Wetterfrosch und Co. Können Tiere tatsächlich das Wetter vorhersagen?

WELT – 7.10.2017 - KMPKT

Geht es nach alten Sprichwörtern und Bauernregeln, können Tiere das Wetter vorhersagen. Aber was ist dran an diesem Glauben? Und wie soll das funktionieren?
Tiere sind uns Menschen in so mancher Hinsicht überlegen. Manche Tiere sind kräftiger oder schneller, andere können besser hören, riechen oder sehen. Es liegt also eigentlich nahe, das Tiere Dinge mitbekommen, die wir nicht wahrnehmen können. Veränderungen im Wetter beispielsweise.

Wissen die wirklich, wie das Wetter wird?

Diese Annahme wird von alten Bauernregeln scheinbar bestätigt. Dort heißt es: "Fliegen die Schwalben in den Höh'n, kommt ein Wetter, das ist schön", oder „Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder bleibt wie's ist.“Reim dich, oder ich fress dich, aber ist etwas dran, an diesen Regeln?
Einige dieser Regeln sind ganz einfach zu erklären. Und haben auch nichts mit den besonderen Fähigkeiten von Tieren zu tun. Beispiel Schwalben: Wenn Schwalben tiefer fliegen, liegt das schlicht daran, weil auch ihre Nahrung, nämlich Insekten, dann weiter unten zu finden sind. Sie werden kurz vor einem Regen nicht von warmen Luftwirbeln nach oben transportiert.

"Halt! Polizei!"

"Pressemitteilung"

Wer von einer Zukunft bei der Polizei träumt, sollte sich den Termin am Donnerstag, 12. Oktober, 16.00 Uhr, vormerken.

Denn dann berichtet Peter Nießen, Mitarbeiter der Polizeidirektion Braunschweig im Bereich Aus- und Fortbildung über Einstiegsmöglichkeiten und Karrierechancen, Auswahlverfahren und Einsatzmöglichkeiten. Die Veranstaltung findet im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit am Cyriaksring (Eingang Münchenstraße) in Braunschweig statt.

Bewerberinnen und Bewerber sollten über einen Realschulabschluss oder über die (Fach-) Hochschulreife verfügen. Realschüler können durch den Besuch der Fachoberschule die Fachhochschulreife erlangen und sich für den Einstieg in den Polizeivollzugsdienst qualifizieren. Die Fachoberschule Braunschweig unterrrichtet in allgemeinbildenden und fachbezogenen Fächern, hinzu kommt ein einjähriges Praktikum in einer wohnortnahen Polizeidienststelle.

Nach dem Erreichen des Abiturs oder der Fachhochschulreife beginnt das dreijährige Studium als Polizeikommissaranwärterin oder Polizeikommissaranwärter an der Polizeiakademie Niedersachsen.

Interessierte, die sich bereits vorab über die Berufsbilder bei der Polizei informieren möchten, können dies im Internet unter www.berufenet.arbeitsagentur.de

 

Bring deine Design-Träume auf die Stange!

"Pressemitteilung"

Wer sich beruflich für Mode und Design interessiert, sollte sich Donnerstag, 28. September um 16.00 Uhr in den Kalender eintragen.

Denn dann informiert Frau Dreyer, Abteilungsleiterin Textiltechnik und Bekleidung der Anna-Siemsen-Schule der Region Hannover über die Ausbildungen im Bereich Mode und Design.

Sie gibt Informationen zur zweijährigen Berufsfachschule mit dem Abschluß Assistentin/Assistent für Mode und Design sowie der Maßschneider/in. Des Weiteren präsentiert sie die verschiedenen Schulformen, die an der Berufsfachschule im Bereich Mode und Design möglich sind.

Die kostenfreie Veranstaltung findet im Berufsinformationszentrum (BiZ) Braunschweig am Cyriaksring (Eingang Münchenstraße) statt.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Ausbildungs- und Studienmesse: Öffentlicher Dienst

"Pressemitteilung"

Bereits zum vierten Mal bietet die Agentur für Arbeit Braunschweig, in Kooperation mit vielen öffentlichen Arbeitgebern der Region eine Ausbildungs- und Studienmesse im Berufsinformationszentrum (BiZ) am Cyriaksring an.

Der öffentliche Dienst übt auf viele Berufsstarter eine besondere Anziehungskraft aus. Neben Verwaltungsberufen bietet dieser Bereich jedoch weitere vielfältige Karrierechancen. Bei der Messe können konkrete Fragen gestellt oder direkte Kontakte geknüpft werden.

Die Messe findet am Donnerstag, 14. September, in der Zeit von 14.00 bis 18.00 Uhr im BiZ am Cyriaksring in Braunschweig statt.
Das Ausstellerverzeichnis ist unter www.arbeitsagentur.de/veranstaltungen zu finden.

