Die ersten Energieausweise verlieren Gültigkeit

Energieausweise sind zehn Jahre gültig. Die Ersten wurden für im Juli 2008 ausgestellt.

In diesem Jahr verfallen die ersten Energieausweise. Eigentümer, die 2008 einen Energieausweis für ihr Gebäude erstellen ließen, müssen ihn erneuern, sobald sie ihr Haus oder eine Wohnung darin wieder vermieten oder verkaufen wollen. Auch Eigentümergemeinschaften brauchen einen aktuellen Energieausweis für das gesamte Gebäude, sobald eine Wohnung einen neuen Mieter oder Käufer erwartet.

Der Energieausweis ermöglicht es, potentiellen Käufern oder Mietern, die energetische Qualität eines Gebäudes zu bewerten. Er unterscheidet die Effizienzklassen A bis G, wobei Klasse „A“ energetisch besonders gute Gebäude kennzeichnet, während Klasse „G“ einem Gebäude eine schlechte energetische Wirksamkeit bescheinigt. Die konkreten Energiekosten sagt der Energieausweis jedoch nicht vorher, da er den individuellen Einfluss der Bewohner ausklammert.

Eigenheimbesitzer, die ihr Haus weder verkaufen noch vermieten wollen, benötigen keinen Energieausweis. Alle anderen begehen eine Ordnungswidrigkeit, für die ein Bußgeld verhängt werden kann.

Tauschen Eigentümer den Heizkessel in ihrem Haus aus, modernisieren sie Fenster oder ergreifen andere Maßnahmen, um das Gebäude energieeffizienter zu gestalten, sollten sie in ihrem eigenen Interesse den Energieausweis erneuern. Nur so bildet er die verbesserten energetischen Eigenschaften des Hauses auch ab.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale bietet Miet- oder Kaufinteressenten Hilfestellung bei der Bewertung der Angaben im Energieausweis an. Zudem berät sie Hauseigentümer bei der Frage, ob ein Energieausweis erforderlich und welcher Energieausweis in ihrem Falle geeignet ist. Informationen zu kompetenter Energieberatung und anbieterunabhängige Energiespartipps finden Sie auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder kostenfrei unter 0800 – 809 802 400.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Maximilian Gehr

 

Verbraucherzentrale Niedersachsen e.V.

Regionalzentrum Braunschweig

Langer Hof 6

38100 Braunschweig

Wespenplage: Was tun?

Die Deutsche Wespe bei der Arbeit. Foto Uwe Meier

Das warme Sommerwetter über den langen Zeitraum ist ideal für die Entwicklung von Wespen (Deutsche Wespe Vespula germanica). Das erleben wir immer dann, wenn wir genussvoll draussen essen wollen. Die Mitesser sind dann immer dabei, und hat eine Wespe erst mal Witterung aufgenommen, dann werden es rasch viele. Dieser Artikel im "Stern" gibt ausführlich Auskunft.

Workshop „Operation Löwenzahn – Der Bauwagen als Kunstobjekt Teil II“

Foto: Öko-Scouts

23.06.2018 (Samstag) 10 – 17 Uhr

Veranstalter: JugendUmweltPark (JUP) Braunschweig – ein Projekt der ökoscouts e. V.

Ort: JugendUmweltPark Braunschweig, Kreuzstraße 62

Bis vor einem Jahr erinnerte der blaue Bauwagen im JugendUmweltPark an die Sendung „Löwenzahn“ aus den 80er Jahren. Um das Objekt vor dem Verfall zu schützen, widmeten wir uns im ersten Teil des Workshops ganz im Sinne der Nachhaltigkeit einer möglichst umweltverträglichen Instandsetzung. Es wurde geschrubbt, geschmirgelt und gepinselt.
So steht uns nun eine große weiße Fläche zur Verfügung, die darauf wartet, von Euch bemalt zu werden. Eine tolle Gelegenheit, sich einmal frei nach „Peter Lustig“ auszuleben und sich kreativ und künstlerisch zu betätigen.

