„Wir wünschen ein besinnliches Weihnachtsfest“

Stimmt das? Oder sind die Wunschkarten, die man einmal im Jahr verschickt, nur Floskeln, die entbehrlich sind? Denke ich Weihnachten denn nicht eher an Geschenke, die es einzukaufen gilt, falls mir sinnvolle einfallen. "Sinnvolle Geschenke", was ist denn das? Das Sinnvolle kauft man sich selber dann, wenn man es braucht. Eigentlich suche ich doch Geschenke, die nicht sinnvoll sind, sondern eher Luxus. Also etwas, was man nicht unbedingt braucht, aber gerne hätte, dafür aber kein Geld ausgeben möchte. Auf jedem Fall sollte ein Geschenk etwas sehr persönliches sein. Keinesfalls die vollautomatische Bügelmaschine, damit es die Haus- und Ehefrau im Heim etwas leichter mit dem Bügeln hat. Das ist gut gemeint, aber vollkommen daneben. Tränenreiche Weihnachten am Gabentisch wären die Folge. Aber nun ist es zu spät; heute ist der Tag der Bescherung. Oh je! Vielleicht noch eine kleine Weihnachtsgeschichte aus "Der Freitag": "Eine glatte Lüge"

Kultur nonstop im Januar und Februar erleben

Der Allgemeine Studierendenausschuss der Technischen Universität Baunschweig (AStA TU) freut sich, im Januar und Februar 2019 einen vergünstigten Eintritt für die Braunschweiger
Museenlandschaft bieten zu können. Es kostet nur 2 Euro. Das Kulturbüro des AStA trat dafür in Kontakt mit den verschiedenen Museen und konnte in wohlwollender Kooperation mit diesen das Angebot ermöglichen.

„In diesen zwei Monaten können Studis der TU neben der TheaterFlat kulturell aus dem Vollen schöpfen. Wir hoffen, dass dieses Angebot vielfach genutzt wird, um es vielleicht genauso zu etablieren, wie es bereits bei der Kooperation mit den Theatern der Fall ist. Es freut uns sehr, so eng mit den verschiedenen Museen ein solches Projekt auf die Beine zu stellen„ kommentiert AStA-Vorstand Dana Tholen begeistert das Angebot.

Wir bedanken uns herzlich bei allen beteiligten Museen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die dieses Projekt ermöglicht haben.

Weihnachtsmarkt: Wochenprogramm vom 19. bis 29. Dezember

Endspurt für den Braunschweiger Weihnachtsmarkt 2018: Noch bis zum 29. Dezember können sich Besucherinnen und Besucher am abwechslungsreichen Programm erfreuen.(Foto: Braunschweig Stadtmarketing GmbH/Daniel Möller)

Ob weihnachtliche Konzerte, unterhaltsame Theatervorführungen für Kinder oder adventliche Stadtführungen: Das Programm auf dem Braunschweiger Weihnachtsmarkt sorgt bei Groß und Klein für festliche Stimmung.

Das Wochenprogramm vom 19. bis 29. Dezember auf dem Braunschweiger Weihnachtsmarkt.

Hinweis: Bitte beachten Sie die Marktruhe am 24. und 25. Dezember.

Dr. Andreas Beitin wird neuer Direktor des Kunstmuseums Wolfsburg

Andreas Beitin vor einem Werk von Jean Michel Basquiat Ishtar, 1983, Ludwig Forum für Internationale Kunst  Aachen. © VG Bild-Kunst, Bonn 2018. Foto: Carl Brunn.

Zum 1. April 2019 übernimmt Andreas Beitin die Leitung des Kunstmuseums Wolfsburg. Der promovierte Kunsthistoriker ist seit Februar 2016 als Direktor des Ludwig Forum für Internationale Kunst Aachen tätig.
 
Im November dieses Jahres wurde die von Andreas Beitin maßgeblich konzipierte Ausstellung. „Flashes of the Future. Die Kunst der 68er oder die Macht der Ohnmächtigen“ von der deutschen Sektion der Internationalen Kritikervereinigung  AICA zur „Ausstellung des Jahres 2018“ gekürt. Gemeinsam mit Dr. Brigitte Franzen und Holger Otten wurde er 2017 für die Ausstellung „Mies van der Rohe. Die Collagen aus dem MoMA“ im Ludwig Forum mit dem renommierten Justus Bier Preis für Kuratoren ausgezeichnet.

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Haben Pflanzen eine Würde?

Selbstverständlich haben Menschen eine Würde. Die ist laut Verfassung sogar unantastbar (Art.1 GG). Haben Tiere eine Würde? Das ist zwar strittig, aber im Grunde hat man sich darauf verständigt, dass auch Tiere eine Würde haben. Aber Pflanzen?

Wenn man sich mit dieser Frage befasst, werden Wissenschaftler und Politiker in der Schweiz die ersten Ansprechpartner sein. Im Rahmen des Gentechnikgesetzes haben sich die Schweizer schon vor Jahren mit der Pflanzenwürde wissenschaftlich beschäftigt. Denn es geht nicht nur bei gentechnischen Fragen um die moralische Berücksichtigung der Kreatur Pflanze um ihrer selbst willen. Also unabhängig von ihrem Nutzen für den Menschen. Wenn dem so sein soll, und aus meiner Sicht muss dem so sein, dann gebührt ihr auch Respekt. Warum, fragt sich der interessierte Leser. Ich mach es mir einfach: Weil die Pflanze lebendig ist. Und weil wir Leben nicht geben können!

