Heute ist der Welt-Toilettentag
Am 19. November ist Welt-Toilettentag – ein Feiertag, der vor vier Jahren offiziell von der Uno festgelegt wurde.
Eine der herausragenden Kulturgüter, die der Menschheit entscheidenden Fortschritt gebracht haben: Die Toilette mit geregelter Abwasserentsorgung. Foto: Uwe Meier
Was ist das Ziel des Feiertags rund um das Klo? Am 24. Juli 2013 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen einstimmig den 19. November zum Welttoilettentag der Uno erklärt. Dieser ist dem Kampf für Sanitäranlagen gewidmet und soll Politiker und Wirtschaftler weltweit dazu bewegen, die in diesem Bereich bestehenden Probleme zu lösen. Die Welttoilettenorganisation veranstaltet unter anderem seit 2001 jedes Jahr den Toilettengipfel (World Toilet Summit).
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Europas Haltung bleibt dämlich
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Zu Viel auf Einmal: „Zerrissene Zeiten“ im Städtischen Museum
Oberbürgermeister Ulrich Markurth (links) und Museumsdirektor Dr. Peter Joch vor einer der zahllosen Schautafeln im Museums-Lichthof. Foto: Klaus Knodt
Das Jahr 1918 markiert in Deutschland nicht nur das Ende des Ersten Weltkriegs, sondern zugleich den völligen Zusammenbruch des alten, monarchistischen Gesellschaftssystems und das Ringen um die Demokratie. Arbeiter und revolutionäre Kräfte in Braunschweig waren Triebkraft und Vorreiter dieser gesellschaftlichen Umwälzung. Sie zwangen am 8. November 1918 den Welfen-Herzog Ernst-August zur Abdankung und deklarierten 2 Tage später die Sozialistische Republik Braunschweig unter August Merges.

OB Markurth (links) und Museumsdirektor Dr. Peter Joch bewundern eine Wahlurne der Bayerischen Landtagswahl um 1819; mithin rund 100 Jahre vor der Revolurion in Braunschweig. Foto: Klaus Knodt
Das Städtische Museum Braunschweig (SMBS) hat sich der schwierigen Aufgabe angenommen, diese Zeitenwende mit der Ausstellung „Zerrissene Zeiten – Krieg. Revolution. Und dann?“ nachzuzeichnen. Ab Donnerstag, 4. November, ist sie als Höhepunkt des stadtweiten Projekts „Vom Herzogtum zum Freistaat – Braunschweigs Weg in die Demokratie 1916 – 1923“ im Haus Am Löwenwall zu sehen. Oberbürgermeister Ulrich Markurth strich während der Vorbesichtigung heraus: „Wir haben in den städtischen Gremien lange über diese Präsentation diskutiert.“ Die Ausstellung veranschauliche „ein Lehrstück, das heute hochaktuell ist. Es zeigt, wie verletzbar die Demokratie ist“ und sei somit „eine Mahnung für heute.“ Sie „erzählt von den Potenzialen jener Aufbruchszeit und dokumentiert die – letztlich gescheiterten - Versuche, nach der Revolution die Demokratie im Alltag und in der Gesellschaft zu verankern.“ Er hoffe, dass die Ausstellung besonders „für Schüler ein interessantes Projekt ist. Keine DIN-A-5-Fibel, sondern ein Stück Geschichte zum Anfassen.“
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(Un-)Rechtsstaat Ungarn: Eine Premiere mit Hintertür
“Alle Jahre wieder…”
Pressemitteilung des AStAs der TU Braunschweig
Wir möchen auf ein altbekanntes Problem aufmerksam machen. Das Wintersemester steht wieder bevor und es werden wahrscheinlich so viele Studierende wie nie zuvor an der Technischen Universität ihr Studium beginnen. Schon 11500 Bewerbungen gingen für das kommende Semester ein.
Schluss mit der Beschönigung der Rolle der „Grünen Woche“ im Dritten Reich!
Bauernverband und Ernährungsindustrie-Vereinigung als ideelle Träger der Messe in der Pflicht
Stattdessen, so die AbL, würden auch in diesem Jahr in den PR-Ankündigungen zur Historie der Messe erneut die gleichen verniedlichenden Banalitäten aus dieser Zeit präsentiert. Die NS-Zeit wie auch die "Grüne Woche" seien aber mitnichten gekennzeichnet gewesen durch neue grafische Ähren-Symbole, Maul- und Klauenseuche oder "Ernährungsuhren": „Kennzeichnend war vielmehr die Einbindung der "Grünen Woche" in eine "Erzeugungsschlacht", die auf eine weitgehende Nahrungs- und Rohstoff-Autarkie (Selbstversorgung) zur Vorbereitung und Ermöglichung eines raschen Eroberungskriegs zielte - mit Ausplünderung der agrarischen Ressourcen der eroberten Länder und der Organisation von Vertreibung, Vernichtung und Sklavenarbeit auch im Bereich der Landwirtschaft."
„Polizeigewalt hat es nicht gegeben“ – wirklich nicht?
Im Nachgang zu Demos, bei denen Gewalttaten vorgekommen sind, wird immer aufgearbeitet. So auch nach den massiven Ausschreitungen beim G 20 in Hamburg. Es werden nicht nur die Wunden geleckt, sondern auch der Rechtsstaat bemüht. Und das ist gut so.
Nach allen seriösen Berichten, ist davon auszugehen, dass die Polizei wieder einmal voll zugelangt hat. Sowohl den Randalierern als auch den friedlichen Demonstranten gegenüber. Es ist verständlich aber falsch, wenn die Repräsentanten unseres Staates, wie der SPD-Bürgermeister Olaf Scholz oder der Innenminister Thomas de Maisière, sich ungeschützt vor die Polizei stellen. Erstens gilt in einem Rechtsstaat die Unschuldsvermutung und zweitens die Fürsorgepflicht des Vorgesetzten. Trotz Fürsorgepflicht ist es falsch sich in dieser Form vor die Polizei zu stellen, denn die Frage der Schuld wird in einem Rechtsstaat am Ende eines Verfahrens bewertet, nicht am Anfang. Die Ergebnisse der anstehenden Verfahren gilt es abzuwarten, bevor man sich ein Urteil erlauben sollte.






































