"Wunderbar Unverpackt" feiert einjähriges Jubiläum

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1 Jahr Wunderbar Unverpackt in Braunschweig – das heißt 1 Jahr die Möglichkeit plastikfrei zu leben, 1 Jahr lang etwas im Kampf gegen 11 Mio. Tonnen Plastikmüll in Deutschland bewirkt, 1 Jahr lang Ressourcen eingespart, 1 Jahr lang bewusst Lebensmittel konsumiert und damit verdorbene Lebensmittel reduziert, 1 Jahr lang Meerestiere gerettet, 1 Jahr die Entstehung von Mikroplastik verringert – und damit auch sich selbst geholfen!

Als erster unverpackt-Laden Braunschweigs öffnet Wunderbar Unverpackt am Samstag, den 02.12.2017, von 9:30-18:30h für das einjährige Jubiläum die Türen. Mit Aktionen und Köstlichkeiten möchte sich das gesamte Team bei seinen Kunden bedanken. Die Inhaberin Denise Gunkelmann berichtet „ich kann kaum fassen, dass schon 1 ganzes Jahr seit der Eröffnung letztes Jahr am 3.12.2016 vergangen ist. Es gab viele Herausforderungen, die in diesem ersten Jahr zu meistern waren, aber mit meinem Freund, meiner Familie, meinen Freunden sowie meinem Team an meiner Seite war es doch möglich.“

Mehr als 20.000 Einkäufe wurden mittlerweile bei Wunderbar Unverpackt getätigt. Haferflocken, rote Linsen und Nudeln seien der Renner, so Gunkelmann. Aber auch viele Artikel, die das plastikfreie Leben ermöglich, wie bspw. Shampoo-Steine, Bambus- Zahnbürsten, Bambus-Kaffeebecher oder Edelstahl-Strohhalme, seien sehr gefragt bei den Kunden.

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Nachhaltigkeit und Mikroplastik passt nicht zusammen

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Selbst in Pflegeprodukten der umweltfreundlichen Drogerie dm wimmelt es von Plastik: Über den Abfluss gelangen die schwer abbaubaren Kunststoffe in unsere Flüsse und Meere. Mit einer Petition auf WeAct fordert Studentin Isabelle Braun: Mikroplastik raus aus Balea-Produkten!

Schon bald könnte mehr Plastik als Fische in unseren Ozeanen schwimmen – und es ist gut möglich, dass Sie heute unwissentlich dazu beigetragen haben: Duschgel, Gesichtscreme, Peeling, unzählige Kosmetik- und Pflegeprodukte enthalten Mikroplastik – in fester oder flüssiger Form. Über das Abwasser gelangen die schwer abbaubaren Kunststoffe in Flüsse und Meere. Besonders gefährlich: Umweltgifte lagern sich an Mikroplastik an und werden dann von Fischen und Muscheln gefressen – die am Ende auf unseren Tellern landen.

Die 23-jährige Studentin Isabelle Braun ist schockiert, als sie erfährt, dass auch Deutschlands beliebtester Drogeriemarkt dm in mehr als 80 Produkten der Eigenmarke Balea Kunststoffe verwendet: „Ich habe immer gedacht, dass dm ein Unternehmen ist, dem Umweltschutz wichtig ist“, erklärt sie. Wie Isabelle Braun wissen vermutlich auch viele andere Verbraucher/innen nicht, dass sie sich jeden Tag unter der Dusche mit Plastik einschäumen und damit die Umwelt belasten. Mit einer Petition auf WeAct fordert sie deshalb: Mikroplastik raus aus Balea-Produkten!

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Peruanischer Bauer feiert Etappensieg gegen RWE

 

 
Hamm. Ein peruanischer Bauer klagt gegen den Energiekonzern RWE. Der Konzern sei für den Klimawandel mitverantwortlich. Vor dem Oberlandesgericht Hamm landete der Kläger nun einen ersten Erfolg.

Ein zivilrechtlicher Anspruch sei grundsätzlich möglich, befand das Gericht. Das Landgericht Essen hatte dies in der ersten Instanz noch anders gesehen. Zu prüfen sei nun, ob der Kläger in einem zweiten Schritt beweisen kann, dass speziell die Emissionen der Kohlekraftwerke von RWE für den Klimawandel in den Anden mitverantwortlich sind, sagte der Vorsitzende Richter Rolf Meyer in der mündlichen Verhandlung am Montag zum Auftakt.

