Adventskalender 'Fairschenken' geht online

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Morgen ist es soweit – der Online-Adventskalender


'Fairschenken' des Vereins Fair in Braunschweig startet. Weihnachten ist für viele Menschen Anlass, Geschenke zu machen. Eine gute Gelegenheit, doppelt Freude zu bereiten, ist es, fair gehandelte Produkte zu verschenken. Damit nicht nur die Beschenkten etwas davon haben, sondern auch diejenigen, die die Produkte herstellen.
Dabei geht es bei dem Adventskalender um Geschenkideen, Informationen und Anregungen rund ums Thema Weihnachten. Ruben Enxing, Regionalpromotor bei dem Verein 'Fair in Braunschweig', hat im Namen des Vereins einen Online-Adventskalender ins Leben gerufen.

Unter: https://tuerchen.com/fairschenken wird jeden Tag ein neues Türchen geöffnet und Menschen, Initiativen oder Ideen aus der Region vorgestellt. Ergänzt werden die Informationen durch Fotos, Adressen und Links zu weiteren hilfreichen Seiten für faire Produkte im Internet. „Natürlich geht es um Geschenke. Aber nicht nur. Wir stellen auch Initiativen vor, zeigen Filme, Ideen, Gedichte. Es ist was zum Schmunzeln, Nachdenken, Nachmachen und Weiterverbreiten dabei “ fasst Ruben Enxing die bevorstehenden Adventstürchen zusammen. Dabei geht es nicht nur darum, dass fair gehandelte Produkte unterm Weihnachtsbaum landen, sondern auch darum, dass die Ideen und Geschenke über das Weihnachtsfest hinaus wirken.
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„Braunschweig zeigt Herz“

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(v.l.n.r.) Olaf Jaeschke (Arbeitsausschuss Innenstadt Braunschweig e. V.), Norbert Velten (Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände), Claus Dannehl (Schaustellerverband Braunschweig e. V.), Björn Nattermüller (Braunschweig Stadtmarketing GmbH) und Silvester Plotka (Braunschweigische Landessparkasse). Foto: Braunschweig Stadtmarketing GmbH/Sascha Gramann

Die Spenden der Initiative „Braunschweig zeigt Herz“ kommen in diesem Jahr den Braunschweiger Wohlfahrtsverbänden zugute. Darunter ist auch die Lebenshilfe Braunschweig, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Menschen mit Beeinträchtigung in die Gesellschaft zu integrieren. Zusammen mit den Kindern des Kindergartens Hasenwinkel freuen sich die Beteiligten auf die Spendenveranstaltung am Samstag, 2. Dezember, in der Braunschweiger Innenstadt.

 

Tag der offenen Tür bei der Freiwilligenagentur

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Wiedereröffnung des Büros in der Sonnenstraße

Die Freiwilligenagentur Braunschweig lädt zum Tag der offenen Tür ein. Er findet am Freitag, dem 1. Dezember 2017, zwischen 10 und 17 Uhr in der Sonnenstraße 13 / Ecke Güldenstraße (links neben Wiederaufbau) statt.
Die große Flut ist vorbei: nach einem Wasserschaden Anfang September war das Büro rund drei Monate lang nicht nutzbar. Die Mitarbeiter*innen freuen sich, das sie im Dezember ihre Arbeit an gewohnter Stelle fortsetzen können.

Beim Tag der offenen Tür stellt das Team der Freiwilligenagentur ihre Arbeit vor. Dabei präsentiert sie ihre Vermittlungsbörse für Ehrenamtliche sowie ihre derzeit laufenden Projekte: „Rein ins Ehrenamt“, „Gut integriert durch ein Ehrenamt“ sowie die „Ankommenspatenschaften“.

Interessierte sind herzlich eingeladen und werden gebeten, sich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bis zum 29. November 2017 anzumelden.

Es haben bereits bekannte Personen aus Politik und Gesellschaft ihr Kommen zugesagt – ebenso Vertreterinnen und Vertreter aus Vereinen, Verbänden und Einrichtungen sowie Ehrenamtliche.

