Gutachten Jasperallee bewertet Bäume, die es gar nicht gibt!

BI Baumschutz irritiert über gravierende Fehler im Baumgutachten

Eine Überprüfung der Bürgerinitiative Baumschutz Braunschweig (BBB) in der Jasperallee hat ergeben, dass das Baumgutachten die Bäume Nr. 720 und 1110 detailliert bewertet, obwohl es diese Bäume gar nicht gibt!

„Entspringen die Angaben über diese nicht vorhandenen Bäume der Phantasie des Gutachters? Sind sie abgeschrieben aus alten Berichten zu der Zeit, als dort noch Bäume standen?“ fragt Baumschützer Edmund Schultz und ergänzt: „Bei derart krassen Fehlern können wir nicht mehr darauf vertrauen, dass die anderen Prüfergebnisse die tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort wahrheitsgemäß wiederspiegeln. Wir fordern ein neues Gutachten!“

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Grüne zum Thema Baumspenden: CDU-Antrag greift zu kurz

Dem Thema „Stadtgrün“ widmet sich die CDU-Fraktion derzeit mit großem Elan - sicherlich auch, um ihre völlig überzogene Kampagne gegen die Wiedereinführung der Baumschutzsatzung ein Stück weit vergessen zu machen.

Aus Grüner Sicht ist es natürlich sehr zu begrüßen, wenn sich die zweitgrößte Ratsfraktion um die Braunschweiger Grünflächen bemüht. Die Bemühungen sollten allerdings ehrlich und fundiert sein, sich also nicht um die wichtige Frage der Realisierung und der Finanzierung herumdrücken.

Genau das ist aber leider bei dem aktuellen Antrag „“Mein Baum für Braunschweig“ - Baumspenden vereinfachen, Anreize schaffen“ wieder der Fall. Die CDU fordert hier, Spenden von Bürger*innen, Institutionen und Betrieben für die Neupflanzung von Bäumen einzuwerben. In der Begründung heißt es dann lediglich lapidar, dass dies „möglichst kostenneutral für den städtischen Haushalt“ geschehen solle.

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Biozertifizierte Mietgärten in Braunschweig haben hohe Nachfrage

Pressemitteilung
Biozertifizierte Mietgärten in Braunschweig: Aufgrund hoher Nachfrage startet die Vermietung der Ackerhelden-Biogärten bereits jetzt. Und das auch noch für Kinder.

Wer in Braunschweig im nächsten Jahr eigenes Bio-Gemüse ernten möchte, hat schon jetzt die Chance, sich einen Ackerhelden-Mietgarten auf den Ackerflächen des Bioland-Betriebs Klostergut Dibbesdorf zu sichern. Aufgrund der großen Nachfrage startet der Verkauf der Bio-Ackerflächen für das nächste Jahr bereits jetzt… Weiterlesen

Zu wenig Geld im Bundesetat für den Radverkehr

Pressemitteilung des ADFC. Der Bundesvorstand hat im Zusammenhang mit den Haushaltsberatungen 2019 festgestellt, dass im Bundesetat viel zu wenig Geld für den Radverkehr eingestellt wurde.

Wenn Städte und Gemeinden die Last des Radverkehrausbaus weitgehend alleine schultern müssen, wird sich der Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur weiterhin im Kriechgang bewegen ohne substantielle Verbesserung. Gerade das soeben beendete Stadtradeln in Braunschweig hat gezeigt, dass die Menschen in dieser Stadtradfahren und das gerne mehr, öfter und sicherer tun möchten. Dafür braucht es auch Gelder für Projekte auf Bundesebene. Weitere Informationen und Hintergrunddaten finden Sie hier.

Gutachten: 65 Ahorne auf der Jasperallee erhaltenswert

Die Bürgerinitiative Baumschutz Braunschweig (BBB) begrüßt, dass es endlich ein externes Gutachten für die Ahornbäume auf der Jasperallee gibt. „Bedauerlich, unfair und taktierend sei allerdings,“ beschwert sich Birgit Huvendiek von der BBB, „ dass das Gutachten, das schon am 28.06.2018 fertiggestellt wurde, erst jetzt, unmittelbar vor der Bezirksratssitzung, veröffentlicht wird. „Wenn die Bürgerinnen und Bürger derart ausgebootet werden, braucht sich über Politikverdrossenheit niemand zu wundern“ fügt sie hinzu.

