Verbrauchertipp - Umtausch und Kennzeichnung reduzierter Ware

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Gut zu wissen 

Kaum ist der Weihnachtstrubel vorbei, werben viele Geschäfte mit Rabatten und Sonderangeboten. Besonders Winterkleidung ist jetzt günstig zu haben. Doch wie sieht es mit Umtausch und Reklamation von reduzierter Ware aus? Und sind Preisauszeichnungen und Rabatthinweise an der Ware bindend? Die Verbraucherzentrale Niedersachsen erklärt, welche Rechte Kunden haben.
Grundsätzlich gilt: Reduzierte Ware heißt nicht reduzierte Rechte. „Ist ein Artikel mangelhaft, hat der Kunde einen Anspruch auf Ersatz – auch wenn ihm beim Kauf ein Rabatt gewährt wurde“, erklärt Irina Prosenok, Rechtsexpertin der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Hier greift die gesetzliche Gewährleistung. Ist also beispielsweise der Reißverschluss der neu erworbenen Winterjacke kaputt, kann der Kunde wählen, ob der Defekt repariert oder die Jacke ausgetauscht wird.

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Nächstes Reparaturcafé am Samstag, 13. Januar, in der Karlstraße

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Die Landeskirchliche Gemeinschaft und die Freiwilligenagentur Jugend-Soziales-Sport e.V. führen in der Karlstraße 95 (gegenüber der Post) einmal im Monat ein gemeinsames Reparaturcafé in Braunschweig durch.

Der nächste Termin ist am Samstag, dem 13. Januar 2018, ab 14 Uhr.

 Hier treffen sich ehrenamtlich tätige Fachleute mit nachhaltig denkenden Verbrauchern, um dort gemeinsam defekte Gegenstände wie z.B. Toaster oder Radios zu reparieren anstatt sie wegzuwerfen. Bei diesem Konzept geht es darum, Bürgern, die ihre defekten (Klein-)Geräte vorbeibringen, Anleitungen zur Reparatur zu geben und ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Am Ende soll der Anfragende selbst soweit wie möglich die Reparatur durchgeführt haben.

Das Reparaturcafé soll keine professionellen Angebote ersetzen oder Laien zu gefährlichen Selbsteingriffen animieren! Vielmehr geht es um einen nachhaltigen Umgang mit Alltags- und Gebrauchsgegenständen. Bei Bedarf erhalten Gäste auch wertvolle Tipps für die Inanspruchnahme weiterer, auch gewerblicher, Reparaturexperten.


Das Reparaturcafé ist stets gut besucht. Besucher werden gebeten Geduld und Zeit mitzubringen – eine kurze Anmeldung ist von Vorteil. Die Reihenfolge der Reparaturen hängt ab von den jeweiligen Fachgebieten der ehrenamtlichen Experten.
Anmeldungen bitte bei der Freiwilligenagentur Braunschweig unter: 0531/4811020 oder unter der Homepage www.reparaturcafe-bs.de.

„Erste Hilfe kompakt“ bei den Johannitern“

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Kurs speziell für Ersthelfer in Betrieben und Führerscheinanwärter am Mittwoch, 10. Januar, von 8:00 bis 16:00 Uhr, in der Dienststelle der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V., Ludwig-Winter-Straße 9, 38120 Braunschweig.


Wissen, wie man im Notfall hilft: Die Johanniter bieten an diesem Tag die Ausbildung in Erster Hilfe an. Der Kurs ist Pflicht für Führerscheinbewerber aller Klassen. Er richtet sich aber auch an langjährige Führerscheininhaber oder Jugendgruppenleiter und Sportübungsleiter, die ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse auffrischen möchten. Die Johannitere mpfehlen, dies alle zwei Jahre zu tun.

Die Schulung bei den Johannitern richtet sich ebenfalls an Teilnehmer, die sich zum Ersthelfer in Betrieben ausbilden lassen möchten. Die Kosten für den Kurs werden in diesem Fall in der Regel von den Berufsgenossenschaften übernommen.

