Demonstrative Ostergrüße vom Schacht Konrad

alt

Tausende machen sich am Ostermontag aus Braunschweig auf den Weg zum Atomausstieg

An etwa 70 Haltestellen zum Atomausstieg im ganzen Braunschweiger Land, davon etwa die Hälfte in und um Braunschweig, werden sich am Ostermontag tausende Menschen treffen, um beim Frühstück auf öffentlichen Plätzen und mit unterschiedlichen Aktionen ihre Ablehnung der Atomenergie zu zeigen. Mittags geht es dann mit Bus, Auto, Fahrrad oder Roller zur gemeinsamen Abschlussveranstaltung in Salzgitter. Der große Fahrradkonvoi vor der Schlossfassade/Ritterbrunnen startet um 12:00 Uhr.

In Salzgitter findet von 14:00 - 16:00 Uhr auf der Industriestraße Nord vor Schacht KONRAD eine große Familienkundgebung statt, bei der u.a. der DGB-Bezirksvorsitzende Hartmut Tölle, der Bezirksvorsitzende des Niedersächsischen Landvolkes, Jürgen Hirschfeld, der Wolfenbütteler Landrat Jörg Röhmann und Helmut Jäger für den Bundesverband Erneuerbarer Energien sprechen. - Ablauf -

Weiterlesen: Demonstrative Ostergrüße vom Schacht Konrad

Katalog der Abschüsse

alt
Foto: © Susanne-und-Giovanni-Romano pixelio.de

 

Liebe Freunde und Mitstreiter,

in unserem neuen Infobrief (April 2011) haben wir diesmal die Beweisstücke der frevelhaften und skandalösen Jagd im Nationalpark Harz veröffentlicht. Anhand der Daten aus den Katalogen des "Rotwild Ring Harz" können Sie ersehen, trozt der zweifelhaften und lügnerischen Widerlegungen der Nationalpark Verwaltung, welche Endergebnisse das Tötungsvergügen in den Jahren 2007 bis 2010 im NLP Harz hat.

Das widerspricht – man kann es nicht oft genug sagen - dem Bundesnaturschutzgesetz (§24 (2) und international gültige Bestimmungen.Das ist ein internationaler Skandal, der so nur in Deutschland mit der hier herrschenden Jäger- Förster- und Regierungslobby möglich ist. Siehe auch Hoffers Weblog.

c/o Bürgerinitiative Nationalpark Harz

Stabile Stromversorgung mit erneuerbaren Energien

alt

Virtuelles Kombikraftwerk geht in die zweite Runde

Wie könnte eine sichere und zuverlässige Stromversorgung allein aus erneuerbaren Energien in Deutschland machbar sein? Das soll das neue Forschungsprojekt „Kombikraftwerk 2“ des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) zeigen. Gemeinsam mit neun weiteren Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft werden dazu Wind- und Biogaskraftwerke sowie Solarstromanlagen in Modellen und Feldversuchen über moderne Kommunikationstechniken verknüpft und zu einer virtuellen Einheit mit Kraftwerkscharakter zusammengefasst.

Die wissenschaftliche Fragestellung ist: Was bedeutet der Ausbau erneuerbarer Energien für die heutige Struktur der Stromversorgung, für Übertragungs- und Verteilnetze sowie Energiespeicher. Projektleiter Dr. Kurt Rohrig meint: „Unser Praxistest wird zeigen, dass eine Vollversorgung mit erneuerbaren Energien realistisch ist und dass auch bei Windflaute oder geringem Sonnenschein nicht die Lichter ausgehen.".... Zum Originalbericht von BINE.

ZEIT-Doku - Der Poker um 17 Atommeiler


Im Jahr 2000 beschloss die Rot-Grüne Regierung den Atomausstieg. Im Jahr 2010 verlängerte  die CDU/FDP Regierung die Laufzeiten der deutschen Kernkraftwerke. Warum? Die Geschichte einer Kampagne in sechs Schritten lesen Sie hier in einem ZEIT-Dokument.

Rainer Baake müsste sich daran erinnern können, was übrig geblieben ist von dem Tag, an dem sich Deutschland zum ersten Mal gegen die Atomkraft entschied. Aber er erinnert sich an nichts, an keinen großen symbolischen Augenblick, nicht mal an ein Foto.

AKWs abschalten - Aufruf der IG Metall

alt

Die IG Metall Salzgitter-Peine bittet mit ihrem Flugblatt alle Kolleginnen und Kollegen zur Demonstration am Schacht Konrad am Ostermontag den 25. April. Treffpunkt ist um 13:00 Uhr am Volkswagenwerk Salzgitter, LKW Wache. Dazu auch folgende Empfehlung.

Atomstrom in Braunschweig

In Braunschweig wird Atomstrom über BS/Energy verkauft! VEOLIA ist mit der französischen Atomindustrie eng verflochten. Seit dem Verkauf unserer Stadtwerke durch den OB Dr. Hoffmann mit Unterstützung von CDU, FDP und SPD an den französischen Konzern VEOLIA, bezieht BS/Energie Atomstrom aus Frankreich. Damit wird Braunschweig mitverantwortlich für die Atompolitik.

