Spezielle Kinderwurst ist unnötig - Nicht auf Werbeversprechen reinfallen

Beratungsstelle Braunschweig


Braunschweig, 08.07.2013. Kinderwurstprodukte sind zu fettig, zu salzig und enthalten zu viele gesättigte Fettsäuren. Letztendlich sind sie überflüssig.Darin sind sich die meisten Ernährungsexperten einig. Aufgepeppt
mit Vitaminen und Mineralstoffen sowie kleinen Comicfiguren werden die Produkteals gesund beworben. Mit diesen Gesundheitsbotschaften wird den Verbrauchernein falscher Eindruck vermittelt. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat in zehn Supermärkten und Discountern in Hannover,  Oldenburg, Celle und Göttingen einige Kinderwurstprodukte unter die Lupe  genommen. Alle Informationen hierzu unter
http://www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/mediabig/1158800A.pdf

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Bisher 728 Millionen Euro für Gesundheitskarte ohne Nutzen

A. 26.06 brachte der B-S den Beitrag der Medizinerin Dr. Silke Lüder "Aktion Stoppt die e card". Hier ein Bericht zu der umstrittenen Gesundheitskarte:

Die elektronische Gesundheitskarte droht zu einem hunderte Millionen Euro teuren Debakel ohne Nutzen für die Patienten zu werden. Davor haben die deutschen gesetzlichen Krankenkassen gewarnt. Weiter

Auszeichnung für „Schulen auf EssKurs 2013"

Verbraucherzentrale-Niedersachsen in Braunschweig

Verbraucherzentrale Niedersachsen belohnt Einsatz für gute Schulverpflegung

Braunschweig, 21.06.2013. 17 Schulen aus Niedersachsen wurden heute in Oldenburg für ihr Engagement für eine bessere Schulverpflegung belohnt. Nach erfolgreicher Teilnahme an der Maßnahme der Verbraucherzentrale Niedersachsen „Schule auf EssKurs" gab es bei der Prämierungsfeier erneut zahlreiche Sterne. Insgesamt wurde die begehrte Urkunde zehn Schulen zum ersten Mal verliehen. Eine Schule erhielt ihren 2. Stern und jeweils zwei
Schulen eine Auszeichnung für ihre erfolgreiche dritte beziehungsweise vierte Teilnahme. Zwei Schulen gelang es erstmals den 5. Stern für sich zu holen.

Dorothee Meyer-Mansour vom Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Petra Kristandt, stellvertretende Geschäftsführerin der Verbraucherzentrale Niedersachsen und die Ernährungsfachkräfte überreichten den Schuldelegationen die Urkunden und Geschenke. Die Laudatoren würdigten Einsatz und Ausdauer der Akteure für ihre Sache und deren Wunsch, das Erreichte nachhaltig zu etablieren.

Im Herbst 2012 starteten 20 EssKurs-Schulen ihre „Sternfahrt". Sie haben sich dafür stark gemacht, die Qualität ihres Essens, dessen Akzeptanz bei den Schülern sowie die Atmosphäre in den Mensen zu verbessern. Während der neunmonatigen Umsetzungsphase wurden die Schulen vom Ernährungsteam der Verbraucherzentrale fachlich unterstützt.

Zur Abschlussfeier waren zahlreiche Schüler mit Lehrern, Schulleitern, Mensapersonal und Eltern angereist. Sie bekamen nicht nur Einblicke in dieAktivitäten aller Teilnehmer, sondern auch in das „Frische Küche"-System
einiger Oldenburger Schulen. Praxisnah präsentierte Sebastian Zantopp,Küchenleiter der Oberschule Ofenerdiek, das Verpflegungskonzept. SchulleiterPaul Vogel und Stadträtin Dagmar Sachse, die den Schulträger vertrat,
begrüßten den Ansatz und berichteten von ihren Anforderungen und Erfahrungen hinsichtlich des Mensaessens.

Die nächste Runde von „Schule auf EssKurs" startet nach den Sommerferien. Alle niedersächsischen Schulen können sich noch bis zum 05.07.2013 dafür bewerben. Hintergrundinfos und Bewerbungsunterlagen gibt es unter
www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/schule-auf-esskurs

„Es ist noch nicht zu spät!" Bürgerinitiative zur Rettung des Badezentrums Gliesmarode gegründet

„Es ist noch nicht zu spät!"

"Auf die Frage, ob das Bad noch zu retten ist, sage ich `nein`!" - Frank  Graffstedt, SPD, am 4. Juni 2013"

Wer Ende Mai den BZ-Artikel mit dieser Überschrift oder entsprechende Einladungszettel zu einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung am 4. Juni 2013 in die Hände bekommen hat, mag sich zunächst gewundert haben. Stehen Schließung und Abriss des Badezentrums Gliesmarode nicht spätestens seit 2007 fest? Soll das „Spaßbad" an der Hamburger Straße nicht schon Ende dieses Jahres eröffnet und sollen die drei Hallenbäder Wenden, Nordbad und Gliesmarode dann nicht sofort geschlossen werden?

