Das sinkende Schiff "EINTRACHT BRAUNSCHWEIG" wird verlassen

Aus vergangenen schönen Zeiten: Sogar die Kirche war begeistert von der "Eintracht". Mai 2013: Domprediger Joachim Hempel überreicht im voll besetzten Dom dem ehemaligen Eintracht-Trainer Thorsten Lieberknecht den FAIR-TRADE-Fussball zum Aufstieg in die 1. Bundesliga. Foto Uwe Meier

Gerne sonnt man sich in Braunschweig im Glanze der "Eintracht". Sie ist Werbeträger für jeden Einzelnen, der sich mit ihr im kultigen Vereinsschal zeigt. Natürlich ist in Braunschweig die "Eintracht" ein Symbol für Erfolg, Zusammengehörigkeit und Identität. Besonders in den letzten Jahren, als die "Eintracht" auf Erfolgsspur war - 2013 sogar mal wieder in der 1. Bundesliga. Doch nun wird die "Eintracht" nach unten durchgereicht, wie man so sagt, wenn jährlich abgestiegen wird und nun erstmalig sogar die 4. Liga droht.

Die meisten Verantwortlichen, die gerne im Rampenlicht standen, haben die Führungsebene der Eintracht verlassen oder werden sie verlassen - freiwillig, um anderen Platz zu machen. Eigentlich wollten die ja mit "Ihrer Eintracht" durch "dick und dünn" gehen. Die sich bei Erfolg ins Licht drängen, wollen wohl doch nicht die Spur der Erfolglosigkeit vor sich hin stolpern. Das wirft einen Schatten auf die entscheidungstragenden Edelfans.

In der Stadt spürt man den Niedergang der "Eintracht". Die erwartungsfrohe Stimmung vor und nach den Heimspielen ist raus. Nicht vermisst man die grölenden Horden in der Stadt oder die polizeibegleiteten "Fans". Der sog. Werbeträger "Eintracht", hat sich ins Gegenteil verkehrt. Nicht nur der Werbeträger ist weggefallen, die Stimmung in der Stadt ist nicht gut. Lesen Sie einen Beitrag in der TAZ: "Abtritt der Hauptdarsteller"

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