für Impressum von Fake-Shop genutzt 
  • Verbraucherzentrale Niedersachsen gibt Tipps, was Opfer von Identitätsmissbrauch beachten sollten 

Braunschweig, 28.08.2018 – Es ist ein Albtraum: Der eigene Name und die Privatadresse tauchen im Impressum eines Fake-Shops auf, Forderungen per Telefon und E-Mail häufen sich. So ist es einer Verbraucherin aus Niedersachsen ergangen – und sie ist kein Einzelfall. Waren Fake-Shops bisher an holprigen Formulierungen und unvollständigen Kontaktdaten zu erkennen, sind sie inzwischen oft sehr professionell gemacht. Für das Impressum verwenden sie zunehmend gestohlene reale Daten. Das macht es Verbrauchern immer schwerer, unseriöse Angebote zu erkennen. Gleichzeitig steigt das Risiko, Opfer von Datenmissbrauch zu werden.  

Identitätsmissbrauch ist kein neues Phänomen: Persönliche Daten werden abgefischt und etwa für die Bestellung bei Online-Shops verwendet. Die Opfer bemerken erst etwas, wenn Rechnungen oder Inkassoschreiben ins Haus flattern. Aktuell kommt noch ein weiterer Missbrauchsfall dazu. „Fake-Shops verwenden zunehmend geklaute persönliche Daten für Kontaktadressen und Impressum“, erklärt Kathrin Körber, Rechtsexpertin der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Die Opfer werden plötzlich mit Forderungen von Kunden konfrontiert, die vergebens auf die bestellte Ware warten. So ist es auch einer Verbraucherin aus Niedersachsen ergangen. Als sie die entsprechende Website aufrief, fand sie ihren eigenen Namen sowie die private Anschrift im Impressum. 

„Für Betroffene ist das natürlich ein Schock. Sie fühlen sich hilflos, das Vertrauen in  
Online-Angebote ist dahin“, sagt Körber. Wichtig sei in dieser Situation, sofort Strafanzeige zu stellen, um Forderungen an die Polizei weiterleiten zu können. Auch sollten alle Vorgänge per Screenshots gesichert und gut dokumentiert werden. „Wir raten Betroffenen außerdem, bei der SCHUFA und anderen Auskunfteien eine kostenlose Selbstauskunft zu stellen sowie auf den Datenmissbrauch hinzuweisen“, so Körber. So können negative Einträge verhindert werden. „Zudem bietet die SCHUFA Opfern von Identitätsmissbrauch an, sich durch einen Eintrag im Datensatz vor erneutem Betrug zu schützen“, erklärt Körber. Voraussetzung sei eine Strafanzeige bei der Polizei. 

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen bietet Informationen zum Identitätsmissbrauch, Tipps zum Enttarnen von Fake-Shops und einen Musterbrief zur Einholung einer kostenlosen SCHUFA-Selbstauskunft. 

 

„Grenzenlose Möglichkeiten" – Ausbildung und Studium beim Zoll

Die Agentur für Arbeit hat am 16. August um 16.00 Uhr den Zoll zu Gast im Berufsinformationszentrum (BiZ) in Braunschweig.
 
Am Donnerstag, 16. August um 16.00 Uhr ist der Zoll zu Gast im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit Braunschweig am Cyriaksring. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten.
 
Andreas Löhde vom Hauptzollamt informiert zu Einstellungsvoraussetzungen sowie Verlauf und Inhalte der Ausbildung bzw. des Studiums und den Einsatzmöglichkeiten. 

 

In Braunschweig warten noch 674 Ausbildungsplätze auf Bewerber

Schokolade geht immer, auch im Job. Denn lecker kann man lernen – zum Beispiel als Auszubildender zum Süßwarentechnologen. Foto NGG
 

Last-Minute-Lehrstellen zu besetzen: Zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres sind in Braunschweig noch 674 offene Ausbildungsplätze bei der Arbeitsagentur gemeldet. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten hingewiesen. Die NGG appelliert dabei an Schulabgänger, sich auch in der Lebensmittelbranche umzugucken. „Vom Industriekaufmann bis zur Getränke-Laborantin – die Ernährungswirtschaft bietet ein breites Spektrum, viele Perspektiven und tariflich abgesicherte Arbeitsbedingungen“, sagt NGG-Geschäftsführer Manfred Tessmann. Auch in Braunschweig gibt es in der Branche laut Arbeitsagentur noch offene Ausbildungsplätze.

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Ein Öko-Züchter in der Wolfs-Falle

AZ Uelzen - 08.03.18:

"Landwirt holt Rinder zum Schutz in Stall – nun nimmt Neuland sein Fleisch nicht an

Reinhard Dehrmann aus Bahnsen hat aus Angst vor dem Wolf seine Rinder vorzeitig in den Stall geholt. Nun sinkt sein Einkommen, denn er bekam vom Verein Neuland eine Vermarktungssperre. (...)"

