Der Volksbund im 21. Jahrhundert - Profilentwicklung in der öffentlichen Diskussion

70 Jahre liegt das Ende des Zweiten Weltkrieges nun zurück. Manche Erinnerungen verblassen, das Gedenken ändert sich, es wird europäischer. Damit steht der Volksbund vor der großen Herausforderung, sein Profil für die Zukunft weiter zu entwickeln. Der Vorstand des Volksbundes hat im Frühjahr 2015 einen ersten Entwurf eines "Leitbildes" zur öffentlichen Diskussion gestellt und in seiner Zeitschrift "frieden" im April 2015 veröffentlicht. Damit begann eine lebendige, durchaus kontroverse Diskussion unter den Förderern, in unseren Gremien und in der Öffentlichkeit. Der aktuellen Entwurf zum Leitbild des Volksbundes findet sich hier.

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14 neue Stolpersteine für Wolfenbüttel

Am Donnerstag, 19. November 2015, wird Gunter Demnig an vier Stellen in Wolfenbüttel weitere Stolpersteine für vier Familien in den Fußweg vor den Häusern setzen, in denen diese Familien zuletzt frei und selbstbestimmt gewohnt haben:

Goslarsche Straße 45: Jenny Neuburger, Ilse Neuburger
Bahnhofstraße 1: Rudolf Rülf, Gertrud Rülf, Alfred Rülf, Renate Rülf
Kommissstraße 4: Leo Rhée, Grete Rhée, Eva Rhée, Hans Rhée, Rosalie Hodenberg
Kommissstraße 2/3: Julius Pohly, Else Pohly, Hedwig Pohly
 
Beginn ist um 10 Uhr in der Goslarschen Straße. Ab 11 Uhr findet im Ratssaal in Anwesenheit von Familienangehörigen der Familie Rülf aus Israel ein Empfang statt. Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums im Schloss, der Leibnizrealschule und der Erich-Kästner-Hauptschule tragen kurze Biografien der Personen vor, für die zuvor Stolpersteine gesetzt worden sind.
 
Um 9 Uhr setzt Gunter Demnig in Kneitlingen einen Stein für den polnischen Kriegsgefangenen Szcepan Serwien, der am 10. März 1943 im Wolfenbütteler Gefängnis im Alter von 30 Jahren hingerichtet wurde.

Adventlicher Kreativmarkt im Begegnungszentrum Gliesmarode, 22.11.15

Am Sonntag, den 22.11.2015 findet im Begegnungszentrum Gliesmarode von 11-17 Uhr ein „Adventlicher Kreativmarkt“ statt. Viele Künstler, Hobbykreative und Floristen werden Ihre Adventsdekorationen präsentieren und zum Verkauf anbieten. Außerdem werden Holzarbeiten, Patchworks, Kunst aus Filz und viele andere kreative Arbeiten – nicht nur mit adventlichem Bezug – ausgestellt. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt. Bratwurst, Kuchen, frisch gemachte Waffeln, Bratäpfel sowie Glühwein, Kaffee und frische Kartoffelpuffer werden das Stöbern auf dem Kreativmarkt schmecken lassen und noch mehr versüßen. Das Begegnungszentrum Gliesmarode, Am Soolanger 1a, liegt direkt neben dem Badezentrum. Es ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und auch Parkplätze sind ausreichend vorhanden. Telefon: 0531/371447. Internet: www.bz-gliesmarode

Evtl. Rückfragen bei Frau Herok vom BZG: 0531/371447. E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Herztag 2015 am Krankenhaus St. Vinzenz

Monitore im Herzkatheterlabor (Foto: St. Vinzenz)

Kardiologen informieren zum Thema koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt. Wichtige Untersuchungen werden angeboten.

Das Krankenhaus St. Vinzenz Braunschweig nimmt die Herzwochen 2015 zum Anlass, um gemeinsam mit der Deutschen Herzstiftung e.V. am

Donnerstag, 19. November 2015, in der Zeit zwischen 15:00 Uhr und 18:00 Uhr in die Bismarckstraße 10

Cafeteria (UG) im Krankenhaus St. Vinzenz Braunschweig

einzuladen. Interessierte Laien erfahren die neuesten medizinischen Erkenntnisse insbesondere zu der koronaren Herzkrankheit und zum Herzinfarkt, sowie alles Wichtige zu den Therapiemöglichkeiten aus erster Hand von den Kardiologen des Krankenhauses.

