"Bis in alle Ewigkeit"

Staatsleistungen an die Kirchen

Am Dienstag dieser Woche kam im Deutschlandfunk ein Bericht über die Alimentierung der Kirche durch den Staat. Es geht darum, dass die beiden Kirchen bzw. deren Mitarbeiter seit 200 Jahren zu erheblichen Anteilen vom Staat finanziert werden, obwohl schon die Weimarer Verfassung und heute unser Grundgesetz die Einstellung der Zahlungen forderten bzw. fordern.

Die Sendung ist in der Mediathek des Dlf über diesen Link zu finden

 

 

Jugend im Gleichschritt – die HJ zwischen Propaganda und Kriegsreserve

Projektleiter Dr. Martin Rüther vor einem der Schaubilder: Hier üben Kinder der HJ den Krieg mit scharfen Waffen. Das war ab 1939 in Deutschland Pflicht. Foto: Klaus Knodt

Sie sollte als „vierte Erziehungsinstanz“ die Familie, die Kirche und die Schule ergänzen: die Hitlerjugend (kurz: HJ), in der die Nationalsozialisten bereits ab 1932 Deutschlands Jugend beiderlei Geschlechts zu organisieren versuchten. Zu Kriegsbeginn marschierten 9 Millionen Jugendliche zwischen 10 und 21 Jahren im Gleichschritt der verbrechererischen Machthaber – und zu Kriegsende oft als letztes Aufgebot auf die Schlachtfelder.

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KONTEXT: "Erinnern, immer neu"

"Es gibt nicht mehr viele Menschen, die heute noch aus eigener Erfahrung über den Holocaust, die von den Nazis versuchte Vernichtung der europäischen Juden, sprechen können. Einer, der das noch kann, und der darüber auch viel geforscht hat, war vergangene Woche im Deutschen Bundestag zu Gast. Saul Friedländer, 86 Jahre alt, berichtete darüber, wie ihn seine Eltern in ein katholisches Internat in Frankreich brachten, um ihn zu schützen, wie er dort ausbüchste, aber zurückgebracht wurde – und bei dieser Gelegenheit seine Eltern zum letzten Mal sah, die kurz danach nach Auschwitz deportiert und dort ermordet wurden. Die Abgeordneten der AfD, die sich immer so gerne darüber echauffieren, dass die deutsche Geschichte auf die zwölf Jahre des Nationalsozialismus reduziert werde, verließen dabei immerhin nicht den Saal. Fremdenhass und Nationalismus sieht Friedländer "in besorgniserregender Weise weltweit auf dem Vormarsch", und schon zur Begrüßung hatte Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) gemahnt: "Es braucht im Alltag unsere Gegenwehr gegen Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung aller Art." Weiter im Originaltext.

"Sally machte Poetry"

And the winner is....“ -so endete der erfolgreiche Abend an der Sally-Perel-Gesamtschule am 7. Februar2019. Hunderte von Zuschauern sind unserer Einladung gefolgt und haben sich einen Abend lang von den kreativen Beiträgen der Schülerinnen und Schülerbegeistern lassen. Zur Presseinfo

Die 5. Saatgutbörse in BS - für mehr Gemüsevielfalt und Regionalität

Die "Bortfelder Rübe" (Brassica rapa ssp. rapa) ist eine Kultur-Rübensorte, die nur selten angebaut wird jedoch erhaltenswert ist.

Die Veranstaltung möchte auf  den Verlust der Nutzpflanzenvielfalt und die Monopolisierung am internationalen Saatgutmarkt aufmerksam machen. Wenige global agierende Chemiekonzerne beherrschen bereits den Weltmarkt. Sie beeinflussen damit die gesamte Nahrungsmittelproduktion. Gärtnern und Landwirten werden nur noch wenige, einheitliche Hochleistungssorten angeboten. Zumeist sind es F1-Hybriden, die nur im ersten Anbaujahr Höchsterträge bringen, ihre Samen aber nicht mehr die gleichen Eigenschaften haben und somit ein eingebautes Copyright in sich tragen.

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„Unser Saatgut - Wir ernten was wir säen“

Filmvorführung und anschließendes Gespräch

Mit uns diskutieren werden

Susanne Goroll (Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt, Prof. Dr. Nicole C. Karafyllis (Seminar für Philosophie, TU Braunschweig), Dr.  Aida González-Mellado (Thünen-Institut Braunschweig) und Karsten Ellenberg (angefragt).

