Amnesty International: Tag der Menschenrechte

Konzert mit Lesung
Zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2013 veranstaltet die Braunschweiger Gruppe von Amnesty International ein Konzert mit Lesung in der Bartholomäuskirche in der Schützenstraße 5a in Braunschweig.


Chor und Orchester des Rast e.V. unter Leitung von Erkan Rast werden unter dem Motto "Musik kennt keine Grenzen" geistliche und weltliche Musik präsentieren. Abwechselnd werden vertonte Texte von Yunus Emre, einem bedeutenden türkischen Dichter und Philosophen des 13. Jahrhunderts, sowie Choräle der türkischen Klassik  und Texte von Kurt Tucholsky, Bert Brecht und Erich Kästner vorgetragen.

Die Veranstaltung ist öffentlich und beginnt am 10.12.2013 um 18:00 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Saubere Kleidung zu Weihnachten

Christiane Schnura von der"Koordinatorin der Kampagne für Saubere Kleidung in Deutschland" versorgt den B-S umfassend mit Informationen über die Produktionsbedingungen und Menschenrechtsverletzungen in den Fabriken, in denen das hergestellt wird, was auch unser völlig intransparentes Braunschweiger Unternehmen "New Yorker" gerne verkauft, Kleidung auch aus Bangladesch. Im Nachhaltigkeitsranking bekommt New Yorker übrigens die schlechteste Bewertung

Braunschweig kann zukünftig mit noch mehr aufbieten, mit Primark im Citypoint. Also das ultimative Billigst-Klamotten-Geschäft mit dem "Nachhaltigkeitslabel" ‚Ethical Trading Initiative’. Immerhin etwas, aber was ist das wert? Passend zum heimeligen deutschen Weihnachtsfest mit Weihnachtsmarktbesuch noch diese Ausstellung: "Mode und moderne Sklaverei".

Lesen Sie hier eine Studie von "Südwind" über die Nachhaltigkeits-Labels in der Textilbranche (red) und beachten Sie die Veranstaltung im Haus der Wissenschaft.

Rundbrief 2/2013 der Kampagne für Saubere Kleidung (Clean Clothes Campaign)

 

 

PI - zu Weihnachten ein Scheingeschenk der LBS

 

Beratungsstelle Braunschweig

Verbraucherzentrale rät: Nicht aus gut verzinste Altverträge drängen lassen

Braunschweig, 25.11.2013 Ein Verbraucher aus Braunschweig besitzt noch einen 25 Jahre alten gut verzinsten Bausparvertrag der LBS Norddeutsche Landesbausparkasse mit 2,5 Prozent Guthabenzinsen und einem Bonus von 1,5 Prozent. Passend zur Weihnachtszeit lockt die LBS nun mit einem „ganz besonderen Angebot". In dem Schreiben heißt es: „Lassen Sie sich Ihr
Bausparguthaben doch einfach auszahlen! Erfüllen Sie sich und Ihren Lieben mit diesem ‚Extra-Weihnachtsgeld' langgehegte Wünsche. Und das Beste: als ‚Weihnachtsgeschenk' für Sie verzichten wir auf die sonst übliche Kündigungsfrist von 3 Monaten und auf den fälligen Abschlag von 2 Prozent des auszuzahlenden Betrages."

Neuer Verein „Fair in Braunschweig" wird Fair-Trade-Town Braunschweig unterstützen

12_11_2014 Pressemitteilung

 

Foto: In der Jugendkirche in der Herzogin-Elisabeth-Straße trafen sich die Gründungsmitglieder des neuen Vereins "Fair in Braunschweig". Vorstand: Im Vordergrund der Pfarrer Lars Dedekind, hinten rechts Franziska Dickschen (Braunschweig Kaffee und Oiko Credit)

Der am 12.11.2013 neu gegründete Verein "Fair in Braunschweig"  hat mit Freude vernommen, dass der Rat der Stadt Braunschweig am selben Tag beschlossen hat, die Verwaltung zu beauftragen, den Antrag auf Verleihung des Titels „Fairtrade-Stadt" beim Verein Transfair e. V. zu stellen. Die zweitgrößte Stadt Niedersachsens, wichtiger Handelsplatz sowie Forschungs- und Industriestandort, wird damit zu all den bedeutenden Städten weltweit gehören, die diesen Schritt schon vor vielen Jahren getan haben.

