2500 Unterschriften für eine 4. IGS in Braunschweig

"Aktion 4. IGS" will mehr Chancengleichheit in der Bildung

Die "Aktion 4. IGS" in Braunschweig, ein Zusammenschluss von Bürgern und den Parteien SPD, B90/Die Grünen, Linkspartei, BIBS und den Gewerkschaften DGB und GEW, fordert die Stadtverwaltung und die CDU auf, sich nicht länger einer 4. IGS in unserer Stadt entgegen zu stellen. Vor der Ratssitzung am 18.12.2007 um 10:30 wird die "Aktion" der Verwaltungsspitze der Stadt 2500 Unterschriften überreichen. Es soll damit deutlich werden, dass Ratsmitglieder und Landtagskandidaten aller Parteien, für eine 4. IGS, und damit einer zukunftsorientierte Bildungspolitik in unserer Stadt, aktiv eintreten sollen. 328 Abweisungen in diesem Jahr sind 328 zu viel. Respekt vor dem Elternwillen wird eingefordert und das Eintreten für die Streichung des weltweit einmaligen Errichtungsverbots von Gesamtschulen im niedersächsichen Schulgesetz.
Uwe Meier (Sprecher Aktion 4. IGS)
Homepage der Initiative für eine 4. IGS

Die Mär von der heißesten Forschungsregion Europas

In ihrer Internationalen Ausgabe vom 5.11.2007 titelte die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) „Braunschweig auf dem Weg zur heißesten Forschungsregion Europas“.

Gleich zu Beginn wird allerdings darauf verwiesen, dass andere Universitätsstädte im öffentlichen Bewusstsein höher rangieren als Braunschweig und dass sich einige Hochschulen sogar mit dem Attribut „Exzellenz“ schmücken dürfen. Große Chancen sieht der Präsident der TU Braunschweig, Jürgen Hesselbach, deshalb auch in einem fahrzeugtechnischen Zentrum, das der Volkswagen-Konzern gemeinsam mit der TU Braunschweig und dem Land Niedersachsen nach der ein wenig glücklos erscheinenden AutoUni von Volkswagen gründen möchte. Ist die altehrwürdige Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig also auf dem Weg fort von einer Universitas, welche die Interdisziplinarität, den Dialog der Natur- mit den Geisteswissenschaften sowie die Lehre als Quell des primordialen Kanons gemeinsamer Interessen und Überzeugungen aller beteiligten Fachrichtungen fördert, hin zur profitableren Wirtschafts-Uni? Bei einer Auslastung von nur 47 v. H. im Durchschnitt des Zeitraums 2001/02 bis 2005/06 (Siehe Bericht des Rechnungshofes S. 130 ff.) sieht man offenbar keinen anderen Ausweg.

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Die Ergebnisse der jüngsten IGLU Studie liegen vor

„Lesen gut, Integration mangelhaft“, „Falsche Auslese“ oder auch „Im Lesen gut – Chancengleichheit mangelhaft“ sowie „Ohrfeige fürs Schulsystem“. Dies sind einige der Headlines der Kommentare zur Veröffentlichung der jüngsten IGLU Studie*.

Was wird in dieser Studie deutlich?

Hiernach haben sich einerseits alle (!) Grundschulschülerinnen und Grundschulschüler in ihrer Leseleistung verbessert; die schwachen ebenso wie die starken.

Außerdem hat sich gezeigt, dass auch die Leseunterschiede zwischen Mädchen und Jungen verringert wurden.

Die Ursachen dafür sieht der Bildungsforscher Wilfried Bos darin, dass an Grundschulen schon seit längerem moderner unterrichtet wird als an weiterführenden Schulen. So arbeiteten viele Schulen mit Wochenarbeitsplänen. Außerdem seien Grundschullehrerinnen gezwungen, sich unterschiedlich starken Kindern individuell zuzuwenden. Sie könnten schwächere Kinder – im Unterschied etwa zu Gymnasiallehrern – nicht abschieben. (Die Zeit, 29.11.2007)

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Der Kampf um die vierte IGS in Braunschweig

In Niedersachsen existiert seit dem Regierungsantritt der konservativ-liberalen Union ein so genanntes „Errichtungsverbot“ für Gesamtschulen – ein schulpolitisches Unikum, dessen verfassungsrechtliche Zulässigkeit von vielen kritischen Beobachtern infrage gestellt wird.

Seit 2002 durften keine neuen Gesamtschulen mehr gegründet werden, obwohl Jahr für Jahr mehrere tausend Schüler abgewiesen werden mussten, was dem sonst geheiligten Elternwillen erheblich widersprach.

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Konsequenz aus der Bürgerferne der Politik ...: Bürgerferne der BZ?

