Heute ist Weltmilchtag - denken wir auch an Milch zum Ankleiden

 

Der Weltmilchtag wird einmal jährlich am 1. Juli organisiert, meistens um international für den Konsum von Milch zu werben. Ob denn die Milch als tierisches Sekret tatsächlich so vorteilhaft für den Menschen ist, sei dahingestellt, denn schließlich ist Kuhmilch von der Natur für das Kalb vorgesehen. Das gibt es so einige Widersprüche, die hier aber nicht diskutiert werden sollen. Es geht hier zum Weltmilchtag eher um die Milch als Kleidung. Ja richtig verstanden. Die Medien hatten 2015 über Kunststoffe/fasern aus Milch berichtet - auch die Umweltzeitung Braunschweig (4/16) unter dem Titel "Milch auf unserer Haut" und dem Titelthema "Nachwachsende Rohstoffe". Eine innovative Unternehmerin aus Hannover-Ricklingen hatte diese Kunsstoffe entwickelt und auch Innovationspreise bekommen.

An diesem Tag der Milch soll auch daran daran erinnert werden, und vor allem: Was ist aus aus dem Milchkunststoff geworden? Doch lesen/hören Sie zuerst den Bericht im Deutschlandfunk

Und hier "QMILK - das Material der Zukunft"

Stellungnahme der Bürgerinitiative SüdWest Braunschweig zur Machbarkeitsstudie für ein interkommunales Gewerbe- und Industriegebiet

Stellungnahme

Vor gut einem Jahr haben sich die Oberbürgermeister der beiden Städte Braunschweig und Salzgitter in einem Flyer an die Anwohner des geplanten interkommunalen Industrie- und Gewerbegebietes gewandt und dabei ihre Pläne erläutert und verteidigt. Auf der Grundlage einer Machbarkeitsstudie sollte Mitte 2018 eine Entscheidung "gegen" oder "für" getroffen und bei letzterem die Aufstellung von Bebauungsplänen in Angriff genommen werden.

Mit diesen Plänen sind sie, wie wir jetzt wissen, gründlich gescheitert. Einerseits hat der Widerstand der Bewohner, zusammen mit Bürgerinitiativen, ständig zugenommen und zuletzt mehr und mehr auch die Mandatsträger unterschiedlicher Parteien erfasst. Zum anderen aber ist durch Gutachten im Rahmen der Machbarkeitsstudie und durch Beiträge interessierter Bürger und Initiativen sehr deutlich geworden, dass die Pläne hochproblematisch und in der gedachten Form auch gar nicht umsetzbar sind.

Stellvertretend sollen an dieser Stelle nur genannt werden:

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SPD Braunschweig will Interkommunales Gewerbegebiet Braunschweig-Salzgitter

Interkommunales Gewerbegebiet Braunschweig-Salzgitter - SPD Braunschweig stärkt Planern den Rücken: „Es geht um Arbeitsplätze in unserer Region!“

Die SPD Braunschweig stärkt den beteiligten Verwaltungen bei den Planungen zum Interkommunalen Gewerbe-und Industriegebiet Braunschweig-Salzgitter den Rücken. Einstimmig unterstützten die Delegierten des SPD-Unterbezirksaus-schusses am Montag, 14. Mai einen Vorschlag des Vorstandes der SPD Braun-schweig, nach dem die in der Machbarkeitsstudie benannten Herausforderungen weiterverfolgt werden sollen.

Dies soll im Juni auch Thema im Rat der Stadt Braunschweig werden. Pressemitteilung der SPD

„TrikotTausch - Die zwei Seiten der internationalen Sportbekleidungsproduktion“

Im Hinblick auf die anstehende Fußballweltmeisterschaft 2018 bringt Fair in Braunschweig e.V. und die VHS Braunschweig die Ausstellung „TrikotTausch - Die zwei Seiten der internationalen Sportbekleidungsproduktion“ in Kooperation mit Vamos e.V. Münster nach Braunschweig.

Hiermit laden wir Sie herzlich zu der Eröffnung am 29. Mai 2018 im Foyer der Alten Waage ein. Die Einladung finden Sie auch im Anhang.

 

VW-Skandal: Wie geht`s denn Herrn Winterkorn?

Er war einer der ganz Mächtigen und hatte oft entscheidenden Einfluss in unserer Region, entsprechend ehrfurchtsvoll wurde ihm begegnet - auch vonseiten gewählter Volksvertreter. Bücklinge konnten nicht tief genug sein. Die Medien sind vorsichtig, abwartend bis ängstlich - auch im Skandal. Das ist alles verständlich, weil menschlich und weil unsere Region und Niedersachsen von Volkswagen lebt.

Nun sitzt Herr Winterkorn in seiner Münchener Villa und auf der Anklagebank. Zumindest in den USA, und sicher auch bald in Braunschweig. Es ist nicht zu erwarten, dass er geständig wird. Zu viel Geld steht auf dem Spiel. Was alles auf dem Spiel für Herrn Winterkorn steht, und vielleicht noch einiges mehr, lesen Sie hier: "Nicht mal die Villa ist noch sicher"

Gewerbe- und Industriegebiet Braunschweig / Salzgitter nicht weiterverfolgen!

