Aufruf zur Grossdemonstration: Wald retten, Kohle stoppen

Foto: Campact

Der Hambacher Wald wird zum Symbol des Widerstands gegen den Klimakiller Kohle. RWE scheint fest entschlossen, ihn abzuholzen. Wir stellen uns dagegen – mit der größten Demo, die es am „Hambi“ je gegeben hat. Bitte seien Sie am Samstag, 6. Oktober dabei: Wald retten, Kohle stoppen.

Ja, ich komme zur Demo am "Hambi"

Nein, kann leider nicht kommen

Der Hambacher Wald – vor kurzem ein weitgehend unbekannter Flecken Rheinland. Jetzt ist er zum Symbol geworden: für den Kampf um die Braunkohle, ums Klima und damit um unser aller Zukunft. Die Vertreibung der Umweltaktivist/innen ist Top-Thema in den Medien. Viele Tausende beteiligen sich an Protest-Spaziergängen durch den uralten Wald. Und in Berlin, Hamburg, Köln, überall im Land gehen Menschen für die Bäume und gegen die Kohle auf die Straße.

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Offener Brief an OB Markurth: Bäume Jasperallee

Vorschläge und Wünsche für weiteres Vorgehen

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Markurth,

das Baumgutachten zur Jasperallee hat uns sehr irritiert. Die gravierenden Fehler, die uns aufgefallenen sind (z. B. wurden die Bäume Nr. 720 und 1110 detailliert bewertet, obwohl es diese Bäume gar nicht gibt), können Sie der beigefügten Presseerklärung vom 13.09.2018 entnehmen (Anlage 1). Wir haben dadurch leider das Vertrauen in das Gutachten verloren.

Die von der Verwaltung benutzte Visualisierung der von ihr gewünschten neuen Linden soll Bäume von fünf bis sieben Metern Höhe zeigen. Wie der frühere Architekt Hans-Ulrich Wanzelius jetzt analysiert hat (siehe Anlage 2), zeigt sie in Wirklichkeit Bäume von neun bis zehn Metern Höhe. So wird es erst in fünf bis zehn Jahren aussehen, nicht aber – wie hier suggeriert – im Frühjahr 2019.

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Eckert & Ziegler: „Störfallanalyse“ demaskiert - Ministerium übernahm haltlose Annahmen -

PRESSEMITTEILUNG

Das Politikmagazin „Panorama 3“ veröffentlichte am 18.09. brisante Details aus der seit Jahren geheim gehaltenen Störfallanalyse der Atomfirmen in Braunschweig. Diese dient eigentlich dazu, dem Atomstand-ort in Braunschweig ausreichende Sicherheit zu bescheinigen; jetzt aber ist sicher: Selbst der nach Behör-deneinschätzung harmlose Störfall im November 2017 übertraf die vergleichbare Annahme in der Störfall-analyse zu GE Healthcare und Eckert & Ziegler um ein Vielfaches.

Dieser Umstand lässt am Fazit der Analyse zweifeln: Wenn nicht einmal ein Störfall, der tatsächlich einge-treten ist, von der Risikoeinschätzung abgedeckt ist, wie soll man dann glauben, dass bei einem größeren Störfall nicht einmal das nächste Wohnhaus evakuiert werden müsste?

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Asse II: der Berg drückt

Mitglieder des Asse II-Koordinationskreises beim BGE-Fachworkshop Gebirgsbeobachtung am 28. Juni 2018, v.l.n.r.: Hilmar Nagel, Jürgen Wiegel, Heike Wiegel, Peter Wypich und Andreas Riekeberg; Foto privat

A2K beim BGE-Fachworkshop Gebirgsbeobachtung am 28. Juni: Asse II: der Berg drückt

Am öffentlichen Fachworkshop zur Gebirgsbeobachtung in der Schachtanlage Asse II nahmen Mitglieder des Asse II-Koordinationskreises (A2K) am vergangenen Donnerstag teil. Der Betreiber von Asse II, die BGE, hatte zu einer Reihe von Berichten zur geotechnischen Überwachung des Betriebs und zu einem Bericht über das Monitoring der Salzlösungen eingeladen.

Asse II wird auf verschiedene Weise geotechnisch überwacht: gemessen werden zum einen die Spannungen, unter denen die Pfeiler und andere tragende Elemente stehen, zum anderen die stattfindenden Verformungen und oberirdische Hebungen oder Senkungen, des weiteren sogenannte „mikroseismische Ereignisse“ (Erschütterungen) und akustische Ereignisse, also Geräusche, die beispielsweise bei Rissbildungen entstehen.

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Bäume in der Jasperallee: BIBS-Fraktion fordert Moratorium

Ein von Baumschützern und Anwohnern angezweifeltes Gutachten und zu viele offene Fragen: Nach der Sitzung des Bezirksrates Östliches Ringgebiet am 13.09., der zu den geplanten Baumfällungen auf dem Mittelstreifen der Jasperallee angehört wurde, fordert die BIBS-Fraktion im Rat der Stadt nun ein Moratorium.

Das bedeutet: Die Bäume der Jasperallee sollen bis auf weiteres stehen bleiben“, erklärt BIBS-Ratsherr Wolfgang Büchs. „Um die gegensätzlichen Interessenslagen durch eine längerfristige Entscheidungsfindung mit möglichst breiter Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern, Politik und Experten besser ausloten zu können, soll unserer Meinung nach nun ein Moratorium für die Dauer von zwei bis vier Jahren vereinbart werden. Diese Möglichkeit hat die Verwaltung in ihrer Beschlussvorlage ja auch explizit erwähnt“.

