„Geschichte verstehen – Toleranz leben“

„Wolkenheimat“ – Künstlerisch umgesetzter Auszug aus dem Gedicht von Hermann Tempel. © Gedenkstätte in de JVA Wolfenbüttel

Erstmals ist Kunstprojekt Teil des zweitägigen Workshops mit MAN-Auszubildenden

Bereits zum 12. Mal fand am 6. und 7. Dezember der Workshop „Geschichte verstehen – Toleranz leben“ mit Auszu-bildenden der MAN Academy von MAN Truck und Bus AG Salzgitter statt. In enger Kooperation mit der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel und der Justizvollzugs-anstalt bilden die beiden Seminartage zu den Themen Respekt und Toleranz seit 2013 einen festen Bestandteil im Ausbil-dungsprogramm des Unternehmens. Erstmals wurde in diesem Rahmen nun auch ein Kunstprojekt durchgeführt.

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Jüdische Migranten zur Zeit des ersten Weltkriegs

Am Donnerstag, dem 13.12.2018 um 19.00 Uhr, kommt Prof. Dr. Verena Dohrn von der Leibniz-Universität Hannover in die Gedenkstätte KZ-Außenlager Schillstraße.

Unter dem Titel „… die Nacht hat uns verschluckt“ - Osteuropäisch-jüdische Migranten in Deutschland zur Zeit des Ersten Weltkriegs – spricht sie über die Einwanderung einer angefeindeten Minderheit.

Der Vortrag schließt die Ausstellung „Gekommen, um zu bleiben?“ ab, die dieses Thema für die Stadt Braunschweig darstellte, und die in der Gedenkstätte für vier Wochen zu sehen war.

Verena Dohrn hat gerade eine bemerkenswerte Familienbiografie der Unternehmerfamilie, Kahan aus Baku, verfasst und ist Spezialistin für osteuropäisch-jüdische Geschichte.

 

Gedenkstätte KZ-Außenlager

Braunschweig Schillstraße

Schillstraße 25

38102 Braunschweig

Tel. 0531 / 2702565

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www.schillstrasse.de

 

Grüne hocherfreut: Schulausschuss votiert für 6. IGS!

Hocherfreut reagieren die Grünen auf die Entscheidung des zuständigen Fachausschusses zur 6. Integrierten Gesamtschule (IGS) in Braunschweig. Der Schulausschuss (SchA) hat heute (Freitag) mit großer Mehrheit einen positiven Grundsatzbeschluss zu diesem Thema gefasst. Zustimmung kam von SPD, Grünen, BIBS und Linken sowie den meisten externen Fachleuten, Ablehnung nur von der AfD – die Vertreter*innen der CDU enthielten sich der Stimme.

Mit dem Grundsatzbeschluss wird die Verwaltung beauftragt, die sinnvollste Variante Neubau weiterzuverfolgen. Für diesen Neubau soll nun zunächst ein geeigneter Standort gesucht und dann ein angemessenes Raumprogramm vorgelegt werden. Die 6. IGS soll neben dem 5-zügigen Sekundarbereich I (Klassen 5-10) eine gymnasiale Oberstufe (Klassen 11-13) sowie – zumindest in unserer Stadt erstmalig - auch einen 2-zügigen Primarbereich (Klassen 1-4) führen. 

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„700 Schiffe blockiert“: Hat Anne Will gelogen?

Man wurde den Eindruck nicht los, dass die Moderatorin Anne Will sich in der Rolle der Anklägerin gefiel. So schleuderte sie Dietmar Bartsch von den Linken in ihrer Talkshow entgegen, was er denn zu den Rechtsbrüchen Russlands zu sagen habe (Sendung „Anne Will“, ARD, am 2.12.2018). Nachdem Bartsch sich schon dafür ausgesprochen hatte, den Konflikt in der Straße von Kertsch zunächst einmal genau zu untersuchen, weil man ja noch gar nicht wissen könne, wer an welcher Stelle was getan habe, war sie schon kaum darauf eingegangen.

 Nun setzte sie nach:

 „Aber dass die Einfahrt blockiert wird … (sie wird kurz unterbrochen, A.M.),

das passiert aber ja dauernd, mehr als 700 Schiffe werden daran gehindert, einzufahren in das Asow´sche Meer.“ (ca. 21. Minute der Sendung)

Eine Minute zuvor war ein Redeausschnitt der Kanzlerin eingeblendet worden: „Fragen Sie mal die Hafenarbeiter in Mariupol, was da los ist, wenn da keine Schiffe mehr anlanden können.“ Die Stadt und die Region der Südostukraine dürften „nicht einfach abgeschnitten“ werden. Und nun also die Behauptung der Moderatorin selber, dass über 700 Schiffe vor der Straße von Kertsch blockiert würden.

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Die 6. IGS in Braunschweig wird auf den Weg gebracht

Nach SPD-Initiative zum Haushalt 2019: Die 6. IGS in Braunschweig wird auf den Weg gebracht

Mit einer Anfrage zum Haushalt 2019 hat die SPD-Ratsfraktion neuen Schwung in die Debatte zur Ein-richtung einer 6. IGS in Braunschweig gebracht: „Im Schulausschuss am Freitag, 7. Dezember soll nun nach einer mehrjährigen Debatte endlich ein Grundsatzbe-schluss gefasst werden. Der Weg für eine 6. IGS in Braunschweig wäre dann frei“, begrüßt Christoph Bratmann, Vorsitzender der SPD-Fraktion, die entspre-chende Vorlage der Verwaltung (18-09482). Die SPD-Fraktion wird dieser zustimmen. „Unsere politischer Einsatz für diese sechste Gesamtschule hat sich gelohnt. Wir sind fast am Ziel.“

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"Anti-AfD-Plakat von Coca-Cola?"

