Stadionverbot für NPD-Chef Holger Apfel

Holger Apfel, der Parteivorsitzende der NPD, darf das Eintracht-Stadion in Braunschweig nicht mehr betreten. Der Verein hat dem NPD-Parteivorsitzenden ein Stadionverbot erteilt. Eintracht will keine Verbindung zu rechtem Gedankengut. Damit will der Bundesliga-Aufsteiger Eintracht Braunschweig ein Zeichen setzen. Die Eintracht sei fest entschlossen, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um jede Äußerung von rechtem Gedankengut im Zusammenhang mit Eintracht zu unterbinden, hieß es in einer Pressemitteilung des Club-Geschäftsführers Soeren Oliver Voigt. Apfel stammt aus Hildesheim, er ist Fraktionsvorsitzender der NPD-Fraktion im sächsischen Landtag und Bundesvorsitzender der NPD

Nach Angaben der Eintracht hatte Apfel am vergangenen Wochenende das letzte Punktespiel der Braunschweiger in der 2. Fußball-Bundesliga gegen den FSV Frankfurt besucht und nach der Partie auf seiner Facebook-Seite ein Foto mit einem Rasenstück aus dem Stadion gepostet. Das Bild zeigt ihn mit Eintracht-Shirt. Der B-S berichtete darüber.

Apfel hatte sich schon in der Vergangenheit als Fan der Eintracht dargestellt. Ende 2012 sorgte er für Entrüstung, als er Fans von St. Pauli in einem Eintrag auf Facebook als "Zecken" bezeichnete.

Bericht in der TAZ

Kommentar in der TAZ: "Braunschweig kommt zur Besinnung"

 

 

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