Auszeichnung für „Schulen auf EssKurs 2013"

Verbraucherzentrale-Niedersachsen in Braunschweig

Verbraucherzentrale Niedersachsen belohnt Einsatz für gute Schulverpflegung

Braunschweig, 21.06.2013. 17 Schulen aus Niedersachsen wurden heute in Oldenburg für ihr Engagement für eine bessere Schulverpflegung belohnt. Nach erfolgreicher Teilnahme an der Maßnahme der Verbraucherzentrale Niedersachsen „Schule auf EssKurs" gab es bei der Prämierungsfeier erneut zahlreiche Sterne. Insgesamt wurde die begehrte Urkunde zehn Schulen zum ersten Mal verliehen. Eine Schule erhielt ihren 2. Stern und jeweils zwei
Schulen eine Auszeichnung für ihre erfolgreiche dritte beziehungsweise vierte Teilnahme. Zwei Schulen gelang es erstmals den 5. Stern für sich zu holen.

Dorothee Meyer-Mansour vom Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Petra Kristandt, stellvertretende Geschäftsführerin der Verbraucherzentrale Niedersachsen und die Ernährungsfachkräfte überreichten den Schuldelegationen die Urkunden und Geschenke. Die Laudatoren würdigten Einsatz und Ausdauer der Akteure für ihre Sache und deren Wunsch, das Erreichte nachhaltig zu etablieren.

Im Herbst 2012 starteten 20 EssKurs-Schulen ihre „Sternfahrt". Sie haben sich dafür stark gemacht, die Qualität ihres Essens, dessen Akzeptanz bei den Schülern sowie die Atmosphäre in den Mensen zu verbessern. Während der neunmonatigen Umsetzungsphase wurden die Schulen vom Ernährungsteam der Verbraucherzentrale fachlich unterstützt.

Zur Abschlussfeier waren zahlreiche Schüler mit Lehrern, Schulleitern, Mensapersonal und Eltern angereist. Sie bekamen nicht nur Einblicke in dieAktivitäten aller Teilnehmer, sondern auch in das „Frische Küche"-System
einiger Oldenburger Schulen. Praxisnah präsentierte Sebastian Zantopp,Küchenleiter der Oberschule Ofenerdiek, das Verpflegungskonzept. SchulleiterPaul Vogel und Stadträtin Dagmar Sachse, die den Schulträger vertrat,
begrüßten den Ansatz und berichteten von ihren Anforderungen und Erfahrungen hinsichtlich des Mensaessens.

Die nächste Runde von „Schule auf EssKurs" startet nach den Sommerferien. Alle niedersächsischen Schulen können sich noch bis zum 05.07.2013 dafür bewerben. Hintergrundinfos und Bewerbungsunterlagen gibt es unter
www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/schule-auf-esskurs

„Es ist noch nicht zu spät!" Bürgerinitiative zur Rettung des Badezentrums Gliesmarode gegründet

„Es ist noch nicht zu spät!"

"Auf die Frage, ob das Bad noch zu retten ist, sage ich `nein`!" - Frank  Graffstedt, SPD, am 4. Juni 2013"

Wer Ende Mai den BZ-Artikel mit dieser Überschrift oder entsprechende Einladungszettel zu einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung am 4. Juni 2013 in die Hände bekommen hat, mag sich zunächst gewundert haben. Stehen Schließung und Abriss des Badezentrums Gliesmarode nicht spätestens seit 2007 fest? Soll das „Spaßbad" an der Hamburger Straße nicht schon Ende dieses Jahres eröffnet und sollen die drei Hallenbäder Wenden, Nordbad und Gliesmarode dann nicht sofort geschlossen werden?

Bei dem Ende Mai 2007 von der BZ in der Brunsviga veranstalteten „Stadtgespräch" zur „Bäderfrage" warf der Moderator Ralf-Herbert Meyer die Frage auf, warum es in Braunschweig nicht schon viel früher Protest gegen das „3-Bäder-Konzept"  gegeben habe, das doch bereits seit 1996 bekannt sei. Und er bekam zur Antwort, dass Ratsentscheidungen den Bürgerinnen und Bürgern in ihrer ganzen Tragweite leider oft erst bewusst werden, wenn sie realisiert und damit für den Einzelnen konkret erfahrbar würden. Genauso ist es, auch wenn die „Politikprofis" in den Fraktionen und die Spitzen der Verwaltung auf die daraus entstehenden Bürgerbewegungen oft mit Unverständnis und reflexartiger Ablehnung reagieren – von Braunschweig bis Stuttgart.