Erhebliche Kritik rief seinerzeit der Verkauf der Stadtwerke in der Bevölkerung hervor. Eines der zahlreichen Argumente war der Verlust der Einflussnahme auf die städtische Versorgung. Dem wurde von OB Dr. Hoffmann widersprochen, indem er auf seinen Vorsitz im Aufsichtsrat verwies und die Möglichkeit der Einflussnahme über die verbliebenen 25,1 % im städtischen Eigentum.

Die Fraktion DieGrünen/Bündnis90 im Rat der Stadt schrieben nun einen Brief an OB Dr. Hoffmann und gleichlautend an den Vorstandsvorsitzenden Francis Kleitz und stellten drei wichtige Fragen.

Eichhörnchen speist beim Atomriesen

Die französische Anti-Atom-Aktivistin und Kletterkünstlerin Cecile Lecomte, dinierte auf Einladung der Sonntaz in dem Osnabrücker Sternerestaurant "la vie", das dem Vorstandsvorsitzenden des Atom-Konzerns RWE, Herrn Jürgen Grossmann gehört. Normalerweise ernährt sich Frau Lecomte aus der Mülltonne und gelegentlich über die Volxküche. Lesen Sie hier den Bericht aus der Sonntaz.

alt

Die ungewöhnliche Cecile Lecomte wohnt in Lüneburg in einem Bauwagen. Kaum eine politische Aktion gegen die Atomenergie an der sie nicht mit ihren Kletterkünsten beteiligt ist. Das endet oft vor Gericht, wo sie sich gegen Betriebstörungen im Bahnverkehr, Hausfriedensbruch und weiteres mehr zu verantworten hat.

Frau Lecomte ist auch in Braunschweig nicht unbekannt. War sie doch im November 2008 für vier Tage in der Polizeidirektion Braunschweig in einer Zelle in Gewahrsam - vorbeugend, weil man Straftaten befürchtete. Das rief seinerzeit Proteste hervor und hatte eine aufsehenerregende Zellenbegehung zur Folge. Braunschweig-spiegel berichtete darüber.

Asse strahlt so stark wie nie

alt

Neue Messungen bestätigen die Sorgen um die Sicherheit in der Asse.

Bei der geplanten Rückholung des Atommülls aus der Asse ist offenbar größte Eile geboten: In dem Atommülllager bei Wolfenbüttel ist die Radioaktivität vor einer Einlagerungskammer stark gestiegen. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) maß in einem alten Bohrloch vor der Kammer 12 eine Aktivität von 240.000 Becquerel Cäsium 137 pro Liter, wie der Sprecher des Asse-Betreibers, Werner Nording, am Donnerstag mitteilte. Der Wert liege damit 24 Mal höher als die erlaubte Freigrenze von 10.000 Becquerel.

Weiterlesen: Asse strahlt so stark wie nie

Kongress-Doku "Zeitbombe Atomenergie - 25 Jahre Tschernobyl"

Der internationale IPPNW-Kongress "Zeitbombe Atomenergie - 25 Jahre Tschernobyl" mit 700 bis 800 TeilnehmerInnen war angefüllt mit bewegenden Momenten, spannenden Vorträgen, inspirierenden Gesprächen und neuen Ideen für Aktionen und Kampagnen für eine Welt ohne atomare Bedrohung.

Auf unserer Kongressseite finden Sie bereits einige der Vorträge zum Nachlesen. Wir werden in der kommenden Woche sukzessiv neue Beiträge einstellen, die Sie gerne weiterempfehlen können. https://www.tschernobylkongress.de/dokumentation.html

Fotos vom Kongress finden Sie auf flickr unter https://www.flickr.com/photos/ippnw

Das Medienecho auf unserer Pressekonferenz am Freitag, aber auch während des Kongresses war riesig. Einen Ausschnitt der Berichterstattung finden Sie unter https://www.tschernobylkongress.de/presse.html (linke Leiste)

Im Folgenden ein Artikel auf süddeutsche.de unter der Überschrift "Der Mann, der nicht weinen kann" https://www.sueddeutsche.de/kultur/sz-serie-die-gruene-frage-der-mann-der-nicht-mehr-weinen-kann-1.1083616

Riesen-Batterien für Ökostrom

Stromspeicher nehmen nach Hannover-Messe Fahrt auf. Künftig müssen die wachsenden Mengen an Sonnen- und Windstrom für dunkle oder windschwache Zeiten gespeichert werden. Eine Lösung sind Redox-Flow-Batterien, die bis zu 2.000 Haushalte versorgen können.
Mehrere Fraunhofer-Institute arbeiten gemeinsam an diesen Flüssigbatterien der Zukunft. Auf der Hannover-Messe haben die Forscher ihre große Batterieanlage vorgestellt. Am letzen Messetag wurde eine neue „Förderinitiative Energiespeicher“ der Bundesregierung bekannt.

Additional information