Die Teilnahme am ersten Teil des Workshops ist keine Voraussetzung. Alle Interessierten sind eingeladen!

Da die Anzahl der TeilnehmerInnen begrenzt ist, wäre es nett, wenn Sie sich bis Donnerstag, 21.06. anmelden. Unser Workshop ist kostenlos. Es wird keiner verhungern, für einen kleinen Mittagsimbiss ist gesorgt.

Finden können Sie den JUP im westlichen Ringgebiet in der Kreuzstraße 62, nähere Infos finden Sie auch hier: http://www.facebook.com/JugendUmweltPark oder auf unserer Homepage www.jugendumweltpark.de.

 

 

 

Achtung Igel! - Igelschutzaktion hat begonnen

Foto: BUND-BS

 In diesen Tagen erwachen die Igel aus ihrer Winterruhe und beginnen wieder ihre Streifzüge. Besondere Rücksicht auf die Tiere ist vor allem von Autofahrern gefordert.

Am Samstag, 7. April, wurden in Melverode die ersten Igelschutzplakate am Gartenzaun der Familie Philipps aufgehängt, was die beiden Kinder Arne und Lars schon aus dem vergangenen Jahr kennen.

Begleitet wurde dieser Saisonauftakt von der Bezirksbürgermeisterin Christiane Jaschinski-Gaus, ihrer Stellvertreterin Jutta Jacobs sowie der Ratsfrau Annika Naber. Der Bezirksrat Heidberg-Melverode hatte sich mit Mehrheit für einen effektiven Igelschutz ausgesprochen.

Olaf Neubauer konnte in Melverode mehr als 20 Familien und Grundeigentümer für den Igelschutz gewinnen. Im gesamten Stadtgebiet werden 75 Zaun-Plakate an besonderen Gefährdungsstellen aufgehängt. Für eine Anbringung an Laternenpfählen ist eine Genehmigung beantragt worden.

Robert Slawski vom BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz e.V.) berichtete vom Igelerfassungsprogramm 2017. Damit konnten besondere Gefährdungsbereiche erkannt werden. Zugleich wurden auch die Erfolge der Igelschutzkampagne sichtbar.

Auch dieses Jahr ist der BUND auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen. Wer lebende oder tote Igel registriert, wird gebeten die Beobachtungen mitzuteilen: Tel 0531 – 15599, eMail

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder durch Selbsteingabe: http://bund.trimblefeedback.com

 

Wildbienenausstellung im Haus Entenfang

Hosenbiene auf der Blüte einer Flockenblume. Foto: Jürgen Eickmann

Die Rangerin Anke Kätzel und ihr Team haben in den letzten Monaten zusammen mit dem Förderverein Naturschutzgebiet Riddagshausen e. V. eine neue Ausstellung erarbeitet, die sie am Sonntag, 08. April, um 11.00 Uhr im Naturerlebniszentrum Haus Entenfang in Riddagshausen, Nehrkornweg 2, eröffnen wird. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die heimischen Wildbienen und Hummeln, die nicht nur wichtige Bestäuber unserer Obstgehölze und zahlloser Blumen, sondern auch hochgradig gefährdet sind. Vor allem die Beseitigung von Blütenpflanzen in unserer Landschaft und der Einsatz von Spritzmitteln, aber auch der Mangel an Nistmöglichkeiten haben dafür gesorgt, dass ungefähr die Hälfte aller Wildbienen- und Hummelarten auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten stehen. Weiterhin gibt es auch Interessantes über Wespen und Honigbienen zu erfahren.

Neben Wandtafeln mit wunderschönen Fotos, die Naturfotografen aus dem Braunschweiger Raum zur Verfügung gestellt haben, steht ein Monitor mit vertiefenden Informationen bereit. Außerdem hat der Förderverein einige Exponate erstellt, die unter anderem zeigen, welche Fehler man beim Bau von Nisthilfen für Wildbienen machen kann und wie man es richtig macht, um den Wildbienen neue Nistmöglichkeiten im eigenen Garten oder auf dem Balkon zu schaffen.

