Nahrungsergänzungsmittel - Hauptärgernis sind Werbeversprechen

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Ein Jahr klartext-nahrungsergänzungsmittel.de
Verbraucher ärgern sich über Werbeversprechen

 


 Internetauftritt der Verbraucherzentralen erfolgreich gestartet
 Hauptärgernis sind Werbeversprechen, vor allem bei Online- und Direktvertrieb
 Verbraucherzentralen präsentieren zwei neue Kurzfilme auf der Grünen Woche

Weit über eine halbe Million Ratsuchende haben den Internetauftritt Klartext-Nahrungsergänzung der Verbraucherzentralen bisher genutzt. Ob „Massiver Muskelaufbau“ oder „Schönheit von innen“ – Hauptärgernis sind Werbeversprechen, insbesondere beim Online- oder Direktvertrieb. Um mit typischen Irrtümern aufzuräumen, präsentieren die Verbraucherzentralen jetzt zwei neue Videos zu Gelenkmitteln, Sportler- und Anti-Aging-Produkten. Sie sind ab dem 19. Januar auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin zu sehen.
Seit Beginn des Internetportals Klartext-Nahrungsergänzung im Januar 2017 sind rund 650 Fragen und Beschwerden eingegangen. Die Auswertung zeigt, dass vermehrter Informationsbedarf zu Produkten aus Direktvertrieb und Internet besteht. Werden Nahrungsergänzungen von Freunden, Verwandten und Bekannten zu Hause angeboten, ist es besonders schwer, die Produkte rational zu bewerten. Hinzu kommt, dass mündliche Aussagen der selbstständigen Verkäufer für die zuständigen Behörden kaum überprüfbar sind. Doch auch Beschwerden zu Internetshops gehen immer wieder ein. Wie brisant das Thema ist, zeigen die Untersuchungen und Warnungen zu Mitteln mit gefährlichen und teilweise illegalen Zutaten, beispielsweise Schlankheitskapseln mit Sibutramin. Auch unseriöse Vertriebswege, wie Abo-Fallen, bereiten immer wieder Probleme.

Sparsam durch den Winter!

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Bedarfsgerechtes Heizen, richtiges Lüften und ein guter Wärmeschutz – auch mit kleinen Maßnahmen können Verbraucher spürbar Energie und Geld sparen. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale gibt Tipps, wie Heizenergie möglichst effizient genutzt wird.

Behaglichkeit und Beheizung
Im privaten Haushalt entfällt rund 70 Prozent des Energieverbrauchs auf die Heizenergie. Wichtig: Die Heizleistung sollte sich nach dem Wärmebedarf des Haushalts richten und nicht zu hoch eingestellt sein. An der Regelung des Heizkessels lässt sich dies überprüfen und ggf. auf den tatsächlichen Bedarf einstellen. Behaglichkeit und sparsamer Betrieb sind dann kein Widerspruch!
Um Wärmeverluste an den Heizleitungen in kalten Räumen zu vermeiden, sollten Rohre und Armaturen komplett isoliert sein. Die Dämmstoffstärke entspricht dabei etwa dem Leitungsquerschnitt.

Extratipp: Auch die Heizungspumpe überprüfen. Wer ein altes Modell gegen eine moderne, hocheffiziente Pumpe tauscht, spart bis zu 80 Prozent des Stromverbrauchs der Heizung ein.

Erfolgreiche Klage gegen innogy: Keine Werbeanrufe ohne Einwilligung

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Ungewollter Anbieterwechsel nach Telefonwerbung – Marktwächter Energie für Niedersachsen erzielt Unterlassungsverpflichtung

