Die Bücher der Herzogin Victoria Luise und ihr Verleger Leonhard Schlüter

Victoria Luise – Des Kaisers letzter Fan“ so lautete die Überschrift auf Seite 1 der Wochenendbeilage in der Braunschweiger Zeitung vom 17.März 2012 (leider nicht verlinkbar). Dem geschätzten Redakteur Martin Jaspers ist in diesem Beitrag ein distanzierter und kritischer Blick auf die Kaisertochter gelungen, die in Braunschweig im nächsten Jahr durch die Initiative der Familie Borek und des Oberbürgermeisters wieder zu Ehren kommen soll.

Herr Jaspers recherchierte also in der öffentlichen Bücherei und ackerte "Victoria Luises umfangreichstes Erinnerungswerk“ („Im Strom der Zeit“) durch.

So weit so gut. Oder nicht gut? Frau Ingeborg Borek, Ehefrau des Herrn Richard Borek und einflussreicher Förderer seines monarchischen Gedankengutes in unserer Stadt, hat eine andere Sicht der Dinge, die sie in Ihrem Buch: „Meine Erinnerungen an die Tochter des Kaisers“, Braunschweig 1999, darlegte. Es ist ein Buch von großem Seltenheitswert, denn es wurde nur für einen sehr kleinen Kreis geschrieben und ist daher so gut wie unbekannt geblieben. Lesen Sie hier einen kurzen Ausschnitt des Buches von Frau Borek als Abschrift von Prof. Ernst-August Roloff. (um)

Hinweis zur zitierten Quelle H.G. Marten: Druckfassung seiner Dissertation "Die unterwanderte FDP" (Gutachter: Prof. Ernst-August Roloff und Peter Lösche). Sie wurde ergänzt und überarbeitet 1987 vom Verlag Vandenhoek & Ruprecht und neu herausgebracht unter dem Titel "Der niedersächsische Ministersturz. Protest und Widerstand der Georg-August-Universität Göttingen gegen Kultusminister Schlüter im Jahre 1955." H.-G.Marten wurde später Professor an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universtät Göttingen.

 

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