Braunschweigerin Regina Schultz gewinnt Inklusionspreis

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Der Braunschweigerin Regina Schultz wurde gestern in Hannover im Rahmen der SoVD-Lounge der SoVD-Inklusionspreis 2017 verliehen. Ministerpräsident Stephan Weil und die noch amtierende Sozialministerin Cornelia Rundt verliehen den Preis. Frau Schultz erreichte den ersten Platz in dem Bereich „Ehrenamt“. Beim Ehrenamtspreis Inklusion werden Projekte ausgezeichnet, in denen Ehrenamtliche sich engagieren, um die Inklusion vor Ort voranzubringen. Es zählen Vorbildcharakter und Originalität. Teilnahmeberechtigt waren Ehrenamtliche, die sich in Vereinen, Bürgerinitiativen, Nachbarschaftshilfen oder Projekten im Team engagieren. Ein Ehrenamtspreis Medien wurde ebenso vergeben. Dieser blieb in Hannover. Auch Til Schweiger und Michael Stich wurden an diesem Abend für ihr soziales Engagement ausgezeichnet.

Foto: Lennart Helal

Seit mehr als 7 Jahren engagiert sich die Braunschweigerin Regina Schultz ehrenamtlich im Raum Wolfenbüttel, Wolfsburg und Braunschweig. Sie arbeitet für und mit Menschen mit Behinderung und initiiert inklusive Bildungsprojekte zur kulturellen Teilhabe im öffentlichen Kulturraum, wie z. B. Museen. Aktuelles Projekt: "Augen-Blick-mal! hingehört! mitgemacht!“. Ein kreatives Geschichtenerzählen vor alter Bilderkunst im Herzog Anton Ulrich-Museum in Braunschweig.

Und hier der Link zum Gewinner-Film der Braunschweigerin:
https://youtu.be/qrzVxpRrjAo

"ART" Vortrag - Thailand - 16.11.2017

Die Initiative ART „Aktiv für Respekt und Toleranz“ engagiert sich im Stadtteil Schuntersiedlung/Kralenriede und darüber hinaus für ein tolerantes, buntes Miteinander aller Menschen und Kulturen und bezieht klar Stellung gegen jede Art von Rassismus.


Seit Oktober 2016 veranstaltet ART eine Vortragsreihe über verschiedene Länder und ihre kulturellen, sozialen und politischen Hintergründe.

Tailand s. Flyer

„Braunschweig zeigt Herz“ am 2. Dezember Spendenaktion des AAI in der Innenstadt

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Foto: Braunschweig Stadtmarketing GmbH

Am Samstag, 2. Dezember, steht die Braunschweiger Innenstadt im Zeichen des Herzens. Besucherinnen und Besucher können an diesem Samstag wieder für „Braunschweig zeigt Herz“ spenden, dabei für den guten Zweck singen und mehr über die vielfältigen sozialen Projekte der Braunschweiger Wohlfahrtsverbände erfahren, denen die Spenden in diesem Jahr zugehen. Die Initiative wird vom AAI, den Schaustellern und dem Stadtmarketing mit Unterstützung der Braunschweigischen Landessparkasse seit 2013 durchgeführt.

Mit der Vorweihnachtszeit beginnt neben der Vorfreude auf das Fest auch die besinnliche Zeit. Am ersten Adventswochenende haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, sich und benachteiligten Menschen eine kleine Freude zu machen. Wer sich an „Braunschweig zeigt Herz“ beteiligt, hilft damit nicht nur sozialen Projekten in der Region, sondern bekommt an den Aktionsständen der Innenstadt ein herzliches Dankeschön in Form von Herzluftballons oder Lebkuchenherzen. Von 10:00 bis 19:00 Uhr stehen die Spendendosen an fünf Stationen in der Innenstadt bereit – gut zu erkennen an den überdimensionalen Lebkuchenherzen aus Holz.

Seit fünf Jahren organisiert das Stadtmarketing auf Initiative des Arbeitsausschuss Innenstadt Braunschweig e. V. die Aktion als Nachfolge der traditionellen Spendenlotterien. „Es ist erfreulich, dass ‚Braunschweig zeigt Herz‘ selbst schon zur Tradition geworden ist. Ich bedanke mich bei allen beteiligten Akteuren und begrüße es, die Spendenaktion zugunsten der Wohlfahrtsverbände als Schirmherr unterstützen zu können“, sagt Oberbürgermeister Ulrich Markurth.

