Unwetterschäden: Neue Regelung für staatliche Soforthilfen

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Versicherungsschutz prüfen - auch gegen Elementarschäden absichern


 Soforthilfen bei extremen Unwetterschäden nur unter bestimmten Voraussetzungen Wohngebäudeversicherung deckt Elementarschäden nicht automatisch ab Hausbesitzer sollten sich zusätzlich gegen Naturgefahren absichern.

Anfang Juni haben sich die Ministerpräsidenten der Länder auf eine neue Regelung für staatliche Soforthilfen bei Unwetterschäden verständigt: Mehr Bundesbürger sollen sich gegen Naturgefahren versichern. Bei extremen Unwetterschäden wird es auch weiterhin eine staatliche Soforthilfe geben - davon profitieren sollen aber nur solche Bürger, die sich zuvor erfolglos um eine Elementarschadensversicherung bemüht haben oder denen ein Vertragsan-gebot zu wirtschaftlich unzumutbaren Bedingungen angeboten worden ist. Die Verbraucherzentrale rät deshalb allen Hausbesitzern, sich auf jeden Fall um die zusätzliche Absicherung ihrer Wohngebäude auch gegen Naturgefahren zu kümmern.

„In Niedersachen haben nur etwa 16 Prozent aller Gebäudeeigentümer eine Wohngebäudeversicherung, die auch vor extremen Wetterereignissen wie Starkregen, Überschwemmung und Hochwasser schützt“, sagt Andreas Gernt, Versicherungsexperte der Verbraucherzentrale Niedersachsen. „Vielen Hausbesitzern ist überhaupt nicht bewusst, dass im Rahmen der Wohngebäudeversicherung in der Regel nur die Gefahren durch Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel versichert sind und Elementarschäden extra versichert werden müssen.“

Hafer lindert Juckreiz und Hauterkrankungen

 

Erstmals wurde eine Arzneipflanze gekürt, die auch auf dem Fachgebiet der Dermatologie (Teilgebiet der Medizin, das sich mit dem Aufbau und den Funktionen der Haut sowie der Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen der Haut befasst) Verwendung findet. Den Hautärzten ist die besondere Wirkung auf die Haut schon lange bekannt.

Die Historie der Haferwirkung auf die Gesundheit reicht bis in die Antike zurück. Bereits im 1. Jahrhundert finden sich Hinweise in der römischen und griechischen Literatur auf die Anwendung zu Heilzwecken. In all den Jahrhunderten z.B. innerhalb der Klostermedizin war es vor allem Hildegard von Bingen (1098–1179), die über die Heilwirkung der Haferpflanze schrieb. Im Jahr 1485 erschien in Mainz das erste gedruckte Kräuterbuch „Gart der Gesundheit“ – Gesundheitsgarten – von Peter Schöffer.

Auch der bekannte Naturheilkundler 
Sebastian Kneipp (1821-1897) wies auf die günstige gesundheitliche Folgen hin, nicht nur bei Hauterkrankungen sondern auch bei Erkrankungen des Magen-Darms, bei Erkältungen und anderen.

Regionale Lebensmittel - Einkaufen bei Hofe

 

2016 kauften 14,6 Millionen Deutsche ihre Lebensmittel direkt beim Erzeuger. Viele Kunden schätzen die Nähe zum Landwirt. Alles ist frisch. Einkaufen soll Spaß machen. und hier hat hat man die Zeit, und die Leute wissen, dass man auch mal einen Moment warten muss, wenn es voll ist.“ Wer in einem Hofladen einkauft, fühlt sich mit der Region verbunden. Die Auswahl ist viel größer als auf dem Wochenmarkt. Und frischer geht’s ja nicht. Das stimmt, jedenfalls für die Ware, die tatsächlich vom Hof kommt. Immerhin ist die Herkunft der Lebensmittel genau angegeben, anders als auf Wochenmärkten.

