Zwei parallel stattfindende Lesungen in Braunschweig am Freitag, 14. Mai


1.)    Das erste quere BüFe

Das erste Querumer regionale Bücherfestival findet am 14. Mai ab 18 Uhr in der Aula der IGS Querum statt. Braunschweiger Autoren lesen aus ihren Büchern.

Der Zeitplan:

18 Uhr: Einlass.
18.30 Uhr: Axel Klingenberg liest aus „Döner mit Braunkohl und Bier – Das Braunschweig-Buch“.
19.30 Uhr: Karsten Weyershausen liest „111 Gründe, erwachsen zu werden“; Holger Reichard liest „111 Gründe, sich selbst zu lieben“.
20.30 Uhr: Lord Schadt liest aus seinem ersten Roman „Galaktika“ und ein paar weitere Texte.
21.30 Uhr: Schluss.

Zwischen den Auftritten spielt das unterhaltsame Akustik-Duo „Rob’n’Roll“, die Moderation übernimmt Roland Kremer. Der Eintritt ist frei.

2.)    Speed-Dating

plakat

Ein Leseabend mit Linus Volkmann (Intro) und Nagel (Muff Potter) beginnt um 19.30 Uhr im Jugendzentrum B58 im Bültenweg. Musikalisch umrandet wird die Lesung von den Berliner Poprockpunks EchtSchleCht. Auch hier ist der Eintritt frei.

Beides findet dummerweise nahezu gleichzeitig statt. Lordt Schadt sagt dazu: „Zeigt, dass an manchen Tagen in Braunschweig literarisch viel los ist.“

Termine: Theater, Heavy Metal und Poetry


Seit 23. April: Eine neue Veranstaltungsreihe von Theater-Outlet steht vor der Tür: "Die Spielreihe im Rebenpark". Hier gibt es seit dem 23. April bis zum 9. Mai insgesamt elf Veranstaltungen zu sehen, darunter vier Premieren. Für diese Aktion haben sich das "Tanztheaterprojekt des Lebenshilfe Braunschweig", "mehrsicht" und als Gast die "Neue Akademie Braunschweig" zusammengeschlossen, um ihre neuen Produktionen zu zeigen.

Karten für die Veranstaltungen können bequem auf der Internetseite reserviert werden: http://tickets.theater-outlet.de/ oder auch telefonisch unter 0531/3564713. Die Kartenpreise: 12 Euro / ermäßigt 6 Euro (Die Reise: 15 Euro / ermäßigt 10 Euro)

Das Programm weiterhin:

Donnerstag, 29. April, 20 Uhr, Neue Akademie Braunschweig: Die Reise (Premiere)
Freitag, 30. April, 20 Uhr, Neue Akademie Braunschweig: Die Reise
Samstag, 1. Mai, 20 Uhr, Weiß/Glantz? - mehrsicht: White Spaces
Sonntag, 2. Mai, 20 Uhr, Weiß/Glantz? - mehrsicht: White Spaces

Donnerstag, 6. Mai, 20 Uhr, Weiß/Glantz? - mehrsicht: Die Räume werden wieder sicher! (Premiere)
Freitag, 7. Mai, 20 Uhr, Weiß/Glantz? - mehrsicht: Die Räume werden wieder sicher!
Samstag, 8. Mai, 20 Uhr, Weiß/Glantz? - mehrsicht: Die Räume werden wieder sicher!
Sonntag, 9. Mai, 20 Uhr, Weiß/Glantz? - mehrsicht: Die Räume werden wieder sicher!

Weiter Informationen zu den einzelnen Produktionen unter
http://www.kunasmodernus.de/02-aktuelles-01.html
http://www.mehrsicht.de

Theater-Outlet, Berliner Platz 1, 38102 Braunschweig, Tel: 0531/3564713, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.theater-outlet.de

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Freitag, 30. April, Schabreu: Till Burgwächter präsentiert sein Hörbuch "Tillicus Glossicus Metallicus"

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Neues Magazin oya

Seit einigen Wochen existiert ein neues Magazin auf dem bunten, deutschen Markt der Zeitungen und Zeitschriften. Es trägt den Namen "oya" (oya steht symbolisch Pate für die Sturmgöttin des Yoruba-Volkes) und ist untertitelt "anders denken . anders leben". Inhaltlich behandelt das erste Heft die Thematik "Allmende", was soviel heißt wie "allen (Gemeindemitgliedern) (im Wechsel) zukommend" - aber auch in der etymologischen Bedeutung "allen zustehendes Land", also Gemeindeland, welches der Allgemeinheit gehört.

