Ein Wettbewerb als Motor des künftigen Gewerbegebietes?

Regionale Ressourcen sind begrenzt und werden als maßgeblicher Standortvorteil gesehen. Diese betreffende Entscheidungen sind daher sehr gut zu begründen, bevor mit bindender Konsequenz beschlossen wird. Oder - über den Tellerrand schauen, um bessere Wege so nicht zu übersehen. Nicht allein die Fraktionsmitgliedern der Bündnisgrünen betonen den Blick auf die Region.

Die Einbeziehung unserer BürgerInnen ist so wichtig wie eine von überregionalen Stellen abgestimmte Raumplanung. Begangene Fehler müssen dabei nicht wiederholt werden, wie dies in Sport und Tourismus zu beobachten ist. Was also liegt näher, die wirtschaftlichen Bewerber ebenso zu beteiligen wie die Erholungssuchenden? So machte z.B. der FOCUS jüngst tragfähige Vorschläge zur Anlage von Gesundheitswäldern.

Warum sollten wir auf einen Kreativitätswettbewerb um die begehrten Flächen ohne Not verzichten? Bereits auf dem Satellitenbild Braunschweigs fallen dem Betrachter gut erschließbare und nach Westen verlagerbare Gebiete auf - wie der Bereich Friedrich Seele-Straße/Lehmanger oder der Golfplatz Braunschweig.

Arbeitsplätze sollten in der BZ mit Konzepten detailliert beworben werden. Dies kann den regionalen Dialog nur fördern und hilft dabei, zukunftsweisende Wege auf lokaler Ebene bewusst zu öffnen. Wir können es uns leisten, mehr Perspektiven (und damit Entscheidungsqualität) zu sondieren, als die Partner auf dem US-amerikanischen Markt

 

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