Weiter geht es am 30. November. Dann will das Gericht verkünden, ob es in die Beweisaufnahme einsteigt. Die Nachfragen des Gerichts ließen eine Tendenz in diese Richtung erkennen.

Der peruanische Bauer hatte von RWE verlangt, 0,47 Prozent der Kosten für Schutzmaßnahmen für sein Haus und sein Dorf zu übernehmen. Sein Dorf in den südamerikanischen Anden ist durch Fluten eines abtauenden Gletschers gefährdet, für die der Kläger RWE mitverantwortlich macht.


Der „Große Fuchs“ ist Schmetterling des Jahres 2018

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Oberseite des Großen Fuchses, dem Schmetterling des Jahres 2018; Foto: R. Manderbach / www.deutschlands-natur.de

Foto: R. Manderbach/www.deutschlands-natur.de

Berlin/Düsseldorf: Die Naturschutzstiftung des nordrhein-westfälischen BUND-Landesverbandes und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) haben den „Großen Fuchs“ (Nymphalis polychloros) zum Schmetterling des Jahres 2018 gekürt. „Mit der Auszeichnung möchten wir auf die schlechte Überlebensprognose der Schmetterlingsart aufmerksam machen“, sagte Jochen Behrmann von der BUND NRW Naturschutzstiftung.
In Deutschland steht der „Große Fuchs“ auf der Vorwarnliste der bedrohten Tiere. Seine langfristige Bestandsentwicklung schätzt das Bundesamt für Naturschutz als „sehr stark rückläufig“ ein. Der Große Fuchs kommt nicht häufig vor, ist aber weit verbreitet. Er lebt in trockenwarmen halboffenen Landschaften und an sonnigen Waldrändern, aber auch in naturnahen Gärten und auf Streuobstwiesen in weiten Teilen Europas und Asiens.
Während die meisten der 180 in Deutschland lebenden Tagschmetterlingsarten die kalte Jahreszeit als Raupen verbringen, überwintert der Große Fuchs als ausgewachsener Falter. Daher braucht er schon im zeitigen Frühjahr Nahrung. Die erste Futterquelle sind blühende Weidenkätzchen. „Leider entfernen Förster Salweiden häufig, da ihr Holz nur wenig Geld einbringt. Das ist ein wesentlicher Grund für den Rückgang der Bestände des Großen Fuchses“, sagte Behrmann. „Um dem Großen Fuchs zu helfen, sollten Weichholzarten wie die Salweide nicht mehr unbedacht abgeholzt werden“, so der Naturschutzexperte. Eine weitere Ursache für den Bestandsrückgang des Falters ist der Verlust seines Lebensraumes durch die Intensivierung der Land- und Forstwirtschaft und des Flächenverbrauchs für Siedlungsbau und Verkehr.

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Die Umweltzeitung ist wieder da

 

Keine Sorge, die neue Ausgabe der Umweltzeitung will Ihnen nicht den Boden unter den Füßen wegziehen. Aber es stimmt durchaus, unser Boden ist in vielerlei Hinsicht in Gefahr. Waldböden werden durch Rodung zu Ackerböden, gleiches gilt für Grünland. Wertvolles Ackerland, wie in Geitelde soll einem Gewerbegebiet geopfert werden und neue Verkehrswege, Ein- und Mehrfamilienhaussiedlungen mit ihren Parkplätzen und Straßenanlagen und vieles andere mehr verbrauchen den Boden. Boden wächst nicht nach, er wird nicht mehr, sondern weniger. Täglich werden nach wie vor rund 70 Hektar Boden in Deutschland überbaut und sonst wie der natürlichen Nutzung entzogen. Das sind etwa 100 Fußballplätze.

