„Göttliche Komödie – 100 Meistergraphiken von Salvadore Dali“

Einladung zum Pressegespräch und zur Vorab-Besichtigung
„Göttliche Komödie – 100 Meistergraphiken von Salvadore Dali“
 
Ausstellung vom 22. März bis zum 30. April 2018
in der jakob-kemenate, Eiermarkt 1A, 38100 Braunschweig

 
Der italienische Dichter Dante Alighieri hat mit der „Göttlichen Komödie“ eines der berühmtesten Werke der Weltliteratur geschrieben. In seinen Versen beschreibt er eine imaginäre Reise in die Hölle, das Fegefeuer und ins Paradies. Der spanische Maler Salvador Dali hat zu den Versen 100 Graphiken geschaffen, die vom 22. März bis zum 30. April in der jakob-kemenate zu sehen sind. Diese Meistergraphiken (Farbholzschnitte und Farbxylographien) sind zwischen 1950 und 1960 entstanden, sie gelten als ein Jahrhundertwerk, das an Genialität und künstlerisch handwerklichem Können alles Bekannte in den Schatten stellt.
 
In einem Pressegespräch am Donnerstag, 22. März, um 11 Uhr in der jakob-kemenate, Eiermarkt 1A, 38100 Braunschweig, informiert Jochen Prüsse über die Ausstellung.
Fragen beantwortet Jochen Prüsse (Stiftung Prüsse) vorab unter Telefon 05306 / 95 95 26, Fax: 05306 / 959577, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
 

Braunschweig ist mit der Gaussschule der nördlichste BwInf Gold Punkt


Bei den verschiedensten Auszeichnungen sind die Gaussschüler erfolgreicher als die Wintersportler bei der Olympiade

Die Gewinner der 1. und 2. Preise beim BwInf sind gemeinsam mit ihrem Lehrer Benjamin Sauerstein (links aussen) sehr stolz auf den Erfolg. Foto: privat.

Als einzige Schule in Niedersachsen hat die Gaußschule die höchste Ehrung beim renommierten Bundeswettbewerb Informatik erhalten, den Schulpreis in Gold. Damit ist die Schule auch die nördlichste Schule im Bundesgebiet, die mit dem Titel „BwInf-Schule in Gold 2017/2018“ ausgezeichnet wurde.

Neben einem Preisgeld über 300 Euro erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, an Workshops für Informatiktalente teilzunehmen. Diese werden u.a. veranstaltet bei Google Germany in München, dem Hasso-Plattner-Institut in Potsdam und der RWTH Aachen. Die Schülerin Alba Haxhiu ist gerade am vergangenen Wochenende bei „girls@google“ in München gewesen und begeistert von dem Angebot zurückgekommen.

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WORKSHOP OSTER-FiBS

Illustration: Tanja Schüz

Dienstag, 20. bis Mittwoch, 21. März, jeweils 9 bis 15 Uhr

Workshop für Kinder von 6 bis 12 Jahren

 Was hat es mit den Werkzeugen und Materialien auf sich, die uns hoch aufgetürmt in der Eingangshalle des Kunstvereins begegnen? Und was ist bloß mit der Remise passiert, die sich in einen plätschernden Pool mit Fischen verwandelt hat?

Kommt mit uns auf Entdeckungstour durch die Ausstellungen von Korpys/Löffler und Marvin Luvualu António und realisiert über zwei Tage Euer eigenes Kunstwerk im Vermittlungsstudio, in dem wir unterschiedlichste Materialien für Euch bereitstellen. 

Kosten: 40 EUR pro Person, inkl. Verpflegung. Über Anmeldungen freuen wir uns bis Freitag, 16.03. unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 0531-49556.  

Die Ausstellung und Publikation von KORPYS/LÖFFLER werden ermöglicht durch:

Der Kunstverein Braunschweig e.V. wird unterstützt von:

 

 

Eröffnung der Ausstellung “DENKMAL” der Künstlerin ELLINOR MICHEL !

Am 1. April ab 11.00 Uhr eröffnen wir die Ausstellung “DENKMAL”. Wir zeigen die Werke aus dem Nachlass der bereits am 2. April 2007 verstorbenen Künstlerin ELLINOR MICHEL

... Sie malte Bilder, ihr Geliebter baute Bomben ...   

Untertitel eines Zeitungsartikels über ihre Arbeit und ihre Beziehung zu Andreas Baader ...

 Elly-Leonore Michel studierte an der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und an der staatlichen Akademie der bildenden Künste Stuttgart:

1962 kehrte sie zurück nach Berlin und arbeitete dort als freischaffende Künstlerin ...