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Wege in den Journalismus

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Schauspieler interviewen, beim Konzert backstage sein oder Talkshows moderieren

Die Vorstellung vom Beruf des Journalisten ist vielfältig, aber nicht immer realitätsnah. Referent Falk-Martin Drescher bringt den Beruf am Donnerstag, 23. November um 16.00 Uhr, im Berufsinformationszentrum der Arbeitsagentur am Cyriaksring in Braunschweig auf den Punkt.

Der berufsbildende Vortrag soll den Teilnehmenden zeigen, wie spannend, aber auch fordernd dieses Arbeitsfeld ist. Wer neugierig ist, die Welt verstehen will und dabei nicht auf den Mund gefallen ist, findet in diesem Beruf künftig zusätzliche Möglichkeiten, erfolgreich arbeiten zu können.

Der Journalismus wird anspruchsvoller - aber auch spannender. Ein Journalist muss sich stets mit den neuen medialen Entwicklungen auskennen. Bei Zeitungen und Zeitschriften, Radio und Fernsehen genauso wie auf allen denkbaren und noch kommenden digitalen Kanälen. Fakenews? Heute zählt aufmerksamer, sauberer und packender Journalismus mehr denn je. Eine anspruchsvolle und zugleich facettenreiche Aufgabe.

Vortrag „Rentner in der Steuerfalle – Möglichkeiten bei der Steuererklärung“

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Wiederholungstermin! Wegen großer Nachfrage
Vortrag „Rentner in der Steuerfalle – Möglichkeiten bei der Steuererklärung“

Braunschweig. Seit 2005 gibt es eine neue Steuergesetzgebung, die dazu führen wird, dass in Zukunft Renten zu 100% versteuert werden müssen. Bereits heute sind viele Rentner steuerpflichtig und es werden jährlich mehr.
Der SoVD-Braunschweig veranstaltet deshalb gemeinsam mit der Vereinigten Lohnsteuerhilfe (VLH) – Beratungsstelle Braunschweig-Kohlmarkt – den Vortrag „Rentner in der Steuerfalle – Möglichkeiten bei der Steuererklärung“. Der Vortrag findet wegen der großen Nachfrage bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr statt. Dabei werden quasi alle verschiedenen Renten, ob Privatrenten oder staatliche Renten und Pensionen, behandelt und es werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie man seine Steuerlast reduziert.

Der Vortrag findet am 22. November 2017, um 15.30 Uhr Uhr, im Begegnungszentrum Gliesmarode, Am Soolanger 1a – direkt neben dem Badezentrum – statt.

Referent ist Frank Brennecke, Leiter der VLH-Beratungsstelle am Kohlmarkt. Die letzten Fragen sollten gegen 17.30 Uhr gestellt sein. Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.








Maler trifft Musiker

Dick Sikkema trifft Peter Maffay

Sich selbst oder einem lieben Menschen eine Freude machen und gleichzeitig noch was Gutes tun, das ist doch eine schöne Motivation, die neue Aktion von Manfred Kramer zu unterstützen.
Manche Dinge kommen zu Dir, das erfährt Manfred Kramer immer wieder, wenn er unterwegs ist, Spenden sammelt oder Menschen ihn kontaktieren, die seine Arbeit für die Maffay Stiftung unterstützen wollen.
So wie Dick Sikkema, Maler aus Wolfenbüttel, die beiden Männer trafen sich zufällig, kamen ins Gespräch und der Maler hatte die Idee, ich male Dir ein Bild von Peter Maffay für Deine Spendenaktion.
Gesagt, getan und im Rahmen einer Autogrammstunde in Hannover wurde nun das wunderbare Portrait von Peter Maffay signiert. Er zeigte sich beeindruckt, plauderte mit dem Künstler und Manfred Kramer. Maffay, der gerade sein 18. Nummer eins Album präsentierte, freut sich über die Aktionen von Manfred Kramer und natürlich durfte das Bild während der Autogrammstunde von den zahlreichen Fans in Hannover bewundert werden.
Dieses handsignierte Bild 1,00 m x 1,20 m groß kann gegen eine Spende von 5,55 € bald in einem Wohnzimmer irgendwo in Deutschland  zu Hause sein. Maximal können sich 555 Menschen, Fans und Musikbegeisterte beteiligen. Unter allen Spendern wird dann in Anwesenheit des Malers und eines Notars der glückliche Spender bekannt gegeben.
Also 5,55 € auf das Konto "Unterwegs für starke Kinder" IBAN DE 82270925550802534701 einzahlen und mit etwas Glück, bald das tolle Bild besitzen.



