Schlag-auf-Schlag Gespräch mit der BZ am 08. August mit Wolfgang Büchs – vollständiges Interview

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Die Braunschweiger Zeitung veranstaltete in dem Altstadtrathaus eine große Diskussionsrunde mit prominenten bürgern unserer Stadt. Sie sollten zu Zukunftsthemen der Stadt Stellung nehmen. Dr....

Veranstaltung: „Stadt im Klimawandel“

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Städte tragen wesentlich zur globalen Erwärmung bei, und dieser Trend ist stetig steigend. Doch wie können Städte sich auf den stattfindenden Klimawandel einstellen?...
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Verlegung von Stolpersteinen in Helmstedt: Der Mord an Moritz Klein

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Am 07. Oktober 2011 werden in Helmstedt  Stolpersteine verlegt, um an in den Jahren 1933 bis 1945 ermordete bzw. zur Emigration gezwungene jüdische Bürger zu erinnern. Auf diese Weise wird gedacht auch des von der Braunschweiger Justiz ermordeten Helmstedter Juden Moritz Klein. Bei der Verlegung des Stolpersteins für Moritz Klein vor dem Haus, in dem er in Helmstedt zuletzt gewohnt hat, werde ich eine kurze Ansprache halten.

Die voraussichtlichen Uhrzeiten: Beginn der Stolperstein-Verlegung: 7. Oktober 2011, 9.00 Uhr; 11.00 Uhr dann: Eine Feierstunde im Helmstedter Rathaus; anschließend die Verlegung der weiteren Stolpersteine. Der Stolperstein für Moritz Klein wird vermutlich in der Zeit zwischen 9.00 Uhr und 11.00 Uhr verlegt.

Den Enkel von Moritz Klein habe ich zu der Veranstaltung in Helmstedt eingeladen und ihm dazu geschrieben:

 

„Die Ungeheuerlichkeit des an Ihrem Großvater verübten Verbrechen läßt sein Delikt zu einem Nichts verblassen. Gemessen an den Taten, mit denen sich heutzutage meine Richterkollegen in Jugendschutzsachen auseinandersetzen müssen, ist die Tat überhaupt weniger gravierend.

Leider ist eine „Wiedergutmachung“ gegenüber Ermordeten naturgemäß nicht möglich. Wegen des jedes andere Verbrechen überragenden absoluten Unrechts läßt sich das, was Moritz Klein angetan worden ist, nur durch eine vorbehaltlose Ehrung wieder herstellen. Das werde ich in einem Gedenkwort anlässlich der Verlegung des Stolpersteins zum Ausdruck bringen.“



Traurig und beschämend ist, dass nach dem Ende des nationalsozialistischen Terrorregimes nicht nur die juristischen Schreibtischtäter straflos davongekommen sind, sondern eine Rehabilitierung von Moritz Klein jahrzehntelang unterblieben ist. Merkwürdig berührt auch, dass man in der Gedenkstätte Wolfenbüttel, insbesondere in der Ausstellung, kein Wort zu dem Verbrechen findet. Dabei handelt es sich bei Moritz Klein um den einzigen jüdischen Bürger, der in Wolfenbüttel hingerichtet worden ist."

Weiter lesen Sie in der anschließenden Dokumentation: "Der Mord an Fritz Klein und die Folgen."

UN-Ausschuss rügt Umgang mit Sarrazins Thesen

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"Mit der Niederschlagung einer Klage wegen volksverhetzender Äußerungen des ehemaligen Bundesbankers und Berliner Wirtschaftssenators Thilo Sarrazin hat Deutschland gegen die Antirassismuskonvention der UNO verstoßen....

Jugendbildungsfahrt 2014: Ab in den Osten!

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Ab in den Osten! – 5 Tage in Dresden & Leipzig für 12-15 Jährige

Mit tollen Leuten gemeinsam die beiden spannendsten Städte im Osten Deutschlands kennen lernen. Zunächst geht's nach Dresden, malerisch an der Elbe gelegen und nicht nur bekannt für seine barocken Bauten und den Christstollen, sondern auch für seine kulturelle Szene in der Dresdner Neustadt. Wir werden gemeinsam die Stadt erkunden, uns besser kennenlernen, zusammen kochen und Spaß haben. Und da zeitgleich zu unserem Aufenthalt die deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften in Dresden stattfinden, werden wir uns eine Vorrunde gemeinsam anschauen.