Am Nachmittag können Kinder selbständig Wildbienennisthilfen aus passenden Brettern zusammenbauen und mit Nistmaterial aus Holzklötzen, Bambus- und Schilfröhrchen bestücken, die der Förderverein in den vergangenen Monaten vorbereitet hat. Da die Aktion von „Bingo - die Umweltlotterie“ finanziell unterstützt wird, entstehen keine Kosten. Die Kinder dürfen die Nisthilfen deshalb mit nach Haus nehmen, um sie im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon aufzuhängen und umso neben Nistplätzen auch gute Möglichkeiten für die Beobachtung unserer Wildbienen zu schaffen. Da nur eine begrenzte Anzahl von Nisthilfen zur Verfügung steht, ist eine Anmeldung notwendig unter Tel. 23710392 oder E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Kampf gegen das Insektensterben - Kleine Felder sind naturfreundlicher

BERLIN taz Jost Maurin

Haben Umweltschützer ja schon immer gesagt: Kleinere Äcker sind besser für die Artenvielfalt als große. Jetzt belegen Forscher diese These.
Was Kleinbauern und Umweltschützer schon immer gesagt haben, wird durch zusehends mehr wissenschaftliche Studien belegt: Kleinere Felder sind besser als große Äcker für Insekten und die Natur allgemein. Kleine Agrarflächen könnten demnach helfen im Kampf gegen das Insektensterben. Diese Erkenntnisse werden vermutlich die laufende Debatte über die Verteilung der EU-Agrarsubventionen nach dem Jahr 2020 beeinflussen.



So hat ein internationales Forscherteam unter der Leitung der Universität Göttingen Mitte Februar in der Fachzeitschrift Proceedings of the Royal Society B – Biological Sciences festgestellt, dass in Agrarlandschaften mit kleinen Feldern mehr Wildbienen vorkommen als in Landschaften mit großen Äckern.

„Kleinere Felder führen zu mehr Feldrändern“, erläuterte Co-Autorin Annika Hass die Ergebnisse. „Diese sind wichtig, da sie den Bestäubern Nistplätze und Blütenangebot bieten und auch zur Orientierung dienen können, sodass sie geeignete Lebensräume besser finden.“ Auf den Rändern stehen zum Beispiel Hecken und Bäume. Aber auch Ränder ohne solche Landschaftselemente wirken sich positiv aus, weil sich die Bienen an ihnen orientieren.



Die Wissenschaftler haben für die Studie die Fruchtarten auf den Feldern sowie die Ränder der Äcker in 229 Landschaften in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Spanien verglichen. Außerdem fingen sie die Bienen auf diesen Flächen. „In Frankreich beispielsweise stieg die Zahl der Bienen von 26 auf 46, wenn die Felder in der Landschaft durchschnittlich 0,8 statt 2,5 Hektar groß waren“, sagte Hass der taz.

Größere Artenvielfalt

Ähnlich war die Tendenz einer Studie eines anderen Forscherteams der Göttinger Universität. Es dokumentierte, wie viele und welche Pflanzen, Laufkäfer, Spinnen und Kurzflügler auf neun Paare von Bio- und konventionellen Winterweizenfeldern in Niedersachsen und Thüringen im Untersuchungszeitraum vorkamen. „Diese beiden benachbarten Untersuchungsregionen sind repräsentativ für die landwirtschaftlichen Flächen im ehemaligen Ost- und Westdeutschland“, schreiben die Autoren im Magazin Nature Ecology & Evolution. Im Osten sind die Flächen mehr als sechsmal so groß.