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Die Heimat wird verheizt - Der Globus aufgeheizt

https://hambacherforst.org/wp-content/uploads/2017/10/Pr%C3%A4sentation-Mobitour-komprimiert.pdf

Der Hambacher Forst wird ein Symbol werden. Ein Symbol wie die Kernkraftwerke, die in der Landschaft stehen, für eine verlogene und kapitalinteressengeleitete Energiepolitik. Der Hambacher Forst wird ein Symbol werden wie die ASSE für das Lügen von Wissenschaft und Politik über Jahrzehnte. Der Hambacher Forst wird ein Symbol werden wie das Hüttendorf in Gorleben für das Lügen der Energiepolitik und Wissenschaft hinsichtlich einer sog. "gesicherten Entsorgung". Der Hambacher Forst wird ein Symbol werden für Staatsversagen und Politikversagen im Klimaschutz.

Brauchen Politik und Industrie noch diesen Machtkampf zwischen Aachen und Köln, der doch längst entschieden ist? Wer will denn noch außer REW für eine paar Euro mehr an Gewinn. Das ist doch inzwischen alles völlig verrückt! Das Wetter spielt weltweit auch in unseren Regionen verrückt, seit Jahren mahnen wir an, dass bitte keine tropischen Regenwälder abgeholzt werden sollen, dass Braunkohle die klimaschädlichste Energieressource ist. Und dann hauen wir vor unserer Haustür die Wälder um, um die Braunkohle zum Verheizen rauszuholen. Seid ihr denn verrückt, möchte man den Entscheidungsträgern in Politik und RWE zurufen. Lesen Sie in der SZ: "Verheizte Heimat".

Sage niemand, er/sie habe von nichts gewusst ...

Die Wolfenbütteler Atom(- und Kohle)AusstiegsGruppe erklärt sich solidarisch mit den Forderungen der Besetzerinnen des Hambacher Forsts

  • sofort jegliche Braunkohleförderung zu stoppen,

  • keinen Quadratmeter des 12 000 Jahre alten Waldes des Hambacher Forsts mehr zu roden,

  • sich dem Klimawandel entgegenzustellen und

  • weltweit Klimagerechtigkeit durchzusetzen.

Der Klimawandel, an dem die Förderung von Braunkohle erheblichen Anteil hat, ist längst Realität: Die extreme Hitze dieses Sommers mit historischen Höchsttemperaturen und Dürre führte nicht nur zu Ernteausfällen hierzulande, sondern auch zu extremen Waldbränden in Schweden, zu außergewöhnlichen Überschwemmungen in Indien und Bangladesch, zu den größten Waldbränden in den USA, dem wärmsten je gemessenen Winter in der Antarktis und zu bislang unbekannten Höchsttemperaturen in Japan sowie in Russland. Alles deutet darauf hin, dass sich der Jet-Stream auf der Nordhalbkugel verlangsamt und verlagert, was weitere extreme Wetterlagen erzeugt.

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Gutachten Jasperallee bewertet Bäume, die es gar nicht gibt!

BI Baumschutz irritiert über gravierende Fehler im Baumgutachten

Eine Überprüfung der Bürgerinitiative Baumschutz Braunschweig (BBB) in der Jasperallee hat ergeben, dass das Baumgutachten die Bäume Nr. 720 und 1110 detailliert bewertet, obwohl es diese Bäume gar nicht gibt!

„Entspringen die Angaben über diese nicht vorhandenen Bäume der Phantasie des Gutachters? Sind sie abgeschrieben aus alten Berichten zu der Zeit, als dort noch Bäume standen?“ fragt Baumschützer Edmund Schultz und ergänzt: „Bei derart krassen Fehlern können wir nicht mehr darauf vertrauen, dass die anderen Prüfergebnisse die tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort wahrheitsgemäß wiederspiegeln. Wir fordern ein neues Gutachten!“

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Grüne zum Thema Baumspenden: CDU-Antrag greift zu kurz

Dem Thema „Stadtgrün“ widmet sich die CDU-Fraktion derzeit mit großem Elan - sicherlich auch, um ihre völlig überzogene Kampagne gegen die Wiedereinführung der Baumschutzsatzung ein Stück weit vergessen zu machen.

Aus Grüner Sicht ist es natürlich sehr zu begrüßen, wenn sich die zweitgrößte Ratsfraktion um die Braunschweiger Grünflächen bemüht. Die Bemühungen sollten allerdings ehrlich und fundiert sein, sich also nicht um die wichtige Frage der Realisierung und der Finanzierung herumdrücken.

Genau das ist aber leider bei dem aktuellen Antrag „“Mein Baum für Braunschweig“ - Baumspenden vereinfachen, Anreize schaffen“ wieder der Fall. Die CDU fordert hier, Spenden von Bürger*innen, Institutionen und Betrieben für die Neupflanzung von Bäumen einzuwerben. In der Begründung heißt es dann lediglich lapidar, dass dies „möglichst kostenneutral für den städtischen Haushalt“ geschehen solle.

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Biozertifizierte Mietgärten in Braunschweig haben hohe Nachfrage

Pressemitteilung
Biozertifizierte Mietgärten in Braunschweig: Aufgrund hoher Nachfrage startet die Vermietung der Ackerhelden-Biogärten bereits jetzt. Und das auch noch für Kinder.

Wer in Braunschweig im nächsten Jahr eigenes Bio-Gemüse ernten möchte, hat schon jetzt die Chance, sich einen Ackerhelden-Mietgarten auf den Ackerflächen des Bioland-Betriebs Klostergut Dibbesdorf zu sichern. Aufgrund der großen Nachfrage startet der Verkauf der Bio-Ackerflächen für das nächste Jahr bereits jetzt… Weiterlesen

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