Unter anderem finden sich Artikel in dem Heft über folgende Themen:

  • ein Interview mit einem Aktivisten, der sich gegen die Privatisierung der Berliner Wasserwerke zur Wehr setzt
  • ein Interview mit einem Vorstandsmitglied von solarcomplex AG (Bodensee) zum Thema Bioenergiedörfer und zum Engagement einzelner Ortschaften im Umgang mit energiefreundlichen Ressourcen
  • ein Beitrag über die Salonfähigkeit von "Mundräubern", in dem es um Tausende von Obstbäumen geht, deren Früchte offensichtlich niemandem gehören, bzw. die niemand pflücken will.
  • diverse Beiträge über deutsche Ökodorfer und zahlreiche Links, um sich ausführlicher zu informieren.

Ein Gratisheft (auch ein Abonnement und/oder die Mitgliedschaft bei der Genossenschaft Oya Medien eG.) gibt es unter www.oya-online.de
Bitte empfehlt das Heft weiter...

Kulturhauptstadt 2010: Alles oder nichts


Bekanntlich hat Braunschweig die Bewerbung zur "Kulturhauptstadt 2010" trotz aller redlicher Bemühungen nicht gewonnen. Stattdessen schmücken sich "Essen und das Ruhrgebiet" nun mit diesem Titel. Zu Recht: Auch ohne den Kulturhauptstadt-Status hat das Ruhrgebiet jede Menge zu bieten, mit nur umso mehr, und das auch noch breit gefächert. Deutlich breiter als die letzte deutsche Kulturhauptstadt Weimar im Jahre 1999 auf jeden Fall. Und deutlich breiter, als es Braunschweig mit dem Kulturhauptstadt-Status je auf die Beine gebracht hätte. Denn von einer Kulturhauptstadtbewerbung ist heute im Kulturgeschehen der Stadt nicht besonders viel wahrzunehmen.

Nun kann man sich als Verlierer dieses Auswahlverfahrens natürlich grämen und gekränkt zurückziehen. Oder man schließt sich mit den anderen nicht-genommenen Bewerberstädten zusammen und profitiert davon, dass man bereits Zeit und Geld in Kultur investiert hat und dass das Augenmerk in kulturellen Belangen, RUHR.2010 sei Dank, ohnehin auf Deutschland ruht.

In Essen erfährt man nun, dass es ein solches Bündnis wirklich gibt: "National Heroes" nennt es sich neudeutsch. Elf der 16 Bewerberstädte (minus Essen) beteiligen sich auf diese Weise am guten Gelingen der RUHR.2010. Nicht dabei ist: Braunschweig. Der zweite Platz ist wohl nicht genug, hm?

http://www.essen-fuer-das-ruhrgebiet.ruhr2010.de/national-heroes
http://braunschweig2010.de/

Veranstaltungen und so


scSamstag, 10. April, 20 Uhr, Wichmann-Halle, Sophienstraße 40: Silver Club, Ausgabe 6, Thema: Braunschweiger IndieHistory Kulturnacht. Beteiligt sind: Talkshow mit Moderator Roland Kremer sowie den Gästen Cappuccino (Jazzkantine), Markus Schultze (MTV, Sisyphean Task), Axel Klingenberg (Bumsdorfer Auslese), Toddn (Videokiller), Elvis (Pano-Mitarbeiter), Frank Tobian (B58-Chef). Fotos von Jörg Fricke (Braunschweigs Nachtleben in den 80ern). Es legen auf: DJ Silas (Pano, Schlucklum, JJ) und DJ Bagga (Pano, Merz). Der Eintritt ist frei.

http://www.myspace.com/silverclubbraunschweig

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Samstag, 10. April, 20 Uhr, Zum Schweinebärmann Bar, Wendenstraße 60: Konzert mit Dritte Wahl.

http://schweinebärmann.de/

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Freitag, 16. April, 20 Uhr, Neustadtmühle, An der Neustadtmühle 3: Poetry Slam für Nachwuchsslammer und mit einem Gaststar.

