Haben Sozialdemokraten wirklich fast nichts für Schulen übrig?

Zum wiederholten Male gab Hoffmanns Pressestelle im Rathaus eine höchst manipulative Darstellung der Schulinvestitionen heraus ... und die Zeitung druckte das in hohem Maße geschönte Material unkritisch ab. Es soll der Eindruck in der Öffentlichkeit verfestigt werden, Hoffmann sei trotz widriger Umstände nach wie vor der Finanzkünstler, der - folgte man dem veröffentlichten Schaubild - 20-mal mehr für die Schulen übrig habe, als vor ihm die SPD (bzw. Rot-Grün) in den achtziger und neunziger Jahren.

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(Manipulation per Schaubild)

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Bildungsland Niedersachsen?

Das Konzept der Landesregierung zur Sicherung der Unterrichtsversorgung vom 24.02.2009 wirbelt wie ein Sturm durch die Schullandschaft.

Die Arbeitsgemeinschaft der Kreis- und Stadtelterräte im Verwaltungsbereich der Landesschulbehörde Abteilung Braunschweig lädt zur Podiumsdiskussion in Braunschweig ein, um über die Thematik "Bildungsland Niedersachsen – Erfolge und Herausforderungen " mit den schulpolitischen Sprechern der Landtagsparteien zu diskutieren. (Einladung)

Wir haben uns in unserer letzten Sitzung unter anderem für Maßnahmen zur Sicherstellung der Unterrichtsversorgung; Erhalt der Vollen Halbtagsgrundschulen und Beibehaltung des 13-jährigen Abiturs an den Integrierten Gesamtschulen ausgesprochen. Unsere Positionen decken sich mit vielen ernst zu nehmenden Stimmen verschiedener Verbände und des Landeselternrates.

Nach Briefaktionen an Abgeordnete, Kultusministerium und Landesregierung, Demonstrationen und Unmutsäußerungen erhoffen wir uns den notwendigen Dialog und die Einsicht, dass „Bildung für alle“ die Zukunft unseres Landes ist und dass Rotstiftpolitik nicht in den Bildungsbereich gehört.

IGS Volkmarode: Anmeldung, Planung, Ziele

(Anmeldezeiten in der nächsten Woche: Montag den 25. bis Mittwoch den 27. Mai 2009, jeweils 8.00 bis 17.00 im Schulzentrum Volkmarode.)
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Die neue IGS in Volkmarode befindet sich in der fortgeschrittenen Planungsphase. Elf erfahrene Lehrerinnen und Lehrer sind in der Planungsgruppe, die Studiendirektor Christian Düwel leitet. Weit mehr als 200 Eltern und Kinder kamen am 6. Mai 2009 zum Informationsabend, an dem auch die Anmeldetermine bekannt gegeben wurden. Die Schule wurde vorgestellt.

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FBZ-Abriss statt Spitzenhotel

Und wieder einmal steht das ehemalige FBZ (Freizeit- und Bildungszentrum Bürgerpark) auf der Tagesordnung einer Ratssitzung am 20.05.09. Schnell noch vor dem 1. Mai-Fest des DGB sollte das einstige Zentrum selbständiger Jugendkultur der 70er Jahre verschwinden, obwohl schon bekannt war: den angeblichen "Investor" für ein Luxushotel gibt es nicht.

Kanada Bau kann gar nicht bauen, Kanada Bau sollte aber auf jeden Fall schon mal abreissen und bekommt dafür von der Stadt auch noch 800.000 €

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Die BZ mischt sich schon wieder in den Wahlkampf ein

Die Europawahl steht vor der Tür (am 7. Juni), die Parteien machen Werbung und die Braunschweiger Zeitung mischt sich ein. Schon zur Kommunalwahl vor zweieinhalb Jahren bewies sie, wie wenig Substanz ihre im Titel vermerkten Eigenschaften „unabhängig“ und „nicht parteigebunden“ haben, jetzt geht es erneut los.