Das Ergebnis: Auf kleineren Flächen war die Artenvielfalt größer. Sogar die naturfreundlichere Biolandwirtschaft schnitt auf großen Flächen schlechter ab als die konventionelle auf kleinen Flächen. „Neun kleine Felder im Westen ergibt einen viel größeren Artenreichtum als vier große Felder mit gleichem Umfang im Osten – unabhängig von der Bewirtschaftungsform.“

Am Ackerrand finden Insekten geschützte Plätze zum Nisten und Fressen


Aus der Studie geht auch hervor, warum Landwirte an den großen Flächen festhalten: „Die Erträge waren über die Ost-West-Grenze gleich, aber großflächige Landwirtschaft führte zu dem höchsten Gewinn.“ Er lag pro Hektar 50 Prozent höher, da die Produktion auf größeren Flächen billiger ist und sich besser vermarkten lässt.
„Die Kleinräumigkeit der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung ist für die Biodiversitätsförderung genauso wichtig wie die Umstellung auf ökologischen Landbau, spielt aber leider bei der Förderung im Rahmen der EU-Agrarpolitik bisher keine Rolle“, erklärte Erstautor Péter Batáry. Auch die andere Göttinger Studie empfiehlt, dass mit subventionierten Agrarumweltmaßnahmen versucht werden sollte, den Trend zu größeren Feldern umzukehren.



Davon will der Deutsche Bauernverband jedoch nichts wissen. „Entscheidend ist nicht die Größe der Fläche, sondern die tatsächliche Art der Bewirtschaftung – ob beispielsweise Greening- und Agrarumweltmaßnahmen durchgeführt werden“, sagte Generalsekretär Bernhard Krüsken der taz.

Fotos: Kleinere Felder zwischen Königslutter und Helmstedt



Niedersachsens erster fahrradfreundlicher Arbeitgeber nach EU-weiten Kriterien zertifiziert.

Pressemitteilung des ADFC Braunschweig

m+p management GmbH ausgezeichnet

Seit diesem Jahr vergibt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) die neue EU-weite Zertifizierung „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“. Nun hat die m+p management GmbH in Braunschweig das begehrte Siegel als erstes Unternehmen in Niedersachsen erhalten.

Katrin Kaminski, Vorsitzende des ADFC Braunschweig, freut sich: "Die Firma M&P hat den positiven Nutzen der Radverkehrsförderung im Unternehmen erkannt. Die innerbetriebliche Fahrradkultur vereint gleich mehrere Vorteile: Sie ist modern, zukunftsorientiert und fördert die Mitarbeiterbindung sowie das Teamgefühl. Zugleich kann ein Unternehmen beim betrieblichen Gesundheits-, Umwelt- und Mobilitätsmanagement punkten, insbesondere wenn es auch Dienstrad-Angebote macht. Wir hoffen, dass weitere Unternehmen diesem Beispiel folgen.“

Weiterlesen: Niedersachsens erster fahrradfreundlicher Arbeitgeber nach EU-weiten Kriterien zertifiziert.

Gänsedaunen Tierquälerei für kuschelige Winterjacken?

 SWR2 Impuls von Elena Weidt:

Daunenjacken sind im Trend. Darunter leiden Tiere. Gänsen werden die Federn oft lebendig vom Leib gerissen. Was kann man als Verbraucher tun, um den Tieren zu helfen?

Für den Verbraucher stellt es eine besondere Herausforderung dar, beim Kauf einer neuen Daunenjacke herauszufinden, woher diese stammen. Die Hersteller machen in den seltensten Fällen Angaben zur Herkunft des wärmenden Futters.

10.000 Tonnen Daunen werden importiert

Nur etwa 150 Tonnen Daunen werden jährlich in Deutschland produziert. Viel mehr wird importiert – rund 10.000 Tonnen pro Jahr. Nach Angaben des Verbandes der Deutschen Daunen- und Federnindustrie kommen rund 70 Prozent davon auf Ostasien, wie etwa auch China. Die restlichen 30 Prozent stammen aus Osteuropa. In den Exportländern gehört „Lebendrupfen“ oft zum Standard. Zur Herstellung einer Daunenjacke benötigt man etwa die Daunenmenge von zwanzig Tieren.

