Integration durch Teilhabe - 19.4. in der VHS

Kann Integration durch mehr Teilhabe für die zugewanderte Gesellschaft begünstigt werden?

Nachdem der Begriff Integration bzw. seine Erforderlichkeit über Jahrzehnte hinweg politisch kontrovers diskutiert worden waren, herrscht mittlerweile zumindest Konsens über seine Notwendigkeit. Doch wie sich der Weg zu diesem Ziel ausgestalten lässt, darüber gibt es unterschiedliche Vorstellungen. Mit "Integration durch Teilhabe" wird ein möglicher Lösungsansatz diskutiert, wie sich Mehrheitsgesellschaft und Migranten aufeinander zubewegen können. Der Vortrag von Adama Logosu-Teko bezieht sich sowohl auf "Braunschweiger Verhältnisse" als auch auf Erfahrungen aus anderen Ländern.
Adama Logosu-Teko ist Bürgermitglied im Ausschuss für Integrationsfragen der Stadt Braunschweig sowie einer der Geschäftsführer vom Haus der Kulturen Braunschweig.

Donnerstag, 19. April, 19 Uhr
Dachgeschoss der Volkshochschule Haus Alte Waage - Eintritt frei

Veranstalter: Friedenszentrum BS e.V. und Braunschweiger Bündnis für Frieden

Tagungsbericht - Soziale Landwirtschaft

Soziale Landwirtschaft ‐ Element inklusiver Beschäftigung für Menschen mit Behinderungen?

Bericht zur Tagung des Runden Tisches " Gemeinsam in Braunschweig" von Falko Feldmann (Lebenshilfe Braunschweig e.V.) in der Abt Jerusalem Akademie.

„Soziale Landwirtschaft ist eine Perspektive multifunktional verstandener Landwirtschaft“, führte Dr. Thomas van Elsen (Petrarca e. V.) in das Thema Soziale Landwirtschaft ein. Hauptprodukte sind neben den Verkaufsfrüchten auch Gesundheit und Beschäftigung, Bildung oder Therapie. Der Landbau bietet Möglichkeiten, Menschen an den vielfältigen Tages‐ und Jahresrhythmen, in Gartenarbeit oder der Arbeit mit landwirtschaftlichen Nutztieren teilhaben zu lassen. Vollständiger Bericht.

Weiterlesen: Tagungsbericht - Soziale Landwirtschaft

Die Tafeln sind ein politischer Skandal!

Die  Tafeln haben sich als Sammelbegriff für freiwilliges Engagement für Lebensmittelausgabe und warme Mahlzeiten in den Städten etabliert. Immer mal wieder berichten die Braunschweiger Zeitung und die nB von Spendern und Empfängern. So auch die nB vom 18. Dezember ( „REWE-Märkte übergeben 240 Lebensmittel-Spendentüten an die Braunschweiger Tafel“). Die Zahl der regelmäßigen Tafelnutzer ist nach Schätzungen bundesweit auf etwa 1,3 Millionen Menschen jährlich gestiegen. Unter Hinzuziehung weiterer Organisationen ist die Zahl  inzwischen auf etwa 2 Millionen gestiegen - trotz hoher Konjunktur. Warum sind die Tafeln, trotz all der Spenden und Freiwilligen keine Erfolgsgeschichte?

Weiterlesen: Die Tafeln sind ein politischer Skandal!

Terra Madre Day im Zeichen von "Teller statt Tonne"

Am 10. Dezember 2011 versammeln sich die Mitglieder von Slow Food und die Beteiligten des Netzwerks Terra Madre in aller Welt, um den Terra Madre Day zu begehen. Gastronomische Feste, Themenmenüs, Bauernmärkte, Kulturveranstaltungen und Konferenzen sind nur einige der geplanten Initiativen für diesen dritten Terra Madre Day, mit dem Slow Food gute, saubere und faire Lebensmittel aus lokaler Produktion zelebrieren will. Nach dem derzeitigen Stand sind auf der Website über 600 Events in 110 Ländern registriert, an denen 100.000 Menschen teilnehmen.

Auch in Braunschweig wird der Terra Madre Day begangen. Die Braunschweiger Sektion von Slow Food wird am Samstag den 10. Dezember 2011 auf dem Kohlmarkt von 10 bis 17 Uhr auf dem Kohlmarkt in BS eine Kochaktion mit "ausgemusterten" Lebensmitteln durchführen. Wer da mitmachen will, ist herzlich eingeladen!