NS-Unrecht "Offene Entschädigungsfragen"

 „Offene Entschädigungsfragen“ von Ingolf Spickschen(unter Mitarbeit von Michael Plöse)

Vorbemerkung

Die AG „Offene Entschädigungsfragen“ wurde auf dem Offenen Treffen am 28. Januar 2017 als Arbeitsgruppe innerhalb des Forum Justizgeschichte e.V. ins Leben gerufen, um in Vorbereitung auf die Jahrestagung 2017 angesichts der umfangreichen Literatur, Rechtsprechung und Rechtsvorschriften zu Fragen der „Wiedergutmachung“, der Entschädigung und den deutschen Reparations-pflichten eine Systematisierung der aktuellen Problemlagen zu erarbeiten. Dabei sollte es darum gehen, die verschiedenen Betroffenengruppen zu identifizieren und den jeweiligen Umfang ihrer Entschädigung oder sonstiger ihnen gewährter Formen nachholender Kompensation von NS-Unrecht festzustellen. Neben der Frage, was es überhaupt für Anerkennungs-, Entschädigungs- und Wiedergutmachungsarten gibt und in welchen Rechtsgebieten sie wie in Erscheinung treten, selbst wenn sie als „Entschädigung“ i.e.S. keine Rolle spielen, und der Überlegung, ob Pensions- und Rentenzahlungen an NS-Täter eigentlich zurück verlangt werden können, war es unsere naive Ausgangsüberlegung, aufgrund unserer Recherchen die Betroffenen am Ende analytisch vier verschiedenen Entschädigungsrealitäten zuordnen zu können. Diese lauten stark vereinfacht:

•Entschädigung gewährt, Genugtuung erlangt
•Entschädigung gewährt, Auszahlung verschleppt
•Entschädigung verweigert
•ungesehene Betroffenengruppen (die „im Dunklen“)

Dieses Vorhaben kann weitgehend als gescheitert angesehen werden. Der Grund hierfür ist in den bisherigen Beiträgen bereits zum Ausdruck gekommen: Es gibt in keiner Betroffenengruppe die eine Realität der Kompensation erlittenen NS-Unrechts, vielmehr erweist sich die individuelle Entschädigungspraxis als ein Ensemble gesetzlicher Anspruchs-, Ausschluss- und Rückausnahmetatbestände die in der Verwaltungspraxis zu höchst verschiedenen Ergebnissen geführt haben. Darüber hinaus sind auch untereinander gut vergleichbare Antragsteller*innen je nach ihrem Auf-enthalts-, Wohn- und Einsatzort, ihrer Staatsan- oder Gruppenzugehörigkeit, nach Schädigungsart und -grad höchst unterschiedlich, nicht selten nach verschiedenen Gesetzen, Härtefallentscheidungen oder Gnadenakten erfasst, kategorisiert und entschieden worden, was ganz regelmäßig in keinem Fall zu einer Entschädigung geführt hat.
Die Entschädigungspraxis folgte dabei wie die gesamte Wiedergutmachungspolitik dem Ziel ihrer Selbsterledigung als reine Befriedungspolitik nach allen Seiten – mit einer deutlichen Tendenz zur Verschleppung, wo immer das Licht der Öffentlichkeit die Praxis nicht berührt. Sie ist zugleich Ausdruck der Systemkonfrontation des Kalten Krieges, welche die nach der Wiedervereinigung offenen Fragen verdrängte, anstatt sie zu klären. Dass die weit verbreitete Schlussstrichmentalität nicht schon viel früher zur Einstellung jeglicher materiellen Anerkennung und Entschädigung von NS-Verbrechen geführt hat, ist letztlich einer gelungenen und beharrlichen Skandalisierung der Versäumnisse durch Betroffenenverbände, Akademiker*innen, Journalist*innen sowie politische Aktivist*innen innerhalb und außerhalb der Parlamente zu verdanken.

Fortsetzung

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