Wie krank ist das Gesundheitssystem?

Bürgerinitiative zu Notstand durch verfehlte Gesundheitspolitik geplant.

Aufgrund meiner unglaublichen Behandlung einer Fraktur am Fuß, lernte ich das mittlerweile auf Profit umgewandelte Gesundheitssystem am eigenen Leibe kennen. Seine unvorstellbare Härte und die, durch das Profitstreben schwindende Menschlichkeit darin, brachten mich mit vielen anderen erfahrenen Patienten sowie deren Angehörige zu unfassbaren Gesprächen, wodurch sich mein folgender Bericht ergab.

Kostenfreier Ratgeber des SoVD: Neues Pflegetagebuch hilft Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen

Braunschweig/Berlin. Wer Pflege benötigt, steht plötzlich vor einer Herausforderung: Was erwartet mich bei der Pflegebegutachtung und wie ermittle ich meinen Pflegebedarf? Bisher konnten Pflegebedürftige und ihre Angehörigen den notwendigen Bedarf mithilfe eines Tagebuchs dokumentieren. Doch inzwischen hat sich die Gesetzeslage deutlich verändert. Der Sozialverband SoVD hat nun ein neues Format veröffentlicht, das den Stand der Gesetzgebung von 2017 berücksichtigt.

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Stadtteilplan für Senioren im Stadtbezirk Östliches Ringgebiet

Pressemitteilung

„Älter werden im Stadtbezirk 120“

Im Stadtteil Östliches Ringgebiet hat sich ein Arbeitskreis gebildet mit dem Namen „Älter werden im Stadtbezirk 120“. Er besteht aus Mitgliedern des Bezirksrates 120, der Nachbarschaftshilfen des DRK-Kreisverbandes und des Paritätischen Braunschweig, Kundenberarin Prävention der AOK, der Kirchengemeinden Johannis, Pauli und Matthäus, der LAB, der Sozialarbeit-Sozialstation der Diakonie, des DRK Seniorenheim Steinbrecherstraße, der Verkehrswacht, dem Netzwerk Gemeinsam Wohnen und Interessierten aus dem Stadtteil. Der Arbeitskreis organisiert u.a. Vorträge und Podiumsdiskussionen, die sich mit Themen älter werdender Menschen befassen.

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SPD-Fraktion zum „Lagern und Betteln“ in der Innenstadt

 Problem nicht nur verdrängen, sondern durch eine Stärkung von präventiver Arbeit bei der Wurzel packen

Mit Blick auf die gestiegenen Bürgerbeschwerden zu Gruppen, die in der Braunschweiger Innenstadt lagern und Passanten belästigen, fordert die SPD-Ratsfraktion, nachhaltige Maßnahmen zu ergreifen: „Den betroffenen Gruppen auf Basis der neuen Satzungsänderung einen Verweis zu erteilen, mag kurzfristig Abhilfe schaffen. Langfristig wird das Problem dadurch aber nur verlagert, da die Ursachen für das Betteln und Lagern so ungelöst bleiben. Nachhaltig sinnvoller ist es daher, neben einem robusten Zentralen Ordnungsdienst (ZOD) auch Angebote zu schaffen, die die Ursachen dieser unschönen Entwicklung bekämpfen“, fordert Annette Schütze, Vorsitzende des Sozialausschusses der Stadt Braunschweig.

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Zu wenig Wohnungen sind nicht gottgegeben - sie sind gewollt

Im Grunde wissen es seit Jahren. Nichts ist neu, keine neue Erkenntnis. Wir haben seit vielen Jahren zu wenig Wohnungen! Eine Binsenweisheit, auf die auch seit Jahren hingewiesen wird. Man muss den Eindruck haben, dass die Wohnungsknappheit gewollte Politik ist. Es bestanden genug Zeit und politische Mehrheiten, um etwas zu ändern. Und die Politik weiss es auch. Aber sie musste natürlich nichts tun, weil die staatstragenden Parteien trotzdem immer wieder gewählt werden. Also, was solls. Es ist zum Resignieren. Aber auch das bringt keine neuen Wohnungen, und zwar sofort. Die Quittung findet man in Form der Wahlergebnisse der AfD und allgemeiner Staatsverdrossenheit. Das spürt besonders die SPD, denn sie war mal die Sachwalterin der sog. kleinen Leute, die billigen Wohnraum brauchen. Das macht sich auch an der politischen Resignation und in der Wahlbeteiligung bemerkbar.

Inzwischen tobt eine Debatte um bezahlbaren Wohnraum. Leider wird sie wenig politisch geführt. Wie wurden doch, und werden bis heute, die neoliberalen Staatsverächter gefeiert, wenn sie Wohnraum verkauften, um einen sog. ausgeglichenen Haushalt zu feiern? Die "Schwarze NULL" ist immer  noch ein "Fetisch" (auch unter SPD-Scholz) ohne politische Grundlage, eher ein populistischer ein PR-Gag.

Privatisierung der Daseinsvorsorge war in Braunschweig unter EX-OB-Dr. Hoffmann populär - er verkaufte eine Menge Wohnungen in Braunschweig. Dafür wird er noch heute von vielen Bürgern als Wirtschaftsfachmann verehrt. Dabei hat er keine Werte geschaffen, sondern verscherbelt - wie eben Wohnungen. Lesen Sie hier zur Baupolitik "Eine neue Stadt". Es geht auch anders, nur eben nicht neoliberal, wenn man den Menschen das Grundbedürfnis "Wohnen" zugestehen möchte.