Weiterlesen: „Es ist noch nicht zu spät!" Bürgerinitiative zur Rettung des Badezentrums Gliesmarode gegründet

Versicherungsschutz auch im Urlaub wichtig.

Verbraucherzentrale-Niedersachsen in Braunschweig

Braunschweig, 19.06.2013 – Der Countdown für die Sommerferien läuft. „Bei den Urlaubsvorbereitungen sollte immer auch an den Versicherungsschutz auf Reisen gedacht werden", rät Maximilian Gehr, Versicherungsexperte der Verbraucherzentrale in Braunschweig.

Für Reisen ins Ausland ist der Abschluss einer Auslandsreise-Krankenversicherung unverzichtbar. Sie gehört generell mit ins Reisegepäck und ist zudem vergleichsweise günstig. EineJahrespolice kostet für Einzelpersonen nur knapp zehn Euro, Familien müssen selbst bei leistungsstarken Anbietern nur etwa 20 Euro zahlen.

Weiterlesen: Versicherungsschutz auch im Urlaub wichtig.

Einzelhandel – Die Verkäufer/innen und Kassierer/innen brauchen jetzt unsere Unterstützung

Donnerstag 13.06.2013, 17:00 Uhr, Innenstadt Braunschweig

Die Situation: In Niedersachsen haben sich die Arbeitgeber des Einzelhandels bisher zurückgehalten - im Gegensatz zu anderen Bundesländern. Es wird aber erwartet, dass später auch hier die volle Breitseite gefahren wird. Weiter Siehe Flyer.

 

Menschenrechte und Umwelt: Konsumenten und die Handelshäuser in der Pflicht

Es zeigt sich immer deutlicher. Ob Textilien, Fleischkonsum oder Südfrüchte. Der Schlüssel für mehr Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit weltweit liegt bei uns, den Konsumenten. Unser Konsumverhalten entscheidet über eine"bessere Welt". Doch nicht nur das. Ethischer Konsum muss erleichtert werden durch mehr Transparenz bei der Produktion und flankierende Gesetze, die eine entprechende Einkaufspolitik nach ethischen Werten den großen Handelshäusern (z.B. REWE, Aldi, LIDL, Edeka,div. Textilketten) schlicht vorschreibt. Dagegen wehrt sich die Bundesregierung, auch gegen die EU, die entsprechende Richtlinien erlassen möchte. Fragen wir doch die Parteien, was die vorhaben für mehr Umweltschutz und Menschenrechte.

Weiterlesen: Menschenrechte und Umwelt: Konsumenten und die Handelshäuser in der Pflicht

Reportage: Bittere Ernte - Der hohe Preis des billigen Kaffees

Exclusiv im Ersten: Bittere Ernte

Der hohe Preis des billigen Kaffees

Kaffee ist das Lieblingsgetränk der Deutschen. Es ist heute in jedem Discounter günstig zu haben.150 Liter Kaffee trinkt jeder Bundesbürger jährlich.

Kaffeebohnen (Bild: dpa/ Rolf Vennenbernd)Da stellt sich die Frage: Warum ist Kaffee so preiswert geworden? Sind die Menschen auf den Kaffeeplantagen die Opfer des billigen Konsums? Werden bei der Kaffeeproduktion mehr Pflanzenschutzmittel verwendet, als dem Verbraucher lieb ist? Was bedeutet der Chemieeinsatz für die Arbeiter, den Konsumenten und die Umwelt?

Antworten auf die Fragen sucht NDR-Autor Michael Höft in Röstereien, beim Kaffeehandel, in Lebensmittellabors und auf Plantagen. Die Recherchetour führt ihn bis nach Brasilien, ins größte Kaffeeanbaugebiet der Welt.

Ist das Gliesmaroder Bad noch zu retten?