Wird über das Wohl und Wehe der Kreatur Pflanze entschieden, und das tut der Mensch schon immer, denn der will sich wärmen, kleiden und ernähren, da wird das Pflanzentöten legitim sein. Darin ist sich die Philosophie fast einig. Aber wie ist es mit der Jasperallee? Dürfen wir einfach so die Bäume dort absägen wie die Stadt es vorhat, weil uns der Silberahorn nicht gefällt? Ist das überhaupt ethisch vertretbar? Haben nur die Pflanzen das Recht zu überleben, wenn sie "schön" aussehen? Was immer das auch sei.

Ist es ethisch vertretbar, die Wildkräuter in den Plattenfugen und Rinnsteinen zu vernichten? Das nur, weil sie unserem ästhetischen Empfinden im Wege stehen? Ist grauer Beton denn schöner als grauer Beton mit grünem, lebendigem Rand. Ist Tod schöner als Leben? Und wenn ja, warum? Alles Fragen des Alltags, denen man sich stellen kann, denn es handelt sich, wie gesagt, bei den Pflanzen um Lebewesen.

Vielleicht lassen Sie sich darauf ein, diese Beiträge zur Ethikdiskussion über Pflanzen zu lesen.

Die Würde der Kreatur bei Pflanzen

Die Würde der Pflanzen wird in der Schweiz zum Problem

Vom Wert der Pflanze - welchen Respekt schulden wir dem nichtmenschlichen Leben

Veranstaltungen im Dom vom 17. Dezember bis 23. Dezember

Dompredigerin Cornelia Götz, Dompfarrerin Katja Witte-Knoblauch, Domkantor Gerd-Peter Münden, Kantorin Elke Lindemann und Kantor Witold Dulski laden herzlich zu folgenden Veranstaltungen und Gottesdiensten in den Braunschweiger Dom ein:

 

Am Montag, 17. Dezember gibt es eine musikalische Andacht mit dem Chor der Lebenshilfe unter der Leitung von Aurora Holluba, das geistliche Wort spricht Dompredigerin Cornelia Götz.

Am Dienstag, 18. Dezember um 19.00 Uhr sowie am Mittwoch, 19. Dezember um 17.30 Uhr findet wieder das beliebte Liederfest „Singt Weihnachten“ statt, unter der Leitung von Domkantor Münden singen alle Besucher Advents-und Weihnachtslieder.

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Museum für Photographie: Facetten des bildnerischen Genres und Polaroids aus dem Toaster

Manuela Knaut fotografierte in Johannesburg (Südafrika) ihren Zyklus „Ponte City“ (2017/2018). In einem komplizierten Verfahren liess sie einige Bilder sogar auf Pappkartons drucken, die sie vor Ort fand. Foto: Marcus von Bucholz

Zum Jahresende zeigen die Mitglieder des Museumsvereins traditionell ihre eigenen Arbeiten im Museum für Photographie an der Helmstedter Straße. 41 KünstlerInnen folgten in diesem Jahr dem Aufruf, sich an der Ausstellung „Members Only“ zu beteiligen. Herausgekommen ist ein breiter Querschnitt, der alle Facetten des fotografischen Schaffens abbildet: Porträts und Landschaften, reportagehafte Bildserien, experimentelle Verfremdungen, Spielen mit Techniken und Materialien.

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Weihnachten unter der Brücke:

 Turid Müller

Leben auf der Straße. – Sensibilisierung für Menschen, die von Wohnungslosigkeit und Obdachlosigkeit betroffen sind:

Am 13.12.2018, um 20 Uhr spielt die Hamburger Kabarettistin Turid Müller im Theater Das Kult in Braunschweig ihr satirisches Weihnachtsprogramm „TEILZEITREBELLIN im Weihnachts-Wahnsinn“.

Anschließend sammelt der Braunschweiger Verein „Weihnachten für alle“ Spenden und wirbt um ehrenamtliche Mithilfe sowie neue Mitglieder.

Wie kommt es zu dieser Kooperation?

Die Chansonette, im Erstberuf Psychologin, verrät: „Es ist uns ein Anliegen, die sozialen Gedanken von der Bühne hinaus ins Leben zu tragen. Da gehören sie hin.“

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Wichtiger als Wichteln: Die Liebe wird bedichtet

Lars Eidinger liest im Großen Haus aus Liebesgedichten von Thomas Brasch.

Der kaloriensüßen Seligkeit der Weihnachtszuckerbäckerei setzt das Staatstheater Braunschweig einen Kontrast entgegen; es beschäftigt sich mit Wichtigerem als Wichteln und Weihnachtsmännern: der Liebe. Am Mittwoch (12. Dezember) um 20 Uhr liest Lars Eidinger „Liebesgedichte“ von Thomas Brasch im Großen Haus.

„Liebe ist für Thomas Brasch eine Haltung, die sich jeder Festlegung verweigert. Eine Haltung, die ihre Träume fürchtend und sehnend der Wirklichkeit aussetzt und das Mögliche stets in den Horizont des Unmöglichen stellt...“, so die Ankündigung. George Kranz interpretiert die von Lars Eidinger gelesenen Gedichte auf dem Schlagzeug.

Die Lesung findet als Kooperation zwischen dem Fachbereich Kultur und Wissenschaft der Stadt Braunschweig und dem Staatstheater Braunschweig statt. Karten an der Abendkasse.

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