Fahrraddemo für eine kindgerechte Fahrradstadt

Wir fordern den besonderen Schutz von Kindern und Schülern im Straßenverkehr! Deshalb ruft die Initiative „Fahrradstadt Braunschweig“, zusammen mit der reka e.V. und dem AStA der TU Braunschweig,

am 16.03.2019 zu einer Fahrraddemonstration auf.

Start ist um 5 vor 12 Uhr vor der VW-Halle.

Die Radtour wird über den Wallring gehen und vor dem Rathaus enden, wo verschiedene Aktionen geplant sind.

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BUND hat Regionalgruppe Ostniedersachsen gegründet

 

Die BUND Regionalgruppe zu Gast in Wolfsburg – v.l.n.r. Inga Lüdecke, Felicitas Poschmann, Christian Schreiter, Martina Edin, Susanne Kracht, Reimund Wunderlich, Manfred Michel, Robert Slawski, Tim Fasula. Foto: BUND Regionalgruppe Ostniedersachsen

 
Umwelt-, Natur- und Klimaschutz brauchen eine starke Allianz. Beim BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland; Friends of the Earth Germany) hat sich daher die Regionalgruppe Ostniedersachsen gegründet, um gemeinsame Aktionen durchzuführen, den Austausch zu fördern und so Impulse zu setzen für unsere Zukunft. Pressemitteilung
 

Die neue Umweltzeitung ist da! Wende vor dem Ende?

Nun soll also auch bis 2038 die Kohleverstromung enden. Endlich! Mag mancher denken, andere werden es mit Wehmut sehen, gehen damit doch zwei Jahrhunderte Technik- und Industriegeschichte zu Ende. Noch mehr werden fragen, ob die erneuerbaren Energien wirklich in der Lage sein werden, dann eine (Fast-) Vollversorgung mit Elektrizität und Wärme sicher zu stellen. Die neue Ausgabe der Umweltzeitung geht aber nicht nur dieser Frage nach, sondern die Autoren überlegen auch, was sich mit alten Wind- und alten Photovoltaikanlagen noch anfangen lässt. Alte Anlagen dieser Art? Gibt es die denn? Oh ja, im kommenden Jahr fallen die ältesten, 2000 und früher in Betrieb gegangenen Anlagen aus der Förderung nach dem Erneuerbare Energiengesetz (EEG) heraus. Für einige Leute bedeutet das auch etwas weniger Erträge im Jahr, denn ob man – bei Photovoltiak – 51 oder nur 2 Cent für die Kilowattstunde Strom erhält, macht schon einen Unterschied. Die meisten Anlagen können noch viele Jahre weiterlaufen, bei Windanlagen sieht es etwas anders aus. Viele Betreiber würden sie gerne erneuern, repowern nennt sich das, wenn eine ältere kleine durch eine neue größere Anlage am gleichen Standort ersetzt wird.

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Baumfrevel in der Jasperallee: in was für einer Gesellschaft leben wir?

Foto: Hans-Georg Dempewolf

Die Zerstörung von Lebendigem in einem Abschnitt der unter Denkmalschutz stehenden Jasperallee wurde nicht nur in Braunschweig von vielen Protesten begleitet. Selbst weit über die Region hinaus - auch bundesweit - hat diese Aktion für viel Unverständnis und Kopfschütteln gesorgt und lässt die Stadt in einem denkbar schlechten Licht dastehen. Das wird sehr deutlich in einem Beitrag des NDR-Kulturjournals. Eine darin befragte Passantin äußert sich am Ende des Beitrags in etwa so: "Wie wäre das bei den Menschen? Wenn Menschen nicht gut aussehen - sollten die dann auch "weggemacht", entsorgt werden? In was für einer Gesellschaft leben wir?"  Das fragen sich sicherlich viele Menschen - nicht nur in Braunschweig.

Zum Beitrag des NDR-Kulturjournals  

Siehe auch die weiteren Medienberichte hierzu:

RTL Nord - Stadt Braunschweig lässt erste Bäume in Jasperallee fällen

NDR, Hallo Niedersachsen - Jasperallee: Baumfällungen unter Protest begonnen

NDR, Hallo Niedersachsen - Demo: Braunschweiger wollen Ahorn-Allee retten

Das Ziel: die stärkste Aktion seit Beginn der Klimastreiks

Selbst Angela Merkel versucht, die streikenden Schüler/innen zu verunglimpfen.

Unsere Regierungen verschlafen die Klimakrise. Jetzt stehen weltweit Schüler/innen auf, inspiriert von der 16-jährigen Schwedin Greta Thunberg. Am 15. März wollen sie für den Klimaschutz streiken. Unterstützen Sie die Schüler/innen und machen Sie ihren nächsten Klimastreik richtig groß – mit diesen Aufklebern!

