Baumfällungen für den Naturschutz

So manch einer, der zur Zeit im Naturschutzgebiet Riddagshausen spazieren geht und am „Haus Entenfang“ vorbeikommt,  wundert sich über die gestutzten und gefällten Bäume. Man hatte ja gehört, dass das Haus Entenfang renoviert werden soll, damit dort ein „Naturerlebniszentrum“ entstehen kann. Das klingt doch eher harmlos, wurde dann auch so vom Rat der Stadt beschlossen und mit 270.000 EURO mitfinanziert.

Alles Weitere durfte die Bürgerschaft Riddagshausen mit Herrn Borek arrangieren. Allerdings war in der Ratsvorlage keine Rede von einem Anbau und auch nicht von Baumfällungen gewesen. Erst jetzt kann man sich ein genaueres Bild von der geplanten Anlage machen:


Modell des geplanten Naturerlebniszentrums, Stadt Braunschweig, Fachbereich Stadtplanung und Umweltschutz

 

Internetseite „Streuobstwiesen in Niedersachsen“ geht online

Pressemitteilung

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Wo kann ich Saft von Streuobst-Bäumen kaufen? Wo findet das nächste Obstblütenfest in meiner Nähe statt? Wächst in Niedersachen noch irgendwo der Altländer Pfannkuchenapfel? Auf Fragen wie diese gibt es künftig Antworten auf einer neuen Internetseite rund um das Thema Streuobst, die heute freigeschaltet wurde: www.streuobstwiesen-niedersachsen.de

Rettet Yasuni

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes, des Klimaschutzes und des Artenschutzes.

Wie sicherlich viele von Ihnen wissen, gibt es ein bundesweites Bündnis von vielen Verbänden und engagierten Einzelpersonen zur Rettung des einzigartigen Yasuní-Regenwaldes in Ecuador. Dazu gibt es eine eigene Website, die seit Mitte Oktober online ist: http://www.saveyasuni.eu/

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Die Zeit drängt: Am Donnerstag, den 10. November wird im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages entschieden, ob Deutschland den Vorschlag Ecuadors unterstützt, damit der Yasuni-Nationalpark vor der Zerstörung/Erölförderung bewahrt bleibt. Bei einer Expertenanhörung im Deutschen Bundestag haben sich Bundestagsabgeordnete von CDU/CSU, SPD, Grünen und Linken für die Rettung Yasunís eindeutig ausgesprochen und wurden dabei sowohl von Wissenschaftlern als auch den anwesenden Nichtregierungsorganisationen mit vielen fachlich guten Argumenten unterstützt!

5. Grohnde-Konferenz - Gegner laden E.ON zu öffentlicher Diskussion zur Sicherheit des Atomkraftwerks Grohnde ein

Zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion über die Sicherheit des AKW-Grohnde im Februar in Hameln hat die 5. Grohnde-Konferenz, die am Samstag, dem 05. November in Salzgitter stattfand, jetzt den Energiekonzern e.on eingeladen. Damit lehnte die Konferenz zugleich ein Angebot von e.on ab, über die Sicherheitsfragen am kommenden Mittwoch in einem von e.on ausgesuchten Kreis in der Info-Stelle des Reaktors zu sprechen.

Wir begrüßen die Bereitschaft von e.on, sich auf die Sicherheitsdiskussion einzulassen, aber das ist nicht der Rahmen, eine fachliche Diskussion symetrisch zu führen?, erläutert Peter Dickel von der Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD. ?Zudem handelt es sich um Fragen, die nicht nur einen kleinen Kreis betreffen, sondern an dem es ein wachsendes öffentliches Interesse gibt. Die von uns geplante Veranstaltung  gibt der interessierten Öffentlichkeit, Kommunal- und LandespolitikerInnen und Medien die Möglichkeit, sich ein eigenes Bild vom Pro und Contra des Weiterbetriebes zu machen.

Nur 80 KM von Braunschweig entfernt: Wie gefährlich ist das Atomkraftwerk Grohnde (Weserbergland)?

Zu einer Info-Veranstaltung über die Gefährdung durch den Atomreaktor Grohnde im Weserbergland laden AntiAtomBraunschweig und die Arbeitsgemeinschaft für kommenden Dienstag, den 27. September, 19.00 Uhr in das Kommunikationszentrum Brunsviga, Karlstraße 35 in Braunschweig ein. Referent ist Tobias Darge aus Göttingen, der u.a. auch den BUND im ASSE-II-Begleitgremium vertritt.

Als US-amerikanische Wissenschaftler empfahlen, einen Umkreis von 80 KM um das AKW Fukushima zu evakuieren, prüften auch in Deutschland viele Menschen erstmals, wie weit sie vom nächsten noch laufenden Reaktor entfernt leben. Der 80-KM-Radius um den Reaktor Grohnde geht quer durch unsere Region und direkt durch die Stadt Braunschweig.

Grund genug also zu fragen, welche Gefahren von dem Kraftwerk ausgehen.