Anmeldungen sowie Informationen zu diesem und weiteren Ausbildungsangeboten der Johanniter gibt es unter dem gebührenfreien Serviceruf 0800 0019214.

Ihre Ansprechpartnerinnen für Rückfragen:
Natalia Shapovalova & Lena Kopetz, Tel. 0531 2862017, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

- Die Bundespolizei stellt sich vor -

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Die Bundespolizei informiert am 11. Januar um 16.00 Uhr über ihre Arbeit und Einstellungsvoraussetzungen im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit Braunschweig am Cyriaksring.

Auf dem Land, dem Wasser und in der Luft… – Die Arbeit und die Einsatzorte derBundespolizei sind abwechslungsreich. Wo genau?

Das und noch viel mehr wird auf einer Informationsveranstaltung zu Ausbildungs und Studienmöglichkeiten der Bundespolizei von Ulrich Niebuhr im Berufsinformationszentrum (BiZ) Braunschweig der Agentur für Arbeit gelüftet. Daneben gibt es außerdem Tipps und Tricks zu den Einstellungsvoraussetzungen.

Wer sich für einen anspruchsvollen, abwechslungsreichen und krisensicheren Beruf mit guten Aufstiegschancen interessiert, und zusätzlich Teamgeist, Zivilcourage sowie Entscheidungsvermögen mitbringt, ist hier genau richtig.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 11. Januar 2018, um 16.00 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ) am Cyriaksring in Braunschweig statt.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle Veranstaltungen der Region auch auf www.arbeitsagentur.de/veranstaltungen
 

Weihnachtseinkäufe in letzter Sekunde – aber sicher

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Online-Modul der Verbraucherzentralen enttarnt Fake-Shops

Volle Innenstädte, überfüllte Geschäfte und lange Schlangen an den Kassen: Immer mehr Verbraucher verzichten auf den Trubel und kaufen Weihnachtsgeschenke lieber online. Das machen sich Fake-Shops zunutze: Mit besonders günstigen Preisen oder längst vergriffenen Produkten locken sie Verbraucher in die Falle. Der Käufer zahlt per Vorkasse, die bestellte Ware wird nicht geliefert oder ist von schlechter Qualität. Um Betrug vorzubeugen, haben die Verbraucherzentralen ein Online-Modul entwickelt. Es erklärt, wie Kunden Fake-Shops erkennen und Enttäuschungen unterm Baum vermeiden können.
Dank Expressversand boomt der Online-Handel bis kurz vor dem Fest. Doch gerade wenn es schnell gehen soll, ist die Gefahr groß, auf einen Fake-Shop hereinzufallen. Denn sie wirken häufig professionell, seriös und echt. Auf den ersten Blick lassen sie sich nur schwer als Fälschung erkennen. Wenn der Kunde merkt, dass etwas nicht stimmt, ist es meist zu spät – sein Geld ist weg. „Wir möchten Verbraucher dafür sensibilisieren, unseriöse Angebote zu erkennen“, erklärt Kathrin Körber von der Verbraucherzentrale Niedersachsen.

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Vielfältige Veranstaltungen in der Löwenstadt

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Veranstaltungshöhepunkte in 2018

Der Braunschweiger Veranstaltungskalender 2018 beeindruckt durch zahlreiche Höhepunkte über das ganze Jahr. Mit dem Schoduvel, informativen Ausstellungen, Oper unter freiem Himmel, modernem Theater, klassischer Musik, hochkarätigen Sportwettkämpfen und packenden Festivals lädt die Löwenstadt zu besonderen Erlebnissen ein.

