Bodenzustandsbericht wie ein Plädoyer für den Biolandbau

Gesunde Böden sichern nicht nur unsere Ernährung, sie dienen auch dem Klimaschutz, indem sie CO2 speichern. Wie gut hängt auch vom Humusgehalt ab. Für den ersten Bodenzustandsbericht Agrarministeriums hat das Thünen-Institut in Braunschweig über viele Jahre Böden in Deutschland untersucht. Nun liegen die Ergebnisse vor. Um jedoch belastbare Tendenzen festzustellen, müssen wir noch mal 10 Jahre warten.

Der Humusaufbau im Boden ist eine langwierige Angelegenheit, die von vielen Faktoren abhängt. Bei steigenden Bodentemperaturen, wie wir sie derzeit vorfinden, wird durch Mikroorganismen Humus auch wieder abgebaut. Der Boden unterliegt also einer Dynamik, die der Mensch bisher nur zum Teil verstanden hat.

Humus besteht überwiegend aus Pflanzenresten und den Umwandlungsprodukten von Bodentieren und Mikroorganismen. Er liefert Nährstoffe für Pflanzen, saugt Wasser auf wie ein Schwamm und hält das Erdreich zusammen. Der Humusgehalt eines Bodens kann anhand des organischen Kohlenstoffs berechnet werden. Je humusreicher ihre Böden sind, desto klimafreundlicher produziert die Landwirtschaft. Der Bericht liest sich insgesamt wie ein Plädoyer für mehr Agrarökologie in der Landwirtschaft.

Lesen sie in der TAZ: "Humus im Minus"

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