Wird Polen zur Gefahr für Europa?
Bratmann: „Es muss das Ziel sein, dass alle Braunschweiger Schülerinnen und Schüler die Schulform...
Die Diskussion um die Einrichtung einer 6. Integrierten Gesamtschule in Braunschweig schlägt derzeit unnötigerweise hohe Wellen. Dabei geht es nahezu ausschließlich um die Frage des Standortes und um den Zeitpunkt der Umsetzung. Dazu stellt der Braunschweiger Schulausschussvorsitzende Christoph Bratmann (MdL) klar: „Ein Antrag, der sich auf Zeitpunkt und Standort zur Errichtung der 6. IGS festlegt, war weder im Schulausschuss mehrheitsfähig, noch ist er das im Rat."
Hierzu bedarf es der Ergebnisse der Schulentwicklungsplanung mit dem Ziel, dass möglichst alle Braunschweiger Schülerinnen und Schüler die Schulform ihrer Wahl besuchen können. „Bei nach wie vor rund 240 fehlenden IGS-Plätzen gibt es perspektivisch Handlungsbedarf." Erklärt Bratmann. Allerdings müssen die Auswirkungen auf die gesamte Braunschweiger Schullandschaft sorgsam geprüft werden. „Einen Schnellschuss wird es mit der SPD-Ratsfraktion nicht geben, er hätte negative Folgen auch für die Akzeptanz der IGS als Schulform."
Der Kommentar: Schlägerei in Amberg und rassistischer Terroranschlag von Bottrop
Über 4.000 historische Schulbücher digitalisiert
Das Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung (GEI) macht über 4.000 historische Schulbücher auf gei-digital.de frei zugänglich
Seit 2009 digitalisiert das Georg-Eckert-Institut mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) historische Schulbuchbestände. Inzwischen wurden über eine Million Seiten digitalisiert. Auf der Internet-Plattform GEI-Digital (www.gei-digital.de) stehen inzwischen 4.300 deutsche historische Schulbücher der Fächer Geschichte, Geographie, Politik sowie Realien- und Lesebücher frei zur Verfügung. Die digitalisierten Schulbücher reichen von den Anfängen des staatlichen Schulwesens im 17. Jahrhundert bis zum Ende des Ersten Weltkrieges 1918.
NABU-Stellungnahme zur #unfällbar-Demonstration am 12.01.2019
Wir vom NABU unterstützen das Anliegen und die rundum nachvollziehbare, umfassende Argumentationsführung der Bürgerinitiative in vollem Umfang. Auch wir fordern den Erhalt der alten Bäume und damit auch den durchgängigen Erhalt der bestehenden Allee!
Der durch die Ratsfraktionen von CDU, SPD und FDP herbeigeführte Ratsbeschluss, 87 vitale alte Bäume auf der Jasperallee für einen kosmetischen Eingriff fällen zu lassen, um einen nur kurzzeitig existenten Zustand zu Beginn der 1900er-Jahre wiederherzustellen, kann dagegen nur Kopfschütteln hervorrufen und ist aus einer Vielzahl von Gründen abzulehnen.
Wir können nicht nachvollziehen, dass der großflächig für das gesamte Lebensumfeld wirkenden, riesigen, gleich mehrfachen Wohlfahrtswirkung dieser alten Bäume (realer Allee-Charakter, Mikroklima, Sauerstofflieferanten, Feinstaubfilter u.a.m., ebenso als Lebensraum für Tiere) in der politischen Entscheidung offenbar kaum Gewicht beigemessen wurde. Die unbestreitbar positive Wirkung der vorhandenen Alleebäume würde nach einer Rodung von den Neupflanzungen erst nach Jahrzenten erreicht werden. Das kann keine Entscheidung zum Wohle der Bürger/innen sein. Und das in Zeiten, in denen das Thema "Klimawandel" offiziell eigentlich auch in der Politik angekommen ist oder zumindest in aller Munde geführt wird.
Klimaschutz soll Staatsziel in Niedersachsen werden
PM: Rede von Michael Mannheimer sorgt für Empörung – Bündnis spricht von Hetze
Die Rede von Michael Mannheimer, die dieser am 9. November 2015 bei einer Kundgebung des Braunschweiger Ablegers der PEGIDA-Bewegung,
BRAGIDA, vor dem Braunschweiger Rathaus gehalten hat, sorgt auch im Nachhinein noch für Empörung und Diskussionen.