Musikinstrumente für Kuba - US-Konzern PayPal bremst

Die AG Cuba Sí unterstützt das Projekt der deutschen Metalband „COR": Die Musiker sammeln Instrumente und Musik-Equipment für Kultureinrichtungen in Kuba.

COR plant gemeinsam mit der kubanischen Band Tendencia (das sind die Initiatoren des Cuba Sí-Projektes „K-100" in Pinar del Río)
und dem kubanischen Kulturministerium eine Tournee durch Kuba. Bei dieser Reise wollen sie Instrumente und Musik-Equipment an Kultureinrichtungen in Kuba übergeben. Um ihre Tour zu finanzieren, haben die Musiker über eine Website Spenden gesammelt (You Tube). Der Internet- Bezahldienst PayPal wurde beim Projekttitel „Cuba-COR-libre-Tour 2014" hellhörig – und hat den Musikern das Spendenkonto gesperrt. Siehe auch: "ZEIT online"

Vollständiger Flyer

Public Private Partnership: Seit 15 Jahren eine Spur des Scheiterns

Public Private Partnership oder PPP ist als Privatisierungsvariante kommunalen Eigentums viele Jahre beliebt gewesen. Doch der Leitstern, der den Schuldenabbau, Investitionen ohne Verzicht versprach und dem OB Dr. Hoffmann allzu gern folgte, um sich und seine Finanzkünste feiern zu lassen, verblasst zunehmend. Die unkritischen Ratsherren und Ratsfrauen merkten nicht, dass im Grunde niemand in der Verwaltung auch nur einen Schimmer hatte, von dem was sie abstimmten. Die Rechts- und Finanzprofis der großen Gesellschaften (in Braunschweig KPMG und Beiten und Burkhardt) haben ihre Millionen an Steuergeldern verdient. Siehe auch : "taz berichtet über Privatisierungspolitik in Braunschweig" oder "Schön gerechnet" in der ZEIT.

Die Enteignung und Vertreibung jüdischer Kaufleute in Braunschweig

Anlässlich des 75. Jahrestags der Pogromnacht vom November 1938 laden wir zu folgendem Vortrag ein:

Ort: Gedenkstätte KZ-Außenlager Schillstraße
Donnerstag, 7.11.2013, 18.00 Uhr

Vortragsveranstaltung mit Frank Ehrhardt, Dr. Hans-Ulrich Ludewig und Prof. Dr. Michael Wettern

Die Pogromnacht vor 75 Jahren war alles andere als ein isolierter Ausbruch nationalsozialistischer Gewalt. Sie war vielmehr ein brutaler Höhepunkt in einem Prozess der Ausplünderung und Vertreibung der in Deutschland lebenden Juden, der bereits 1933 begonnen hatte. Die verbliebenen Geschäfte, die Wohnungen der Familien, die jüdischen Gotteshäuser wurden von Nazi-Trupps überfallen und einer oft weitgehenden Zerstörung ausgesetzt. Fast alle jüdischen Männer wurden in Haft genommen. Wer eine Möglichkeit dazu sah, beschleunigte seine Flucht aus Deutschland. Auf die dabei aufgegebenen Häuser und Vermögen richteten sich begehrliche Blicke der Nachbarn.

Ein Loblied auf die Provinz

Das Universum Filmtheater präsentiert am Sonntag, 27.10., um 16.45 Uhr die Dokumentation „Am Ende der Milchstrasse" in Anwesenheit des Regisseurs Leopold Grün. Der Film porträtiert eine 50-köpfige Dorfgemeinschaft in Mecklenburg-Vorpommern, deren Zuhause ein Ort der Einsamkeit und der Schönheit ist.

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