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Dreizehntausend setzen Wulff ein Zeichen

alt(Fotos: Uwe Meier)
Die CDU/FDP –Landesregierung vollzieht eine Schulpolitik aus dem „finsteren Mittelalter“, so Eberhard Brandt, Vorsitzender der größten Bildungsorganisation Niedersachsens, der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). 13000 SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen waren zur Demonstration nach Hannover auf den Opernplatz gekommen. Mit dieser Zahl hatte selbst die Organisatorin, die GEW, nicht gerechnet. Braunschweig war mit etwa 1000 Demonstranten machtvoll dabei. Allein 750 Plätze hatte die Bundesbahn für die Fahrt nach Hannover reserviert.

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Schaut nach Hannover! (Zur Anti-G8 Demonstration)

Rund 15000 Demonstranten auf dem Opernplatz in Hannover, darunter viele Braunschweiger, die mit den Sonderzügen der IGS Franzsches Feld gekommen waren. Ein Meer von Fahnen und Transparenten, auf denen die Abneigung gegen „G8“, das Turbo-Abitur im Allgemeinen und vor allem an den Gesamtschulen, verkündet wurde. Schüler von 100 Schulen (auch von Gymnasien und Grundschulen), Lehrer, Eltern, Oppositionspolitiker – aus ganz Niedersachsen waren sie zusammengeströmt, um gegen die Bildungspolitik der Regierung Wulff zu protestieren.

Der erste Redner: Hannovers Oberbürgermeister Stefan Weil (SPD), der die Demonstranten wegen ihres Eifers lobte und ihnen den Rückhalt der Stadt zusicherte. In Hannover werde nicht nur eine Gesamtschule errichtet, sondern gleich drei! Glücklich die Stadt, die einen solchen OB hat!

Der GEW-Vorsitzende Eberhard Brandt erweiterte diese Aussage: Längst schon plädierten auch CDU-Bürgermeister und Landräte gegen die unsinnigen Beschränkungen, die der Errichtung einer IGS entgegenstünden. Wulff breche die eigene Basis weg. „Geben Sie Gestaltungsfreiheit!“ rief Brandt dem Ministerpräsidenten zu.

Das sei die dritte Bildungs-Demonstration in diesem Jahr, betonten weitere Redner. Und fügten hinzu: „Wir kommen wieder!“ Spätestens am 17. Juni, beim großen Schulstreik, wird es so weit sein.

Heute Demonstration: Gemeinsam sind wir besser - kein Turbo-Abi an Gesamtschulen!

Die Stimmung ist aufgeheizt wie schon lange nicht mehr: Die Bildungsexpertin der CDU-Landtagsfraktion Ursula Körtner legte ihr Amt nieder. Auch CDU-Politiker im ganzen Land verstehen die Welt nicht mehr und opponieren gegen die eigene Regierung. Auch sie erkennen immer deutlicher den Trümmerhaufen in der Schulpolitik, verursacht von ihrem Ministerpräsidenten Wulff (CDU). Die CDU/FDP-Regierungskoalition in Niedersachsen wirkt wie aus den Fugen geraten. Der Posten der zuständigen Ministerin Elisabeth Heister-Neumann (CDU) wankt. Nachfolger stehen bereit. Doch das wahre

Problem ist MP Wulff (CDU) und die ihn stützende FDP

Die Braunschweiger CDU und FDP sowie OB Dr. Hoffmann sehen keinen Handlungsbedarf – nicht zuständig, heißt es.

 

Heute Demonstration am 09.Mai 2009, 12 Uhr Opernplatz Hannover

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Aktivisten und Sympathisanten

Woran denkt man, wenn man Wörter wie "Aktivist" und "Sympathisant" hört? Wenn man sie als konditionierter Leser in der Braunschweiger Zeitung liest, wohl als erstes an brandgefährliche Spinner, die ihre übertriebenen Weltverbessererforderungen nötigenfalls auch mit Gewalt durchsetzen. Man denkt an Menschen, die innerhalb einer politischen Gruppe mit Tendenz zu Extremen lautstark für Ideen eintreten, die außer ihnen niemanden interessieren. Man denkt an übereifrige DDR-Arbeiter. Man denkt an RAF-Befürworter, an Terroristenfreunde.

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