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Nahrungsergänzungsmittel - Hauptärgernis sind Werbeversprechen

"Pressemitteilung"

 

Ein Jahr klartext-nahrungsergänzungsmittel.de
Verbraucher ärgern sich über Werbeversprechen

 


 Internetauftritt der Verbraucherzentralen erfolgreich gestartet
 Hauptärgernis sind Werbeversprechen, vor allem bei Online- und Direktvertrieb
 Verbraucherzentralen präsentieren zwei neue Kurzfilme auf der Grünen Woche

Weit über eine halbe Million Ratsuchende haben den Internetauftritt Klartext-Nahrungsergänzung der Verbraucherzentralen bisher genutzt. Ob „Massiver Muskelaufbau“ oder „Schönheit von innen“ – Hauptärgernis sind Werbeversprechen, insbesondere beim Online- oder Direktvertrieb. Um mit typischen Irrtümern aufzuräumen, präsentieren die Verbraucherzentralen jetzt zwei neue Videos zu Gelenkmitteln, Sportler- und Anti-Aging-Produkten. Sie sind ab dem 19. Januar auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin zu sehen.
Seit Beginn des Internetportals Klartext-Nahrungsergänzung im Januar 2017 sind rund 650 Fragen und Beschwerden eingegangen. Die Auswertung zeigt, dass vermehrter Informationsbedarf zu Produkten aus Direktvertrieb und Internet besteht. Werden Nahrungsergänzungen von Freunden, Verwandten und Bekannten zu Hause angeboten, ist es besonders schwer, die Produkte rational zu bewerten. Hinzu kommt, dass mündliche Aussagen der selbstständigen Verkäufer für die zuständigen Behörden kaum überprüfbar sind. Doch auch Beschwerden zu Internetshops gehen immer wieder ein. Wie brisant das Thema ist, zeigen die Untersuchungen und Warnungen zu Mitteln mit gefährlichen und teilweise illegalen Zutaten, beispielsweise Schlankheitskapseln mit Sibutramin. Auch unseriöse Vertriebswege, wie Abo-Fallen, bereiten immer wieder Probleme.

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Sparsam durch den Winter!

Pressemitteilung"

Bedarfsgerechtes Heizen, richtiges Lüften und ein guter Wärmeschutz – auch mit kleinen Maßnahmen können Verbraucher spürbar Energie und Geld sparen. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale gibt Tipps, wie Heizenergie möglichst effizient genutzt wird.

Behaglichkeit und Beheizung
Im privaten Haushalt entfällt rund 70 Prozent des Energieverbrauchs auf die Heizenergie. Wichtig: Die Heizleistung sollte sich nach dem Wärmebedarf des Haushalts richten und nicht zu hoch eingestellt sein. An der Regelung des Heizkessels lässt sich dies überprüfen und ggf. auf den tatsächlichen Bedarf einstellen. Behaglichkeit und sparsamer Betrieb sind dann kein Widerspruch!
Um Wärmeverluste an den Heizleitungen in kalten Räumen zu vermeiden, sollten Rohre und Armaturen komplett isoliert sein. Die Dämmstoffstärke entspricht dabei etwa dem Leitungsquerschnitt.

Extratipp: Auch die Heizungspumpe überprüfen. Wer ein altes Modell gegen eine moderne, hocheffiziente Pumpe tauscht, spart bis zu 80 Prozent des Stromverbrauchs der Heizung ein.

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Erfolgreiche Klage gegen innogy: Keine Werbeanrufe ohne Einwilligung

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Ungewollter Anbieterwechsel nach Telefonwerbung – Marktwächter Energie für Niedersachsen erzielt Unterlassungsverpflichtung

Werbeanrufe ohne vorherige Einwilligung des Kunden sind in Deutschland verboten. Dennoch versuchen Energieversorger immer wieder, per Telefon Neukunden zu gewinnen. Oft werden hohe Einsparungen versprochen und beiläufig persönliche Daten abgefragt – kurze Zeit später flat-tert ein neuer Energievertrag ins Haus. Der Marktwächter Energie für Nieder-sachen hat gegen diese Praxis der innogy SE geklagt und jetzt ein Versäum-nisurteil erwirkt: Das Gericht verbietet innogy, Verbraucher zu Werbezwecken anzurufen, wenn sie dies vorab nicht ausdrücklich erlaubt haben.
Mehrere Verbraucher aus der Region Hannover hatten sich an den Marktwächter Energie für Niedersachsen gewandt. Nach ungewollten Werbeanrufen der Firma MDV Mitteldeutsche Verwaltungsgesellschaft Limited hatten sie Energieverträge der innogy SE erhalten – obwohl sie sicher waren, dem Wechsel nie zugestimmt zu ha-ben. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat gegen das Unternehmen geklagt und ein Versäumnisurteilt erwirkt: innogy darf ohne zuvor ausdrücklich erteilte Er-laubnis keine Verbraucher anrufen oder von Vermittlern anrufen lassen. Das Unter-nehmen hatte es zunächst abgelehnt, eine Unterlassungserklärung zu unterschrei-ben, war dem anschließenden Gerichtstermin dann aber ferngeblieben.