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Workshop „Papier schöpfen und Upcycling

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Eine alte Schallplatte dient jetzt als Ohrringhalter

14.10.2017 (Samstag) 10 Uhr: Workshop „Papier schöpfen und Upcycling

Aus ALT wird NEU! In diesem Workshop werden wir gemeinsam aus Altpapier schönes Papier schöpfen und gestalten. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt- ob als Deko, Briefpapier und vieles andere mehr. Außerdem werden wir an diesem Tag scheinbar wertlosem „Müll“ einen neuen Sinn geben, indem wir ihn nicht wegwerfen, sondern im Sinne des Upcyclings aufwerten.

Der Workshop richtet sich besonders an junge Menschen, wir freuen uns auf Teilnehmende zwischen 12 und 27 Jahren. Natürlich sind aber auch alle anderen herzlich eingeladen. Da die Anzahl der TeilnehmerInnen begrenzt ist, wäre es nett, wenn Sie sich bis Donnerstag, 12.10. anmelden. Unser Workshop ist kostenlos und für einen kleinen Mittagsimbiss ist gesorgt.
Nähere Infos finden sie auch hier: https://www.facebook.com/JugendUmweltPark

Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Veranstalter: JugendUmweltPark (JUP) Braunschweig – ein Projekt des ökoscouts e.V.
Ort: JugendUmweltPark Braunschweig, Kreuzstraße 62

 

Lecker bis tödlich: Museum hilft Pilzsuchern

Nicht alles aus der Natur ist bekömmlich. Manche Pilze wehren sich mit Gift auch gegen den Fressfeind Mensch. Foto: Staatliches Naturhistorisches Museum

„Schwammerln“ waren früher mal ein Arme-Leute-Essen; so wie Krabben, Austern und Spargel. Inzwischen gelten Pilze als begehrte Delikatesse. Wer keine 3,50 € für 100 Gramm im Feinkost-Shop investieren möchte, begibt sich gern selbst auf die Suche in heimischen Buchen- und Eichenwäldern. Oft mit fatalen Folgen: Denn Pilze sind lecker bis tödlich.

Den (ziemlich) gemeinen Knollenblätterpilz, der die Leber schlimmer zersetzt als jahrzehntelange Trunksucht, erkennen naturentwöhnte Städter immer seltener. Erstmal im Magen gelandet, nützt der „Pilznotruf“ auch nichts mehr. Das Zersetzungswerk seiner Gifte frisst seinen Lauf wie Rost.

Damit es nicht soweit kommt, bietet das Staatliche Naturhistorische Museum (Pockelsstraße 10) an den Sonntagen 8. Oktober und 15. Oktober, jeweils von 10 – 17 Uhr, Fundberatungen für Pilzsammler an. Experten begutachten dort den kompletten Sammelkorb (keine Einzelfunde) und bestimmen die Arten. Die Beratung ist kostenlos, der Genuss danach umso freudiger.

Filmtipp - "Wild Plants" im Universum-Filmtheater


DOK AM MONTAG: WILD PLANTS

Montag 9.10. 19:00, Universum-Filmtheater
Neue Straße 8, 38100 Braunschweig

Regie: Hella Wenders, D 2017, 113 Min., o.A.

"Wild Plants" sind Gewächse, die sich auf brachem Land ansiedeln, scheinbar unbewohnbares Terrain in Besitz nehmen und neue Lebensräume schaffen. "Wild Plants" sind aber auch Menschen, die ihre eigenen Utopien entwerfen und zu Impulsgebern für andere werden. An vielen verstreuten Orten auf der Welt leben Menschen und wachsen Projekte, in denen sich botanischer und biographischer Wildwuchs miteinander verbinden.

In "Wild Plants" begibt sich Nicolas Humbert auf eine Spurensuche, die ihn zu einigen ausgewählten Projekten und Menschen führt: Zu den "Urban Gardeners" im zusammengebrochenen Detroit, zu dem indianischen Philosophen Milo Yellow Hair auf der Reservation von Pine Ridge, zu Maurice Maggi, der seit vielen Jahren die Stadt Zürich mit seinen wilden Pflanzungen verändert und zu der innovativen Landbau-Kooperative der "Jardins de Cocagne" in Genf.

Wiederholung am Sonntag, 15.10., um 11:15 Uhr.

