7 + 1 Fragen an: Leonie Catharina Blank

1. Wer bist Du? Beschreib Dich in einem Satz!

Ich bin das kleine Mädchen mit der rot–weiß-gepunkteten Lackregenjacke, der Musiker, der sich nie gut genug fühlt, weil seine Eltern ihm nie ausreichend Liebe gaben, die Ökoliebhaberin mit den silbernen Haaren die sonntags beim Biobäcker Brötchen kauft, der bärtige Säufer aus der Kneipe an der Ecke, die Chicka, die dieser falschen Bitch gestern die Fresse poliert hat, und die liebevolle Hausfrau und Mutter, die ihr Leben für ihre Kinder und ihren Mann opferte, manchmal bin ich der Racker mit der Zwille, der alten Omis mit Kirschkernen gegen die Krampfadern schießt.

Im wahren Leben bin ich Leonie Catharina Blank die für „liebe und son Scheiss“ Texte schreibt und versucht, ihren durchgeknallten Kopf mit Würde auf zeitweise herabhängenden, dann wieder gestrafften Schultern zu tragen.

 

2. Warum lohnt es sich, eine Lesung von Dir zu besuchen?

Es gibt ja noch nicht viele Erfahrungsberichte. Ich frage mich selber immerzu warum! Mir wurde gesagt, dass es schön sei, mir zuzuhören, ich vermute allerdings, dass die meisten heimlich Freude daran finden, mir beim nervösen Schwitzen und Verhaspeln zuzusehen. Was davon zutrifft, muss jeder für sich beurteilen.

7 + 1 Fragen an: T-omex

Achtung! Das folgende Interview ist für Jugendliche unter 18 Jahren und alle erwachsenen Personen, die sich an sexuell freizügigen Inhalten stören, ungeeignet - auch wenn es keine pornografischen Inhalte enthält. Mit einem Klick auf Weiterlesen bestätigen Sie, dass Sie älter als 18 Jahre sind!

 

1. Wer bist Du? Beschreib Dich in einem Satz!

Ich bin ein Knipser, der sich Selbst und des Leben nicht ganz so ernst nimmt und auf der Suche nach dem anderen Bild ist, dass mich unsterblich macht.

 

2. Warum lohnt es sich, eine Ausstellung von Dir zu besuchen?

Der Erfolg einiger Ausstellungen, die ich im Laufe der Zeit mein eigen nennen durfte, hat mir gezeigt, dass es noch mehr gibt, als schöne Körper, Gesichter und das Wunschbild der Menschen abzulichten.

Dinge, die immer noch hinter vorgehaltener Hand geschehen, Menschen, die anders sind, und Situationen, die ihrer Einzigartigkeit wegen besonders sind, das ist meine Passion.

Hemmungen der Gesellschaft stellen sich mir fortwährend in den Weg und eine Online-Ausstellung ermöglicht ein anonymes Betrachten.

Sexualität und SM sind ein Teil der Gesellschaft und noch immer gilt hier das Schloss der Verschwiegenheit. Meine Bilder sind der Schlüssel zu einer anderen Welt.

7 + 1 Fragen an: Stephanie Vonwiller

1. Wer bist Du? Beschreib Dich in einem Satz!

EIN SATZ; wie viele Zeilen darf der haben und sorry, das geht nicht, weil deswegen bin ich so gerne Schriftstellerin, denn da werde ich nicht beschränkt, also nichts gegen dich, aber so eine Frage, wer kann denn da in einem Satz antworten?


2. Warum lohnt es sich, eine Lesung von Dir zu besuchen?

Meine Lesungen sind erst mal emotional, weil ich genauso lese, wie ich schreibe. Allerdings ohne Schnickschnack wie Film oder Musik drum herum. Ich bin der Meinung, dass wir uns nicht immer so zu dröhnen müssen. Wer das auch so sieht, fühlt sich wohl bei mir. Nach jeder Lesung stehe ich für Gespräche zur Verfügung. Kein Zeitlimit, außer der Veranstalter wirft uns raus. Auf diese Weise habe ich schon viele tolle Menschen kennen gelernt.

7 + 1 Fragen an: Neoton

1. Wer seid Ihr? Beschreibt Euch in einem Satz!

Wir sind Neoton aus Braunschweig, nicht Neoton-Família aus Ungarn!

