Fukushima-Mahnwache am Montag auf dem Altstadtmarkt - Thema: Fukushima und Tschernobyl

Am Montag, dem 27. März um 18.00 Uhr wird in Braunschweig wiederum eine Fukushima-Mahnwache stattfinden, allerdings  anders als sonst auf dem Altstadtmarkt (sonst Kohlmarkt). In der dortigen Martini-Kirche findet vom 27.3.- 01.04. eine Ausstellung zu den Folgen der Tschernobyl-Katastrophe statt. Darum laden die OrganisatorInnen ein, im Anschluß an die Mahnwache in die Ausstellung zu gehen und mit Prof. Dr. Angelina Nyagu und Igor Pismenskij zu reden, die die Ausstellung als Zeitzeugen der Tschernobyl-Katastrophe begleiten.

Montag, 27. März 2011: 18.00-18.30 Uhr Fukushima-Mahnwache, Altstadtmarkt Braunschweig

anschl.: Gespräch mit weissrussischen Zeitzeugen / Liquidatoren der Tschernobyl-Katastrophe in der Martini-Kirche.

Organisatoren: AntiAtomBraunschweig (www.aabs.ag-schacht-konrad.de)

Weitere Mahnwachen finden in Wolfenbüttel, Wolfsburg, Königslutter, Gifhorn, Brome, Hildesheim und vielen Orten in ganz Deutschland statt.

Rückfragen: 

Peter Dickel  0531-895601

Die Stunde der Erde - Sa, 26.3. - 20.30 bis 21.30 Uhr

Der WWF ruft ganz Deutschland für, 20.30 Uhr, zur Teilnahme am der weltweiten Klimaschutzaktion „WWF Earth Hour 2011“ auf. Millionen Menschen in mehreren Tausend Städten in 134 Ländern schalten um jeweils 20.30 Uhr Ortszeit für eine Stunde das Licht aus, um damit ihrer Forderung nach mehr Klimaschutz und einer Energiewende Nachdruck zu verleihen. Deutschland meldet mit mindestens 63 teilnehmenden Städten und Gemeinden einen neuen Teilnehmerrekord. Die zentrale Kundgebung der deutschen „Earth Hour“ findet am Brandenburger Tor statt, dessen Beleuchtung um 20.30 Uhr erlöschen wird. Aus mehreren tausend Kerzen wird am Pariser Platz der Schriftzug „Energiewende jetzt!“ gelegt. Die Veranstaltung beginnt mit einer Schweigeminute zum Gedenken an die Vorgänge im japanischen Atomkraftwerk Fukushima.

Teilnehmende Städte Stand 25.3.2011 ... Braunschweig ist auf der Liste nicht zu finden ...

mehr Info

25 Jahre Tschernobyl: Menschen – Orte – Solidarität

Ausstellung vom 28.3. – 1.4. (täglich 10:00 – 18:00 Uhr, Freitag 10:00-14:00 Uhr) in der St. Martinikirche, Braunschweig, Altstadtmarkt, (Eröffnung: 27.03. 18:00 Uhr)

klicken zum Vergrößern!Am 26. April 2011 jährt sich die Reaktorkatastrophe im Atomkraftwerk Tschernobyl zum 25. Mal. Der 1986 freigesetzte radioaktive Fall-out erreichte alle europäischen Länder und machte eine bis damals fiktive, grenzüberschreitende technologische Katastrophe erstmals zur Realität. Die gesundheitlichen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen für die Menschen in den unmittelbar betroffenen Gebieten sind immer noch verheerend. In Belarus, der Ukraine und Russland wurde eine Fläche von über 150 000 Quadratkilometern auf lange Zeit radioaktiv belastet. Zum Zeitpunkt der Katastrophe lebten in diesen Regionen etwa 7,2 Millionen Menschen.

Gelbe Tonne grün gerechnet – Nachbetrachtung zu einer „Umweltschutzdebatte“

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© Fachhochschule Brandenburg (von braunschweig-spiegel.de verfremdet)

Der Rat der Stadt Braunschweig hat sich in der Sondersitzung am 15. März Bedenkzeit zur Nicht/Einführung der Gelben Tonne ab 2014 eingeräumt (s. unser Beitrag 16.03.2011). Als „schlichtweg peinlich“ kommentiert Holger Herlitschke in der BZ vom 16. März diese Entscheidung; Braunschweig habe, so der Vorsitzende der Grünen-Ratsfraktion, die Chance vertan, 30.000 t CO2 einzusparen. Für wen das  Ergebnis der Auseinandersetzung um die Gelbe Tonne peinlich ist, ließ Herlitschke offen.