"Ein vermeintliches Werbeplakat des Brauseherstellers sorgt für Aufruhr. Wer steckt dahinter? Und was meint der Konzern?" Zum Artikel in der TAZ und zum Link "AfDentskalender" geht es hier lang.

Vielleicht ist das Ganze auch von den Werbestrategen des Coca Cola-Konzerns ins Leben gerufen, so als Weihnachtswerbeüberraschung mit politischem Hintergrund. Wohl eher nicht, aber wer weiß. Jedenfalls will der B-S keine Coca Cola-Werbung machen und macht sie damit.

Die Baracke der Dichter: Film über ein vergessenes Gefangenenlager in Celle

Der Film „Rückkehr – Ritorno“ spürt einem Stück vergessener Zeitgeschichte nach.

Rückkehr - Ritorno“ erzählt von der Wiederentdeckung eines vergessenen Kriegsgefangenlagers aus dem 1. Weltkrieg in Celle. 100 Jahre nach den Ereignissen werden Erinnerungen und Schicksale wieder lebendig. Geschichten von Hunger und Not, aber auch Überlebensentwürfe: Texte, Zeichnungen, Kompositionen und Episoden aus dem Alltag der Gefangenen. Italienische Angehörige erzählen die Geschichte ihrer „Großväter“ und Schüler beschäftigen sich mit den Ereignissen.

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Initiativen der Linksfraktion für 6. IGS haben sich gelohnt

Als zum Schuljahr 2013/14 die 5.IGS im Heidberg an den Start ging, war klar, dass die Plätze an den nun bestehenden fünf IGSen dennoch nicht ausreichen würden. In den folgenden Jahren wurden jährlich jeweils rund 220 Schülerinnen und Schüler abgewiesen und somit der Elternwille ignoriert. Die Linksfraktion hat immer wieder eine sechste IGS gefordert und seit 2013 auch entsprechende Anträge gestellt, die aber von der Ratsmehrheit u.a. mit dem Hinweis auf den ausstehenden Schulentwicklungsplan und eine entsprechende Untersuchung der Auswirkungen abgelehnt wurden.

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Braunschweig-Spiegel heute bei RADIO OKERWELLE

Seit 13 Jahren gibt es inzwischen die unabhängige Internetzeitung für Braunschweig und Region, den www.braunschweig.spiegel.de. Seit 13 Jahren erfolgreich unter ehrenamtlicher Mitarbeit für die BürgerInnen unserer Stadt und Region. Eine Internetzeitung für Politik und Kultur von den Bürgerinnen gemacht. Dieser völlig unabhängige Braunschweig-Spiegel, der bisher noch nicht mal ein Konto hat und selbstverständlich frei von Werbung ist, will nun noch erfolgreicher in Braunschweig und Region wirken.

Eine breitere und stabilere Grundlage für dieses Basisprojekt der Demokratie, soll der neu gegründete Verein „Förderverein Braunschweig-Spiegel“ bieten. Dieser gemeinnützige Verein soll noch mehr Qualität bei der Meinungsbildung ermöglichen und legt besonderen Wert auf „die andere Meinung“, denn Demokratie lebt auch besonders von Vielfalt. Sei es die spannende Kommunalpolitik, Bundes- oder EU-Politik oder gar Weltpolitik. Oder Kultur in unserem Raum der Kreativität– sei es Sub- oder Hochkultur, wir lassen nichts aus. Wir wollen Informationsvielfalt und Meinungsvielfalt. Für das alles gibt es Ihren Braunschweig-Spiegel und zukünftig seinen Förderverein, der sich um 15 Uhr bei ROW vorstellt.

Weihnachtsmann für 74 Tage in Gewahrsam

 

Kurz bevor Oberbürgermeister Ulrich Markurth am Mittwochabend, 28.11.2018, den Braunschweiger Weihnachtsmarkt eröffnete, konnten Sicherheitskräfte noch rechtzeitig einen terroristischen Gefährder in Gewahrsam nehmen. Der Mann hatte sich vermummt am Rande des Weihnachtsmarktes unter die Gäste gemischt.

Die Ermittlungsbehörden rechtfertigten die Festsetzung des Mannes mit der Annahme, dass dieser innerhalb eines übersehbaren Zeitraums auf eine zumindest ihrer Art nach konkretisierte Weise eine terroristische Straftat oder eine schwere organisierte Gewaltstraftat begehen könnte. Dafür spreche die Tatsache, dass der grauhaarige Mann bereits Vorbereitungshandlungen zum Versand von verdächtigen Paketen ohne Absender in einer kaum zu beziffernden Anzahl an eine unbestimmte Menge von Adressaten getätigt habe. Präventiv wurde der Mann mit langem weißen Bart nun für 30 Tage in Gewahrsam genommen. Da er sich uneinsichtig zeigte, ist mit einer Verlängerung seiner Zeit hinter Gittern auf bis zu 74 Tage zu rechnen.

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