Rüstungsexporte: "Gemacht, um Leben zu vernichten"

Die Kriegsgefahr steigt. Brachial werden neue Ordnungen und Allianzen geschaffen. Grenzen spielen schon lange keine Rolle mehr. Und es wird gelogen, um der propagandistischen "Erfolge" wegen und um vermeintliche Solidarität zu generieren. Unvergessen ist die Lüge in unserer westlichen "Wertegemeinschaft", die den Westen in den Irakkrieg trieb, unter dem die Menschen heute noch zu leiden haben. Die aktuellen Kriege sind offen (Ukraine, Türkei/Syrien usw) und werde im Geheimen geführt, z.B. mit Drohnen durch die USA. Waffen und Munition werden exportiert. Inzwischen auch aus Deutschland an Krieg führende Länder. Zur Kriegsgefahr gehört auch das Besteigen der Eskalationsstufen. Diplomaten werden schon ausgewiesen. Handelsblockaden gegen Russland sind Normalzustand geworden.

Was sagen eigentlich unsere staatstragenden Kirchen dazu. Man hört nichts. Anscheinend spielt sich das Kriegsthema in engeren Kirchenkreisen ab und weniger im politisch-öffentlichen Raum. Unpolitisch ist die ev. Kirche nicht geworden, ist sie doch bereit den Aufbau der Potsdamer Garnisonskirche tatkräftig zu unterstützen.

In der Evangelischen Zeitschrift "Zeitzeichen" erschien nun ein Interview mit Tim Kuschnerus über Waffenexporte aus Deutschland "Gemacht um Leben zu vernichten".