Eine Anmeldung für die kostenfreie Veranstaltung ist nicht erforderlich.
Für Fragen steht das BiZ-Team unter der Telefonnummer 0531 207 – 1135 bereit.

Gedanken im September

Marionetten

Nach den Berechnungen des Global Footprint Network übersteigt seit dem 2. August die Nachfrage der Menschen nach natürlichen Ressourcen die Kapazität der Erde, diese Ressourcen ohne Raubbau für den Rest des Jahres bereitzustellen. Dieser Raubbau schlägt sich nieder in einem ständigen globalen Temperaturanstieg, einer zügigen Schrumpfung der Waldflächen, einem dramatischen Rückgang der Artenvielfalt, Überfischung und anderem mehr. Die Erde signalisiert tausendfach: Ich bin erschöpft.

Anfang der 1970er Jahre lag dieser „Welterschöpfungstag“ noch am Jahresende, das heißt, die Erde vermochte die Aktivitäten der Menschen gerade noch zu verkraften. Seitdem rückt das Datum immer weiter nach vorn. Um 2050 wird die Menschheit dann voraussichtlich das neue Jahr mit einer bereits erschöpften Erde beginnen, soll heißen, was diese zu bieten hat, wurde im vorangegangenen Jahr schon verbraucht. Anders gewendet: Um wie gewohnt zu leben und zu wirtschaften, benötigt die Menschheit dann zwei Erden.

Ganz gleichgültig ist ihr diese Entwicklung offenbar nicht. Immerhin wurde – wie in früheren Jahren – auch diesmal auf den „Welterschöpfungstag“ hingewiesen. Aber wie! In den Hauptfernsehnachrichten hieß es dazu: Ab heute sind die natürlichen Ressourcen für das laufende Jahr erschöpft. Und nun die Lottozahlen. Was zunächst wie eine bitterböse Satire erscheint, entspricht dem Empfinden der überwältigenden Mehrheit und ist gelebte Wirklichkeit, getreu der britischen Maxime: Mag die Welt auch untergehen, wir spielen weiter Cricket.

Erinnerung: Eine Bauern-Solidarität im 2. Weltkrieg:


Am 2.9.1939 hatten Hitler und die Nazis den 2. Weltkrieg schon mit dem Überfall auf Polen begonnen, mit vielen Bauern-Söhnen beiderseits der Fronten.
Kürzlich berichtete mir eine Frau diese Geschichte über ihren Vater, der als Bauer an der Front in Skandinavien Wache halten musste:

Durch das Fernglas sah er auf der anderen Seite der Front einen Bauern, dessen Mähmaschine kaputt gegangen war – und zwar eine von dem Typ, die der deutsche Soldat auch zu Hause auf seinem Hof hatte. Als die Reparatur-Versuche des Berufskollegen offenbar nicht klappten, legte der deutsche Soldat sein Gewehr beiseite, ging über die Front und half seinem Berufskollegen erfolgreich bei der Reparatur, so dass dieser weitermähen konnte. Nach der Rückkehr über die Front wurde der Soldat bestraft – mit längerem Knast….  

Gedanken im August 2017 - Flohwalzer -

Der Verkäufer im Handyladen ist offenbar ein erfahrener Mann. Unaufgefordert erklärt er seinem verdutzten Kunden, dass dieser für allenfalls ein Zehntel der Funktionen seines soeben erworbenen Smartphones Verwendung haben dürfte. Um alles, was darüber hinausgehe, solle er sich nicht kümmern. Das frustriere nur. Denn schließlich solle das Gerät ja für ihn und nicht er für das Gerät da sein.

Was zunächst wie eine dieser trivialen Episoden im anhaltenden Ringen des Menschen mit der Technik anmutet, erweist sich bei näherem Hinsehen als etwas sehr Grundsätzliches. Worüber wird in Büros und Fabrikhallen, in Universitätsmensen und Betriebskantinen seit vielen Jahren tagein, tagaus geredet und nicht selten geflucht? Diese unberechenbare und mitunter geradezu heimtückische IT-Technik, die urplötzlich große Datenmengen verschwinden lässt, sich beharrlich weigert, Unerwünschtes zu löschen, die aberwitzigsten Verknüpfungen herstellt und die einfachsten Operationen nicht auszuführen vermag.

Zwar liegen alledem zumeist Bedienungsfehler zugrunde. Diese zu vermeiden und gewandt mit moderner Technik umzugehen, erfordert viel Zeit und Übung. Für anderes bleibt da wenig Raum. Wer andere Prioritäten hat, muss sich damit abfinden, dass er es auf seinem Computer oder Smartphone nicht weiterbringt als das klavierspielende Kind, dessen Künste im Flohwalzer gipfeln.