 Ellinor Michel (Geb. 1939)

WERNER VAN BEBBER

Sie malte Bilder, ihr Geliebter baute Bomben. Eine Prinzessin, blonde Locken, braune Augen, ein sanftes Gesicht, nicht frei von Stolz. Der Vater, ein Offizier, hat sie geschont, die Prügel bekamen die größeren Geschwister. An einem Morgen im Januar 1945 wachte Ellinor, die alle Ello nannten, mit den Worten auf: „Der Papi ist tot.“ Sie hatte es geträumt, gespürt. Ihr Vater, der preußische Offizier, war in diesen Tagen im Kurland-Kessel erschossen worden.

Ellos Mutter hatte für Prinzessinnen nichts übrig, sie hatte, wie sie meinte, äußerst ungehorsame Kinder. Als Ello neun war, zerrte sie ein Mann ins Gebüsch, zerriss ihr das Kleid. Dem weinenden Mädchen verpasste die Mutter Prügel. Ello erholte sich erst wieder und blühte auf, als sie zu Pflegeeltern kam, einem Fabrikantenpaar mit Dienstboten und einer Villa im Süddeutschen. Ello bekam ihre Kleider genäht und lernte, sich und das Leben wieder schön zu finden. Nur die Schule nicht. Sie ging ab, so früh es ging, besuchte die Kunsthochschule in Karlsruhe, wurde Grafikerin, begann zu malen.

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Braunschweig fest im Sattel. Zahlreiche Veranstaltungen rund ums Rad

Die zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen in Braunschweig rund ums Fahrrad bieten für jeden Radfan die richtige Ansprache. (Foto: Braunschweig Stadtmarketing GmbH/Sascha Gramann)

Pressemitteilung Stadtmarketing

Für die einen ist das Fahrrad praktisches Fortbewegungsmittel zur Arbeit oder in der Freizeit, für andere begehrtes Sportgerät oder gar ein Kultobjekt mit dem Charme vergangener Zeiten. Bei zahlreichen Veranstaltungen in diesem Sommer können sich Freundinnen und Freunde des Fahrrads über die aktuellsten Trends informieren, an Rundfahrten und Fahrradrennen teilnehmen oder sich an Retro-Rädern und originalen Klassikern erfreuen.

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Staatstheater: Thementage zu Flucht und Migration

Generalintendantin Dagmar Schlingmann (mit Mikrofon) stellte die Themenwoche „Escape to Life“ im Staatstheater Braunschweig vor. Foto: Klaus Knodt

Mit dem Bühnenstück „LeHavre“ wurde das Sujet bereits thematisiert, jetzt legt Braunschweigs Staatstheater noch eine Schippe drauf: Vier Tage in der ersten Aprilwoche widmen sich Großes und Kleines Haus dem Thema „Europa und die Chronologie der Flucht“ unter dem Titel „Escape to Life“. Dabei setzen die MacherInnen nicht nur auf klassische Arten der Werkvermittlung. Generalintendantin Dagmar Schlingmann: „In Stücken, Konzerten, Performances, Lesungen, Vorträgen und Gesprächen suchen wir nach Verschränkungen zwischen Theater und Musiktheater, wollen zum Teil auch die Zuschauer mit einbeziehen.“ Dazu, so Schlingmann, habe man sich auch in Kooperationen mit dem Land Niedersachsen, dem Deutschlandfunk Kultur, der Mobilen Akademie Berlin und vielen Braunschweiger Persönlichkeiten und Institutionen begeben.

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Braunschweiger Erzählfestival 2018

Erzähl mir eine Geschichte!

Es gibt wohl keine Kinder und Eltern, die nicht gerne frei erzählten Geschichten lauschen, oder? Darum laden wir zum 3. Braunschweiger Erzählfestival vom 16.-18. März 2018 ein.

Spannendes, Heiteres, Abenteuerliches, Verwunschenes und Unglaubliches gibt es auf dem Schimmelhof (Hamburger Straße 273) im Theater Das KULT an diesen Tagen zu hören. Geschichten- und MärchenerzählerInnen, Papier- und SchattentheaterspielerInnen lassen die „Kunst guter Geschichten“ für Groß und Klein lebendig werden. Von den insgesamt 33 Veranstaltungen sind allein 20 für die Vier- bis Zwölfjährigen geeignet und natürlich auch für die Erwachsenen.

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„Philibert und Fifi“ im Städtischen Museum: Widerstand mit spitzem Stift

 

Das kleine Strichmännchen „Fifi“ ist ein ständiger Begleiter in Philibert’s Karikaturen. Repro: Marcus von Bucholz

 Fast 70 Jahre haben diese Kostbarkeiten in archivarischer Dunkelheit geschlummert. Das Städtische Museum Braunschweig holt jetzt erstmals alle 80 erhaltenen Zeichnungen des französischen Malers und Karikaturisten Philibert Charrin (1920 bis 2007) in die Öffentlichkeit, die er als Zwangsarbeiter der Nationalsozialisten in einem österreichischen Arbeitslager anfertigte – konspirativ, mit spitzem Stift, subtilem Humor und in ihrer entlarvenden Lächerlichkeit zersetzend. Immer wieder begleitet seine Zeichnungen, fast wie eine Signatur, das schmunzelnde Strichmännchen „Fifi“, das in seiner naiv erscheinenden Arglosigkeit kontrapunktisch die herrschenden Heldenmenschen ins Abseits des Absurden verdammt.

