Pflanzentauschmarkt am Frankfurter Platz

Telefonaktionstag zum beruflichen Wiedereinstieg

Arbeitsagentur informiert am 26. April  telefonisch zum beruflichen Wiedereinstieg nach familienbedingter Auszeit.

Wiedereinstiegsberaterin, Carina Vahldieck berät die Anrufer und gibt Anregungen und Tipps. Bei weiterem Bedarf können Termine für eine persönliche Beratung vereinbart werden.. Foto: Arbeitsagentur

Der Arbeitsmarkt ist stark aufnahmefähig und die hohe Resonanz aus dem letzten Telefonaktionstag hat gezeigt, dass insbesondere die sogenannte „Stille Reserve“ gar nicht mehr so sehr still sein möchte. Doch nicht immer ist es möglich die regelmäßigen Veranstaltungen in der Arbeitsagentur zu besuchen. Wer zum Hörer greift und die 0531 207 - 2222 wählt, kann sich zum beruflichen Wiedereinstieg telefonisch beraten lassen. Das Angebot ist für jene gedacht, die nach einer familienbedingten Auszeit wieder den Weg ins Erwerbsleben suchen.

 

Am 26. April von 8.30 Uhr bis 10.30 Uhr veranstaltet die Arbeitsagentur diesen Telefonaktionstag zu Fragen rund um den beruflichen Wiedereinstieg.

Agentur für Arbeit Braunschweig - Goslar

Cyriaksring 10

38118 Braunschweig

 

 

 

Bruder Hahn soll leben

Eine gute Alternative: Eier von Initiativen gegen Kükentöten

 · Bruderhahn-Initiativen verhindern massenhaftes Töten männlicher Küken

· Eier nicht überall verfügbar – größtes Angebot bei Bio-Eiern

· Verbraucherzentrale Niedersachsen: Initiativen und Zweinutzungshuhn fördern

Hannover, 15.04.2019 – Brüder von Legehennen legen keine Eier und setzen kaum Fleisch an. Daher werden Millionen männlicher Küken jedes Jahr direkt nach dem Schlüpfen getötet – auch bei Biohühnern. Wer das Kükentöten nicht unterstützen will, kann Eier von Initiativen kaufen, die die Bruderhähne aufziehen. Bei einem Marktcheck hat die Verbraucherzentrale Niedersachsen überprüft, wo diese Eier gekauft werden können. Das Ergebnis: In sechs von elf Lebensmittelmärkten sind Eier „ohne Kükentöten“ im Sortiment.

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Kein Grund zum Feiern: 10 Jahre Bündnis Kindergrundsicherung

"Das stärkste am so genannten Starke-Familien-Gesetz ist vermutlich der Titel. Der große Wurf gegen Kinderarmut ist es aber sicher nicht", so Ulrich Schneider. Reformen, wie das heute verabschiedete so genannte Starke-Familien-Gesetz oder das zurückliegende Bildungs- und Teilhabepaket reichen einfach nicht. Das Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG zieht angesichts seines 10-jährigen Bestehens Bilanz.

Pressemitteilung

Anlässlich seines 10-jährigen Bestehens zieht das Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG Bilanz und stellt fest: Die Forderung nach einer wirksamen und unbürokratischen Leistung, die Kinder aus der Armut holt, ist aktueller denn je.

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Offene Telefon-Beratung: Altersrente und Erwerbsminderungsrente

SoVD-Aktion: Offene Telefonberatung zu den Themen Altersrente und Erwerbsminderungsrente

Der SoVD-Braunschweig veranstaltet eine offene soziale Rechtsberatung am Telefon. Am Mittwoch, 17. April 2019, zwischen 18 und 20 Uhr können sich Interessierte unter der Festnetz-Telefonnummer 0531-244 41 16 über die Themen Altersrente und Erwerbsminderungsrente informieren. Am Telefon wird Kai Bursie, Experte für die gesetzliche Rentenversicherung und Regionalleiter des SoVD, die Fragen beantworten. Bei weiterem Beratungsbedarf können dann auch persönliche Gesprächstermine vereinbart werden. Anonym, also ohne Namensnennung, werden besonders interessante Gespräche dieser Telefonberatung anschließend am Freitag, den 3. Mai 2019, von 14-15 Uhr in der Radiosendung „SoVD-Regional“ auf Okerwelle 104,6 – zugleich per Livestream und App – ausgestrahlt. So können sich auch Interessierte, die während der Telefonberatung verhindert waren, informieren. Die offene Telefonberatung soll zukünftig alle drei Monate zu verschiedenen Schwerpunktthemen stattfinden.