Gänse werden mehrmals pro Jahr gerupft

Die Federn von Gänsen wachsen immer wieder nach. Die Tiere können deshalb mehrmals im Jahr „geerntet“ werden, was den Züchtern einen finanziellen Vorteil bringt. Im Internet findet sich auf Seiten bekannter Tierschutzorganisationen eine Vielzahl von Videos über die Zustände auf Gänsefarmen. Zu sehen ist, wie Arbeiter den schreienden Tieren das Gefieder herausreißen oder wie Maschinen genutzt werden, die eigentlich zum Entfedern bereits toter Vögel gedacht sind. Oft wird dabei die Haut der Tiere verletzt und nur notdürftig – ohne Betäubung – vernäht. Bis zu vier mal im Jahr werden die Tiere so gerupft. Einige Vögel werden später noch für Stopfleber zwangsgemästet, bevor sie geschlachtet werden.

weiterlesen

 

Veranstaltungen im Braunschweigischen Botanischen Garten

Die ersten Frühjahrsblüher sind schon da. Bei dem warmen Winter ist die Vegetation etwas früher.

 

  "Natur erobert"

    Fotografien von Michael Kraft, Leiter des Braunschweiger Botanischen Gartens;

      Ausstellungseröffnung am 01.02.2018 um 19 Uhr im Torhaus des Braunschweiger Botanischen Gartens

 

Einladung

 

Natur erleben im Nationalpark Harz

 "Altlasten mit unsichtbaren Gefahren und ansehnliche Flora"

    Vortrag des Geologen Dr. Friedhart Knolle, Nationalpark Harz
 

    Einladung zur Veranstaltung am 20.02.2018 um 19 Uhr im Hörsaal des Instituts für Pflanzenbiologie,  

    Humboldtstraße 1, 38106 Braunschweig 

Einladung

Vortragsreihe: Natur(zerstörende) Verhältnisse – Kapitalismus, Klimawandel, ...

 Zum Jahresbeginn 2018 möchten wir euch alle zu unserer Vortragsreihe in Braunschweig mit drei spannenden Veranstaltungen einladen:

Am 18.01.2018 um 19 Uhr, Nexus (Frankfurter Str. 253b)
Klimaschutz im Kapitalismus – ein (un)mögliches Unterfangen?!

„Die kapitalistische Produktion entwickelt […] die Technik und die Kombination des gesellschaftlichen Produktionsprozesses, indem sie zugleich die Springquellen allen Reichtums untergräbt. Die Erde und den Arbeiter.“ Karl Marx
Verschwundene Inseln, verstärkt auftretende Wirbelstürme, Starkregen, Dürren, über 50 Millionen Menschen, die sich vor den Auswirkungen desKlimawandels auf der Flucht befinden – die Auswirkungen des Klimawandels sind für Menschen, Tier und Umwelt katastrophal. Daher besteht die dringende Notwendigkeit etwas dagegen zu tun. 2015 haben sich fast alle Regierungen der Welt in Paris darauf geeinigt, dass sich das Klima bis 2050 nicht mehr als 2 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter erhitzen darf. Alle Regierungsvertreter*innen haben sich dazu verpflichtet konkrete Klimaschutzpläne zu entwickeln mit deren Hilfe sie
dieses Ziel erreichen werden. Seitdem ist nicht viel passiert. Im Gegenteil – Kohleminen werden weiterhin ausgebaut, Autobahnen und Flughäfen vergrößert und Tierfabriken erweitert. In dem Vortrag wollen wir der These nachgehen und gemeinsam diskutieren, dass wirksameKlimaschutzpläne im Widerspruch zur kapitalistischen Produktion stehen und dass die Überwindung des Kapitalismus eine Voraussetzung zum Erhalt des Lebens auf der Erde ist.

Weiterlesen: Vortragsreihe: Natur(zerstörende) Verhältnisse – Kapitalismus, Klimawandel,...

Additional information