Taste the Waste

Montag, dem 12.12.2011 um 19 Uhr, Universum, Neue Str. 8, Braunschweig

 

Weiterlesen: Terra Madre Day im Zeichen von "Teller statt Tonne"

Wie viele Flüchtlinge sollte Europa aufnehmen?

40 Millionen Flüchtlinge sind unterwegs, doch nur drei Prozent davon kommen nach Europa. Dennoch schottet Europa sich mit der Grenztruppe „Frontex“ab. Diese Truppe nimmt auf Menschenrechte keine Rücksicht.

Über die weltweite Flüchtlingsproblematik referierte Pastor i.R. Helmut Erchinger am 17. November im Rahmen der Reihe „Wege zu einer Kultur des Friedens“, die gemeinsam vom Friedenszentrum und dem Friedensbündnis veranstaltet wird. Herr Pastor Erchinger ist Mitbegründer des „Refugiums“.

Pastor Helmut Erchinger. Foto Hans Kotte

Bericht sie auch unter Portal Hans Kotte.

 

 

 

 

Weiterlesen: Wie viele Flüchtlinge sollte Europa aufnehmen?

Das neue "Spaßbad" und das Ende der Gemeinnützigkeit

Der Eintritt im Badeland Wolfsburg beträgt zur Zeit 3,70 € pro Stunde. Eine Tageskarte dort kostet 9,70 € pro Person, im Badezentrum Gliesmarode nur 4,05 € (für Kinder 3,10 €), im Nordbad sogar nur 3,10 für einen Erwachsenen. Und was soll das neue "Spaßbad" kosten? Man spricht von 14 € oder mehr. Dabei hätte man noch allen möglichen Luxus (Sauna, Wellnessbad usw.) Aber wer braucht denn das?

Welche Familie kann sich das auf Dauer leisten, dort öfter schwimmen zu gehen? Doch wohl nur gutverdiendende Mittelschichtsfamilien und Singles. Hartz-IV-Familien wohl kaum - sie sind quasi beim neuen "Spaßbad" von vornherein ausgeschlossen, schon wegen der Kosten. Das gilt auch für viele andere Familien. Und für Senioren und Vereine ist das "Spaßbad" nur begrenzt tauglich.

Als Kind hatte ich im Sommer eine Jahreskarte für das Freibad, sie kostete damals 5 DM. Im Sommer war ich dann fast jeden Tag im Schwimmbad. Heute ginge das gar nicht mehr. Damals gab es noch so etwas wie soziales Empfinden in der Gesellschaft. Heute gibt es das höchstens noch als Schlagwort, Werbe- oder Wahlkampfspruch.

Es wäre gut, hier endlich mal wieder Zeichen zu setzen. Gegen Eigennutz, soziale Kälte und Ausgrenzung. Das selbst die SPD für ein "Spaßbad" gestimmt hat, sollte zu denken geben. Wer Luxus haben will und es sich leisten kann, soll eben nach Wolfsburg fahren. Hier in Braunschweig sollte man sich aber wieder mehr auf die sozialen Werte und den Gemeinsinn besinnen. Gerade das Badezentrum Gliesmarode und das Nordbad sind bei Familien, Senioren und Vereinen sehr beliebt. Sie zu schließen, wäre einfach schade und ein Schritt in die falsche Richtung.

Braunschweig ist seit Jahren ohne Jugendherberge, Eissporthalle, jetzt droht die Schließung wichtiger Schwimmbäder. Das beliebte FBZ wurde einfach abgerissen - jetzt kommt ein Luxushotel. Wie lange soll dieser Ausverkauf sozialer Werte weitergehen?

Von der Situation an vielen Schulen ganz zu schweigen, wo inzwischen die Decke runterkommt und PPP-Verträge für einige exklusive Schulen abgeschlossen wurden. Es wäre schön, wenn endlich wieder mehr Gemeinnützigkeit ins Spiel käme. Wie sollen Schüler soziale Werte lernen, wenn es ihnen von den Erwachsenen nicht vorgelebt wird? Insbesondere die SPD ist hier gefragt, die diese Werte früher einmal als Kernpunkte in ihrem Programm hatte.

Eine Schule kämpft für ihr Konzept!