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Samstag, 17. April, 20 Uhr, Brunsviga, Karlstraße 35: Dark acoustic Pop mit den Nightcreatures und Gästen. Die Nightcreatures sagen dazu: „Auch musikalisches Gastvolk aus den benachbarten Düsterwäldern wird anwesend sein. Also, ‚Kinder der Nacht’, so kommet, und zwar zahlreich...“

http://www.myspace.com/nightcreaturesxxx

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Freitag, 23. April, 20 Uhr, KaufBar, Helmstedter Straße 135: Bumsdorfer Auslese. Braunschweigs Lesebühne mit Ben Büttner, Till Burgwächter, Axel Klingenberg, Marcel Pollex, Holger Reichard, Wiebke Saathoff, Daniel Terek und sowie dem neuen Ensemblemitglied MarcD. aus W. und dem Gaststar Michael Völkel.

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Gritsanda: Gesang und Percussion

Auftritte in Braunschweig:
Kulturzentrum Brunsviga – Karlstraße 35: Do. 01.04.10 – 20.00 Uhr
Mehrgenerationenhaus – Hugo-Luther-Str 60a.: Sa. 03.04.10 – 15.30 Uhr

Casa de Portugal – Prinzenweg 5: Sa. 03.04.10 – 19.00 Uhr

Ev. Kirche – Waggum: Ostermontag. 05.04.10 – 10.30 Uhr
Jugendzentrum Gliesmarode – An der Bugenhagenkirche 2: Di. 06.04.10 – 15.00 Uhr

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Gritsanda ist eine zehnköpfige Percussion- und Gesangsgruppe aus Nordspanien mit schnellen Händen und kräftigen Stimmen. Die  Frauen begleiten ihren Gesang auf der Pandereta und dem Pandero, zwei typischen spanischen Handtrommeln.

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Programmvorschau und Empfehlungen


Freitag, 12. März, 20 Uhr: Im Rahmen des "Komischen Salons" präsentieren Frank Bröker und Axel Klingenberg in der DRK-KaufBar neue Bücher aus dem Punchliner-Programm, darunter "verschwINDIEN" von Bröker und "Döner mit Braunkohl und Bier" von Klingenberg.

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Samstag, 13. März, 20 Uhr: Mit "Fünf-vier-drei-zwei-eins-los" zählt das Improvisationstheater "Jetzt und Hier" seine spontan erzeugten Geschichten ein, stets nach Vorgaben aus dem Publikum. Im LOT-Theater begrüßt die Braunschweiger Gruppe den Frühling. Karten gibt es online unter www.lot-theater.de/karten.html, telefonisch unter 0531/17303 oder auch an der Abendkasse. Mehr Infos: www.jetzt-und-hier-braunschweig.de.

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Samstag, 27. März, 20 Uhr: Im Roten Saal gibt's ein Best-Of Poetry Slam mit BAS Böttcher und den drei Siegern vom 6. März.
www.poetry-slam-braunschweig.de

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Samstag, 3. April, 23 Uhr: Schallplattensammler Tobias Kirmayer beweist sich im Rahmen der Rasenden Rumpelkiste im Brain Club als Allrounder: Er ist DJ, Labelinhaber, Partyveranstalter und Radiomoderator. Sein Steckenpferd sind Deep Funk, Raw Soul und Hiphop.