Nicht gedruckter Leserbrief zum Artikel "Konsequenz aus der Bürgerferne der Politik", BZ vom 18.11.07

Sie berichten vom großen Zulauf zu den Bürgerinitiativen. Die BIBS ist ein Zusammenschluss mehrerer Bürgerinitiativen und kann das nur unterstreichen. Sie wurde vor einem Jahr auf nur wenige Monate nach ihrer Gründung von vielen BürgerInnen auf Anhieb ins Stadtparlament gewählt (4 Ratssitze).

Es ist schon ein besonderes Kunststück des Redakteurs, Herrn Zauner, die BIBS in diesem Artikel zu übersehen und nicht zu erwähnen, geschweige denn mit einem gewählten Vertreter der BIBS zu sprechen. Ist das Ihre überparteilichkeit?

Die von Ihnen berichteten Zahlen geben Rätsel auf: unterschiedliche Angaben in einem Artikel.
Die Bürgerinitiativen sind entstanden, weil sie ihre Anliegen nicht mehr im Rat vertreten sahen oder es erlebt haben, dass sie völlig undemokratisch im Rat abgewürgt wurden. Eine weitere Bürgerinitiative hat sich gegründet. Nach dieser Umfrage wird es spannend sein, ob die BZ weiterhin die BIBS ignorieren wird.

 

Ihre Redakteure haben es geschafft, nur über eine einzige Bürgeranfrage im Rat zu berichten. Gibt es auch eine Bürgerferne der BZ?

Elke Almut Dieter Braunschweig

Willkür-Aussagen bestätigt: Verwirr-Taktik soll Bürger gleichgültig machen

Braunschweiger Zeitung, Gert Hoffmann und ECE auf Wahrheits-Schlingerkurs

Die Bürger in Braunschweig sind in einer schlechten Situation: Als einziges Organ haben sie die Braunschweiger Zeitung (BZ), die über Politik und Wirtschaft berichtet. So müssen die Leser dem Wahrheitsgehalt ihrer Tageszeitung vertrauen und davon ausgehen, dass sie tatsächlich über alles Relevante informiert werden. Nur kritischen und aufmerksamen Lesern kommt gelegentlich einiges seltsam vor. Stimmen werden laut, dass so manche Aussage aus Rat und ECE in der BZ vielleicht unvollständig, geschönt oder schlicht unwahr sei.

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Sehr geehrter Herr Zauner,

eigentlich hatte ich schon fest den Entschluss gefasst, die Braunschweiger Zeitung wegen mangelnder journalistischer Qualität abzubestellen. Aber heute morgen haben Sie die Ehre Ihrer Zeitung gerettet. Herzlichen Glückwunsch!

Ihr Beitrag über die Licht- und Farbprobleme am ECE-Einkaufszentrum hat mich nämlich so erheitert, dass ich nun fröhlich und guten Mutes in die neue Woche starten kann. Der Grund für den Lacherfolg ist der von Ihnen zitierte Kommentar unseres Oberbürgermeisters zu den bunten Leuchtreklamen an der Shopping-Mall mit den Worten: "... schließlich ist das ein Schloss und kein Kaufhaus."

Ihr Treffer wäre perfekt gewesen, wenn dieses Zitat als dicke und fette überschrift auf der Titelseite gestanden hätte. Aber auch so danke ich Ihnen für diese gelungene Realsatire. Jedes Kabarett oder auch Herr El Kurdi hätten den Sachverhalt nicht besser darstellen können.

Mit freundlichen Grüßen, Marcus Else Braunschweig

Die Quadriga - eine unendliche Geschichte?

  • Braunschweiger Zeitung, 5. Mai 2007: "Quadriga soll erst heute eintreffen"
  • Braunschweiger Zeitung, 7. Mai 2007: "Quadriga erst in den nächsten Wochen fertig"
  • Braunschweiger Zeitung, 27. Juni 2007: "Quadriga kommt erst im Herbst auf das Schloss"
  • Braunschweiger Zeitung, 4. September 2007: "Quadriga soll noch in diesem Jahr aufs Schloss"
  • Braunschweiger Zeitung, 3. November 2007: "Quadriga kommt erst nächstes Jahr aufs Schloss"


Nein, für professionelle Recherche sprechen die überschriften zum Thema Quadriga aus den letzten Monaten nun wirklich nicht. Aber dazu haben wir das Wichtigste schon in der Broschüre "Vier Rösser, ein Sponsor und viele Esel" ausgeführt. Hier nur noch eine kurze Ergänzung zu den letzten zwei Artikeln.

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Braunschweiger Zeitung - Missbilligung durch den Presserat

Der Presserat hat die Berichterstattung der BZ über einen Konflikt an einer Braunschweiger Schule missbilligt. Die BZ habe in drei Artikeln (vom 30.06., 7.07. und 10.07. des Jahres) die journalistische Sorgfaltspflicht nicht ausreichend beachtet, heißt es in der Entscheidung des Presserats vom 11.09.07.

In den drei Artikeln seien schwere Vorwürfe gegen ein Lehrerkollegium erhoben worden, das sich im Konflikt mit seiner Schulleiterin befand. Dazu der Presserat wörtlich:

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