Rettung des Badezentrums

 

Gliesmarode

 

am Dienstag, 4. Juni 2013, 19.00 Uhr

 

BegegnungsZentrum Gliesmarode

 

Am Soolanger 1a

Die „Gemeinschaft Gliesmaroder Vereine“ lädt zu einer Veranstaltung ein, um über Möglichkeiten zur Rettung des Gliesmaroder Bades zu diskutieren. Einladung

Denn nun wird es ernst: Das neue Freizeitbad an der Hamburger Straße soll im Dezember eröffnet werden und gleichzeitig soll das Badezentrum Gliesmarode geschlossen werden - ebenso wie das Bad in Wenden und das Nordbad. Schon vor sechs Jahren, am 27. Februar 2007, hatte es der Rat der Stadt mit großer Mehrheit so beschlossen und auch ein Bürgerbegehren mit mehr als 30 000 Unterschriften konnte nichts daran ändern.

Weiterlesen: Ist das Gliesmaroder Bad noch zu retten?

Gestärkter Verbraucherschutz in Niedersachsen jetzt unter einem Dach

Verbraucherzentrale-Niedersachsen in Braunschweig

"Verbraucherzentrale bekommt 50 % mehr Zuschuss für ihre Arbeit – Land koordiniert Bundesratsinitiative zur Begrenzung von zu hohen Dispozinsen.

Die Niedersächsische Landesregierung hat ein weiteres Vorhaben des Koalitionsvertrages umgesetzt: Auf Grundlage eines Kabinettsbeschlusses ist der wirtschaftliche Verbraucherschutz vom Wirtschaftsministerium in das Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz verlagert worden. Damit einher geht auch die Verlagerung der Zuständigkeit für die Verbraucherzentrale Niedersachsen (VZN).

Dazu sagt Verbraucherschutzminister Christian Meyer: „Die Landesregierung möchte den Schutz der Verbraucher verbessern und die Rolle der Verbraucherzentrale als unabhängigen Marktwächter stärken. Mit dem neuen Ressortzuschnitt bündeln wir die Zuständigkeiten unter einem Dach und stärken den Verbraucherschutz gleichzeitig erheblich.“

Wie im Koalitionsvertrag vorgesehen, bekommt die Verbraucherzentrale dauerhaft mehr Geld. Statt eine Million Euro unter Schwarz-Gelb, bekommt die VZN jetzt verlässlich mindestens 1,5 Millionen Euro für ihre Arbeit als Beratungsinstitution und Lobby der Verbraucherinnen und Verbraucher." Weiter PM

 

NEW YORKER muss das Schutzabkommen unterzeichnen – sofort!

Jetzt ist es heraus: auch New Yorker lässt in Bangladesh produzieren, wie die BZ in ihrer Ausgabe vom 18.05. meldet. Noch in dem am 17.05. vom Braunschweig-Spiegel veröffentlichten Schreiben war New Yorker dieser Frage ausgewichen.

Nun wird die zweite Frage an New Yorker natürlich umso dringlicher: Unterzeichnet das Unternehmen nun auch das Abkommen zum Schutz der Beschäftigten? An die 30 Textilketten haben dies – unter dem Druck der Geschehnisse in Bangladesh – inzwischen getan. New Yorker lässt mitteilen, dass man einen Beitritt zu dem Abkommen prüfe. Dann aber: „Einer späteren Unterzeichnung stehen wir positiv gegenüber.“ (BZ, 18. Mai) Was denn nun? Entweder prüft das Unternehmen die Frage, dann wäre die Frage der Unterzeichnung völlig offen, oder es will unterzeichnen – dann hat es offenbar doch schon geprüft, und zwar mit positivem Ergebnis. Außerdem: Die anderen Textilketten haben sich auch innerhalb weniger Tage entschieden, schließlich handelt es sich ja auch nicht um völlig neue Fragen – im Gegenteil.

New Yorker erweckt also ein weiteres Mal den Eindruck, herumzulavieren, auf Zeit zu spielen und vielleicht sogar auf Konkurrenzvorteile zu schielen. Denn natürlich kostet der Beitritt zu dem Abkommen auch Geld.

Die Glaubwürdigkeit des Unternehmens hat schon bisher merklich gelitten. Wenn es nun nicht zügig dem Abkommen beitritt, wird sich das Leck schnell vergrößern. Braunschweig – Spiegel sollte in Zukunft regelmäßig bei New Yorker anfragen, ob unterzeichnet worden ist. Die mögliche Spekulation, dass die Angelegenheit bald in Vergessenheit geraten werde, wird also nicht aufgehen.

 

Additional information