Werbeanrufe ohne vorherige Einwilligung des Kunden sind in Deutschland verboten. Dennoch versuchen Energieversorger immer wieder, per Telefon Neukunden zu gewinnen. Oft werden hohe Einsparungen versprochen und beiläufig persönliche Daten abgefragt – kurze Zeit später flat-tert ein neuer Energievertrag ins Haus. Der Marktwächter Energie für Nieder-sachen hat gegen diese Praxis der innogy SE geklagt und jetzt ein Versäum-nisurteil erwirkt: Das Gericht verbietet innogy, Verbraucher zu Werbezwecken anzurufen, wenn sie dies vorab nicht ausdrücklich erlaubt haben.
Mehrere Verbraucher aus der Region Hannover hatten sich an den Marktwächter Energie für Niedersachsen gewandt. Nach ungewollten Werbeanrufen der Firma MDV Mitteldeutsche Verwaltungsgesellschaft Limited hatten sie Energieverträge der innogy SE erhalten – obwohl sie sicher waren, dem Wechsel nie zugestimmt zu ha-ben. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat gegen das Unternehmen geklagt und ein Versäumnisurteilt erwirkt: innogy darf ohne zuvor ausdrücklich erteilte Er-laubnis keine Verbraucher anrufen oder von Vermittlern anrufen lassen. Das Unter-nehmen hatte es zunächst abgelehnt, eine Unterlassungserklärung zu unterschrei-ben, war dem anschließenden Gerichtstermin dann aber ferngeblieben.

Tierrechtler loben Geflügelfleischkonzern - Wiesenhof investiert in Kunst-Fleisch

TAZ – Jost Maurin – 5.1.2018

Das Unternehmen unterstützt die Entwicklung von Fleisch aus der Retorte. Die Tierrechtsorganisation Peta sieht darin einen Erfolg für sich.
BERLIN taz: Deutschlands größter Geflügelfleischkonzern PHW/Wiesenhof steigt in die Entwicklung von künstlich hergestelltem Fleisch ein. An dem israelischen Start-up Supermeat habe die Firma eine Minderheitsbeteiligung erworben, sagte PHW-Vorstandsvorsitzender Peter Wesjohann der Deutschen Presse-Agentur. Die Tierrechtsorganisation Peta reklamierte diesen neuen Teil der Konzernstrategie als Erfolg für sich.
Das Unternehmen, das immer wieder im Zentrum von Tierschutzskandalen stand, kündigte auf taz-Anfrage an, SuperMeat sowohl bei „Forschung und Entwicklung als auch im Bereich der strategischen Positionierung auf dem europäischen Markt“ zu beraten. „Peta und Wiesenhof haben 2012 über diese Strategie und diese neue Entwicklung gesprochen, und das hat durchaus als Denkansporn bei Wiesenhof gefruchtet“, sagte der Leiter der Rechts- und Wissenschaftsabteilung, Edmund Haferbeck, der taz. Die Tierschützer und die Fleischproduzenten hatten damals nach jahrelangen Auseinandersetzungen in den Medien und vor Gericht einen Dialog begonnen.
Wesjohann erklärte nun, er sehe das Engagement bei SuperMeat „weniger als rein finanzielles Investment, sondern vielmehr als den Beginn einer strategischen Partnerschaft“. Er gehe davon aus, dass es in einigen Jahren eine Nachfrage nach künstlich erzeugtem Fleisch geben werde, ähnlich wie nach veganen Fleischersatzprodukten, die Wiesenhof bereits anbietet. Wie hoch die PHW-Beteiligung an dem israelischen Unternehmen ist, sagte er nicht. Weitere Investoren kommen unter anderem aus den USA.

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Was für ein fieses Lobby-Manöver

Wie die Nährwert-Ampel der Lebensmittelindustrie uns in die Irre führt...

Die Lebensmittel-Ampel ist zurück - und hat eine überraschende Fürsprecherin gefunden: die Lebensmittelindustrie. Nachdem die Konzerne jahrelang erbittert gegen eine farbliche Nährwert-Kennzeichnung kämpften, wollen Nestlé, Coca-Cola und Co. nun eine EU-weite Ampelkennzeichnung nach eigenem Modell einführen. Der Haken? Die Kriterien sind viel zu lasch, die Industrie-Ampel lässt Produkte gesünder aussehen, als sie sind.

