Mehr Transparenz bei Asse II

Asse II-Koordinationskreis unabhängiger Bürgerinitiativen fordert: Mehr Transparenz bei Asse II!


- Umgebungsüberwachung ist mehr als Datenerhebung!
- Wissensbestände zu Asse II offen legen!
- Wissenschaftliche Begleitung der Rückholung ausbauen – nicht einschränken!

Als vor 10 Jahren die skandalösen Vorgänge in der Asse nach und nach ans Licht kamen, wurde mehr Transparenz versprochen. Doch immer noch ist mangelnde Transparenz ein Problem in Bezug auf das Atommülllager Asse II und die Rückholung des Atommülls aus der Schachtanlage – trotz aller Öffentlichkeitsarbeit des Betreibers. Mehr Transparenz bei Asse II!

Plastik und kein Ende

 

Österreichische Forscher weisen Mikroplastik in menschlichen Stuhlproben nach. Die Frage, ob sich das auf unseren Stoffwechsel auswirken kann, ist keineswegs so neu, wie sie zur Zeit kolportiert wird. Auf unseren Ozeanen treiben 140 Millionen Tonnen Plastikmüll herum. Das ist ein ganzer Kontinent. Das soll nun politisch angegangen werden. Das EU-Parlament hat sich Mitte Oktober 2018 für ein Verbot von Wegwerf-Artikeln ausgesprochen. Plastikteller, Plastikbesteck, beschichtete Becher, Trinkhalme oder Rührstäbchen sollen schon bald aus unserem Leben verschwinden.

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„So geht Verkehrswende“ – das Booklet zum Download

Das ADFC-Booklet „So geht Verkehrswende – Infrastrukturelemente für den Radverkehr“ steht jetzt als Downloadversion zur Verfügung. Es gibt einen Ein- und Überblick in Wort und Bild über die verkehrspolitische Arbeit des ADFC, die unterschiedlichen Radverkehrsführungsformen und wie sie zu bewerten sind – vom Radfahren auf der Fahrbahn bis zum Radfahren auf geschützten Radfahrstreifen.

Nachhaltigkeit hat eine Adresse in Braunschweig

Forschungsprojekt F.R.A.N.Z. mit Thünen-Beteiligung  gewinnt Deutschen Nachhaltigkeitspreis

 

F.R.A.N.Z. kann’s! Das Dialog- und Demonstrationsprojekt F.R.A.N.Z. hat den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2019 in der Kategorie „Forschung“ gewonnen. Die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V., die diese Auszeichnung in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung verleiht, überreichte den Preis am 7. Dezember 2018 in Düsseldorf. Maßgeblich am Projekt beteiligt ist das Braunschweiger Thünen-Institut mit einer ökologischen und einer sozioökonomischen Forschergruppe.

 

Ziel des Projekts F.R.A.N.Z. (Für Ressourcen, Agrarwirtschaft & Naturschutz mit Zukunft) ist es, praxistaugliche und wirtschaftlich tragfähige Maßnahmen zu entwickeln, die effizienten Naturschutz auch in intensiv bewirtschafteten Agrarräumen ermöglichen. Zusätzlich soll die Umsetzung von bestehenden Agrarumweltleistungen optimiert werden.

 

Dass dies gelungen ist, würdigte die Jury in ihrer Preisverleihung. Sie lobte die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Naturschutz, den frühen Praxis-Check sowie die intensive wissenschaftliche Betreuung und Untersuchung der entwickelten und erprobten Biodiversitätsmaßnahmen.

 

Bodenzustandsbericht wie ein Plädoyer für den Biolandbau

Gesunde Böden sichern nicht nur unsere Ernährung, sie dienen auch dem Klimaschutz, indem sie CO2 speichern. Wie gut hängt auch vom Humusgehalt ab. Für den ersten Bodenzustandsbericht Agrarministeriums hat das Thünen-Institut in Braunschweig über viele Jahre Böden in Deutschland untersucht. Nun liegen die Ergebnisse vor. Um jedoch belastbare Tendenzen festzustellen, müssen wir noch mal 10 Jahre warten.

Der Humusaufbau im Boden ist eine langwierige Angelegenheit, die von vielen Faktoren abhängt. Bei steigenden Bodentemperaturen, wie wir sie derzeit vorfinden, wird durch Mikroorganismen Humus auch wieder abgebaut. Der Boden unterliegt also einer Dynamik, die der Mensch bisher nur zum Teil verstanden hat.

Humus besteht überwiegend aus Pflanzenresten und den Umwandlungsprodukten von Bodentieren und Mikroorganismen. Er liefert Nährstoffe für Pflanzen, saugt Wasser auf wie ein Schwamm und hält das Erdreich zusammen. Der Humusgehalt eines Bodens kann anhand des organischen Kohlenstoffs berechnet werden. Je humusreicher ihre Böden sind, desto klimafreundlicher produziert die Landwirtschaft. Der Bericht liest sich insgesamt wie ein Plädoyer für mehr Agrarökologie in der Landwirtschaft.

Lesen sie in der TAZ: "Humus im Minus"

Alles Wurst?