„Wir freuen uns, dass nun sieben Bäume gut oder sehr gut bewertet wurden. Im städtischen Baumkataster ist dies bei keinem einzigen Baum der Fall.“, erklärt Baumschützerin Sabine Sambou. „67 der 86 Bäume wurden als erhaltenswert eingestuft. Nur drei sollten laut Baumgutachten gefällt werden; allerdings fehlen dafür die Begründungen.“

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CDU-Antrag für eine Park- und Grünanlagenordnung im Rat beschlossen

* Verwaltung setzt Idee aus ISEK nun um und erarbeitet Vorlage

* Haushaltsantrag zu Rangern wird folgen

[BRAUNSCHWEIG, 7. September 2018]. In der Ratssitzung am Dienstag wurde die Verwaltung auf Antrag der CDU hin beauftragt, eine Park- und Grünanlagenordnung zu erstellen und bis zum Ende dieses Jahres vorzulegen. Die CDU greift damit zum einen zahlreiche Beschwerden aus die-sem Sommer auf und setzt zum anderen ein wichtiges Thema aus der Erarbeitung des ISEK-Projektes um.

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Die BISS hat heute abend mit einer Demo vor den Toren von Eckert & Ziegler auf ihren Stresstest hingewiesen

Im Gegensatz zu der Störfallanalyse von Eckert & Ziegler, kommt der BISS-Stresstest auf einen notwendigen Evakuierungsradius von 20 km. Das bedeutet, dass eigentlich niemand im Braunschweiger Land wohnen darf.
 
Der BISS-Stresstest basiert auf  den offiziellen Vorgaben des Gremiums des Bundesumweltministeriums und berücksichtigt die extrem hohe Genehmigung  von Eckert & Ziegler. Der BISS-Stresstest wurde inzwischen durch ein unabhängiges Gutachten bestätigt.
 
Der BISS-Stresstest wird nun den verantwortlichen Politikern der Stadt Braunschweig und im Niedersächsischen Landtag übergeben. 
 
Um auf das unhaltbare Gefährdungspotenzial des Standorts hinzuweisen, das der BISS-Stresstest offenbart, hatte die BISS kurzfristig zu einer Demo aufgerufen, der trotz der Kurzfristigkeit und des schlechten Wetters heute weit über 100 Teilnehmer*innen gefolgt sind:
 
  • Mit Fahnen, Trillerpfeifen, Rasseln, Bannern, Plakaten sowie einer Rauchfahne, die die Gefahr durch eine radioaktive Wolke symbolisierte, haben die Teilnehmer auf das unhaltbare Gefährdungspotenzial des Standorts hingewiesen.
  • Ein mehrere Quadratmeter großes Plakat vor der Atomfirma Eckert & Ziegler weist seit heute auf das Motto hin: "Nix verpennen, BISS-Stresstest kennen".
Politik und Verwaltung werden das im BISS-Stresstest aufgezeigte Risiko in allen weiteren Entscheidungen zur Kenntnis nehmen müssen.

Bäume in der Jasperallee - brauchen dringend Eure/Ihre Unterstützung

Hallo,

wir - bzw. die Bäume in der Jasperallee - brauchen dringend Eure/Ihre Unterstützung:

1.) Bezirksrat am Donnerstag, 13.9.18 um 19°° im Rathaus besuchen (Großer Sitzungssaal im 1. OG)

Die Sitzung ist öffentlich. Sie soll unterbrochen werden, damit BürgerInnen zu Wort kommen können (leider nur die, die im Stadtbezirk 120 Östliches wohnen).

Kommt zuhauf, bringt Eure FreundInnen mit und demonstriert damit Euer Interesse am Leben der alten Bäume und Bepflanzen der 29 Baumlücken!

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2.) EinwohnerInnenanfragen stellen

Alle, die im Bezirksgebiet wohnen, sind berechtigt, eine "Einwohneranfrage" zu stellen und die Stadt ist verpflichtet, diese öffentlich zu beantworten. Alle Fragen zu den Jasperalleebäumen und -lücken sind zulässig und äußerst hilfreich, da sie das Interesse von uns BürgerInnen bekunden!