Falsche Mahnungen wegen youporn.com

"Pressemitteilung"

Zahlreiche Verbraucher melden sich derzeit bei der Verbraucherzentrale Niedersachsen, weil sie per Mail eine Mahnung der Wondo GmbH & Co KG erhalten haben. Darin werden sie aufgefordert, einen Betrag von 207 Euro für die angebliche Nutzung des Internetportals youporn.com zu zahlen. Die Mails werden im Namen der Münchner Rechtsanwaltskanzlei, Auer Witte Thiel, verschickt, die sich deutlich von der gefälschten Rechnung distanziert.

Die täuschend echt wirkenden E-Mails sind gefälscht. „Betroffene sollten sich von der Mahnung keinesfalls einschüchtern lassen und den verlangten Betrag nicht zahlen“, sagt Irina Prosenok, Rechtsexpertin der Verbraucherzentrale. Sie empfiehlt, die Mail zu löschen und Anzeige bei der Polizei zu erstatten.

Was Fußgänger von einer neuen Regierung erwarten können

Viele Politiker/innen und die derzeitige Bundesregierung glauben, dass auf Bundesebene kaum etwas für die Sicherheit und den Komfort des Fußverkehrs getan werden kann. Zum Glück irren sie sich.
Fuss e.V. schrieb vor den Bundestagswahlen Abgeordnete und Fraktionen an und fragte sie nach ihrer Meinung zu sieben pragmatischen Vorschlägen. Drei davon möchte Fuss hier kurz vorstellen, ihre Umsetzung würde das Gehen in den Kommunen erleichtern und sicherer machen:

Die Fahrbahn queren
Die generelle Anweisung in der StVO, dass Fußgängerinnen und Fußgänger Fahrbahnen „zügig auf dem kürzesten Weg quer zur Fahrtrichtung" zu überschreiten haben „und zwar, wenn die Verkehrslage es erfordert, nur an Kreuzungen oder Einmündungen“ ist nicht mehr zeitgemäß. Sie wird in der Praxis mittlerweile zu einer nicht erforderlichen Einschränkung, zum Beispiel in verkehrsberuhigten Geschäftsbereichen sowie in Tempo-30-Zonen. Insbesondere angesichts des demografischen Wandels sendet der Begriff „zügig“ an Autofahrer eine falsche Botschaft, ältere Menschen brauchen nun mal oft mehr Zeit zum Queren der Fahrbahn. Um das Satzungetüm in der derzeitigen StVO auf das Wesentliche und damit Verständliche zu reduzieren, schlägt Fuss e.V. folgende Formulierung vor: „Wer zu Fuß geht, hat Fahrbahnen unter Beachtung des Fahrzeugverkehrs zu queren“.

Durch Medizinertest Chancen auf Studienplatz verbessern!

"Pressemitteilung"

Die Agentur für Arbeit bereitet am 5. Oktober und 11. Oktober in Braunschweig auf den zentralen Zulassungstest für medizinische Studiengänge vor. Schon jetzt anmelden!
Im Jahr 2018 werden voraussichtlich mindestens 20 deutsche Hochschulen die Ergebnisse des Tests für medizinische Studiengänge (TMS) bei der Vergabe ihrer Studienplätze berücksichtigen. Jede/r Studienbewerber/in kann jedoch nur einmal am TMS teilnehmen.Um die Erfolgsaussichten für ein gutes Testergebnis und damit die Chancen auf einen Studienplatz zu verbessern, bietet die Agentur für Arbeit in Braunschweigeinen Vorbereitungstag für den Medizinertest an. Hier haben Studieninteressierte die Möglichkeit, an einem Probelauf unter „Echtbedingungen“ teilzunehmen.

Die Studien- und Berufsberatung der Agentur für Arbeit in Braunschweig, wird einen Originaltest aus den letzten Jahren komplett in einer ganztägigen Simulation
– unter Einhaltung aller Rahmenbedingungen und Zeitvorgaben – durchführen. Anschließend erhalten die Teilnehmer/innen noch Hinweise zur effektiven Testbearbeitung und Tipps für eine gründliche Vorbereitung. Ziel ist es, dadurch sicherer in den echten Medizinertest zu gehen und Fehler zu vermeiden.

Diese Testsimulation findet wahlweise am Donnerstag, 5. Oktober oder Mittwoch, 11. Oktober von 9 bis ca. 17 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit in Braunschweig am Cyriaksring statt. Telefon: 0531 207 1540 www.arbeitsagentur.de

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