 

BIBS-Fraktion fordert Kita-Plätze für das Baugebiet „Vor den Hörsten“

Die BIBS-Fraktion unterstützt die Forderung von mehr als 500 BürgerInnen für den Bau einer Kita im Neubaugebiet „Vor den Hörsten“ in Waggum. Die Fraktion hat nun beantragt, dass nach einer städtischen Bedarfsermittlung die im städtebaulichen Vertrag für das Baugebiet vereinbarten Möglichkeiten in Anspruch genommen und entsprechend dem Bedarf die benötigten Kita-Plätze geschaffen werden.

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ver.di-Bezirkskonferenz: Thomas Kewitz und Magda Zynda-Elst gewählt

ver.di-Bezirkskonferenz am 22.09. in Braunschweig: Thomas Kewitz neuer Vorsitzende und Magda Zynda-Elst neue Stellvertreterin!

 

Thomas Kewitz und Magda Zynda-Elst  Foto: VerDi

 

Bezirkskonferenz ver.di Süd-Ost-Nieder-sachsen: Neunzig Delegierte (und weitere 50 Teilnehmer) aus den ver.di-Fachberei-chen, den Personengruppen und den Orts-vereinen haben am Samstag in der Stadt-halle in Braunschweig den Generationen-wechsel im Vorsitz eingeläutet.

Nachdem die langjährige Bezirksvorsitzende Christa Bauer-Schmidt und ihr Stellvertreter Joachim Strobelt nicht mehr antraten, kamen Jüngere zum Zug.

Thomas Kewitz, Personalratsvorsitzender aus Duderstadt musste bei den Wahlen zum Vorsitzenden mit einer Gegenstimme zurechtkommen, Magda Zynda-Elst, Gleichstellungsbeauftragte aus Rosdorf wurde sogar einstimmig zur stellvertretenden Vorsitzende gewählt. Pressemitteilung

Inklusion in den ersten Arbeitsmarkt – seit 10 Jahren ist wenig passiert

Podiumsdiskussion zum Thema Inklusion in Gliesmarode

Fotos von links nach rechts: Nina-Jasmin Mangelsdorf (Betroffene, sehbehindert), Ernst-Bernhard Jaensch (SoVD), Moderatorin Stefanie Jäkel (SoVD), Melanie Walter (Niedersächsisches Kultusministerium), Dr. Bernd Meier (IHK Braunschweig), Christine Vatterodt (BNW, Bildungswerk der Niedersächsichen Wirtschaft) Foto: Sozialverband

Braunschweig. Am Freitag, den 21.09.2018, hatte der Sozialverband Deutschland (SoVD) in der Region Braunschweig zur Talk-Runde zum Thema Inklusion gebeten. Dieser Aktionstag mit Rahmenprogramm war die Auftaktveranstaltung der SoVD-Kampagne „Ich bin nicht behindert. Ich werde behindert.“ in Süd-Ost-Niedersachsen. Rund 70 Zuhörer, viele aus sozialen Berufen und Organisationen, folgten der Diskussion, die Vertreter des Kultusministeriums, der IHK Braunschweig, des BNW (Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft), des SoVD sowie eine betroffene Sehbehinderte führten. Die Moderation übernahm die Landespressesprecherin des SoVD. Pressemitteilung

Baukindergeld: Finanzspritze für Gutverdiener

Verbraucherzentrale warnt vor unrealistischen Finanzierungen

* Zuschuss sollte zwar genutzt, bei der Finanzierung aber nicht eingeplant werden

* Solide Immobilienfinanzierung nur mit ausreichend Eigenkapital

* Beratung der Verbraucherzentrale Niedersachsen hilft, eigene Möglichkeiten einzuschätzen

Braunschweig, 24.09.2018 – Die Wohneigentumsquote erhöhen, Altersarmut vorbeugen und Familien in die eigenen vier Wände bringen – ob das neu eingeführte Baukindergeld die hoch gesteckten Ziele erfüllt, ist fragwürdig. So wird es finanzschwächere Familien und Alleinerziehende kaum in die Lage versetzen, eine Im-mobilie zu erwerben: Ohne ausreichendes Eigenkapital lässt sich langfristig keine tragfähige Finanzierung realisieren. Bei der Beurteilung, ob eine Immobilie finanzierbar ist, sollte die neue Förderung daher nicht berücksichtigt werden, empfiehlt die Verbraucherzentrale Niedersachsen.

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Mehr Unterstützung für traumatisierte Flüchtlinge in Braunschweig

Zum 1. Oktober 2018 startet die Offene Sprechstunde des Netzwerks für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen (NTFN e.V.), das nun auch mit einem Standort in Braunschweig vertreten ist. Der niedersachsenweit tätige Verein kümmert sich um die Versorgung traumatisierter Flüchtlinge und Folteropfer. Mit der Standorteröffnung in Braunschweigs Innenstadt (Steinweg 5) werden Betroffene in der Stadt sowie in den umliegenden Landkreisen besser an psychotherapeutische und psychosoziale Hilfen angebunden. Vollständige Pressemitteilung

Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen e.V.
- Projektassistenz refuKey -
Marienstraße 28 | 30171 Hannover
Internet: www.ntfn.de | www.refukey.org

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