 

 In Kooperation mit Slow Food Braunschweiger Land.

https://www.universum-filmtheater.de/das-aktuelle-programm-vom-0510-11102017/

 

 

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Workshop „Permakultur, Ökologie und Nachhaltigkeit"

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 Workshop „Permakultur, Ökologie und Nachhaltigkeit" 02.09.2017 (Samstag) 10 - 17 Uhr

Der JugendUmweltPark versteht sich als Projekt, in dem ein Leben im Sinne des Permakultur-Konzepts erlebbar gemacht werden soll. Hier versuchen wir, den Garten nach Prinzipien einer ökologisch, sozial und ökonomisch nachhaltigen Lebensweise zu entwickeln. Der Workshop richtet sich an alle, die speziell an der Permakultur sowie an nachhaltigem Gärtnern und Leben interessiert sind. In unserem wunderschönen Gemeinschaftsgarten möchten wir verschiedene Fragestellungen rund um diesen Themenkomplex bearbeiten. Dabei möchten wir insbesondere einen lebendigen Austausch und die Interaktion zwischen allen Teilnehmenden in den Vordergrund stellen.

 

Kräuterspirale

Da die Anzahl der TeilnehmerInnen begrenzt ist, wäre es nett, wenn Sie sich bis Donnerstag, 31.08. anmelden. Unser Workshop ist kostenlos. Es wird keiner verhungern, für einen kleinen Mittagsimbiss ist gesorgt.
Finden können Sie den JUP im westlichen Ringgebiet in der Kreuzstraße 62, nähere Infos findet Ihr auch hier: https://www.facebook.com/JugendUmweltPark
Für Nachfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Veranstalter: JugendUmweltPark (JUP) Braunschweig – ein Projekt der ökoscouts
Ort: JugendUmweltPark Braunschweig, Kreuzstraße 62

Alternative zu Mais - Silphie als neue Energiepflanze

Deutschlandfunk - 17.08.2017 – Gerd Stuhlfauth

Für die Produktion von Biogas wird in Deutschland bislang Mais angebaut. Doch je nach Standort kann der Anbau der Durchwachsenen Silphie sinnvoller sein, da sie deutlich weniger Dünger oder Pflanzenschutzmittel braucht und vielen Insekten Nahrung bietet.

Bei Windrädern sprechen Kritiker oft von "Verspargelung" der Landschaft. Wenn es um riesige, schier endlos erscheinende Maisfelder geht, dann ist von "Vermaisung" die Rede. Mais ist die Lieblingspflanze vieler Landwirte, die sich der Biogaserzeugung verschrieben haben. Auf etwa 1,4 Millionen Hektar wird hierzulande Mais als Energiepflanze angebaut. Drei von vier Energiepflanzen sind Maispflanzen.

Mais hat einige Vorteile, unter anderem ist der Biogasertrag recht hoch. Er hat aber auch Nachteile: Mais braucht einiges an Dünger und Pflanzenschutzmittel, er führt zu Bodenerosion und lockt Wildschweine an. Andererseits finden Insekten in Maisfeldern kaum Pollen und Nektar.

Zur alternativen Energiepflanze mausert sich inzwischen die sogenannte "Durchwachsene Silphie”, ein aus Nordamerika stammender Korbblütler. Sie erscheint wie eine kleine Sonnenblume. Besonders in Süddeutschland haben einige Landwirte die Silphie erfolgreich als Alternative zum Mais entdeckt. Aber auch in anderen Regionen ist Silphie schon im Einsatz oder Gegenstand von Feldversuchen. Insgesamt aber bisher auf nur wenig mehr als 2000 Hektar.

In der Eifel steht die Silphie-Ernte jetzt kurz bevor. Das Frühjahr war ungewöhnlich trocken. Trotzdem: die Durchwachsene Silphie steht mehr als mannshoch und kräftig auf dem Acker von Landwirt Erwin Theobald. In den kleinen Bechern sammelt sich Tauwasser. Die Blattpaare sind am Stängel verwachsen und bilden einen kleinen Behälter. Daher kommt auch der Name Becherpflanze.

Theobald hat 2014 erstmals die Durchwachsene Silphie auf einem Acker bei Alflen im Kreis Cochem-Zell ausgesät. Unterstützt vom Kreis im Rahmen eines Klimaschutzprojektes. Die erste Ernte war dann 2015.

Standort der Pflanze verantwortlich für die Erträge

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