"Die richtige Strategie für eine sichere Zukunft!"

Das INUTEC SOLARZENTRUM lädt zu einer Vortragsveranstaltung ein mit den Themen

  • Atommülllagerung vs. regenerative Energien
  • Aktuelle Entwicklung am Getreidemarkt – Vermarktungsstrategien bei stark schwankenden Preisen

Referenten:  
Dipl. Ing. Udo Dettmann, Asse II-Koordinationskreis
Dr. Reimer Mohr, Landwirtschaftsberater der Hanse Agro

Zeitpunkt: Mittwoch, 23. März von 19:00 bis 21:00 Uhr

Ort: inutec solarzentrum, Im Gewerbegebiet 17, 38315 Schladen

Anmeldung (bis 18. März) und weitere Infos unter  www.inutec-solarzentrum.de

Spontane Mahnwache in Braunschweig - Fukushima ist überall

altalt

Dem Aufruf von Peter Dickel (AG Schacht Konrad) und .ausgestrahlt zu Mahnwachen unter dem Motto "Fukushima ist überall - Atomausstieg jetzt!" folgten in Braunschweig - organisiert von der Schacht-Konrad-AG - geschätzt 1.000 Menschen, die auf dem Kohlmarkt "Aussteigen! Aussteigen!" skandierten. Über den Köpfen der Deomonstranten, die sich aus allen Altersschichten rekrutierten, wehten neben den obligatorischen Flaggen mit der Atomkraft-Nein-Danke-Sonne und der Grünen, Banner von Attac, BIBS, der Linken, des DGB und der Braunschweiger Montagsdemo.

Redner aus verschiedenen Anti-Atomkraft-Organisationen und auch nicht-organisierte reihten die aktuellen Katastrophen in Japan in die Kette vergangener Störfälle ein und mahnten zum sofortigen Atomausstieg. Merkels Moratorium wurde einhellig als "Schlaftablette" abgetan, um die Wähler über die anstehenden Wahlen ruhig zu halten.

Zeitgleich fanden Mahnwachen an Asse und Schacht Konrad, in Peine, Wolfenbüttel und Wolfsburg statt, deutschlandweit an ca. 450 Orten mit insgesamt über 100.000 Teilnehmern.


Auch am 21. März wird es von 18.00 bis ca 19.30 Uhr eine Mahnwache auf dem Kohlmarkt geben. Am 26.3. gibt es Großdemos in Hamburg, Berlin, Köln

 


Kommentare   
 
0 #2 Paul Deutsch 2011-03-16 12:43
Am nächsten Montag den 21.3.2011 um 18Uhr wird es erneut eine Kundgebung auf dem Kohlmarkr in Braunschweig geben. Bitte macht das hier bekannt.

Gruß
Paul Deutsch
 
 
 
0 #1 Corinna Senftleben 2011-03-15 14:32
Die AG Schacht Konrad hat einen gut gepflegten Terminkalender für die Region Braunschweiger Land:
http://cms.ag-schacht-konrad.de/index.php?option=com_content&task=view&id=437&Itemid=160
 
 
 
 
 

22 Stunden vor Ratsentscheid „Einwohnerversammlung“ zur Wertstofftonne

Wo bleiben definitve Aussagen zu den Kosten und zur Öko-Bilanz?

alt

Der Abfallwirtschaftsbetrieb München schafft es, die Sammelstellen sauber zu halten; ALBA nicht!
Quelle © www.mux.de

Der Rat der Stadt Braunschweig hat vor zweieinhalb Wochen die  Entscheidung über eine Verwaltungsvorlage zur Einführung der Wertstofftonne, auch gelbe Tonne genannt, vertagt. Die finanziellen Auswirkungen für die Bürger sind ungeklärt. Trotzdem scheint es im Rathaus Kräfte zu geben, die eine Hals-über-Kopf-Entscheidung wollen.

Oberbürgermeister Dr. Hoffmann durchbricht sein Prinzip der jährlichen Beschränkung auf sechs Ratssitzungen und hat eine Sondersitzung am 15. März, 16.00Uhr, anberaumt. Nun wird dieser Sondersitzung noch eine „Einwohnerversammlung“  vorgeschaltet. Vor 4 Tagen ließ der OB per Pressemitteilung zum 14. März, 18.00Uhr, in den Kleinen Saal der Stadthalle  einladen.