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) vertritt die sozialpolitischen Interessen der gesetzlich Rentenversicherten, der gesetzlich Krankenversicherten sowie der pflegebedürftigen und der behinderten Menschen. Der Verband vertritt seine Mitglieder gegenüber Behörden und vor den Sozialgerichten. Rund 570.000 Mitglieder sind bundesweit im SoVD organisiert. Der Verband wurde 1917 als Kriegsopferverband gegründet.

Einladung zum 25. Gedenkgottesdienst „Gegen das Vergessen“

Die Kolpingfamilie Wolfenbüttel, die Pfarrei St. Petrus, die Wolfenbütteler Gruppe von Amnesty International und die Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel laden Sie herzlich ein zum 25. Gedenkgottesdienst „Gegen das Vergessen“ mit Beteiligung von Angehörigen ehemals im Strafgefängnis Wolfenbüttel Inhaftierter am Dienstag, 16. April 2019 um 19.00 Uhr in der St.-Petrus-Kirche Wolfenbüttel, Harztorwall 2.

Als die Alliierten am 11. April 1945 Wolfenbüttel befreiten, bedeutete dies auch das Ende der Haft der NS-Gefangenen in der hiesigen Strafanstalt, in der sich seit 1937 eine Hinrichtungsstätte befand. Lange dauerte es in Wolfenbüttel und im Land Niedersachsen, bis man sich – nicht ohne Druck von außen – entschloss, an diesem Ort eine Gedenkstätte zu errichten. Mitentscheidend dafür war der Wille von Hinterbliebenen. Während der Festveranstaltung anlässlich des 50. Jahrestages fand in der St. Petruskirche Wolfenbüttel ein Requiem statt. Ein Großteil der überwiegend aus Belgien und Frankreich stammenden inhaftierten und hingerichteten Widerstandskämpfer war katholischen Glaubens, wodurch ein Bezug zur Gemeinde entstand. Es gehörte zu den Aufgaben der Geistlichen, seinerzeit Pfarrer Unverhau, die Gefangenen zu betreuen und die Todeskandidaten auf ihrem letzten Weg zu begleiten. Zur Pressemitteilung

Fracking in Europa – Überrumpelte US-Linke

Während sie öffentlich laut für einen Green New Deal trommelte, hat auch die Parteilinke Alexandria Ocasio-Cortez für mehr fossile Energie gestimmt, für Fracking, um genauer zu sein. Fast komplett unbemerkt von Medien und Aktivisten hat das US-Repräsentantenhaus am 25. März mit 391 zu 24 Stimmen für Gesetz HR 1616 gestimmt. Fast alle Demokraten stimmten für das vom Republikaner Adam Kinziger eingebrachte Gesetz, das dieser als Mittel zur Eindämmung der russischen Dominanz auf dem Energiemarkt in Europa verkauft hat.
Das würde es vermutlich tatsächlich erreichen, vor allem aber ist es eine weitere Förderung von Fracking und fossilen Energien und damit mehr als kontraproduktiv im Kampf gegen den Klimawandel. Nach dem Gesetz, das noch den Senat passieren muss, sollen amerikanische Energieunternehmen in den nächsten zwei Jahren mit 580 Millionen US-Dollar beim Bau von »Energieinfrastruktur« unterstützt werden, um die Energieversorgung zu »diversifizieren« – sprich: US-amerikanischen Energieunternehmen soll bei der Marktexpansion in Europa geholfen werden. Die Gelder sollen auch eingesetzt werden, um in der EU die Gesetzeslage zum Thema Fracking »zu verbessern«.