Abschalten alleine genügt nicht - Die Forderungen des Solarenergie-Fördervereins SFV

© Rainer Sturm / Pixelio.deBundesweit wird gefordert: "Abschalten, Abschalten, Abschalten". Doch die Forderung "Abschalten" alleine zeigt lediglich, welche Maßnahme ergriffen werden muss, um Atomenergie, die unerwünschte Alternative, los zu werden. Aber was dann?

Wir müssen deutlich benennen, welche politischen Maßnahmen ergriffen werden müssen, damit wir die von uns gewünschte Alternative - 100 Prozent Erneuerbare Energien - konkret, zuverlässig und rasch erreichen.

"Zukunft säen – Vielfalt ernten! Saatgut bleibt Gemeingut"

SaatgutFilmvorführung des Bündnis für eine gentechnikfreie Region Braunschweiger Land
am Montag, 21.3., 20 Uhr Kulturzentrum Brunsviga, Karlstraße 35.

Dokumentarfilm v. Ella von der Haide 2010, dt./engl. mit UT, 34 Min.

In der Auseinandersetzung um geistige Eigentumsrechte auf Saatgut ist das Jahr 2011 entscheidend. Die EU will ein europaweit einheitliches Saatgutrecht verabschieden. Werden in Zukunft auf dem Saatgutmarkt ausschließlich industrielle Sorten verfügbar sein, während regionale und bäuerliche Sorten nur noch in Museen und Schaugärten wachsen? Die Saatgutkonzerne wollen die Revision des Saatgutrechts nutzen, um ihre Macht weiter auszudehnen. Die schon verabschiedete EU-Erhaltungssorten-Richtlinie für nichtindustrielle Pflanzensorten erschwert oder verbietet bereits die Verbreitung der alten Sorten durch geographische und quantitative Beschränkungen. In den letzten Jahren haben sich in vielen Ländern Europas Saatgutinitiativen zusammengeschlossen und grenzüberschreitend organisiert. Sie verteidigen das bäuerliche Recht, Saatgut aus eigener Ernte auszusäen, zu züchten und weiterzugeben. Die Dokumentarfilmerin Ella von der Haide hat in Graz beim 5. Europäischen Treffen von Saatgut-Initiativen und Erhaltern von bäuerlichem Saatgut eine Reihe von Interviews über die Situation des Saatgutes geführt und dokumentiert.

Der Eintritt ist frei, eine Einführung in den Film wird Andreas Riekeberg von der Saatgutkampagne "Zukunft säen – Vielfalt ernten!" geben

www.saatgutkampagne.org


s. auch Agrarmagazin dlz-Aktuell | 17.03.2011 http://dlz.agrarheute.com/gvo-mais

"Achtung: GVO-Mais ist wieder im Umlauf

In Nordrhein-Westfalen haben die Untersuchungsämter gentechnisch verändertes Mais-Saatgut gefunden. In vier von 16 Proben des importierten, konventionellen Saatgutes wurden Spuren von gentechnisch verändertem Mais festgestellt, unter anderem fand sich in drei der vier Partien MON 810. (...)" >>weiter

 

 


Kommentare   
 
0 #1 Uwe Meier 2011-03-21 00:54
Ich finde die Überschrift des Artikels irreführend. Zur Klarstellung: Saatgut unterliegt seit Jahrzehnten der Saatgutgesetzge bung. Jede neu gezüchtete Sorte, die beim Bundessortenamt in das Sortenregister eingetragen ist, ist gegen Nachbau geschützt. Das ist wie bei einem Patent. Wenn es das nicht gäbe, dann gäbe es keinen züchterischen Fortschritt mehr und der macht etwa 30% des Ertrags aus.
Gerade als Gegner der grünen Gentechnik sollte man von der Sache was verstehen, sonst schadet man der Bewegung.
 
 
 
 

Samstag, 26. März - Großdemonstrationen in Berlin, Hamburg, Köln und München

- AUFRUF -

Die schrecklichen Ereignisse in Japan machen uns fassungslos und betroffen. Die Reaktorkatastrophe in Fukushima führt uns auf erschütternde Weise vor Augen: Es gibt keinen Schutz vor dem nuklearen Restrisiko – die Natur hält sich nicht an vorherige Berechnungen, Technik oder Menschen können auch in hochentwickelten Ländern versagen.

Unter dem Eindruck der Reaktorkatastrophe von Fukushima sagen wir deutlich: Wir können uns das Risiko einer nuklearen Katastrophe nicht länger leisten!

Vor wenigen Monaten hat die Bundesregierung eine Laufzeitverlängerung aller AKW beschlossen – nun rudert sie ein Stückchen zurück: Der Betrieb der sieben ältesten deutschen Atomkraftwerke soll für drei Monate ausgesetzt werden.

Das ist nicht genug – alle AKW müssen sofort stillgelegt werden und zwar endgültig.

Weg mit der Risikotechnologie Atomkraft – hin zu Erneuerbaren Energien, Energiesparen und Energieeffizienz!