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DIE LINKE zur Bragida-Demo auf dem Rathausplatz am 9. November

Dass die Stadtverwaltung es ohne Widerstand zulässt, dass am 9. November 2015, also dem Jahrestag des Beginns der Vernichtung der europäischen Juden durch die Nationalsozialisten, Hassbürger, Neonazis und Hooligans vor dem Rathaus ihre rassistische Hetze verbreiten können, ist beschämend und völlig inakzeptabel. Dass gleichzeitig eine Veranstaltung untersagt wird, die sich für ein weltoffenes Braunschweig einsetzt und im Sinne des Aufrufes von Bundesjustizminister Maas handelt, macht das Ganze noch schlimmer. Es hätte auch im Rahmen des Versammlungsgesetzes eine andere Lösung geben können. Unsere Fraktion wird in die nächste Ratssitzung einen Antrag einbringen, in dem der Rat der Stadt Braunschweig u.a. eine Missbilligung dieser Entscheidung beschließen soll.

Verlängerter Armleuchter der Großen Koalition

Showdown am Wochenende: Fliegt die Große Koalition auseinander, lautete eine Frage? Horst Seehofer hatte mit scheinbar unüberbrückbaren Positionen und einem Ultimatum für Furore gesorgt. Der Geist von Kreuth 1976 scheint wieder da zu sein. Aber wie das eben so ist mit Gespenstern. Sie taugen nur für eine Gruselstunde.

Sprachvisagisten am Werk

Die Große Koalition fliegt nicht auseinander, denn es ist alles wie gehabt. Die Kosmetikabteilungen der Regierungsparteien arbeiten auf Hochtouren. Der Auftrag lautet, das hässliche Gesicht in einer politischen Sackgasse zu wahren. Da ist zum Beispiel das unschön klingende Wort „Transitzone“, mit dem man ein großes Lager assoziiert, in dem Menschen festgehalten werden, bis geklärt ist, ob sie weiterreisen dürfen oder gleich wieder abgeschoben werden. Weiter auf TAUBLOG

Unglaublich: OB Markurth verlegt Gedenkkundgebung an Reichspogromnacht zugunsten der Braunschweiger PEGIDA

Die Stadt Braunschweig hat heute per Verfügung eine vom Bündnis gegen Rechts angemeldete Versammlung unter dem Motto

"Reichspogromnacht 9. November 1938 –

Erinnern, Gedenken, Handeln! Wir sagen NEIN zu Antisemitismus, Rassismus, Islamfeindlichkeit und Hetze gegen Flüchtlinge!",

die am 9. November 2015 um 18 Uhr vor dem Rathaus (Platz der Deutschen Einheit) stattfinden sollte, auf den Domplatz verlegt und eine anschließende Demonstration auf der angemeldeten Route untersagt.

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„Happy Birthday“ - Das JuZ Gliesmarode feiert seinen 40-jährigen Geburtstag

 

 

Der offizielle Startschuss lag im Oktober '75. Mit Strickpullover, Jesuslatschen und Jutetasche erobern sich die heimatlos gewordenen Jugendlichen durch das Schließen der Teestube im evangelischen Stadtjugendpfarramt, die Kellerräume im neuen Anbau der Bugenhagengemeinde im Osten Braunschweigs. Grobe Betonwände, grelles Neonlicht und die Stahltüren im Eingangsbereich – nicht gerade eine Kuschelatmosphäre – prägen anfangs das Bild des neuen Domizils.

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Asylsuchende und Verbraucherschutz Infos für Flüchtlinge und Flüchtlingshelfer


Beratungsangebot in Braunschweig

Braunschweig, 09.10.2015. Mit der Ankunft in Deutschland stehen Asylsuchende vor einem Berg von Fragen. Nicht nur die Sorge um Unterkünfte und Essen beschäftigen Flüchtlinge und ihre Helfer. Auch Fragen rund um den Verbraucherschutz und Hürden im Alltag: Welche medizinische Versorgung besteht? Wie schütze ich mich vor Abzocke bei Telefon und Internet? Wie eröffne ich ein Konto, bekomme ich Vergünstigungen bei öffentlichen Verkehrsmitteln?
Ein Überblick:

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