Hier Aufkleber bestellen

Am Montag waren es fast 8.000 WhatsApp-Nachrichten auf ihrem Handy. Luisa Neubauer organisiert die Schulstreiks fürs Klima mit – nach dem Vorbild der Schwedin Greta Thunberg. Deshalb schreiben Jugendliche aus dem ganzen Land Luisa, vor allem jetzt. Denn am 15. März wollen die Schüler/innen weltweit für den Klimaschutz demonstrieren. Das Ziel: die stärkste Aktion seit Beginn der Klimastreiks.

Der Streik ist bitter nötig. Die Große Koalition vertagt den Klimaschutz auf später – und versagt beim Kohleausstieg.[1] „Die Bundesregierung will noch fast 20 Jahre Kohle verbrennen“, sagt Luisa. „Und wir jungen Leute sollen die Klimakrise dann ausbaden? Nee, danke!“ Luisa und ihre Mitstreiter/innen wissen: Damit etwas passiert, müssen sie selbst handeln. Deshalb streiken sie für einen konsequenten Kohleausstieg, ein starkes Klimaschutzgesetz und die Verkehrswende. 

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Braunschweig - Realer Irrsinn: Bäume fällen für neue Bäume - "Rettet Bäume statt Banken!"

Rettet Bäume statt Banken!

Screenshot des zweiten Videos

Rettet Bäume statt Banken! Das war eine der Botschaften, die die Protestierenden Menschen bei der Baumfällung in der Jasperallee auf ein Schild geschrieben hatten. Die folgenden zwei Videos dokumentieren "den realen Irrsinn" dieses Vorhabens (NDR-Video auf Extra3) sowie die heutige Zerstörung eines Abschnitts der Jasperallee: Kettensägenmassaker in der Jasperallee. Siehe auch den Beitrag "Beim Streit um Bäume geht es auch um Kant und Aristoteles" sowie auch die Fotostrecke.

 

Klimaschutz und der Zeitfaktor

 

Bodenrisse durch Trockenheit wie sie im Sommer 2018 auf fast allen Äckern zu sehen waren. Foto: Dipl. Biol. Harald Grunsky  / pixelio.de

Am 6.2.2019 hat das Bundeskabinett den Klimaschutzbericht 2018 gebilligt. Jetzt ist es amtlich: Das seit langem bestehende Regierungsziel, die Klimagase 2020 gegenüber 1990 um 40% zu reduzieren, wird um 8 Prozentpunkte (oder 20%) verfehlt. Es ist eine Blamage, die von verantwortungsloser Untätigkeit der Regierung in den letzten neun Jahren zeugt. Seit 2009 liegt die Menge der Klimagasemissionen praktisch auf einem Niveau. Wie wurde die Zeit seitdem verbracht? Immerhin entstand der Klimaschutzplan 2050, aber gehandelt wurde nicht. 

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Suffizienz-Netzwerk für den Großraum Braunschweig

Einladung | Suffizienz-Netzwerk für den Großraum Braunschweig | Klimaschutz



Struktur-Workshop zur Netzwerk-Gründung

am Montag, 25.02.2019, 18:00 Uhr - ca. 20:30 Uhr
im Haus der Kulturen Braunschweig
am Nordbahnhof 1, 38106 Braunschweig
 

Was ist das Suffizienz-Netzwerk? Ziel des Prinzips der Suffizienz ist die Begrenzung des menschlichen Ressourcenverbrauches auf ein nachhaltiges Maß. Die grundlegende Frage dabei ist: Was brauchen wir wirklich? Das „Suffizienz-Netzwerk für den Großraum Braunschweig“ will Akteure, die sich für ein klimafreundliches und suffizientes Leben einsetzen, unterstützen und vernetzen. Der Aufbau des Netzwerkes ist Teil der Umsetzung des Masterplans 100 % Klimaschutz für den Großraum Braunschweig.
 
Warum laden wir Sie ein? Suffizienz-Akteure können aus den verschiedensten Bereichen kommen: Mobilität, Konsum, Bildung, Kommunen und viele mehr. Ihnen senden wir diese Einladung, weil wir glauben, dass Sie Schnittpunkte zur Suffizienz und zu einem klimafreundlichen Leben haben und das Netzwerk bereichern würden. Weiter in der Einladung

 

Prachtallee oder die Bäume der Erkenntnis

So könnte der Ahorn aussehen, wenn er nicht so eng stehen würde wie in der Jasperallee Foto: Uwe Meier

Nun weiß es fast ganz Deutschland. Nach "extra 3" und nun der Hannoverschen Allgemeinen, sind die zum Tode verurteilten Bäume in der Jasperallee zu einem Politikum ersten Ranges geworden. Mit Neid oder Mitleid schauen andere Kommunen auf Braunschweig. Neid, weil sie echtes Bürgerengagement vermuten. Mitleid, wegen der lebendigen Bäume und/oder dem OB Herrn Ulrich Markurth. Gefühle waren schon immer der politische Ratgeber, um beim Wahlvolk anzukommen. Diese mussten natürlich fachlich und sachlich irgendwie untermauert sein, damit etwas durchsetzbar wird.

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