Weihnachtsmarkt 2018: Mit Lichterzauber in die Adventszeit

Die Marktkaufleute aus 2018

Weihnachtsmarkt öffnet am 28. November um 18:00 Uhr

Alle Jahre wieder: Durch Drücken des roten Knopfes eröffnet Oberbürgermeister Ulrich Markurth am 28. November den Braunschweiger Weihnachtsmarkt und bringt damit mehr als 10.000 Lichter zum Leuchten. An insgesamt 30 Tagen können Besucherinnen und Besucher die festliche Stimmung genießen und sowohl neue als auch bekannte Marktstände beim adventlichterzauber erkunden.

Mit weihnachtlichen Klängen kündigt ab 17:45 Uhr das Blechbläserensemble am Braunschweiger Dom unter der Leitung von Kantor Witold Dulski die Eröffnung des Weihnachtsmarktes an. Oberbürgermeister Ulrich Markurth begrüßt zusammen mit Dompredigerin Cornelia Götz die wartenden Besucherinnen und Besucher, bevor er um 18:00 Uhr unter Domgeläut den berühmten roten Knopf drückt und den Braunschweiger Weihnachtsmarkt erhellt. Pressemitteilung

Öffentliche Fachtagung zu NS-Medizinverbrechen

Lebensunwert, krank, unheilbar ungesund. Auch Braunschweigs BürgerInnen haben zwischen 1933 und 1945 kaum bemerkt, darüber hinweg gesehen oder gar protestiert, wenn Menschen und Nachbarn aus ihrer Mitte „abgeholt“ und ermordet wurden, weil diese in der Ideologie der von ihnen selbst gewählten Henker als „abnorm“ oder „volksschädlich“ galten. Die Betroffenen wurden kastriert, sterilisiert, als Versuchskaninchen missbraucht oder einfach nur umgebracht. Der Zynismus, der ins allgemeine Volksbewußtsein mündete, fand seine honigmilde Verklärung hinter dem schönen Wort „Euthanasie“ – als eine gute Tat gegenüber den Lebensunwerten, die die Gesellschaft nun endlich von ihrem irdischen Dasein erlöst hat.

73 Jahre nach Ende des Dritten Reichs nimmt sich die Stadt Braunschweig des Themas an. Die Fachtagung „NS-Medizinverbrechen und kommunale Gesundheitspolitik“ findet am Freitag, von 10 bis 16 Uhr, im Altstadtrathaus statt. Die Veranstaltung ist öffentlich. Den Programmablauf finden Sie hier

Thorsten Stelzners VITA-MINE eröffnet die VITA-VILLA

Nach der VITA-MINE nun die VITA_VILLA

Hier ist die VITA-VILLA: Klein-Venedig in Wolfenbüttel

Thorsten Stelzner setzt noch einen drauf. Nachdem seine VITA-MINE in der Karl-Marx-Str 6. so erfolgreich geworden ist, eröffnet er nun die VITA-VILLA; nicht in Braunschweig sondern in Wolfenbüttel. Die Örtlichkeit der VITA-VILLA in der Stadt konnte nicht besser gewählt werden. Es ist ein Wassergrundstück in "Klein-Venedig", gleich an der Brücke, Kleiner Zimmerhof 9.

Es wird an diesem neuen Ort der Kultur ein vergleichbares Programm wie in der VITA_MINE geben. Lesungen, Ausstellungen, Musik und Diskussion. (red.)

Wir eröffnen die VITA-VILLA!

Am 30.11.18 ab 14.00 Uhr mit der Ausstellung – DENKMAL – mit den Werken der bereits vor 11 Jahren verstorbenen Künstlerin Ellinor Michel:

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Adventlicher Kreativmarkt im Begegnungszentrum Gliesmarode“.

Die Begegnungsstätte Gliesmarode steht für alle Gruppen offen, die sich mit friedlichen Zielen treffen wollen.

Am Sonntag, den 25.11.2018 findet im Begegnungszentrum Gliesmarode von 10.30-17.00 Uhr ein „Adventlicher Kreativmarkt“ statt. Viele Künstler, Hobbykreative und Floristen werden Ihre Adventsdekorationen präsentieren und zum Verkauf anbieten. Außerdem werden Holz- und Keramikarbeiten, Schmuck und Taschen, Kunst aus Papier, Stoff und Wolle sowie viele andere kreative Arbeiten – nicht nur mit adventlichem Bezug – ausgestellt. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt. Bratwurst, Kaffee und Kuchen, Puffer, frisch gemachte Waffeln, Glühwein und Kinderpunsch werden das Stöbern auf dem Kreativmarkt schmecken lassen.