Mannheimer, der als einer der bekanntesten Blogger der islamfeindlichen Szene gilt und der nach einem Gerichtsurteil als „bekannter Neonazi“ bezeichnet werden darf, hetzte darin gegen den Islam, die Linke, sowie gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Joachim Gauck.
Angela Merkel warf er eine „verbrecherische Politik vor“. Sie sei der „schlimmste Kanzler seit Adolf Hitler“. Aber nicht nur Merkel müsse weg, so Mannheimer, sondern das „ganze politische System“: „Ich fordere die Auflösung des Bundestages, die Ablösung von Merkel, dem Bundeskanzler und dem deutschenfeindlichen schändlichen Bundespräsidenten Gauck“. Die Politiker würden einen „Völkermord“ an den „Deutschen“ planen und die Bundesrepublik sei in Wahrheit durch die "ideologisch hochgetrimmte DDR" geschluckt worden, so dass wir in einer "SED 2.0 DDR 2.0." leben würden.
Mitgliederversammlung von Oikocredit
Pressemitteilung
Oikocredit: Aufsichtsratsmitglied spricht auf Mitgliederversammlung
Die internationale Genossenschaft Oikocredit vergibt Darlehen an über 800 Partner in Entwicklungs- und Schwellenländer unter strengen sozialen und ökologischen Kriterien. Das Kapital von gut 700 Mio. € kommt von über 53.000 Anleger und Anlegerinnen weltweit. Aus Niedersachsen und Bremen steuern 1152 Personen und Institutionen 12,5 Mio. € zu diesem Ergebnis bei.
PPP-Bilanz nach zwölf Jahren katastrophal
"PPP ist nicht nur wesentlich teurer, sondern mit jedem Projekt wird die Haushaltshoheit der gewählten Volksvertretung unterhöhlt, stirbt ein Stück Demokratie."
1. Public Private Partnership - die Bilanz nach zwölf Jahren ist katastrophal
2. Betroffene in Bund und Ländern starten Initiative, alle weiteren PPPs zu stoppen
3. Offenlegen der PPP-Verträge und Schließen der PPP-Schattenhaushalte gefordert
"PPP: 12 Jahre sind genug - uns brummt der Schädel." Unter diesem Motto haben attac und Gemeingut in BürgerInnenhand (GiB) in Berlin zu einem Katerfrühstück eingeladen. Nachdrücklich kritisieren die Organisationen das Festhalten der Bundesregierung an den Public Private Partnerships (PPP).
Bautzen (Budysin) – die alte Schöne mit dem Stasi-Elend
Immer wieder berichten Braunschweiger*innen von ihren Erlebnissen auf Reisen und senden diese Berichte mit Fotos an den Braunschweig-Spiegel. Wir kommen dem Wunsch nach Veröffentlichung gerne nach, wenn es nicht zu viele Berichte sind. Hier der Bericht über eine Reise in die Oberlausitz - nach Bautzen. (red)
Marktplatz mit Rathaus. Im Jahr 1213 wurde das Rathaus in Bautzen erbaut und mehr als 250 Jahre später der Rathausturm errichtet. Foto: M. Zoschke
Bautzen, eine kleine und feine Stadt in der Oberlausitz, nahe der polnischen Grenze, ist die älteste des Sechsstädtebundes, der um 1350 gegründet wurde. Dieser Bund diente in erster Linie zum Schutz der Händler, die immer wieder von Raubrittern überfallen wurden. Doch vereint waren die Städte stark, und so konnten sie plündernde Ritter aus verarmten Adel vertreiben. Damit begann die Blütezeit der Oberlausitz.
Bautzen, Stadt der Türme Foto: M. Zoschke
Schon damals lebten in der Oberlausitz die Sorben, das kleinste slawische Volk. Besucher werden immer wieder auf Spuren der Sorben stoßen, zumal auch noch oft sorbisch gesprochen wird. Die Straßenschilder sind zweisprachig, und Bautzen heißt dann “Budysin”.

