Pressemitteilung 04.05.2018

Stellungnahme des Fraktionsvorsitzenden Dr. Rainer Mühlnickel zum Gemeinsamen Gewerbe- und Industriegebiet Braunschweig / Salzgitter (s. auch http://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/nachrichten/BSSZ.html):

„Die Resultate der Machbarkeitsstudie zum Gewerbe- und Industriegebiet Stiddien-Beddingen finden wir ziemlich enttäuschend und wenig überzeugend. Das Motto der Untersuchung scheint „Weiter so wie bisher“ gewesen zu sein. Inhaltliche Ansätze zu einer ökologischen Modernisierung der regionalen Wirtschaft sucht man in der Stellungnahme der Oberbürgermeister leider vergeblich. An keiner Stelle werden Überlegungen angestellt, wie wir die ökonomische Entwicklung ohne derart gravierende Eingriffe in Natur und Landschaft voranbringen können. Zu manchen Aspekten – z. B. zum Klima(schutz) – werden nur sehr dürftige Aussagen getroffen, eine Ökobilanz fehlt bedauerlicherweise völlig.  

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Agrarchemie und Landgrabbing, da wächst zusammen, was zusammen gehört

Man könnte den Eindruck haben, dass inzwischen alle Dämme gebrochen sind. Das Diktat des Geldes bestimmt, ob und wie wir uns zuküftig ernähren können und unter welchen Bedingungen.

Nachdem entschieden wurde, dass die Bayer AG den US amerikanische Multi Monsanto kauft, Du Pont und Dow Chemical in den USA fusionieren und die schweizer Syngenta schon von China Chem übernommen wurde, haben wir es weltweit nur noch mit drei Chemie- /Saatgutkonzernen zu tun, die über unser Saatgut bestimmen und damit über unsere Ernährungsgrundlagen. Dazu passt, dass auch die Böden von großen Agrarkonzernen übernommen werden, wobei die Konzerne oft aus anderen Branchen kommen und Boden als nicht vermehrbares Investitionsgut als gutes Investment sehen. Zu Recht! Diese derzeitigen und zukünftigen Oligopole lassen sich weiter verfolgen bis in den Lebensmitteleinzelhandel.

Unterstützt wird diese Art der landwirtschaftlichen Industrie von der Agrarpolitik und den Agrarverbänden, wobei man wissen muss, dass es zwischen dem Agrarministerium in Berlin und der Kommission in Brüssel und den Verbänden nur organisatorisch Unterschiede gibt. Es scheint, dass die Welt bereits aufgeteilt ist.

Lesen Sie dazu auch: "Landgrabbing im Osten - Der Bauer pflügt, der Investor erntet." und "Ausverkauf der Landwirtschaft - Die Verräter vom Bauernverband"

Braunschweig bietet 1.060 freie Lehrstellen – Hotels und Restaurants suchen 40 Azubis

Heute Schüler, morgen Azubi – der Countdown läuft: Rund fünf Monate vor dem Start des neuen Ausbildungsjahres registriert die Arbeitsagentur noch 1.060 offene Lehrstellen in Braunschweig. Darunter sind 40 freie Ausbildungsplätze in Hotels und Gaststätten. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hingewiesen. Die Palette an Berufen in der Gastro-Branche reiche vom Koch über die Hotel- und Restaurantfachfrau bis zum Kellner als Fachkraft im Gastgewerbe. „Wer in die Hotellerie einsteigt, kann die Karriereleiter hochklettern. Aber: Ob Küchenchef oder Hoteldirektorin – eine solide Ausbildung ist immer das Fundament für eine gute Laufbahn im Beruf“, sagt Manfred Tessmann. Weiter in der Pressemitteilung.

Tierschützer gewinnen auch Prozess beim OLG

Wir wollen nicht immer die furchtbaren Fotos von gefolterten und toten Schweinen zeigen. Hier mal ein erwachsenes Schwein, das sich in Freilandhaltung in Watenbüttel wohl fühlt. Foto Uwe Meier

Aktuell werden in Ländern wie Schweden, Finnland, Norwegen, der Schweiz und teilweise in Großbritannien und Österreich bereits jene Standards umgesetzt und erfolgreich praktiziert, welche die EU-Schweinehaltungs-Richtlinie seit vielen Jahren vorschreibt: Kupierverbot der Ringelschwänze und Zugang zu Stroh. Deutschland befindet sich unter den Ländern, die die vorgeschriebene Umsetzung der EU-Richtlinie in nationales Recht immer noch nicht vollzogen hat bzw. durch „Ausnahme-Regelungen“ unterläuft. Die EU-Kommission hatte bereits von Jahren eine EU-konforme Schweinehaltungs-Regelung angemahnt (darauf hatte Niedersachsens CDU-FDP-Landesregierung den Tierschutzplan verabschiedet), jetzt sind EU-Vertreter wieder auch in Deutschland unterwegs, um gegen diese „Ausnahmeregelungen“ Fakten zu sammeln… 

2. Instanz: "Landgericht lobt radikale Tierschützer"

Tierschützer gewinnen erneut. OLG in Naumburg gibt den Tierschützern in 3. Instanz recht.

Die Gemeinwohl-Ökonomie – eine Alternative zum Neoliberalismus

Gibt es schon eine Alternative zum Neoliberalismus? Können wir einfach zurückkehren zum Modell der „Sozialen Marktwirtschaft“? Das ist zu kurz gesprungen. Wir brauchen ein neues System, das weder zügelloser Kapitalismus noch gleichmacherischer Kommunismus ist.

Bevor man über Alternativen zu einem etablierten System spricht, sollte man sich die aktuellen Wirkungen ins Bewusstsein rufen. Tatsache ist, dass der Neoliberalismus sich keineswegs auf ein Wirtschaftsmodell beschränkt, sondern eine gesamtgesellschaftliche Ideologie verkörpert. Mit Fug und Recht darf man jedoch das in Grundsätzen auch sozialdarwinistische  ökonomische Modell der Neoklassik als Fundament des Neoliberalismus bezeichnen. Aber ihn deshalb auf die kapitalistische Marktwirtschaft zu begrenzen, wäre zu kurz gesprungen, denn es ist ein Weg in einen gnadenlosen Neo-Feudalismus.

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