 

2. Warum lohnt es sich, ein Konzert von Euch zu besuchen?

Weil es immer anders und überraschend ist, auch für uns. Wie ein Überraschungsei, und garantiert nichts zum Zusammenbauen. Und viel teurer ist es meistens auch nicht.

7 + 1 Fragen an: Anika Husic

1. Wer bist Du? Beschreib Dich in einem Satz!

Anika, Kind mit Migrationshintergrund. Design-Studentin aus Braunschweig, neugierig und interessiert an allem, deswegen auch so verwirrt – verwirrt und Kunst passt zusammen, aus diesem Grund stürze ich mich kopfüber in alle Farbeimer, die ich so finden kann. Fotografie, Mediendesign und Malerei. Den richtigen Farbeimer für meine Stimme konnte ich noch nicht finden, sonst würde auch einer mit der Aufschrift Musik in meinem Regal stehen.

 

2. Warum lohnt es sich, eine Ausstellung von Dir zu besuchen?

Ein Mädchen Namens Serafina sagte mir einmal: "... ich weiß nicht wieso, aber wenn ich mir deine Bilder angucke, wird mir komisch. Egal, wie blöd das Gesicht aussieht, die Augen in den Bildern strahlen irgendetwas aus, als würden sie einem etwas erzählen wollen, als könnte man sie vom Bild kratzen und mit ihnen einen Kaffee trinken gehen." Der Satz hat mich sehr bewegt, ich weiß nicht wie, aber es läuft einfach von selbst. Meine Bilder sind nicht perfekt, es ist irgendwas zwischen Wahnsinn – Fehlern – Komik und ein Tropfen Liebe.

7 + 1 Fragen an: Braunschweig Pension

1. Wer seid Ihr?

Im Prinzip vier witzige Chaoten, die zusammen Musik machen. Wir haben uns eher durch Zufall im Februar 2012 gegründet und hatten dann gleich im April unsere Konzertpremiere in der Haifischbar. Wir bestehen aus Reinhardt Kai (Kai), Ross Kildo (Marc), Major Tom (Mühle) und Andrea(s) Berg (Andy). Wir sind aber zum Teil schon seit etlichen Jahren befreundet. Bis auf Marc, der eigentlich nur für sich alleine musizierte und erst durch seinen Eintracht-Song 2011 bekannt wurde, haben wir alle einschlägige Banderfahrung. Kai kommt aus der Punk-Ecke und spielte u.a. bei den „Rotten Food Bits" (u.a. mit Pflanze an der Gitarre), die Marc damals managete, sowie „ Keine halben Sachen" und „Flegelleicht" Schlagzeug und bei letztgenannten war Mühle am Bass. Mühle spielte auch schon in diversen Bands, hauptsächlich Punk.  Zuletzt bei den „Hazelnuts" und dann, wie erwähnt bei Flegelleicht. Mühle ist unser Multiinstrumentalist, neben Bass beherrscht er noch Gitarre, Klavier, Akkordeon und noch einiges mehr. Andy kommt vom Blues und trommelte jahrelang bei den „Blues Bandits" und unterstütze Marc in den letzten Jahren immer mal bei Auftritten mit dem Cajon.  Und da Kai schon immer den Drang verspürte, auch ein wenig die Gitarre zu bedienen, trafen wir uns einfach mal zum jammen im Übungsraum, nachdem sich „Flegelleicht" aufgelöst hatten. Kai trauert mitunter seinem Schlagzeug hinterher, welches er schließlich 25 Jahre spielte, aber auch an der Gitarre macht er eine gute Figur. Kai hatte eine Menge Songs auf Tasche, Marc sowieso und schon hatten wir uns gesucht und gefunden.

7 + 1 Fragen an: Dirk Wink-Hartmann

1. Wer bist Du? Beschreib Dich in einem Satz!

Ich bin ein interessierter Mensch und immer offen für Neues.