Warum plötzlich diese Hektik bei einer Angelegenheit, die sämtliche Bürger der Stadt Braunschweig betrifft und eine unausweichliche Kostensteigerungen in der tagtäglichen Daseinsvorsorge nach sich zieht?

Braunschweig mal wieder Spitzenreiter

Nun ist es amtlich: Der seit 2010 geltende Grenzwert für NO2 (Stickstoffdioxid) wurde in Braunschweig um 25% überschritten. Am Altewiekring* wurden 51µg/m3 gemessen, zulässig wären höchstens 40µg/m3 gewesen. Überraschend ist das nicht, denn der Wert war auch in den vergangenen Jahren immer ähnlich hoch. Damit ist Braunschweig nun zusammen mit Hannover Spitzenreiter in Niedersachsen – und das, obwohl hier der Messcontainer nicht in der Innenstadt steht und Braunschweig als kleinere Stadt natürlich auch nicht dasselbe Verkehrsaufkommen hat. Es wird damit deutlich, dass der Braunschweiger „Luftreinhalte- und Aktionsplan“ von 2007 keine nennenswerte Wirkung hatte.


Für die NO2-Belastung lässt sich noch weniger als bei den Feinstaubwerten belastete Luft aus Ost-Europa verantwortlich machen, denn „die Stickstoffdioxidbelastung ist fast ausschließlich verkehrsbedingt und konzentriert sich auf innerstädtische Hauptverkehrsstraßen“ heißt es auch auf der Internetseite des Niedersächsischen Umweltministeriums. Und weiter: „Die von den einzelnen Emittentengruppen zu leistenden Emissionsminderungsbeiträge richten sich nach ihrem Emissionsanteil. Maßnahmen, die in das Verkehrsgeschehen eingreifen, verringern in erster Linie die Stickoxidbelastung in den Städten“. In Braunschweig hat dabei auch das „Umweltorientierte Verkehrsmanagement“** in Zusammenarbeit mit der Firma  Bellis ganz offensichtlich versagt, das von der Ratsmehrheit und dem ADAC als „Intelligente Lösung“ propagiert worden war.

Da gravierende Gesundheitsschäden durch hohe NO2- Belastungen unbestritten sind, müssen endlich wirksame Maßnahmen ergriffen werden. Bei dem Thema darf auch nicht vergessen werden, dass es sich hier nicht zuletzt um eine soziale Aufgabe handelt: Denn wer wohnt an den Hauptverkehrsstraßen?


Gentechnik + Ethik I: Grüne Gentechnik und christliche Schöpfungslehre widersprechen sich nicht

alt

Am 18. und 19. Februar führte die Evangelische Akademie Abt Jerusalem in Zusammenarbeit mit der Umweltkammer im Theologischen Zentrum der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Braunschweig die Tagung „Natur ohne Lobby? - Verantwortung für die Schöpfung“ durch. Die Landeskirche ist herausgefordert, zu aktuellen agrarethischen Problemfeldern Stellung zu beziehen. Auch steht sie vor der Frage, ob die Verpachtung kirchlicher Ländereien zum probeweisen Anbau von gentechnisch optimiertem Saatgut ethisch-theologisch verantwortbar ist.

"Belastung durch Feinstaub war 2010 so hoch wie noch nie"

So berichtete die Braunschweiger Zeitung am 10. Januar. Das könnte stimmen – auch wenn es am Bohlweg bis zum Abbau der dortigen Messstation im Jahr 2005 meist höhere Werte gegeben hatte. Denn die jetzige Messstelle am Altewiekring (seit 2008) ist viel besser belüftet und die so ermittelten Werte verweisen schon alleine durch diesen Umstand auf deutlich höhere Belastungen in der Innenstadt.

alt

Die Messstation ist allein wegen der Arbeiten der Fa. Bellis an den Altewiekring verlegt worden, dort sollte im Auftrag der Stadt unter weniger schwierigen Bedingungen ein „Umweltorientiertes Verkehrsmanagement“ installiert werden. Im März 2010 wurde über den erfolgreichen Abschluss des Projektes berichtet, durch veränderte Ampelschaltungen und eine teilweise Verlagerung des Verkehrs seien die Feinstaub- und NO2-Werte um 13% reduziert worden.