Das Begegnungszentrum Gliesmarode, Am Soolanger 1a, liegt direkt neben dem Badezentrum. Es ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Linie 3) erreichbar. Telefon: 0531/37 14 47

 

150 Jahre Neuerkerode: "Die Köpfe barrierefrei machen"

Rüdiger Becker über das Behindertendorf Neuerkerode

Reizthema Inklusion - ein Gespräch mit Rüdiger Becker, Direktor der Ev. Stiftung Neuerkerode. Neuerkerode ist ein Dorf mit gut 700 allesamt mehr oder weniger geistig behinderten Bewohnern. Zum 150. Jubiläum wünschte sich der Leiter und Pastor Rüdiger Pecker, statt eine Festschrift einen Graphic.

Zum Comic und anschliessend das Interview bei "aspekte" (ZDF) mit Raul Krauthausen über Inklusion

Nach zweijähriger Recherche in Neuerkerode wagt der Zeichner und Autor Mikael Ross mit seiner neuen Graphic Novel Der Umfall einen Perspektivwechsel, und erzählt aus Noels Sicht von den Tiefschlägen und Höhenflügen eines jungen Mannes mit geistiger Behinderung.

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1918 – War es in Braunschweig eine Revolution?

Dietrich Kuessner spricht über die zur Zeit viel behandelte Novemberrevolution in Stadt und Land Braunschweig unter der Frage: »War es eine Revolution?«.
zum Mitschnitt: https://youtu.be/VbGxsFBVdTc

Anhand selten zitierter Quellen betont Kuessner die Rolle der Kontinuitäten in Regierung und Verwaltungen, die eine Revolution früh erstickten. Er führt seine Thesen in der von Wulf Otte und Maik Ohnezeit veröffentlichten Darstellung »Von der Monarchie und Demokratie« fort.

Dieterich Kuessner, Pfarrer in der Braunschweigischen Landeskirche i. R. Er hat sich in den letzten 40 Jahren mit der Geschichte des Braunschweigischer Landes und der Braunschweigischen Landeskirche im Nationalsozialismus kritisch auseinandergesetzt.

Roselies-Gedenken 2018 - auch am Volkstrauertag

Für die "Freunde des Traditionsverbandes Panzerbataillon 24, Panzerregiment 6" sind es "Ehren"steine im "Ehrenhain" am Möncheweg der Lindenbergsiedlung im Neubaugebiet der ehemaligen Roselies-Kaserne. Für die BIBS ist es eher eine  Schande, dass bis heute dort neben Truppenverbänden der Wehrmacht auch dem herzöglichen Infanterieregiment 92 und auch noch der "Schutztruppe Deutsch-Südwest" (heutiges Namibia) gehuldigt wird. Immerhin geht es da um mittlerweile aufgearbeitete Kriegsverbrechen.

Offensichtlich möchte man damit etwas verdeckt dem Führer der Reichswehrtruppe, Georg Maercker, huldigen, der im Jahre 1919, neun Jahre nach dem Völkermord an den Hereros und Namas in Südwest-Afrika, hier in Braunschweig vor einhundert Jahren die Räterepublik zerschlug.

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Überregionales Echo auf Braunschweiger Ausstellung „Brutal modern“

Museumsdirektorin Dr. Heike Pöppelmann vor einem Foto des Braunschweiger Bahnhofs. Er sollte Roma Termini nachempfunden werden, steht aber bis heute an der falschen Stelle. Foto: Klaus Knodt

Unter der nur noch leidlich originellen Überschrift „Ist das Baukunst oder kann das weg“ befasst sich auch die „taz“ am 13. November mit der aktuell laufenden Ausstellung „Brutal modern – Bauen und Leben in den 60ern und 70ern“, die derzeit im Braunschweigischen Landesmuseum gezeigt wird. Autorin Bettina Maria Brosowsky hebt insbesondere die Ausstellungs-Teilaspekte zum Braunschweiger Bahnhof und den Wohnsiedlungen Schwarzer Berg (BS) sowie WOB-Westhagen hervor.

Im braunschweig-spiegel berichtete bereits Klaus Knodt zur Eröffnung über die Ausstellung

Unter diesem Link finden Sie die Ausstellungs-Kritik der „taz“.

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