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Kommt ein Dino geflogen

 

 

Allein der Kopf des mit messerscharfen Säbelzähnen bewaffneten Urzeit-Räubers war fast drei Meter lang.   Foto: Marcus von Bucholz

1,1 Tonnen schwer, 14 Meter lang und gut 6 Meter hoch – dieser Koloss aus der Gattung „Spinosaurus“ bewohnt seit heute den Braunschweiger Burggraben. Das Dino-Modell ist Werbeträger für die nächste Sonderausstellung des Staatlichen Naturhistorischen Museums in der Burg Dankwarderode. Sie beginnt am 14. April und soll zwei Monate laufen.

Per Teleskopkran wurde des massige Körper von „Spinosaurus“ vor der Burg Dankwarderode in Position gebracht. Foto: Marcus von Bucholz

Mit Teleskopkran und viel handwerklichem Eifer wurde das Modell des vor rund 100 Millionen Jahren lebenden früheren Sumpfbewohners an Ort und Stelle montiert. Museumsdirektor Professor Dr. Ulrich Joger: „Das Modell wurde in Chicago gebaut und heute direkt aus Valencia in Spanien angeliefert. Vorbild standen Fossilienfunde, die vor über 100 Jahren und dann noch ein Mal vor 5 Jahren in Marokko entdeckt wurden.“

 

Ein Arbeiter montiert den Rumpf der Figur im Dino-Inneren. Vom 14. April bis zum 15. Juli zeigt das Staatliche Naturhistorische Museum die Ausstellung „Spinosaurus – der rätselhafte Riese“. Foto: Marcus von Bucholz

Der seltene Spinosaurus war vermutlich Fischfresser und besass ein riesiges Rückensegel, über dessen Funktion die Wissenschaft bis heute debattiert. Joger: „Möglicherweise setzte er es ein, um Rivalen gegenüber größer zu erscheinen. Es kann aber auch sein, dass es stark durchblutet der Temperaturregulierung diente.“ Der Braunschweiger Wissenschaftler war vor wenigen Tagen an den Original-Ausgrabungsstätten in Marokko unterwegs und sichtlich fasziniert von der nachempfundenen Darstellung.

Gegen seinen Plastikkameraden im Burggraben war das Original wohl noch imposanter. Berechnungen ergaben ein stolzes Lebendgewicht von rund 10 bis 15 Tonnen. Anders als im Film „Jurassic Park“ ist Spinosaurus aber wohl nie seinem bekannteren Rivalen T. Rex begegnet. Spinausaurus lebte vor 96 Millionen Jahren und war längst ausgestorben, als der (übrigens kleinere!) Tyrannosaurus die Welt unsicher machte.

 

Uwe Timm im Kolleg: Eine Reise in die Erinnerung

Uwe Timm an alter Wirkungsstätte: Zwischen 1961 und 1963 machte der Romancier und Literat am Braunschweig-Kolleg sein Abitur. Foto: Marcus von Bucholz

In den Sechziger Jahren machte er am Braunschweig-Kolleg sein Abitur, jetzt kehrte Uwe Timm an alte Wirkungsstätte zurück: Der mittlerweile promovierte Autor, Drehbuchschreiber, literarische Intellektuelle, vielfach Ausgezeichnete (u.a. Heinrich-Böll-Preis) und Romancier las vor ausverkauftem Saal aus seinem 2017 entstandenen Werk „Ikarien“, einem zu Zeiten seiner frühen Kindheit im Deutschland nach dem Zusammenbruch des 3. Reichs spielenden Werks. Es kommen US-Offiziere und die gebeutelten kleinen Leute nach dem Zusammenbruch vor, Kriegsinvaliden, Kriegshelden wie der berühmt-berüchtigte US-General George Patton und – und damit nähert sich Timm dem Kern seines Werks – der „Eugeniker“ Dr. Alfred Plötz, der 1936 sogar Kandidat für den Nobelpreis war. Dessen heute menschenverachtend erscheinende Idee: Aus dem „Glauben an eine perfekte Gesellschaft heraus“ hat Plötz lange Versuchsreihen zur Vererbungslehre gemacht, mit denen der früher überzeugte Kommunist zum Handlanger und Helfershelfer der nationalsozialistischen Wahnideologie des Rassenhasses wurde.

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