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Gewerkschaft NGG verlangt 6,5 Prozent mehr Geld

Foto: NGG

Braunschweig: Lohn-Plus für 5600 Gastro-Beschäftigte gefordert.

Lohn-Plus an Theke und Tresen: Die rund 5.600 Beschäftigten im Braunschweiger Gastgewerbe sollen mehr Geld bekommen. Das fordert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) vor dem Start der Tarifrunde für die Branche am kommenden Montag [f. d. Red.: 8. April] in Hannover. Die Gewerkschaft verlangt ein Lohn-Plus von 6,5 Prozent in allen Tarifgruppen, mindestens jedoch 126 Euro mehr im Monat.

„Das heimische Gastgewerbe steht wirtschaftlich solide da. Es ist an der Zeit, dass Köche, Kellner und Hotelfachleute an der guten Bilanz beteiligt werden", sagt Katja Derer von der NGG Süd-Ost-Niedersachsen-Harz. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes verzeichneten niedersächsische Hotels und Pensionen im vergangenen Jahr rund 45 Millionen Gäste-Übernachtungen – und damit das fünfte Rekordjahr in Folge. Zur vollständigen Presseerklärung

70 Jahre NATO: Globale Zündschnur zum Krieg. Was gibt es da zu feiern?

Die stundenlangen Gespräche mit dem ehema-ligen Bundeskanzler Helmut Schmidt in seinem Büro in Hamburg waren erhellend. In gewisser Weise waren diese Gespräche damit vergleich-bar, wie sein Amtsnachfolger Helmut Kohl Gespräche gestaltete. Bei Altkanzler Helmut Schmidt war es der „kontinuierliche Rollgriff“ zu den vorhandenen Menthol-Zigaretten. Bei seinem Nachfolger galt dieser Griff „Heinemann-Pralinen vom Niederrhein“.

Es war keinesfalls so, daß sich darin die Gemeinsamkeiten beider Kanzler erschöpften. Was den Westen und seine Politik sowie innere Struktur anbelangt, waren beide Kanzler von der Notwendigkeit überzeugt, auch in Zukunft und auf längere Zeit ein starkes, transatlantisches Band vorfinden zu sollen. Dafür schien der bestehende NATO-Vertrag ein geeignetes Mittel zu sein, allerdings mit einer stärkeren Hinwendung zu einem europäischen Pfeiler mit einem Eigengewicht von Bedeutung. Dieses Gewicht sollte die Balance zu der augenfälligen Dominanz Washingtons ausmachen und auch die Europäische Union einbeziehen.

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Greta Thunberg beeindruckte bei Anne Will

Greta Thunberg wurde von Anne Will interviewt. Das Interview wurde in die Sendung von Anne Will am Sonntag Abend eingespielt. Der Auftritt der jungen Klimaaktivistin machte den Eindruck der Bescheidenheit und Entschlossenheit. Sachlich, ohne Abschweifungen und Aufregung beantwortete sie jede Frage ruhig und mit Entschiedenheit.

Greta Thunberg widersprach im eingespielten Interview dem Vorwurf, sie wolle anderen Menschen einen nachhaltigen Lebensstil aufzuzwingen. „Ich schreibe niemandem vor, einen solchen Lebensstil zu führen. Alles, was ich versuche ist, Aufmerksamkeit zu erregen“, sagte sie - jeder Mensch sei verantworlich für sein eigenes Verhalten.

„Es ist einfach wirklich lächerlich, dass Menschen so wenig voneinander halten, dass sie sich gegenseitig niedermachen“, sagte Thunberg mit Blick auf Behauptungen, sie fungiere lediglich als Marionette für Interessengruppen. Dass sie ihre großen Ziele für das Klima selbst erreichen werde, glaube sie nicht: „Ich weiß, dass nicht ich das erreichen werde. Eine Person kann das nicht erreichen – wir brauchen Kooperation.“

Goldene Kamera für Greta Thunberg in ihrer beeindruckenden Rede zur Preisverleihung