Feinkost statt Fabrikware

Hof klingt so authentisch, so ursprünglich und gesund. Hof als Gegenteil von Fabrik. In Hofläden gibt es, ob bio oder konventionell: Hofeier, Hofbutter, Hofsahne, Hofmilch. Käse vom Hof hat sogar eine eigene Website: hofkaese.de. Dabei bedeutet das Präfix Hof so viel wie Bäcker in Bäckerbrötchen oder Metzger in Metzgerwurst, also nichts. Nichts über Qualität, Geschmack, Chemieeinsatz, Tierhaltung. Die Hof-Zuschreibungen wollen demonstrieren: Dieses Produkt ist von hier, Hausmacher-Feinkost statt Lebensmittelindustrie.

Hofläden boomen. Etwa 40.000 bis 50.000 Bauernhöfe setzen ihre Produkte zum Teil ohne Zwischenhändler ab, auf Wochenmärkten und/oder auf dem Hof. Einige tausend dieser Direktvermarkter (NRW: 1.396 laut Landwirtschaftsministeriums) haben einen eigenen Laden. 2016 kauften 14,6 Millionen Deutsche Lebensmittel direkt beim Erzeuger; Tendenz weiter leicht steigend. Längst darf man von einer Hofladenkultur sprechen.

Mut zum Studium – Arbeiterkind.de informiert

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Die gemeinnützige Initiative Arbeiterkind.de informiert am 11. Mai um 16 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ) Braunschweig am Cyriaksring über Studienfinanzierungen.
Ein Studium ist kostspielig und nicht allen Eltern ist es möglich, dies finanziell zu begleiten. Rund ein Viertel aller Studierenden nehmen ein staatliches Darlehen über BAföG in Anspruch. Dazu und zu vielen anderen Stipendienmöglichkeiten und Studienkrediten informiert Arbeiterkind.de am 11. Mai um 16 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ) in Braunschweig am Cyriaksring – Eingang Münchenstraße.

ArbeiterKind.de ist eine gemeinnützige Initiative mit bundesweit 6.000 ehrenamtlichen Mentorinnen und Mentoren und möchte Schülerinnen und Schüler aus Familien, in denen noch niemand oder kaum jemand studiert hat, auf dem Weg ins Studium begleiten. Ermöglicht wird dies von großen und staatlich

geförderten Stiftungen als auch von kleinen Privatstiftungen.

Grafinger Landwirt bezahlt für seine Kühe GEZ

 

Auch für sie müssen GEZ-Gebühren gezahlt werden. Vielleicht ist das ein Ausweg?

Seine Mitarbeiterinnen heißen Annegret, Gabi und Renate. Die anderen vier Damen haben gar keinen Namen. Ihre „Arbeit“ verrichten sie beim Bauern Helmuth Demmel in Wiesham 10 bei Grafing. Der zahlt GEZ-Gebühren für die Kühe.

Grafing - Wieham 10. Diese Hausnummer gehört zu einem Kuhstall. Der Job von Annegret und Co. ist es, einfach schwerer zu werden. Bei den „Beschäftigten“ handelt es sich um Fleckvieh. Weil aber Wiesham 10 rein rechtlich eine „Betriebsstätte“ ist, zahlt Landwirt Demmel GEZ-Gebühren. Radio hören die Kühe nicht und sie schauen auch nicht in den Fernseher, geschweige denn, dass sie vor dem Computer säßen. „Ich hab’ im Kuhstall nicht mal eine Steckdose“, wundert sich der Bauer. „Das Licht muss man von außen einschalten.“
Bei der Gebühreneinzugszentrale (GEZ) hat er schon ein paar Mal angerufen. „Die Auskunft war immer die gleiche. Ich muss bezahlen“, berichtet der Bauer. Das habe der Bayerische Landtag so beschlossen. „Zum Schluss werde ich sonst noch zwangsvollstreckt“, befürchtet er Konsequenzen. Es gehe ihm nicht so sehr ums Geld „als ums Prinzip“. Pro Jahr werden für seine Kühe 69,96 Euro fällig. „Das ist nur eine Kleinigkeit, aber das ärgert mich“, sagt er.