Schoduvel am 11. Februar 2018

Foto: Braunschweig Stadtmarketing GmbH / Daniel Möller

Programm

 

Basiskonto: Kreditinstitute wollen Kunden abschrecken

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Stichprobe der Verbraucherzentrale Niedersachsen zeigt hohe Kosten und mangelnde Transparenz

 Basiskonto kostet zwischen 0,00 und 9,90 Euro pro Monat
 Mangelnde Auskunftsbereitschaft bei vielen Kreditinstituten
 Verbraucherzentrale fordert angemessene Preise und mehr Transparenz

Das Basiskonto soll auch finanzschwachen Verbrauchern ermöglichen, am bargeldlosen Zahlungsverkehr teilzunehmen. Daher sind alle kontoführenden Institute in Deutschland verpflichtet, jedem kontolosen Verbraucher dieses Girokonto auf Guthabenbasis anzubieten. Bei der Umsetzung hapert es jedoch, wie eine aktuelle Stichprobe der Verbraucherzentrale Niedersachsen zeigt: Einzelne Kreditinstitute kassieren höhere Preise als bei anderen Kontomodellen. Viele Sparkassen und Volksbanken informieren nicht transparent und machen es Verbrauchern damit unnötig schwer, Konditionen zu vergleichen.
„Die Ergebnisse unserer Stichprobe legen den Schluss nahe, dass noch immer viele Kreditinstitute Verbraucher beim Thema Basiskonto abschrecken wollen“, erklärt Andreas Gernt, Finanzexperte der Verbraucherzentrale Niedersachsen. „Anders sind die mangelnde Auskunftsbereitschaft, fehlenden Informationen und teils hohen Preise nicht zu erklären.“ Allerdings sind die Ergebnisse sehr unterschiedlich. Schon der Grundpreis der betrachteten Basiskonten variiert stark: zwischen null und 9,90 Euro müssen Verbraucher dafür monatlich zahlen. „Erfreulich ist, dass einzelne Direktbanken das Basiskonto weiterhin kostenlos, also ohne Berechnung von monatlichen Kontoführungsgebühren anbieten“, so Gernt. Wer sein Girokonto online führen kann, findet dieses Angebot etwa bei: Comdirekt, Deutsche Skatbank, Deutsche Kreditbank, ING-DiBa und Wüstenrot Bank.

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Achtung: Diese Babynahrung enthält Arsen

foodwatch hat Babynahrung aus Reis im Labor untersuchen lassen - und in ALLEN getesteten Produkten krebserregendes Arsen gefunden. Bitte unterstützen Sie jetzt unseren Aufruf: Die Hersteller müssen alles dafür tun, den Arsen-Gehalt ihrer Produkte zu senken - und Eltern über die Gesundheitsgefahr informieren!
    
Ob Reisbrei zum Abendessen oder kleine Reiswaffeln für Zwischendurch: Babynahrung aus Reis ist beliebt. Was viele Eltern jedoch nicht wissen: Reis enthält oft anorganisches Arsen. Und diese Substanz ist schon in kleinsten Mengen krebserregend.

In einem aktuellen Labortest hat foodwatch 18 Reisprodukte für Babys untersuchen lassen: von Alnatura, Bebivita, dm, Hipp, Holle, Rossmann und Sunval.

Das Ergebnis: ALLE Produkte enthielten anorganisches Arsen! Doch besonders überrascht waren wir von den großen Unterschieden bei der Belastung: Einige Produkte waren drei- bis viermal so stark mit Arsen belastet wie andere. So enthielt eine Probe des "Bio-Babybrei Reisflocken" von Holle fast viermal so viel Arsen wie der "Sun Baby Bio Reisbrei" von Sunval. Die "Hipp Apfel Reiswaffeln" waren fast dreimal so stark belastet wie die "Reiswaffeln Apfel-Mango" der Hipp-Tochterfirma Bebivita.