 

2. Warum lohnt es sich, eine Ausstellung von Dir zu besuchen?

Ich freue mich über die Möglichkeit, in diesem Jahr noch zwei Ausstellungen machen zu dürfen. Ich freue mich anderen meine Bilder zeigen zu können und zu erfahren, wie sie auf andere wirken. Es wird viel zu entdecken geben. Ich probiere immer Neues aus. Mich interessiert das Darstellen von Menschen. Ihren Blick und ihre Ausstrahlung einzufangen, ist mir wichtig.

 

7 + 1 Fragen Spezial: F.U.C.K. Luise

Kultur ist vielfältig, nicht jeder Beitrag entspricht der Meinung der Redaktion. Was man von der Gruppe F.U.C.K. Luise hält, überlassen wir daher dem Leser!

 

1. Wer seid Ihr? Beschreibt Euch in einem Satz!

Wir sind die Freie, Unabhängige Chaos-Kombo Luise - ein Braunschweiger Künstlerkollektiv, das Aktionen gegen die Feierlichkeiten zum 100. Hochzeitstag von Herzögin Viktoria Luise plant.

 

2. Welche Botschaft habt Ihr mit Eurer Kunst?

Kurz gesagt: Die Zeit der Herzöginnen und Könige ist vorbei.

Lang gesprochen: Die Feier des 100. Hochzeitstages von Viktoria Luise wird rund 1,2 Millionen Euro kosten und den Bürgerinnen und Bürgern als „kulturelles Highlight“ verkauft. Gleichzeitig wird an allen Ecken der Kultur gespart. Das FBZ wurde abgerissen, das Kulturinstitut „Die Brücke“ weit unter wert verkauft, der Fire-Abend geschlossen, Hartmut El Kurdi wurde aus der Stadt gejagt, Kulturvereine werden kaputt gespart. Stattdessen wird eine herzögliche Kultur gefeiert. Millionen werden für Otto IV. und Luise ausgegeben, damit Richard Borek V. seine nächste Münzsammlung teuer verkaufen kann und Hoffmann I. sich wie ein König aufführen darf. Wir halten es für eine politische Bankrotterklärung, dass unserer ‚Obrigkeit’ nichts besseres einfällt, als den 100. Hochzeitstag von lang Verstorbenen zu feiern.

Foto: Christoph Busse

7 + 1 Fragen an: Holger Osterloh aka Happy Holger

1. Wer bist Du? Beschreib Dich in einem Satz!

Ich heiße Holger Osterloh, aber Du kannst mich Happy Holger nennen, weil ich unter diesem Namen viele Jahre als Party-Animateur in einer Disko auf Mallorca die Stimmungskanone gegeben habe.

 

2. Warum lohnt es sich, eine Lesung von Dir zu besuchen?

Es lohnt sich auf jeden Fall, weil es ja nicht einfach eine Lesung ist: Es ist eine Action-Lesung! Das heißt, ich lese, singe, performe und erzähle aus meinem Leben als Bespaßungsaktivist am Ballermann. Mein Programm ist Malle für alle, die noch nie da waren und besser auch nicht hinfahren sollten! Und wer wissen will, ob es dort wirklich so schlimm ist, wie aus einschlägigen Boulevardmedien bekannt, sollte sich unbedingt bei meiner Braunschweig-Premiere am 20.06. in der KaufBar persönlich davon überzeugen: Es ist noch viel schlimmer! Aber auch sehr unterhaltsam ...

7 + 1 Fragen an: Lars Tuchel

1. Wer bist Du? Beschreib Dich in einem Satz!

Ich bin Lars Tuchel, selbstständiger Fotograf mit der Leidenschaft zur Musikinstrumenten- und Naturfotografie, aber auch digitale Manipulationen am Bild reizen mich sehr.

 

2. Warum lohnt es sich, eine Ausstellung von Dir zu besuchen?

Ich zeige Bilder von der Natur in speziellen Lichtstimmungen, die viele so nicht sehen. Mystische Nebelstimmungen zum Sonnenaufgang sollen den Betrachter verzaubern.

Meine Gitarrenbilder zeigen meine Begeisterung und Liebe für dieses Instrument. Spezielle Bearbeitungstechniken am Computer rücken die Instrumente dann in ein ganz spezielles Licht.

In meinen Digi-Art Werken erzeuge ich aus realen Bildern neue Fantasiewelten. Es ist eine spannende Reise guer durch mein Schaffen.

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