Braunschweiger Braunkohlbankett von Slow Food - neu interpretiert

Es sind noch Plätze frei!

"Altmärker Braunkohl " mit lila Blattrippen Foto Slow Food

Braunschweiger Braunkohlbankett von Slow Food - neu interpretiert mit Jan Behrens und Paul Köninger

Alte vergessene Gemüse- und Obstsorten aus der Region wieder auf unsere Teller zu bringen, das ist eines der vielen Anliegen von Slow Food Braunschweiger Land. Darum wird am Freitag, 25. Januar um 18 Uhr das traditionelle Braunschweiger Braunkohlbankett mit dem original Altmärker Braunkohl und der Queenbirne wieder im "Lindenhof" in Bornum (Königslutter) stattfinden. Kulinarisch allerdings etwas anders als gewohnt. Die Gäste erwartet ein kreatives und spannendes Vier-Gänge-Menü im stimmungsvollen Saal des traditionsreichen Landgasthauses.

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"Der größte Steuerraub aller Zeiten muss endlich Konsequenzen haben"

Hans-Christian Ströbele, hier bei seiner Dankesrede anlässlich der Verleihung des Fritz Bauer Preises der "Humanistischen Union" in Berlin 2018. Foto Uwe Meier

 

"Journalist Oliver Schröm hat Cum-Ex-Geschäfte enthüllt. Nun ermittelt der Staatsanwalt gegen ihn. Das muss Konsequenzen für ein neues Gesetz haben, fordert Grünen-Politiker Ströbele im Gastbeitrag.

Die Pressefreiheit steht in Deutschland durch den Artikel 5 des Grundgesetzes unter besonderem Schutz. Doch auch Journalisten müssen sich an Gesetze halten. Wie bestimmte Gesetze aussehen, ist deshalb wichtig für die Arbeit von Journalisten.

Das wird am Fall des Investigativ-Journalisten Oliver Schröm deutlich, gegen den die Staatsanwaltschaft wegen seiner Cum-Ex-Recherchen ermittelt. In einem Gastbeitrag fordert der Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele Änderungen an einem Gesetzentwurf, über den der Bundestag kürzlich diskutiert hat."  Quelle: T online Nachrichten

DER JAHRESRÜCKBLICK 2018 mit Urban Priol

Über die zahlreichen Absurditäten, verpackt in eine politische Analyse, in unserem Land, berichtet Urban Priol in seiner unnachahmlichen Art. Kein relevantes politisches Thema wird ausgelassen. Zum Schluss fragt man sich, warum noch was funktioniert. Hoffnung auf Besserung besteht jedenfalls nicht.

Es soll drei Versionen geben: ZDF, SAT3 und eine Audio-Version. Die Audio-Version soll mit Abstand die beste sein, schreibt Michael Kolaßa und sendet gleich eine Inhaltsangabe mit, so sein  Leserbrief in den Nachdenkseiten.

RUBIKON grüsst zum neuen Jahr

"Alle Jahre wieder..."

Auf dem Weihnachtsmarkt treffen sich Gefühle mit Umsatz unter Alkoholeinfluss Foto: Braunschweig Stadtmarketing GmbH/Philipp Ziebart


Nein, neu ist das nicht. "Alle Jahre wieder" wird darüber geschrieben, immer, wenn das "Christuskind kommt - auf die Erde nieder". Dann erklingen Schalmei, Trompeten, das zarte Glockenspiel. Chöre schmettern das bachsche Oratorium, und es wird ganz warm ums Herze. Dazu diese Pressemitteilung des Stadtmarketings: "30 Tage Adventslichtzauber enden mit Musik"

Nein, neu ist das nicht. "Alle Jahre wieder" müssen auch die Kassen klingeln, sofern es noch welche gibt. Der Internethandel passt noch nicht so recht ins kommunale Marketinggeschehen. Weihnachten ist die umsatzstärkste Zeit im Jahr. Etwa ein Drittel der Umsätze werden in den letzten Wochen vor Weihnachten gemacht. Wenn´s Weihnachten nicht läuft mit den Umsätzen, wann dann? Pressemitteilung des Stadtmarketings.