Die Frage kann vor Ort mündlich gestellt werden oder gestellt werden an:

Bezirksgeschäftsstelle Mitte (Stadtbezirke 120, 131, 310)
in den Stiftsherrenhäusern
Kleine Burg 2
38100 Braunschweig
Abteilungs- und Geschäftsstellenleitung zugleich
Geschäftsführung Stadtbezirksräte:
Gundula Schimanski-Zurek
Verwaltung: Natalia Giemsa / Christine Tegethoff
Telefon 0531 470-3491 Fax 0531 470-3523 E-Mail geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

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Morgen Spontandemo: „Nix verpennen! BISS-Stresstest kennen“

Wir möchten darüber informieren, dass es morgen (Donnerstag 6.9.) um 18:30 vor dem Betriebsgelände von Eckert & Ziegler eine Demonstration geben wird.
 
Hintergrund:
Der Stresstest der BISS ist von einer Fachgutachterin als korrekt bestätigt worden. Wenn Radioaktivität durch einen Unfall freigesetzt wird, droht die Evakuierung in einer Entfernung von bis zu 20 km. Das ist in einer Großstadt wie Braunschweig nicht machbar. Die Verantwortlichen bei der Stadt Braunschweig und das Niedersächsische Umweltministerium werden den Stresstest bei allen Genehmigungen berücksichtigen müssen. Zu einer Erweiterung des Nuklearstandortes darf es nicht kommen!
Darum sollen die Verantwortlichen mit einer spontanen kurzen Demo aufgefordert werden, sich ernsthaft mit den Gefahren auseinanderzusetzen. Daher das Motto: „Nix verpennen! BISS-Stresstest kennen“

 

 

Die neue Umweltzeitung ist da! Wie fair ist die Stadt?

Umweltzeitung Braunschweig

Der Begriff „Fairness“ hat derzeit Hochkonjunktur, seit der derzeitige Präsident der USA, dessen Name auf diesen Seiten nicht erwähnt wird, ständig zwitschert, die armen USA würden vom Rest der Welt „unfair“ behandelt. Auch viele deutsche Politiker, wie unser Bundesheimatminister, fühlen sich unfair behandelt. Doch um diese Art von „Fairness“ geht es auf den nächsten Seiten nicht. Und ich gebe es ungern zu, aber manche Themen verfolgen uns geradezu. So auch das Thema Fairer Handel. Dieser hat nichts mit dem zu tun, was man gemeinhin „Freihandel“ nennt, denn freier Handel kann auch fair sein, ist es aber nicht, zumindest nicht, wenn es um Handel mit Entwicklungs- und Schwellenländern geht.

Braunschweig ist stolz drauf, eine „Fairtrade“ Stadt zu sein. Was bedeutet das? Wie können Kommunen, die große Beschaffer und wichtige Wirtschaftsträger sind, „fair“ sein? Reicht es, auf Label zu achten oder muss man nicht auch hinter die Kulissen schauen? Letzteres tun unsere Autoren, nicht nur was Label und Zertifikate angeht, sondern auch was kommunale und auch kirchliche Geldanlagen und Beschaffungswesen betrifft und auch die ökologische Fairness beschäftigt uns auf den kommenden Seiten. Denn wie lassen sich der wachsende Bedarf an Wohnraum und die Notwendigkeit von Luftschneisen und Grünflächen sowie Naturschutzbelange miteinander versöhnen. Geht das überhaupt? Mit diesem letzteren Aspekt schließen wir nicht nur an unsere letzte Nummer an, sondern kommen auch zu unserem Hintergrund.

Auch dieser behandelt ein Thema, das die Umweltzeitung in den nächsten Jahren noch oft beschäftigen wird. Denn seit Juni liegt der Entwurf des „Integrierten Stadtentwicklungskonzepts“ (ISEK) für Braunschweig vor. Viele Seiten eng bedrucktes Papier, noch mehr schöne (Marketing-)Wörter. Doch was steckt dahinter? Mooswände kommen dort nicht vor, obwohl mancher sie gerne in der Stadt sähe, der glaubt, solche Anlagen filtern Schadstoffe aus der Luft. Erste Erfahrungen aus Stuttgart stellen wir vor. Auch die Notwendigkeit billigen Wohnraums, der eine wichtige Komponente einer sich entwickelnden und auch einer fairen Stadt ist, findet sich im ISEK nur bedingt wieder. Dass es aber auch durchaus positive Entwicklungen im Zusammenhang mit dem ISEK gibt, können und wollen wir nicht verschweigen.

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