22. Mobile Atomaufsicht am Schacht KONRAD

Foto: Uwe Meier

„Die beiden öffentlich-privaten Gesellschaften, die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) und die BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung haben sich als Versorgungseinrichtungen und Zwischenlösungen für aufgabenlose Minister, Staatssekretäre und Bundestagsabgeordnete entwickelt“, erklärt Ludwig Wasmus, Vorstand der AG Schacht KONRAD. "Darauf wollen wir bei unserem KONRAD-Spaziergang am 7.12. mit dem "Schweinewagen" des Anti-Atom-Trecks hinweisen."

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DEMO Berlin: Sofortmaßnahmen für den Klimaschutz!

 Weite Teile der Bevölkerung kritisieren die Umweltpolitik der Bundesregierung. Warum passiert nichts nach über 20 Weltklimakonferenzen? Schon seit vielen Jahren machen die Klimaforscher sehr eindringlich auf die nahende Katastrophe aufmerksam, in der wir uns im Grunde schon befinden. Ernsthaft unbestritten macht sich Klimawandel bereits heute bemerkbar durch die Extremwetterereignisse. Doch das sind erst die Anfänge! Siehe auch "WEITBLICK".

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Klimawandel gefährdet die Gesundheit und die Pest ist nicht ausgestorben

 
von links nach rechts: Prof. Dr. Johannes Krause, Prof. Dr. Ulrich Nübel, Prof. Dr. Dr. Rainer Sauerborn. Quelle: DSMZ
 

Der Klimawandel gefährdet ganz konkret die Gesundheit der Menschheit, betonte das langjährige Mitglied des Weltklimarates Prof. Dr. Dr. Rainer Sauerborn.

Aus Anlass der Vollversammlung des Leibniz-Forschungsverbunds INFECTIONS´21 fand vor wenigen Tagen eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit renommierten Referenten im Haus der
Wissenschaft statt. Gastgeber der Vollversammlung war das Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen. Die Moderation der Veranstaltung übernahm Prof. Dr. Ulrich Nübel von der DSMZ. Pressemitteilung

Die Mitschnitte der Veranstaltung finden Sie unter  http://www.leibniz-infections21.de/wissenschaftsdialog/veranstaltungen/

Der NABU zum Advent: Weihnachtsmarkt der Lebenshilfe in Abbenrode mit Elmwanderung

Zu einem adventlichen Tagesausflug der ganz besonderen Art lädt der NABU am Sonntag ein. Mit dem Bus geht es nach Abbenrode zum traditionellen Weihnachtsmarkt der Lebenshilfe (10 - 18 Uhr). Zwischen frischem Tannengrün und festlichem Adventschmuck bieten hier die Keramik-, Näh- und Schmuckwerkstätten der Lebenshilfe Braunschweig eine große Vielfalt an Eigenproduktionen an. Ergänzt wird das vielfältige Sortiment an originellen Geschenk- und Dekorationsideen u. a. durch Holzspielzeug, Weihnachtsdekorationen, umweltfreundliche Kaminanzünder oder auch robuste Feuerschalen. Hinzu kommen vielfältige Grußkarten, Geschenkpapiere und Servietten mit künstlerischen Motiven. Neben einer Fülle weiterer Präsentationen gibt es auch vielfältige Stände unterschiedlicher Partner. Für ein reichhaltiges Speisenangebot zwischen fein und deftig, süß und salzig ist ebenfalls gesorgt.

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Menschen neu kennenlernen durch verletzte Stadttauben

Ich habe die Menschen neu kennengelernt, seitdem ich mich um verletzte Tauben kümmere.

„Ratten der Lüfte“, „Drecksviecher“, „Krankheitsüberträger“ - die Stadttaube ist das meist gehasste Tier in der Stadt, neben den Ratten, die man jedoch selten sieht.Aber auch Tauben sind Lebewesen, sind fühlende Geschöpfe, denen wir Menschen Respekt gegenüber zu erbringen haben. Lässt man sich auf sie ein oder pflegt man kranke sogar, lernt man sie kennen und schätzen. Nicht ohne Grund ist hat einzig dieses Geschöpf hohe Symbolkraft in der Friedenstaube. Wir sollten sie allein deshalb schätzen lernen.

Viele Menschen wissen gar nicht, warum die Tauben überhaupt in der Stadt leben. Die Stadttaube stammt von der gezüchteten Brieftaube ab. Diejenigen Vögel, die nicht nach Hause finden, bleiben bei uns in der Stadt und vermehren sich unkontrolliert weiter. Durch ihre Domestizierung sind sie auf menschliche Hilfe angewiesen. So wie streunende Hunde und Katzen in der Stadt. Sogar der deutsche Tierschutzbund ruft mittlerweile zur Thema „#RespektTaube“.

Schwere Verletzungen durch Kunststofffäden, die sich um die Taubenfüsse wickeln

Wenn ich auf den Straßen Braunschweigs unterwegs bin, sehe ich leider immer verletze Tauben, die Hilfe brauchen. Ein Taubenfreund und eine sehr engagierte Tiermedizinstudentin aus Hannover haben mir gezeigt, wie ich Tauben richtig anfassen, fangen und versorgen kann. Bei meinen Kontrollgängen durch die Stadt habe ich oft unangenehme Begegnungen mit Menschen, die nicht wissen was ich und warum tue, es ihnen egal ist oder die sogar aggressiv werden, weil sie Tauben regelrecht hassen.

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