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Albrecht Müller spricht über seinen Internet-Blog NachDenkSeiten

Albrecht Müller, ehemaliger Regierungssprecher und Wahlkampfmanager von Willy Brandt, ist Gründer und Herausgeber der NachDenkSeiten - ein Internet-Blog. Die NDS, die sich als "Gegenöffentlichkeit" verstehen, verfolgen kein geschäftliches Interesse. Die NDS folgen der Idee, etwas gegen die Einseitigkeit und Flachheit der öffentlichen Debatte tun zu wollen und dazu das Medium Internet zu nutzen. Hören Sie hier ein Interview mit Albrecht Müller über die NachDenkSeiten.

„Der letzte Jolly Boy – ein Roadmovie mit dem 97-jährigen Holocaust-Überlebenden Leon Schwarzbaum“

Am 28.01.2019 um 18:45 Uhr

im Universum Filmtheater (Neue Straße 8, 38100 Braunschweig)

Im Anschluss wird es die Möglichkeit geben mit dem Regisseur Hans-Erich Viet ins Gespräch zu kommen.

Der letzte Jolly Boy ist ein Dokumentarfilm mit dem 97-jährigen Leon Schwarzbaum, geboren in Hamburg, aufgewachsen in Polen. Als Einziger seiner Familie überlebt er Auschwitz, Buchenwald, Sachsenhausen. Er war Beobachter im SS-Prozess in Lüneburg, ist Nebenkläger beim SS-Auschwitz Prozess in Detmold, Gast bei Markus Lanz und spricht mit Gefangenen in der JVA Zeithain. Ein Roadmovie durch Jahrzehnte deutscher und polnischer Geschichte - mit einem Mann, der als Jugendlicher in einer Boygroup sang: den „Jolly Boys“, inspiriert durch den amerikanischen Swing. (DGB)

Der Braunschweig-Spiegel hat im Juni 2016 den Prozess gegen Reinhold Hanning am Landgericht Detmold verfolgt. In diesem Prozess kam Leon Schwarzbaum zu Wort. Er hat wärend des Prozesses dem Angeklagten einen Brief übergeben, der hier veröffentlicht wird. Die Briefübergabe erfolgte, weil Reinhold Hanning während des gesamten Prozesses kein Wort gesagt hatte.

Das Urteil gegen Hanning war eher nebensächlich. Wichtig war, dass er verurteilt wurde. Das war bis vor wenigen Jahren nicht selbstverständlich. Lesen Sie hier die beeindruckende Urteilsbegründung der Richterin Frau Gudda. Die Beründung ist ein Stück deutsche Vergangenheit und verdeutlichte Geschichte (um)

 

Programm 1. Halbjahr Ev. Akademie Abt Jerusalem

Die Evangelische Akademie Abt Jerusalen hat ihr Programm für das Sommersemester 2019 herausgegeben. Es ist auf der Webseite der Akademie einsehbar. Das im Oktober letzten Jahres begonnene Schwerpunktthema "Kriegvermeidung und Friedensförderung" wird fortgesetzt mit vier Veranstaltungen.

Das Thema "Gewissen" steht im Mittelpunkt. Ein schwieriges Thema, zumal, wenn man in den Krieg geschickt wird, in dem man bereit sein muss sich totschießen oder bomben zu lassen oder andere Menschen töten muss - auch unbeteiligte und unschuldige Menschen. Man denke hier nur an die Bomben auf einen Tanklastzug in Kundus. Lakonisch oder bedauernd heißt es dann "Kollateralschaden". Wir erwarten interessante Referenten und ein hoch interessiertes Publikum bei einem brisanten Thema.

Für den festlichen Gabentisch: Ich zuerst! Eine Gesellschaft auf dem Ego-Trip

Die Ichlinge kommen – bedroht das ständige Konkurrenzdenken unsere Gesellschaft?

Das Schlimmste am Neoliberalismus ist, dass er die Herzen und Hirne der Menschen vergiftet, schreibt Heike Leitschuh in ihrem Buch „Ich zuerst!“.

Neoliberales Gedankengut schadet unserer Gesellschaft und lässt die Solidarität und den Respekt der Menschen untereinander schwinden. Immer mehr Menschen denken nur noch an sich, an die Karriere und die eigenen Bedürfnisse und behandeln ihre Mitmenschen deshalb mitunter wie den letzten Dreck. In der Politik und den Medien wird das Problem vernachlässigt und in seiner ganzen Tragweite bislang überhaupt nicht erkannt. Höchste Zeit also, umzudenken und gegenzusteuern, sowohl mit einer anderen Politik, als auch bei jedem Einzelnen von uns. Denn keiner will in einem Land leben, in dem jeder nur noch sich selbst der Nächste ist und nur noch das zählt, was sich rechnet.

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