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Bertrand Russell - Lesung zum 40. Todestag des vielseitigen Pazifisten



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Donnerstag, 18. März, 19:00 Uhr
Speicher der Volkshochschule Haus Alte Waage

- Eintritt frei -

Er war einer der bedeutendsten Philosophen des 20. Jahrhunderts, Mathematiker, Schriftsteller und Pazifist. Als Bürgerrechtler setzte er sich für soziale Gerechtigkeit und für das Frauenwahlrecht ein. Als Vorkämpfer für die internationale Friedensbewegung verbüßte er u.a. eine Haftstrafe wegen Anstiftung zur Kriegsdienstverweigerung. Er bemühte sich um ein Ende des Kalten Krieges, wandte sich gegen die atomare Aufrüstung und mahnte zur Verantwortung in Wissenschaft und Forschung. Er organisierte Massenproteste, Sitzstreiks und ein Tribunal gegen die Verbrechen der US-Truppen im Vietnamkrieg. Mit der Campaign for Nuclear Disarmament startete er die Ostermärsche und das berühmte Komitee der 100, das zu direkten Aktionen aufrief und
zum Vorbild der später in Deutschland erfolgreichen Mutlangen-Blockaden wurde. 1950 erhielt er den Literatur-Nobelpreis »in Anerkennung seiner vielseitigen, bedeutenden Werke, in denen er sich als Anwalt der Menschlichkeit und der geistigen Freiheit gezeigt hat«.


 

 

 

Die Authentizität eines „Klassikers“: Tschaikowskij und Bartók - Sinfoniekonzert des Staatsorchesters

Ein umjubeltes 6. Sinfoniekonzert des Staatsorchesters Braunschweig wurde am 21.02.2010 im nahezu ausverkauften Großen Saal der Stadthalle gegeben: Die Rückkehr des ehemaligen Generalmusikdirektors Stefan Soltesz, der das Staatstheater von 1988 bis 1993 nachhaltig geformt und ihnen damit die Einstufung als A-Orchester ermöglicht hatte, geriet zum Triumph. (Ein weitere Vorstellung am heutigen Montag, 22.02.2010 um 20 Uhr im Großen Saal der Stadthalle.)

Die Solopartie übernahm der Ende 2009 für sein 25jähriges Dienstjubiläum geehrte, und 1984 als jüngster Konzertmeister Deutschlands ins Staatsorchester eingestellte Johannes Denhoff.

Auf dem Programm: Das Violinkonzert D-Dur von Pjotr Iljitsch Tschaikowskij, entstanden 1878 am Genfer See und seitdem eines der populärsten Stücke seiner Art, sowie das Konzert für Orchester des Ungarn Béla Bartók, komponiert 1943 in us-amerikanischer Emigration.

„Immer mehr wird mir bewusst, wie aufrichtig diese Musik ist. Dass in jeder Note Wahrhaftigkeit steckt. Dass diese Musik von Herzen kommt und zu Herzen geht. Dass sie absolut authentisch ist“, so charakterisiert Denhoff Tschaikowskijs Violinkonzert, dass zu oft – wie vieles andere vom russischen Romantiker – als Gebrauchsmusik mit viel zu viel Kitsch dargeboten werde.

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Zweimal „weiter so“


Die Braunschweiger Zeitung überraschte am Samstag, 20. Februar, mit gleich zwei Beiträgen, in denen sie sowohl Menschen mit alternativen Meinungen als damit dann auch ihre Redakteure Obrigkeiten kritisieren lässt:

•    In drei Tagen 200 Sünder angezeigt: SPD-Fraktionschef Manfred Pesditschek darf an OB Gert Hoffmann die berechtigte Frage richten, warum er erst jetzt mit Aktionismus gegen Schneechaos vorgeht und außerdem noch Arbeitslose für Aufgaben einstellt, die eigentlich in die Zuständigkeit der Stadt fallen. Es fehlt zwar noch der Hinweis darauf, dass die Politessen ja auch mal gegen Alba vorgehen könnten, aber soweit ist der Artikel schon mal gut.
•    „Planung für Golf-Anlage abbrechen!“: CDU-Bezirksbürgermeister Dirk Rühmann darf sagen, dass die Verwaltung mit ihrer Methode, das Golf-Projekt wider besseren Wissens durchboxen zu wollen, bei den Bürgern an Glaubwürdigkeit und Vertrauen verloren hat. Das hat sie zwar auch schon mit derselben Methode bei den Schlossarkaden und dem Querumer Forst, aber besser jetzt mit solchen Argumenten kommen als nie.

Danke dafür und weiter so!

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