Studieren ohne Abitur in der Gesundheitsbranche

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Im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit Braunschweig stellt die Ostfalia Hochschule am 20. April die Studiengänge „Angewandte Pflegewissenschaften“ und „Paramedic“ vor.
Zunehmend werden Fach- und Führungskräfte gesucht, die neben pflegerischer Expertise und betriebswirtschaftlichen Grundlagen auch medizinisch-, biologisches sowie psychosoziales Expertenwissen besitzen.

Die Studiengänge „Angewandte Pflegewissenschaften“ und „Paramedic“ sollen im Sinne einer offenen Hochschule die Anschlussfähigkeit ausgebildeter Fachkräfte an die akademische Qualifizierung sicherstellen.
Tobias Immenroth von der Ostfalia Hochschule für angewandte wird über Studienorganisation und Studieninhalte, Anforderungen im Studium sowie Perspektiven am Arbeitsmarkt berichten.
Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 20. April im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit Braunschweig am Cyriaksring statt.

Um 16.00 Uhr wird das berufsbegleitende Studium „Pflegewissenschaften“ und um 17.00 Uhr der berufsbegleitende Studiengang „Paramedic für Notfallsanitäter“ vorgestellt.
Eine Anmeldung für diese kostenlose Veranstaltung ist nicht erforderlich.

Evangelische Stiftung Neuerkerode ist neuer Eigentümer der St. Vinzenz-Immobilie

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In der Anlage finden Sie eine Presseinformation zum Eigentümerwechsel der Immobilie St. Vinzenz-Krankenhaus in Braunschweig. Auf der heutigen Pressekonferenz wurde das Konzept zur Nachnutzung vorgestellt. Weitere Informationen sowie ein Foto können Sie der Anlage entnehmen.

Auf dem Bild sehen Sie:

vorne: Schwester M. Teresa Slaby (Generaloberin, Vinzenz-Verbund Hildesheim), Pastor Rüdiger Becker (Direktor, Evangelische Stiftung Neuerkerode) und Schwester M. Canisia Corleis (Generalvikarin, Vinzenz-Verbund Hildesheim)

hinten: Klaus-Dieter Lübke-Naberhaus (kfm. Direktor, interim, Vinzenz-Verbund Hildesheim), Volker Wagner (Geschäftsführer, Diakoniestationen Harz-Heide), Ulrich Zerreßen (Geschäftsführer, Senioren- und Pflegezentrum Bethanien), Reinhard Ebeling (Geschäftsführer, Krankenhaus Marienstift)

Anlage

Briefe von Stromanbietern gehen an Kundenwünschen vorbei

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forsa-Umfrage zeigt: Bei steigenden Strompreisen werden Verbraucher oft nicht ausreichend informiert | Marktwächter fordert strengere Vorgaben

Viele Stromanbieter haben in den vergangenen Monaten die Preise erhöht. Die Art und Weise, wie sie ihre Kunden über die steigenden Kosten informiert haben, war aus Sicht von Verbrauchern jedoch oft unzureichend. Das zeigt eine Untersuchung der Verbraucherzentrale Niedersachsen im Rahmen des Projekts Marktwächter Energie. Hauptprobleme waren die Darstellung der Preise und des Sonderkündigungsrechts. Als Konsequenz hat die Verbraucherzentrale zehn Energieversorger abgemahnt. Zudem fordert sie klarere gesetzliche Vorgaben für Preisänderungsschreiben.
Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat das Meinungsforschungsinstitut forsa mit einer repräsentativen Befragung von 1.000 Stromkunden beauftragt, die im Laufe des vergangenen Jahres per Brief oder E-Mail über steigende Kosten informiert worden waren. Gleichzeitig rief der Marktwächter dazu auf, aktuelle Beispiele für Preisänderungsschreiben einzureichen, und wertete diese detailliert aus. Ergebnis: In zahlreichen Fällen stimmten die Informationen in den Schreiben nicht mit den Wünschen der Verbraucher überein.