Bei dem Ende Mai 2007 von der BZ in der Brunsviga veranstalteten „Stadtgespräch" zur „Bäderfrage" warf der Moderator Ralf-Herbert Meyer die Frage auf, warum es in Braunschweig nicht schon viel früher Protest gegen das „3-Bäder-Konzept"  gegeben habe, das doch bereits seit 1996 bekannt sei. Und er bekam zur Antwort, dass Ratsentscheidungen den Bürgerinnen und Bürgern in ihrer ganzen Tragweite leider oft erst bewusst werden, wenn sie realisiert und damit für den Einzelnen konkret erfahrbar würden. Genauso ist es, auch wenn die „Politikprofis" in den Fraktionen und die Spitzen der Verwaltung auf die daraus entstehenden Bürgerbewegungen oft mit Unverständnis und reflexartiger Ablehnung reagieren – von Braunschweig bis Stuttgart.

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Versicherungsschutz auch im Urlaub wichtig.

Verbraucherzentrale-Niedersachsen in Braunschweig

Braunschweig, 19.06.2013 – Der Countdown für die Sommerferien läuft. „Bei den Urlaubsvorbereitungen sollte immer auch an den Versicherungsschutz auf Reisen gedacht werden", rät Maximilian Gehr, Versicherungsexperte der Verbraucherzentrale in Braunschweig.

Für Reisen ins Ausland ist der Abschluss einer Auslandsreise-Krankenversicherung unverzichtbar. Sie gehört generell mit ins Reisegepäck und ist zudem vergleichsweise günstig. EineJahrespolice kostet für Einzelpersonen nur knapp zehn Euro, Familien müssen selbst bei leistungsstarken Anbietern nur etwa 20 Euro zahlen.

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Einzelhandel – Die Verkäufer/innen und Kassierer/innen brauchen jetzt unsere Unterstützung

Donnerstag 13.06.2013, 17:00 Uhr, Innenstadt Braunschweig

Die Situation: In Niedersachsen haben sich die Arbeitgeber des Einzelhandels bisher zurückgehalten - im Gegensatz zu anderen Bundesländern. Es wird aber erwartet, dass später auch hier die volle Breitseite gefahren wird. Weiter Siehe Flyer.

 

Menschenrechte und Umwelt: Konsumenten und die Handelshäuser in der Pflicht

Es zeigt sich immer deutlicher. Ob Textilien, Fleischkonsum oder Südfrüchte. Der Schlüssel für mehr Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit weltweit liegt bei uns, den Konsumenten. Unser Konsumverhalten entscheidet über eine"bessere Welt". Doch nicht nur das. Ethischer Konsum muss erleichtert werden durch mehr Transparenz bei der Produktion und flankierende Gesetze, die eine entprechende Einkaufspolitik nach ethischen Werten den großen Handelshäusern (z.B. REWE, Aldi, LIDL, Edeka,div. Textilketten) schlicht vorschreibt. Dagegen wehrt sich die Bundesregierung, auch gegen die EU, die entsprechende Richtlinien erlassen möchte. Fragen wir doch die Parteien, was die vorhaben für mehr Umweltschutz und Menschenrechte.

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Reportage: Bittere Ernte - Der hohe Preis des billigen Kaffees

Exclusiv im Ersten: Bittere Ernte

Der hohe Preis des billigen Kaffees

Kaffee ist das Lieblingsgetränk der Deutschen. Es ist heute in jedem Discounter günstig zu haben.150 Liter Kaffee trinkt jeder Bundesbürger jährlich.

Kaffeebohnen (Bild: dpa/ Rolf Vennenbernd)Da stellt sich die Frage: Warum ist Kaffee so preiswert geworden? Sind die Menschen auf den Kaffeeplantagen die Opfer des billigen Konsums? Werden bei der Kaffeeproduktion mehr Pflanzenschutzmittel verwendet, als dem Verbraucher lieb ist? Was bedeutet der Chemieeinsatz für die Arbeiter, den Konsumenten und die Umwelt?

Antworten auf die Fragen sucht NDR-Autor Michael Höft in Röstereien, beim Kaffeehandel, in Lebensmittellabors und auf Plantagen. Die Recherchetour führt ihn bis nach Brasilien, ins größte Kaffeeanbaugebiet der Welt.

Ist das Gliesmaroder Bad noch zu retten?

Rettung des Badezentrums

 

Gliesmarode

 

am Dienstag, 4. Juni 2013, 19.00 Uhr

 

BegegnungsZentrum Gliesmarode

 

Am Soolanger 1a

Die „Gemeinschaft Gliesmaroder Vereine“ lädt zu einer Veranstaltung ein, um über Möglichkeiten zur Rettung des Gliesmaroder Bades zu diskutieren. Einladung

Denn nun wird es ernst: Das neue Freizeitbad an der Hamburger Straße soll im Dezember eröffnet werden und gleichzeitig soll das Badezentrum Gliesmarode geschlossen werden - ebenso wie das Bad in Wenden und das Nordbad. Schon vor sechs Jahren, am 27. Februar 2007, hatte es der Rat der Stadt mit großer Mehrheit so beschlossen und auch ein Bürgerbegehren mit mehr als 30 000 Unterschriften konnte nichts daran ändern.

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