Nachhaltigkeit hat eine Adresse in Braunschweig

Forschungsprojekt F.R.A.N.Z. mit Thünen-Beteiligung  gewinnt Deutschen Nachhaltigkeitspreis

 

F.R.A.N.Z. kann’s! Das Dialog- und Demonstrationsprojekt F.R.A.N.Z. hat den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2019 in der Kategorie „Forschung“ gewonnen. Die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V., die diese Auszeichnung in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung verleiht, überreichte den Preis am 7. Dezember 2018 in Düsseldorf. Maßgeblich am Projekt beteiligt ist das Braunschweiger Thünen-Institut mit einer ökologischen und einer sozioökonomischen Forschergruppe.

 

Ziel des Projekts F.R.A.N.Z. (Für Ressourcen, Agrarwirtschaft & Naturschutz mit Zukunft) ist es, praxistaugliche und wirtschaftlich tragfähige Maßnahmen zu entwickeln, die effizienten Naturschutz auch in intensiv bewirtschafteten Agrarräumen ermöglichen. Zusätzlich soll die Umsetzung von bestehenden Agrarumweltleistungen optimiert werden.

 

Dass dies gelungen ist, würdigte die Jury in ihrer Preisverleihung. Sie lobte die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Naturschutz, den frühen Praxis-Check sowie die intensive wissenschaftliche Betreuung und Untersuchung der entwickelten und erprobten Biodiversitätsmaßnahmen.

 

Bodenzustandsbericht wie ein Plädoyer für den Biolandbau

Gesunde Böden sichern nicht nur unsere Ernährung, sie dienen auch dem Klimaschutz, indem sie CO2 speichern. Wie gut hängt auch vom Humusgehalt ab. Für den ersten Bodenzustandsbericht Agrarministeriums hat das Thünen-Institut in Braunschweig über viele Jahre Böden in Deutschland untersucht. Nun liegen die Ergebnisse vor. Um jedoch belastbare Tendenzen festzustellen, müssen wir noch mal 10 Jahre warten.

Der Humusaufbau im Boden ist eine langwierige Angelegenheit, die von vielen Faktoren abhängt. Bei steigenden Bodentemperaturen, wie wir sie derzeit vorfinden, wird durch Mikroorganismen Humus auch wieder abgebaut. Der Boden unterliegt also einer Dynamik, die der Mensch bisher nur zum Teil verstanden hat.

Humus besteht überwiegend aus Pflanzenresten und den Umwandlungsprodukten von Bodentieren und Mikroorganismen. Er liefert Nährstoffe für Pflanzen, saugt Wasser auf wie ein Schwamm und hält das Erdreich zusammen. Der Humusgehalt eines Bodens kann anhand des organischen Kohlenstoffs berechnet werden. Je humusreicher ihre Böden sind, desto klimafreundlicher produziert die Landwirtschaft. Der Bericht liest sich insgesamt wie ein Plädoyer für mehr Agrarökologie in der Landwirtschaft.

Lesen sie in der TAZ: "Humus im Minus"

Alles Wurst?

22. Mobile Atomaufsicht am Schacht KONRAD

Foto: Uwe Meier

„Die beiden öffentlich-privaten Gesellschaften, die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) und die BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung haben sich als Versorgungseinrichtungen und Zwischenlösungen für aufgabenlose Minister, Staatssekretäre und Bundestagsabgeordnete entwickelt“, erklärt Ludwig Wasmus, Vorstand der AG Schacht KONRAD. "Darauf wollen wir bei unserem KONRAD-Spaziergang am 7.12. mit dem "Schweinewagen" des Anti-Atom-Trecks hinweisen."

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DEMO Berlin: Sofortmaßnahmen für den Klimaschutz!

 Weite Teile der Bevölkerung kritisieren die Umweltpolitik der Bundesregierung. Warum passiert nichts nach über 20 Weltklimakonferenzen? Schon seit vielen Jahren machen die Klimaforscher sehr eindringlich auf die nahende Katastrophe aufmerksam, in der wir uns im Grunde schon befinden. Ernsthaft unbestritten macht sich Klimawandel bereits heute bemerkbar durch die Extremwetterereignisse. Doch das sind erst die Anfänge! Siehe auch "WEITBLICK".

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Klimawandel gefährdet die Gesundheit und die Pest ist nicht ausgestorben

 
von links nach rechts: Prof. Dr. Johannes Krause, Prof. Dr. Ulrich Nübel, Prof. Dr. Dr. Rainer Sauerborn. Quelle: DSMZ
 

Der Klimawandel gefährdet ganz konkret die Gesundheit der Menschheit, betonte das langjährige Mitglied des Weltklimarates Prof. Dr. Dr. Rainer Sauerborn.