So trickst die Lebensmittelindustrie

WestfalenBahn sucht Lokführer zur Ausbildung - Infoveranstaltung in Braunschweig Hbf am 13.01.2018

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WestfalenBahn sucht Lokführer zur Ausbildung

Infoveranstaltung in Braunschweig Hbf am 13.01.2018

Bielefeld/Braunschweig, 05.01.2018: Vor zwei Jahren hat die WestfalenBahn die RE-Linien 60/70 (Rheine – Minden - Hannover - Braunschweig/Helmstadt und Bielefeld – Braunschweig) mit neuen hochmodernen Elektrotriebwagen des Typs KISS übernommen. Zur Verstärkung unserer Teams stellen wir weitere Mitarbeiter/innen ein, die Bewerbungsfrist für die Ausbildung zum Lokführer beginnt jetzt.
9 Monate dauert die zertifizierte Ausbildung zum „Triebfahrzeugführer“, wie die Lokführer heute offiziell heißen. Nach bestandener Prüfung bekommt man seinen Führerschein überreicht und ist anschließend mit 7.000 PS unterwegs zwischen Braunschweig und Bielefeld bzw. Rheine.

Die WestfalenBahn (WFB) sucht für die Dienststelle Braunschweig Lokführer zur Ausbildung und bietet dafür ab 01. März 2018 einen Ausbildungskurs an. „Wir schnüren für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer ein individuelles Finanzierungspaket“, erläutert Matthias Grothe, Leiter Personal, „nach Bestehen der Abschlussprüfung kann eine sofortige Übernahme in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis vereinbart werden.“

Weihnachtsgeschenke: Tipps zu Umtausch und Reklamation

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Gut zu wissen – Verbrauchertipp
Das Sweatshirt mit Comicmotiv, das falsche Tablet oder die zu kleine Jacke: Nicht alles, was zu Weihnachten verschenkt wurde, gefällt oder passt. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen erklärt, was beim Umtausch zu beachten ist.

Ein generelles Recht auf Umtausch gibt es nicht. Viele Händler tauschen jedoch aus Kulanz so manches Geschenk um. Zu welchen Bedingungen dies erfolgt, entscheidet der Händler. „Er kann beispielsweise statt des Umtauschs auch einen Warengutschein anbieten. Wer ganz sicher gehen will, sollte sich den Umtausch oder die Geldrückgabe auf dem Kaufbeleg bestätigen lassen und diesen sorgfältig aufbewahren“, sagt Irina Prosenok, Verbraucherberaterin der Verbraucherzentrale Niedersachsen.

Ist die Ware nicht in Ordnung, also das Smartphone-Display ist defekt oder der Pulli hat einen Zug-Faden, hat der Käufer klare Rechte gegenüber dem Verkäufer. „Er kann vom Händler zunächst verlangen, das gleiche Produkt noch einmal zu liefern oder es zu reparieren, und zwar kostenlos für den Verbraucher“, stellt die Verbraucherberaterin klar. Erst wenn die Ersatzlieferung ebenfalls fehlerhaft ist oder die Reparatur zweimal fehlschlägt, kann der Käufer den Kaufpreis reduzieren oder vom Vertrag zurücktreten. Zwei Jahre lang hat der Käufer die Möglichkeit, bei Neukäufen seine Ansprüche nach dem Gewährleistungsrecht beim Händler geltend zu machen.

Verbraucherzentralen ermitteln Schlüsseldienstpreise

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Bundesweiter Marktcheck soll Abzocke vorbeugen

 Preiserhebung bei 600 seriösen Schlüsseldiensten in Deutschland
 Einfache Türöffnung kostet in Niedersachsen durchschnittlich 70 Euro
 Kontrolle von Google-Anzeigen wünschenswert – schwarze Schafe aussortieren

In einem bundesweiten Marktcheck haben die Verbraucherzentralen Preise von 600 seriösen Schlüsseldiensten erhoben. Mit Hilfe der Kostenübersicht können sich Verbraucher ein besseres Bild davon machen, welche Preise in ihrem Bundesland angemessen sind. Unseriöse Dienste werben häufig mit günstigen Preisen ab 9 Euro für eine einfache Türöffnung, verlangen vor Ort dann aber drei- bis vierstellige Beträge. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen fordert Google auf, Anzeigenkunden stärker zu kontrollieren und unseriösen Anbietern keine Plattform für Werbung zu bieten.
Fragwürdige Angebote und überhöhte Preise bei Schlüsseldiensten sind immer wieder ein Ärgernis. In einer repräsentativen Umfrage im Herbst 2017 haben die Verbraucherzentralen die Preise einer einfachen Türnotöffnung ermittelt. „Die Ergebnisse machen deutlich, was eine Türöffnung kosten darf und wo Abzocke beginnt“, sagt Irina Prosenok von der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Betroffene können sich bei der Preisvereinbarung und bei der Bewertung der Rechnung daran orientieren.