"Wenn wir an die Herkunft von Lebensmitteln denken, dann meist im Zusammenhang mit Tieren und Pflanzen. Die Grundlage jeder Lebensmittel-produktion beginnt jedoch viel eher – mit der Saat. Saatgut ist eine kostbare und zunehmend bedrohte Ressource. 94 Prozent der Saatgutvielfalt gilt bereits als verloren. Dabei ist Vielfalt eine Voraussetzung dafür, dass sich Landwirtschaft an den Klimawandel anpassen kann und dass Hunger und Armut erfolgreich bekämpft werden können. Weltweit kontrollieren mittlerweile drei global agierende Konzerne über die Hälfte der gewerblich genutzten Saaten. Doch wer das Saatgut kontrolliert, kontrolliert auch unsere gesamte Nahrungsmittelkette."

Veranstaltungslink „Unser Saatgut-Wir  ernten was wir säen“
 
Karten

Saul Friedländer warnt vor Fremdenhass und Nationalismus

Prof. Saul Friedländer bei seiner Rede im Bundestag Quelle: Screenshot von Phönix

Seit 1996 wird in Deutschland die Befreiung des deutschen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz durch sowjetische Truppen am 27. Januar 1945 als Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus begangen. Der Bundestag erinnerte heute morgen mit einer Gedenkstunde daran. Bei der Sonderveranstaltung im Deutschen Bundestag hat der israelische Historiker und Holocaust-überlebende, Saul Friedländer, als Redner gesprochen.

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Der „Braunschweig-Spiegel“ entwickelt sich weiter

Auch dieses vertraute Logo wird sich ändern

Der Braunschweig-Spiegel, die inzwischen etablierte kritische Informationsplattform für Braunschweig und Region, wird überarbeitet. Er bekommt neue innere Strukturen und ein neues Gesicht.

Zur redaktionellen und finanziellen Stärkung des Braunschweig–Spiegels, wurde zunächst von Bürgern der Stadt ein Förderverein gegründet, der „Förderverein Braunschweig-Spiegel e.V.. Dem Verein ist die Gemeinnützigkeit vom Finanzamt Braunschweig-Altewiekring zuerkannt worden. Mit diesem wichtigen Schritt soll eine solidere wirtschaftliche Grundlage gelegt werden. Das Verfahren der Eintragung ins Vereinsregister läuft noch.

Die Satzung des Vereins finden Sie hier.

Ebenso wichtig ist den Mitbegründern des Vereins, dass sich viele BürgerInnen der Stadt und Region für die politische und kulturelle Entwicklung des Braunschweig-Spiegels engagieren. Der Braunschweig-Spiegel ist so gut und einflussreich wie die Menschen, die sich in ihm und für ihn engagieren.

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27.01. Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus – AfD-Landtagsabgeordneter provoziert bei Gedenkfeier

Bündnis gegen rechts reinigt Stolpersteine

 

Das Braunschweiger Bündnis gegen Rechts hat sich mit vielen anderen an der Kranzniederlegung aus Anlass des Jahrestages der Befreiung des KZ Auschwitz 1945 an der KZ-Gedenkstätte Schillstraße beteiligt.

 

Als Provokation für alle Beteiligten nahm an dieser Gedenkveranstaltung auch der Landtagsabgeordnete und Ratsherr der AfD Stefan Wirtz teil. Es kam zu Störungen, Herr Wirtz rempelte Teilnehmer an. Es wurde versucht, ihn abzudrängen. Die Polizei musste sich einschalten. Wirtz beleidigte Teilnehmer des Gedenkens als „faschistoid“, beschimpfte sie als „SA“ und weigerte beharrlich, zur Kenntnis zu nehmen, dass er an diesem Tag an diesem Ort unerwünscht ist.

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Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Zum dritten Mal hat der "Arbeitskreis Andere Geschichte" Veranstalter in Braunschweig gebeten, ihn geplanten Vorhaben zwischen dem 27. Januar und 8. Mai zu benennen, die mit dem Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus verbunden sind. Der Rücklauf für 2019 war sehr groß und die Vielfalt der geplanten Aktivitäten beeindruckend. Jannik Sachweh hat die Veranstaltungsübersicht in einem Prospekt gestaltet, der in der Gedenkstätte Schillstraße erhältlich ist.

Gerne fügen wir die Veranstaltungsübersicht als PDF bei.

 

 

 

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