Skepsis ist angebracht, auch angesichts der dort insgesamt angestiegenen Messwerte. Statt die anvisierten 1 Mio. € für eine Ausweitung dieses Systems auszugeben, sollten endlich wirksamere Maßnahmen zur Reduzierung des Kfz-Verkehrs in der Innenstadt ergriffen werden. Die Einführung von Umweltzonen wird weiterhin empfohlen (Umweltbundesamt kontert dem ADAC). Auch wenn diese z.B. in Hannover noch keine ausreichende Wirkung gezeigt hat - mit mehr schmutzigen Fahrzeugen in der Innenstadt wäre die Belastung logischerweise noch höher gewesen.

Auch in Braunschweig sind dringend andere Wege zur Verminderung der Feinstaub- und NO2-Belastung erforderlich:

Stibiox-Abriss viel teurer

faesser

 


Die Bauverwaltung hat sich stark verkalkuliert und verlangt nun von den Braunschweiger Ratsgremien die Zustimmung zu folgender Beschlußvorlage:

"Zustimmung zu über- und außerplanmäßigen Aufwendungen...
...
Während der Bauausführung zum vollständigen Rückbau des ehemaligen Stibiox-Werkes hat sich herausgestellt, dass die geschätzten Gesamtkosten in Höhe von rund 1,6 Mio.€ um ca. 390.000 € überschritten werden. ..."
(Vorlage Fachbereich Finanzen, Drucksache Nr. 13770/10 vom 30.8.2010)

Der Kostenanstieg sei hauptsächlich begründet ...
"... in der erheblichen Massenvermehrung
, [...] die sukzessiv mit Fortschreiten der Tiefenenttrümmerungsmaßnahmen sichtbar wurden".  Dadurch habe sich  "der zu entsorgende hochkontaminierte Bauschutt von zunächst geschätzten 2.700 t auf 6.465 t" erhöht.  (Quelle: ebenda)

Wie das -  verrechnet um fast das zweieinhalbfache ?  Kann man im Bauamt nicht mehr richtig messen und rechnen ?

Latte macchiato unter kranken Kastanien

Pflanzen zeigen oft die Umweltsituation an. Zumindest dann, wenn mit ihnen schlecht umgegangen wird. Sie machen sich bemerkbar, wenn ihnen die Umgebung nicht gefällt, wenn sie hungern oder dürsten, wenn die Luft schlecht ist und gelegentlich auch, wenn ihnen Gesellschaft fehlt. Sie sind halt Lebewesen.

alt

Wie umweltfreundlich sind Strom und Fernwärme von BS Energy?

Mit einem immensen Werbeetat wird es den Braunschweigern auf Schritt und Tritt eingeflößt: BS Energy ist der Inbegriff des umweltfreundlichen Energieversorgers. Im Herbst 2008 verkündete das Unternehmen, Vorreiter in Sachen Klimaschutz werden zu wollen. Entspricht diese Strategie der tatsächlichen Qualität seiner Erzeugnisse?

Seit zwei Jahren sind Energieversorger gesetzlich verpflichtet, ihre Abrechnungen mit einem Stromherkunftsnachweis zu versehen. Ein Blick darauf ergibt: Obwohl der Strom von BS Energy im Jahr 2008 zu 25% aus Atomkraftwerken kam, der Naturstromanteil bei 16% lag und ein Teil der Energie in Kraftwärmekoppelung produziert wurde, waren die Treibhausgas-Emissionen in 2008 um 8% höher als beim Strommix Deutschland, der die Umweltauswirkungen der gesamten in Deutschland verkauften Elektrizität beziffert.(1)

"Nur" ein Käfer!

In der Diskussion um die Landebahnerweiterung und das Auffinden des von der EU-FFH-Richtlinie hoch geschützten Käfers "Eremit" hört man gelegentlich, was denn das ganze Theater um einen solchen Käfer soll. Ob es nichts Wichtigeres gäbe, als so einem Käfer nachzuspüren oder gar nachzujammern. Und was gehe es überhaupt die EU an, was hier in Braunschweig mit Käfern passiere.

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