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Tierrechtler loben Geflügelfleischkonzern - Wiesenhof investiert in Kunst-Fleisch

TAZ – Jost Maurin – 5.1.2018

Das Unternehmen unterstützt die Entwicklung von Fleisch aus der Retorte. Die Tierrechtsorganisation Peta sieht darin einen Erfolg für sich.
BERLIN taz: Deutschlands größter Geflügelfleischkonzern PHW/Wiesenhof steigt in die Entwicklung von künstlich hergestelltem Fleisch ein. An dem israelischen Start-up Supermeat habe die Firma eine Minderheitsbeteiligung erworben, sagte PHW-Vorstandsvorsitzender Peter Wesjohann der Deutschen Presse-Agentur. Die Tierrechtsorganisation Peta reklamierte diesen neuen Teil der Konzernstrategie als Erfolg für sich.
Das Unternehmen, das immer wieder im Zentrum von Tierschutzskandalen stand, kündigte auf taz-Anfrage an, SuperMeat sowohl bei „Forschung und Entwicklung als auch im Bereich der strategischen Positionierung auf dem europäischen Markt“ zu beraten. „Peta und Wiesenhof haben 2012 über diese Strategie und diese neue Entwicklung gesprochen, und das hat durchaus als Denkansporn bei Wiesenhof gefruchtet“, sagte der Leiter der Rechts- und Wissenschaftsabteilung, Edmund Haferbeck, der taz. Die Tierschützer und die Fleischproduzenten hatten damals nach jahrelangen Auseinandersetzungen in den Medien und vor Gericht einen Dialog begonnen.
Wesjohann erklärte nun, er sehe das Engagement bei SuperMeat „weniger als rein finanzielles Investment, sondern vielmehr als den Beginn einer strategischen Partnerschaft“. Er gehe davon aus, dass es in einigen Jahren eine Nachfrage nach künstlich erzeugtem Fleisch geben werde, ähnlich wie nach veganen Fleischersatzprodukten, die Wiesenhof bereits anbietet. Wie hoch die PHW-Beteiligung an dem israelischen Unternehmen ist, sagte er nicht. Weitere Investoren kommen unter anderem aus den USA.

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Was für ein fieses Lobby-Manöver

Wie die Nährwert-Ampel der Lebensmittelindustrie uns in die Irre führt...

Die Lebensmittel-Ampel ist zurück - und hat eine überraschende Fürsprecherin gefunden: die Lebensmittelindustrie. Nachdem die Konzerne jahrelang erbittert gegen eine farbliche Nährwert-Kennzeichnung kämpften, wollen Nestlé, Coca-Cola und Co. nun eine EU-weite Ampelkennzeichnung nach eigenem Modell einführen. Der Haken? Die Kriterien sind viel zu lasch, die Industrie-Ampel lässt Produkte gesünder aussehen, als sie sind.

So trickst die Lebensmittelindustrie

WestfalenBahn sucht Lokführer zur Ausbildung - Infoveranstaltung in Braunschweig Hbf am 13.01.2018

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WestfalenBahn sucht Lokführer zur Ausbildung

Infoveranstaltung in Braunschweig Hbf am 13.01.2018

Bielefeld/Braunschweig, 05.01.2018: Vor zwei Jahren hat die WestfalenBahn die RE-Linien 60/70 (Rheine – Minden - Hannover - Braunschweig/Helmstadt und Bielefeld – Braunschweig) mit neuen hochmodernen Elektrotriebwagen des Typs KISS übernommen. Zur Verstärkung unserer Teams stellen wir weitere Mitarbeiter/innen ein, die Bewerbungsfrist für die Ausbildung zum Lokführer beginnt jetzt.
9 Monate dauert die zertifizierte Ausbildung zum „Triebfahrzeugführer“, wie die Lokführer heute offiziell heißen. Nach bestandener Prüfung bekommt man seinen Führerschein überreicht und ist anschließend mit 7.000 PS unterwegs zwischen Braunschweig und Bielefeld bzw. Rheine.

Die WestfalenBahn (WFB) sucht für die Dienststelle Braunschweig Lokführer zur Ausbildung und bietet dafür ab 01. März 2018 einen Ausbildungskurs an. „Wir schnüren für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer ein individuelles Finanzierungspaket“, erläutert Matthias Grothe, Leiter Personal, „nach Bestehen der Abschlussprüfung kann eine sofortige Übernahme in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis vereinbart werden.“

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