Warnung: Falsche Energieberater in Niedersachsen unterwegs

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Dubiose Vermittler versprechen hohe Einsparungen und kassieren 30.000 Euro für neue Heizungsanlage
Haustürgeschäfte, etwa untergeschobene Energielieferverträge, sind seit Jahren ein Problem. Jetzt versucht ein Energievermittler sogar, ganze Heizungsanlagen an der Haustür oder bei Verkaufsveranstaltungen zu veräußern. Die angeblichen Berater verlangen für ihre Leistungen bis zu 30.000 Euro. Meist überblicken die Verbraucher gar nicht, was sie unterschreiben – der finanzielle Schaden ist immens. Der Marktwächter Energie für Niedersachsen warnt davor, Verträge ungeprüft abzuschließen.
In Niedersachsen häufen sich Beschwerden über angebliche Energieberater. An der Haustür oder bei privaten Verkaufsveranstaltungen bieten sie komplette Heizungs-anlagen inklusive KfW-Förderung an. „Fachkenntnisse können sie in der Regel nicht nachweisen. Meist handelt es sich um angelernte Hausfrauen, die eine Art Verkaufsparty bei Verbrauchern organisieren“, erklärt Tiana Preuschoff, Energierechtsexpretin im Projekt Marktwächter Energie der Verbraucherzentrale Niedersachsen. „Mit kurzen, handschriftlich erstellten Wirtschaftlichkeitsrechnungen machen sie Hausbesitzern dann glaubhaft, es lasse sich innerhalb kurzer Zeit eine große Summe an Heizkosten sparen“, so Preuschoff.

Vegetarische und vegane Ersatzprodukte im Test

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Kennzeichnung mangelhaft, Gesundheitswert teils fragwürdig.  Bundesweiter Marktcheck der Verbraucherzentralen zeigt Mängel bei vegetarisch-veganen Ersatzprodukten.  Fast 80 Prozent der Fleisch- und Wurstersatzprodukte enthalten zu viel Salz Kennzeichnung oft nicht ausreichend, gesetzliche Vorgaben erforderlich Getreidebratling, Lupinen-Bratwurst oder Soja-Eis –vegetarische und vegane Ersatzprodukte haben die Regale deutscher Supermärkterobert. Das Angebot nimmt stetig zu, die Ersatzbasis der Produkte wird immer vielfältiger. Doch wie sind Kennzeichnung und Gesundheitswert einzuordnen? Das hat ein bundesweiter Marktcheck der Verbraucherzentralen untersucht. Insgesamt wurden 50 Fleisch- und 51 Wurstersatzprodukte sowie 26 Alternativen für Milchprodukte unter die Lupe genommen.

Das Ergebnis:
Die Kennzeichnung ist oft mangelhaft. Auch der von vielen Verbrauchern erwartete höhere Gesundheitswert im Vergleich zum tierischen Original wird längst nicht von allen Produkten erfüllt. Immer mehr Deutsche greifen auf Ersatzprodukte für Fleisch und Wurst sowie Molkereierzeugnisse zurück. Laut einer Umfrage der Verbraucherzentralen von Mai/Juni 2016 mit 6.000 Teilnehmern, haben rund 90 Prozent der Verbraucher diese Produkte schon einmal probiert. Als Beweggründe werden meist Tierschutz sowie ethische und gesundheitliche Aspekte genannt. „Eine bewusste Kaufentscheidung ist nur möglich, wenn der Verbraucher die wichtigsten Informationen auf der Produktverpackung leicht findet – möglichst schon auf der Vorderseite“, erklärt Anneke von Reeken, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Niedersachsen.

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