Aus Anlass der Vollversammlung des Leibniz-Forschungsverbunds INFECTIONS´21 fand vor wenigen Tagen eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit renommierten Referenten im Haus der
Wissenschaft statt. Gastgeber der Vollversammlung war das Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen. Die Moderation der Veranstaltung übernahm Prof. Dr. Ulrich Nübel von der DSMZ. Pressemitteilung

Die Mitschnitte der Veranstaltung finden Sie unter  http://www.leibniz-infections21.de/wissenschaftsdialog/veranstaltungen/

Der NABU zum Advent: Weihnachtsmarkt der Lebenshilfe in Abbenrode mit Elmwanderung

Zu einem adventlichen Tagesausflug der ganz besonderen Art lädt der NABU am Sonntag ein. Mit dem Bus geht es nach Abbenrode zum traditionellen Weihnachtsmarkt der Lebenshilfe (10 - 18 Uhr). Zwischen frischem Tannengrün und festlichem Adventschmuck bieten hier die Keramik-, Näh- und Schmuckwerkstätten der Lebenshilfe Braunschweig eine große Vielfalt an Eigenproduktionen an. Ergänzt wird das vielfältige Sortiment an originellen Geschenk- und Dekorationsideen u. a. durch Holzspielzeug, Weihnachtsdekorationen, umweltfreundliche Kaminanzünder oder auch robuste Feuerschalen. Hinzu kommen vielfältige Grußkarten, Geschenkpapiere und Servietten mit künstlerischen Motiven. Neben einer Fülle weiterer Präsentationen gibt es auch vielfältige Stände unterschiedlicher Partner. Für ein reichhaltiges Speisenangebot zwischen fein und deftig, süß und salzig ist ebenfalls gesorgt.

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Menschen neu kennenlernen durch verletzte Stadttauben

Ich habe die Menschen neu kennengelernt, seitdem ich mich um verletzte Tauben kümmere.

„Ratten der Lüfte“, „Drecksviecher“, „Krankheitsüberträger“ - die Stadttaube ist das meist gehasste Tier in der Stadt, neben den Ratten, die man jedoch selten sieht.Aber auch Tauben sind Lebewesen, sind fühlende Geschöpfe, denen wir Menschen Respekt gegenüber zu erbringen haben. Lässt man sich auf sie ein oder pflegt man kranke sogar, lernt man sie kennen und schätzen. Nicht ohne Grund ist hat einzig dieses Geschöpf hohe Symbolkraft in der Friedenstaube. Wir sollten sie allein deshalb schätzen lernen.

Viele Menschen wissen gar nicht, warum die Tauben überhaupt in der Stadt leben. Die Stadttaube stammt von der gezüchteten Brieftaube ab. Diejenigen Vögel, die nicht nach Hause finden, bleiben bei uns in der Stadt und vermehren sich unkontrolliert weiter. Durch ihre Domestizierung sind sie auf menschliche Hilfe angewiesen. So wie streunende Hunde und Katzen in der Stadt. Sogar der deutsche Tierschutzbund ruft mittlerweile zur Thema „#RespektTaube“.

Schwere Verletzungen durch Kunststofffäden, die sich um die Taubenfüsse wickeln

Wenn ich auf den Straßen Braunschweigs unterwegs bin, sehe ich leider immer verletze Tauben, die Hilfe brauchen. Ein Taubenfreund und eine sehr engagierte Tiermedizinstudentin aus Hannover haben mir gezeigt, wie ich Tauben richtig anfassen, fangen und versorgen kann. Bei meinen Kontrollgängen durch die Stadt habe ich oft unangenehme Begegnungen mit Menschen, die nicht wissen was ich und warum tue, es ihnen egal ist oder die sogar aggressiv werden, weil sie Tauben regelrecht hassen.

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Aufruf der bundesweiten Initiativen zur Demo in Köln und Berlin

Von Braunschweig fährt ein Bus zur Demo nach Berlin

Abfahrt

01.12.18, 08:00 Uhr

Von

Berliner Platz, ZOB, 38102 Braunschweig

 

Kohle stoppen – Klimaschutz jetzt!

Im Dezember geht es gleich doppelt ums Klima: Beim Weltklimagipfel in Polen und in der Kohle-Kommission in Berlin. Während die Welt im polnischen Kattowitz über die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens verhandelt, entscheidet sich in Berlin, ob Deutschland seine Versprechen wahr macht – und schnell aus der Kohle aussteigt. Weiterlesen zum Trägerkreis und zur Initiativenübersicht

Unser Planet – unser Protest

Zwischen dem Schlimmsten und der Wende stehen: Sie. Wenn wir ein Klimadesaster verhindern wollen, müssen wir endlich raus aus der Kohle. Doch dafür muss die Kohlekommission mutig sein. Das fällt schwer mit einer starken Kohlelobby im Nacken. Wir setzen ihr etwas entgegen – im Großformat. Am Samstag, dem 1. Dezember stehen wir in Köln und Berlin zu Zehntausenden auf der Straße. Seien Sie in Berlin dabei!

Ja, ich komme

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Bürgerinitiative SüdWest Braunschweig: Wie geht die Stadt mit ihrem Klima um?

Die BI SüdWest BS hat im Nachgang zu den vorerst gescheiterten Plänen eines interkommunalen Industrie- und Gewerbegebietes den Umgang der Stadt BS mit dem Stadtklima untersucht und ist dabei auf Vorgänge gestoßen, die scharf zu kritisieren sind (siehe Anhänge). Transparenz und bürgerfreundliches, überhaupt klimafreundliches Handeln scheinen dabei wohl eher Fremdworte zu sein, wie sich eindrucksvoll belegen lässt.

Presseerklärung: Wie geht die Stadt mit ihrem Klima um?

Stadtklima Braunschweig- Wie geht die Stadt mit ihrem Klima um?