Keine Teilnahme an frauenfeindlichen Veranstaltungen

Presseerklärung

Veranstaltungen, bei den Frauen keinen Zutritt haben, gibt es leider auch in Braunschweig. Da das nicht mit den Zielen der Stadt im Zusammenhang mit der Gleichberechtigung übereinstimmt, hat die Linksfraktion passend zum internationalen Frauentag am kommenden Freitag beantragt, dass die Ratsmitglieder sich verpflichten, nicht mehr zu Veranstaltungen zu gehen, bei denen Frauen nicht zugelassen sind.

Beschlussvorschlag:
Der Rat möge beschließen:
1. Der Rat der Stadt Braunschweig distanziert sich von Veranstaltungen, bei denen Frauen aufgrund ihres Geschlechtes ausgegrenzt werden.
2. Der Rat fordert seine Mitglieder auf, zukünftig nicht mehr an Veranstaltungen teilzunehmen, bei denen Frauen ausgeschlossen sind.
3. Der Rat bittet den Oberbürgermeister, ebenfalls nicht mehr an solchen Veranstaltungen teilzunehmen.
Sachverhalt:
Die Stadt Braunschweig setzt sich dafür ein, die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Gesellschaft zu fördern. Dabei muss Gleichstellung mehr als ein leeres Versprechen sein. Mit diesem politischen Ansatz der Stadt ist es für die Linksfraktion nicht nachvollziehbar, dass Vertreter der Braunschweiger Politik und Verwaltung an Veranstaltungen teilnehmen, bei denen der Grundsatz der Gleichberechtigung nicht eingehalten wird und Frauen diskriminiert werden.
Als Beispiel kann der Herrenabend des Technikervereins genannt werden, bei dem sich jährlich hunderte Männer aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden, Politik und Verwaltung treffen.

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