Das Leiden der Hühnereltern

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 Artgerechte Tierhaltung? Verspricht die Fleischbranche immer häufiger. Doch sie verschweigt, dass Millionen Elterntiere besonders qualvoll leben - mitunter ganz legal. SPIEGEL ONLINE liegen heimlich in Ställen gedrehte Videos vor.

 

Von Photograph by en:User:Stijn Ghesquiere 2004., CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org

Das Flattern hilft dem Huhn kaum - ohne Federn sind Flügel kaum zu gebrauchen. Ein Hahn bespringt und begattet die zerzauste Henne, die kaum davonhumpeln kann - verletzt, federlos, mit eitrigen Wunden am ganzen Körper. Auch der Hahn sieht gerupft aus, ein anderer blutet am Kamm, auf dem Boden liegen tote Hühner in Dreck und Kot.

Es sind Szenen aus Großställen eines der führenden Mastkükenproduzenten Europas, der Wimex Agrarprodukte Import und Export GmbH. Fast jeder in Deutschland dürfte schon Hühner oder Eier gegessen haben, die ihren Ursprung bei Wimex haben, die Firma gehört zu fast 50 Prozent der PHW-Gruppe, die mit der Marke Wiesenhof wirbt. Tierschützer haben die Geflügelhaltungen an fünf verschiedenen Standorten des Unternehmens gefilmt und fotografiert und die Aufnahmen SPIEGEL ONLINE und dem ZDF-Magazin Frontal 21 zur Verfügung gestellt.

Massenhaltung ist meistens qualvoll für die Tiere, auch wenn die Halter den Gesetzen folgen. Zwar hat Deutschland in den vergangenen Jahren viele Vorgaben verschärft, in einigen Fällen aber greifen überhaupt keine Regeln. So gibt es sehr genaue Vorgaben für die Haltung von Masthühnern und Legehennen und nochmals strengere Regeln für Bio-Tiere. Für deren Eltern und Großeltern aber, Millionen Tiere, die jedes Jahr aufgezogen werden und die als Zuchttiere besonders wertvoll sind, gelten die Gesetze so nicht.

Das Fließbandprinzip in der Geflügelproduktion

 

Vorausdenken. Zusammenbringen. Machen.

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Mit gutem Beispiel voran! Wer Effizienzmaßnahmen im eigenen Betrieb umsetzt, spart Kosten, schont die Umwelt und kann gewinnen. Ab sofort können sich kleine und mittelständische Unternehmen für den Wettbewerb Ressourceneffizienz für die Region 2017|2018 bewerben.
Heute startete die Regionale EnergieAgentur e.V. im Rahmen einer Erfahrungswerkstatt zum Thema energieeffiziente Sanierung offiziell in die Bewerbungsphase für den 3. Wettbewerb Ressourceneffizienz für die Region. Gesucht werden ab sofort wieder kleine und mittelständische Unternehmen sowie Kommunen aus der Region Braunschweig-Wolfsburg, die auf vorbildliche Weise Energie und Ressourcen einsparen.
Wer auf dem Markt bestehen will, muss sich dem Thema Ressourcen- und Materialeffizienz widmen. Sinnvolle und wirtschaftliche Lösungen zum effizienten
Einsatz von Energie und Ressourcen finden sich in nahezu allen Unternehmen und Kommunen und wer entsprechende Maßnahmen umsetzt, kann seine ökonomische Basis verbessern und Wettbewerbsvorteile sichern. Die entsprechenden Förderinstrumente sind vorhanden, wie Stefan Ruhle vom Amt für regionale
Landesentwicklung betonte: „Mit dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung haben wir ein wirksames Werkzeug an der Hand, Effizienzmaßnahmen kleiner und mittlerer Betriebe zu unterstützen.“