Es rufen auf:   Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad, attac, .ausgestrahlt, BUND, Campact, contrAtom, NaturFreunde Deutschlands, Robin Wood; auch DGB und Einzelgewerkschaften fordern auf, sich an den Demonstrationen zu beteiligen

Spendenkonto für alle vier Demonstrationen: Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) - Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00 -Konto 8280202, Spendenzweck: Großdemo 26.3.

mehr Info

Termine zum Antiatom-Protest

AntiAtom BS hat die nächsten Termine zusammengefasst und lädt zur Mithilfe an den Vorbereitungen ein:

Die schlimmen Ereignisse in Japan bedeuten für uns vor allem eines: Aufwachen aus der Schockstarre!
Bitte kommt nach Möglichkeit zu den nächsten Demonstrationen und Mahnwachen und zeigt Euren Protest, Euer Mitgefühl und Eure Solidarität mit den betroffenen Menschen in Japan!

Montags um 18 Uhr: bis auf Weiteres finden bundesweit Mahnwachen in vielen Städten statt.

Die Einträge hierzu findet Ihr auch unter www.ausgestrahlt.de
In BS treffen wir uns auf dem Kohlmarkt. Bitte bringt nach Möglichkeit Fahnen etc., vielleicht eine Kerze mit!

Auch samstags zwischen 11 und 13 Uhr sind einige von uns in der Stadt auf dem Kohlmarkt gegen Atomkraft aktiv.

Sie sind in der Nähe des BIBS-Standes zu finden, sie sind voraussichtlich auch mit Anti-AKW-Fahnen zu erkennen für alle. Mitstreiter/Innen hierbei sind ausdrücklich erwünscht!!

Großdemos am Sa., 26.3. in Hamburg, Berlin und weiteren Städten ... Unsere Region fährt nach HH:
Wir haben 3 Busse nach Hamburg mit insgesamt 158 Plätzen reserviert.
Vorverkaufsstellen: Guten Morgen Buchladen, Bültenweg; Leseratte, Kastanienallee; AStA, Katharinenstr. und Grüne Geschäftsstelle, Kohlmarkt.
Der Preis liegt bei 18,- bzw. 12,-€ (ermäßigt). Da die Demo um 12.00 Uhr startet, muss die Abfahrt um 8.30 Uhr erfolgen. Abfahrt wie immer ZOB neben dem HBF. Evt. Rückfragen per mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Wer nicht nach HH fahren kann, sollte sich am selben Tag nach Möglichkeit in BS bei der Bewerbung der

Tschernobyl-Ausstellung beteiligen: am Sa., 26.3. von 11 - 13 Uhr werden wir auf dem Altstadtmarkt Flyer verteilen zur Ausstellung zum 25. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe; diese Ausstellung wird am 27.3. um 18.30 Uhr in der Martinikirche eröffnet (am Altstadtmarkt).
Helfende Hände sind auch zum Aufbau der Ausstellung am Samstag, 26.3. von 16 - 18 Uhr in der Martinikirche erwünscht!

Weitere Termine für Aktivist/Innen: Sa., 19.3. ab 11 Uhr Kreativtermin in Sz-Bleckenstedt, Fässer und andere Symbole des Widerstandes basteln, Hof von Ludwig Wasmus, Bleckenstedter Straße 37, Rückfragen: 05341-63123 (AB)


Mi., 6.4. 19 Uhr, Brunsviga
: Arbeitstreffen zur Vorbereitung der T25-Haltestellen-Aktion (
http://tschernobyl25.de/)

Sa., 9.4. DIE Inn als "Vorübung" für den 25. Jahrestag von Tschernobyl (25.4. bundesweit), Uhrzeit und Ort wird noch bekannt gegeben.


Sabine Knoblauch, Antiatom BS

Noch 'ne Tonne ist nicht das Gelbe vom Ei!

alt

 
Nach der Konfusion zur Einführung einer haushaltsnahen Wertstofftonne (siehe braunschweig-spiegel.de vom 13. und 15. März) hat sich der Rat gestern in seiner Sondersitzung ein abfallwirtschaftliches Moratorium verordnet.

Der Beschluss lautet: „Das Sammelsystem für Leichtverpackungen wird für die Jahre 2012 und 2013 weiterhin als Bringsystem ausgeschrieben. Im Zuge der Ausschreibung des Sammelsystems für Leichtverpackungen ist eine bedarfsgerechte Reinigung der Containerstandorte und eine bis zur werktäglichen Leerung der stark beanspruchten Container sicher zu stellen.“ Mit anderen Worten: Die Gelbe Tonne wird vorerst nicht eingeführt. Ob sie jemals kommen wird, wurde offen gelassen. Wie es bereits gute Tradition ist, liegt auch zum Verlauf dieser Ratsdebatte ein aussagefähiges Protokoll der BIBS-Geschäftsstelle vor.

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