Weihnachtseinkäufe in letzter Sekunde – aber sicher

"Pressemitteilung"

Online-Modul der Verbraucherzentralen enttarnt Fake-Shops

Volle Innenstädte, überfüllte Geschäfte und lange Schlangen an den Kassen: Immer mehr Verbraucher verzichten auf den Trubel und kaufen Weihnachtsgeschenke lieber online. Das machen sich Fake-Shops zunutze: Mit besonders günstigen Preisen oder längst vergriffenen Produkten locken sie Verbraucher in die Falle. Der Käufer zahlt per Vorkasse, die bestellte Ware wird nicht geliefert oder ist von schlechter Qualität. Um Betrug vorzubeugen, haben die Verbraucherzentralen ein Online-Modul entwickelt. Es erklärt, wie Kunden Fake-Shops erkennen und Enttäuschungen unterm Baum vermeiden können.
Dank Expressversand boomt der Online-Handel bis kurz vor dem Fest. Doch gerade wenn es schnell gehen soll, ist die Gefahr groß, auf einen Fake-Shop hereinzufallen. Denn sie wirken häufig professionell, seriös und echt. Auf den ersten Blick lassen sie sich nur schwer als Fälschung erkennen. Wenn der Kunde merkt, dass etwas nicht stimmt, ist es meist zu spät – sein Geld ist weg. „Wir möchten Verbraucher dafür sensibilisieren, unseriöse Angebote zu erkennen“, erklärt Kathrin Körber von der Verbraucherzentrale Niedersachsen.

Die Verbraucherzentralen haben ein Online-Modul entwickelt, das Kunden alle kritischen Punkte vor Augen führt. Ausrufezeichen weisen auf die entsprechenden Stellen in Online-Shops hin. Per Klick öffnet sich ein kurzer Text, der erklärt, worauf es ankommt. Beispiele sind die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Vertrauenssiegel und Widerrufsbelehrung, aber auch Kundenbewertungen und Kontaktmöglichkeiten. „Wer weiß, worauf er achten muss, wird nicht so leicht auf unseriöse Anbieter hereinfallen“, ist Körber überzeugt. Denn im Zweifelsfall heißt es immer ‚Finger weg‘.
Das Online-Modul, weitere Informationen sowie die Checkliste „Fake-Shops erkennen“ gibt es unter
www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/themen/internet-telefon/so-enttarnen-sie-fake-shops

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