Der Sieger des Deutschen Schulpreises 2011, die Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule in Göttingen, sieht sich gezwungen, sein prämiertes Bildungskonzept aufzugeben. Als einzige Gesamtschule in Niedersachsen braucht die IGS in Göttingen bisher keine äußere Differenzierung durch Fachleistungskurse durchführen. Über sechs Schuljahre kann sich die von der Jury des deutschen Schulpreises gelobte Beziehungskultur zwischen Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Eltern ungestört entwickeln. Sechs Jahre können Schülerinnen und Schüler mit- und voneinander lernen, mit innerer Differenzierung erzielt die Schule hervorragende Abschlüsse der Schülerinnen und Schüler. Damit soll es jetzt vorbei sein, denn das Turbo-Abitur für Gesamtschulen mit dem neuen IGS-Erlass der Landesregierung verlangt von allen Gesamtschulen spätestens ab Jahrgang 9 eine äußere Differenzierung in drei Leistungsniveaus und damit eine Aufsplitterung der gewachsenen Gruppen und Beziehungen.

Weiterlesen: Eine Schule kämpft für ihr Konzept!

"Allianz für die Region" und IG Metall starten Befragung zu Arbeits- und Lebensqualität

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Was macht unsere Region besonders und lebenswert? Welche Aspekte sind positiv und wo gibt es Nachholbedarf?

Dazu befragen Wolfsburg AG und projekt Region Braunschweig GmbH als "Allianz für die Region" in Kooperation mit den IG Metall Verwaltungsstellen Braunschweig, Salzgitter-Peine und Wolfsburg ihreNewsletter-Abonnenten und Mitglieder.

Mehr dazu auf unserer Internetseite unter: https://www.igm-son.de/Mitteilungen-Detail.8+M5beafa29f7a.0.html
Hier geht es direkt zum Online-Fragebogen: https://www.allianz-fuer-die-region.de/fragebogen

Bitte leitet den Link zum Online-Fragebogen auch an Eure Kolleginnen und Kollegen weiter. Die Teilnahme an der Umfrage ist anonym. Die Auswertung der gesammelten Daten und Meinungen erfolgt im Rahmen einer Statistik und natürlich im Rahmen der Datenschutzgesetze.

mit freundlichen Grüßen
Peter Wenzel

„Wird in Braunschweig genug gegen die Armut getan?“

Unter diesem Titel fand am 16. 6. 2011 eine Podiumsdiskussion des Friedenszentrums mit Experten und Betroffenen statt. Monika Döhring vom Mütterzentrum, Christiane Reinsch vom Verband Alleinerziehender Mütter und Väter, Gunter Kröger als Vertreter der AWO, Uwe Söhl von der Diakonie sowie Hansi Volkmann vom DGB diskutierten mit Betroffenen und Experten im Publikum, wo  auch Vertreter/innen der Grünen, der Linken und der BIBS saßen (alle Ratsfraktionen waren eingeladen, aber nicht alle hatten den Weg in den Speicher der Alten Waage gefunden).

Foto: © Peter Ries / PIXELIO.de

Eingeladen war auch das Sozialdezernat der Stadt, das aber höflich abgesagt hatte. So blieb viel an der Stadt hängen, obwohl ihr bescheinigt wurde, dass sich in letzter Zeit durchaus etwas getan habe.

Zumindest sind die Verhältnisse nicht mehr so wie noch 2007, als von höchster Stelle verkündet wurde, es gebe keine Kinderarmut in Braunschweig, nur Eltern, die das Geld falsch umsetzten. (Inzwischen hat eine lobenswerte Studie der Diakonie belegt, dass arme Eltern sich durchaus um das Wohl ihrer Kinder kümmern).

Doch trotz aller nicht zu unterschätzenden Fortschritte auf kommunaler Ebene bleibt nach Meinung der Diskussionsteilnehmer viel zu tun:

Gebraucht werden:

Weiterlesen: „Wird in Braunschweig genug gegen die Armut getan?“

Wem gehört der öffentliche Raum?

Aus der Reihe "Zukunftsfragen kontrovers" findet folgende Veranstaltung statt:

"Wem gehört der öffentliche Raum?

Stadtplanung im Spannungsfeld von Unternehmens- und Bürgerinteressen".

alt

Montag, 20. Juni 2011, 18.30 Uhr
Raum Veolia im Haus der Wissenschaft, Pockelsstraße 11

Vortragende:
Prof. Dr. Manfred Walz, Stadtplaner, Hochschulratsmitglied, Bochum
Klaus Hornung, Leiter des Fachbereichs Stadtplanung und Umweltschutz,
Braunschweig

Moderation: Norbert Adel, Braunschweig

Ankündigung



Kontakt:
Prof. Dr. Bettina Wahrig
Abteilung für Geschichte der Naturwissenschaften
mit Schwerpunkt Pharmaziegeschichte der TU Braunschweig
Beethovenstr. 55, 38106 Braunschweig
Tel.: 0531/391-5997, Fax: 0531/391-5999
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Additional information