Wir wissen: Arsen kommt im Erdboden vor. Über das Grundwasser nimmt Reis die Substanz auf. Gänzlich vermeiden lässt sich das nicht. Aber wir wissen auch: Die Hersteller haben es in der Hand, die Belastung zu senken. Bitte unterstützen Sie daher unseren Aufruf an die Hersteller von Babynahrung: Sie müssen alles dafür tun, die Arsen-Belastung zu minimieren!

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Alternative Antriebe im Winter: Das sollte man wissen

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Alternative Antriebe erfreuen sich in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Immer mehr Fahrzeughalter ziehen Autos, die mit Batterie, Pflanzenöl oder Erdgas betrieben werden den konventionellen Verbrennern vor. Allerdings sind nicht alle Antriebsarten im Winter genauso leistungsstark wie im Sommer.

Verlust der Batterieleistung bei Kälte
Elektroautos werden immer leistungsstärker. Die durchschnittliche Reichweite lag 2016 bei rund 270 Kilometern, Tendenz steigend. Schon bei minus fünf Grad Celsius kann sich die Reichweite jedoch halbieren. Michael Schirmer, Leiter der TÜV-STATION Braunschweig, weiß: „Grund dafür ist, dass die Batterieflüssigkeit in den Akkus bei kalten Temperaturen zähflüssig wird. Die Ionen werden dann träger und die Leistung nimmt ab. Als Fahrer eines Elektroautos sollte man das bei längeren Touren im Winter unbedingt einplanen.“

Pflanzenölmotoren haben ebenfalls Schwierigkeiten mit langanhaltender Kälte. Das Öl wird zähflüssig und muss vorgewärmt werden, was wiederum die Batterie belastet. Um diese wieder aufzuladen, sollte man dann lange Strecken zurücklegen. Wer im Winter hauptsächlich kurze Strecken fährt, muss damit rechnen, dass die Autobatterie schlapp macht.

Keine Probleme mit Wintergas
Fahrer von Autogasfahrzeugen sollten in der dunklen Jahreszeit auf spezielles Wintergas umsteigen. Zur Sicherheit sollte man sich an der Tankstelle erkundigen, ob sie Wintergas anbietet. Dann kann der Winter diesen Fahrzeugen keine Probleme bereiten. „Besonders geeignet für den Winter sind Erdgasautos und ethanolbetriebene Fahrzeuge

Gedanken im Dezember

Erzählungen

von Meinhard Miegel

Trotz aller Dissonanzen besteht nicht nur unter den politischen Parteien sondern auch zwischen diesen und der Bevölkerung insgesamt ein bemerkenswerter Gleichklang. Alle sind sich einig: Es muss sich etwas ändern. Eine neue Erzählung muss her, eine, die den Menschen wieder ein lohnendes Ziel gibt und sie beflügelt. Denn die bisherige Erzählung hat sich erschöpft. Sie vermag nichts und niemanden mehr zu entflammen.

Was aber ist die bisherige Erzählung? Sie ist denkbar schlicht. Seit Beginn des industriellen Zeitalters heißt es: durch die fortwährende Mehrung materiellen Wohlstands zu fortwährender Mehrung individuellen Glücks. Konsumiere und Du bist glücklich! Soll diese Erzählung wirklich beendet werden?

Offenbar nicht. Trotz aller Rufe nach dem beflügelnden Neuen wird nämlich eifrig an den alten Fäden weitergesponnen. Politik und Gesellschaft postulieren, was sie schon seit Generationen postulieren. Auch wenn zumindest in den wirtschaftlich entwickelten Ländern diese Erzählung immer weniger in ihren Bann schlägt, wird sie unverdrossen weiter erzählt: Glück durch Konsum.

Doch lohnt es sich dafür zu leben? Ist es ein Lebensziel, eine immer größere Wohnung, ein immer schnelleres Auto und einen immer glänzenderen Weihnachtsbaum zu haben? Manche mögen das bejahen. Aber in einem Land wie Deutschland erklärt die Mehrheit: Eigentlich haben wir genug. Wir wollen neue Ziele.

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