Wahlaufruf „Wählen gehen“

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 Alle 5 Jahre sind Kommunalwahlen. Es werden Ratsfrauen und Ratsherren, Stadtbezirksräte und Ortsbezirksräte gewählt. Das ist eine spannende Angelegeheit, denn es sind alle wahlberechtigt, die am Wahltage 16 Jahre alt sind und auch alle Bürger aus der EU. Viele der jungen Leute erfüllt es sicher mit Stolz, dass sie nun auch das politische Geschehen mitgestalten dürfen. Aber wissen sie auch wirklich, um was es hier geht. Freie und geheime Wahlen gehören zur Demokratie, für die heftig gekampft wurde. Die jungen Menschen können das gar nicht richtig ermessen, was diese Freiheit bedeutet, denn sie wurden ja hineingeboren. Alle sollten sich informieren, was die Parteien für Aussagen machen und welche Programme sie haben, und ob sie das unterstützen wollen und können, aber nur ein Punkt genügt nicht! Bis zur Wahl gibt es sicher genug Veranstaltungen, wo sich jeder informieren kann. (mz)

Darum sollten alle jungen Wahlberechtigten zur Wahl gehen. Sie ist ein Teil der Demokratie.

 
Nutzen Sie Ihr Wahlrecht - für ein lebendiges, demokratisches und weltoffenes Braunschweig!“
„Liebe Braunschweigerinnen und Braunschweiger, der 11. September ist ein wichtiger Tag. An diesem Tag entscheiden Sie, wie der Stadtrat und die 19 Bezirksräte in den nächsten 5 Jahren zusammengesetzt sind. Wir möchten Sie herzlich darum bitten, von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.

Wir fragen – Politik antwortet: 30 Jahre Mietvertrag der Stadt mit Volksbank BRAWO (Teil...

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Die Redaktion des Braunschweig-Spiegels konnte die Motivationen der Stadt zu diesem sehr langfristigen und teuren Projekt nicht erkennen, wir konnten keinen Plan erkennen -...

Wütender Widerstand gegen Nord Stream 2

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Manuela Schwesig darf die US-Sanktionen in der Tagesschau nicht kritisieren Ob es um Kriege oder völkerrechtswidrige Sanktionen geht: Kritik an der aggressiven Politik der US-Regierung...

Leserbrief: Gefahr für die Demokratie

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Zu den Leserbriefen vom 27.9.06 (Grupe, Funke):

[Alle fett gedruckten Wörter wurden von der BZ weggestrichen.]

Warum müssen ausgerechnet Leserbriefe veröffentlicht werden, die mit haarsträubend falschen oder sogar gefährlichen Aussagen hantieren?

Das frage ich mich, wenn ich lese, dass es "in den Parteien unterschiedlich zwischen 0 bis 10 Prozent Demokraten" geben soll (Grupe). Dieser Briefschreiber war offenbar noch nie in einer Parteiversammlung und hat noch nie eine Abstimmung erlebt. Seit Adenauer hat sich ja wohl einiges in unserm Land geändert. Zum Glück gibt es genügend Menschen, die den Verfassungsauftrag der Parteien ernst nehmen und durch ihre Mitarbeit in einer Partei oder einer Bürgerinitiative für unsere Demokratie eintreten und sie bewahren.

Grundsatzforderungen zu Asse II neu aufgestellt

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P R E S S E M I T T E I L U N G :



Die unabhängigen Bürgerinitiativen im Asse II-Koordinationskreis haben in einem intensiven Diskussionsprozess die „Remlinger Erklärung“ aus dem Jahr 2007 weiterentwickelt und konkrete Forderungen zur Schachtanlage Asse II, zur Rückholung des Atommülls, zur Lagerung rückgeholter Abfälle sowie zur Umgebungsüberwachung an der Asse formuliert.

Die jetzt vorgelegten 27 Grundsatzforderungen des Asse II-Koordinationskreises fassen die vielfältigen Sachargumente zusammen. Sie sollen die Diskussion innerhalb der Bevölkerung neu beleben und eine verlässliche Grundlage für die Fortsetzung des sachlich-kritischen Dialogs 
mit dem Betreiber darstellen.

Von den A2K-Grundsatzforderungen werden einige im Folgenden vorgestellt:

Nachweltschutz gesetzlich verankern!

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