DIE LINKE: 50% Strom aus regenerativen Quellen bis 2020

Wie alle Kommunen steht auch Braunschweig vor der großen energiepolitischen Aufgabe, den Ausstieg aus der Atomenergie zu vollziehen und die Erderwärmung zu stoppen. Braunschweig-spiegel.de hat alle Parteien, die zur Kommunalwahl kandidieren, angeschrieben und um die Beantwortung von sechs Fragen zur Gestaltung der Energiewende gebeten. DIE LINKE umreißt ihre energiepolitischen Perspektiven mit folgenden Statements:

1. Die Stadt Braunschweig ist zu 25,1% an Veolia/BS Energy beteiligt. Das Unternehmen verkauft an seine Kunden Atomstrom und ist Anteilseigner am Kraftwerk Mehrum, das laut WWF zu den 30 klimaschädlichsten Kraftwerken Deutschlands zählt. Mit welchen Zielsetzungen wird DIE LINKE auf diese beiden Sachverhalte in der kommenden Wahlperiode Einfluss nehmen?

Wir haben grundsätzlich gegen jegliche Privatisierung städtischen Eigentums – insbesondere von Einrichtungen der Daseinsvorsorge – gestimmt. Leider sind wir damit noch immer in der Minderheit. Demzufolge ist der Einfluss der Stadt auf BS|Energy inzwischen relativ gering. Allerdings ist der Oberbürgermeister Aufsichtsratsvorsitzender, und eine andere Ratsmehrheit als bisher könnte schon Einfluss ausüben.
Natürlich werden wir alles in unseren Kräften stehende dafür tun, dass BS|Energy aufhört, Atomstrom einzukaufen, und schneller auf regenerative Energien umsteigt. Kohleverstromung ist die Technik von vorgestern, unsere Partei lehnt sie mittelfristig ab, wendet sich auch bundesweit gegen den Neubau von Kohlekraftwerken. Auch BS|Energy muss unserer Meinung nach dort aussteigen.

Solarstrom für den Eigenverbrauch

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Auf der Fachmesse Intersolar haben mehrere Hersteller PV-Hybridanlagen zur unterbrechungsfreien Stromversorgung, zu Zwischenspeicherung und zur Optimierung des Eigenverbrauchs präsentiert. Mit der neuen Technik wird es möglich, den selbst erzeugten Photovoltaik-Strom auch dann zu nutzen, wenn keine Sonne scheint. Mit einem Batteriesystem als Zwischenspeicher beleuchtet tagsüber nicht verbrauchter Strom nachts das Haus. Über die Entwicklung und Erprobung solcher PV-Anlagen mit intelligenten Wechselrichtern und Batterien berichtete BINE Informationsdienst im Projektinfo 10/10.

Unterstützung für Tschernobyl-25-Jahrestag am Ostermontag gesucht. Haltestellen-Flyerdruck naht!

Hallo liebe Mitmenschen,
wer noch Haltestellen für den Jahres.-Aktionstag www.tschernobyl25.de anmelden will, sollte es jetzt tun.
Wir drucken nämlich,die Handzettel für jede Haltestelle, die jede/r an Ihren / sein Kiez verteilen kann!!!

Ab Samstag den 16.4. sind die Flyer da, vorab muß aber schon durchgesagt werden: wer, wieviele für seinen Stadtteil braucht!

(Haltestellen, wie/ was? Siehe hier)

Und für die regionale Mobilisierung zum Tschernobyl-25-Tag am Ostermontag werden noch dringend Helfer und Helferinnen gesucht. Es geht z.B. darum, Flyer und Plakate zu verteilen und potentiell interessierte Gruppen zur Errichtung einer Haltestelle zu motivieren. Also sprecht bitte Euch bekannten Gruppen, Institutionen, Firmen, Freunde daraufhin an.
Infos, Karten, Flugblätter sowie weiteres Material zum Ablauf und den Haltestellen gibt es unter www.bs-land.tschernobyl25.de

Für den Ostermontag suchen wir noch dringend Ordner und Ordnerinnen und auch noch eine Unterstützung fürs Büro (z.B. Telefondienst etc.).

Gesundheitsrisiko Asse II - Weltatomerbe Braunschweiger Land

Am  30.3.2011 sprach Winfrid Eisenberg, IPPNW, auf der Veranstaltung "Gesundheitsrisiko Asse II - Weltatomerbe Braunschweiger Land" in der Lindenhalle Wolfenbüttel. Er stellte braunschweig-spiegel sein Redemanuskript zur Veröffentlichung zur Verfügung.

"Die Atomkatastrophenkette Hiroshima-Nagasaki-Majak-Windscale-Harrisburg-Tschernobyl-Fukushima veranlasst mich, mit einem Zitat aus Heinrich Heines Ballade Belsazar zu beginnen, gedichtet 1815:

(Der König von Babylon hatte bei einem Gelage frevelhaft aus einem heiligen Becher getrunken und Gott gelästert, dann ging es so weiter:)
 


Und sieh! und sieh! An weißer Wand – da kam's hervor wie Menschenhand;
Und schrieb, und schrieb an weißer Wand Buchstaben von Feuer, und schrieb und schwand.
Der König stieren Blicks da saß, mit schlotternden Knien und totenblass.
Der Knechte Schar saß kalt durchgraut, und saß gar still, gab keinen Laut.
Die Magier kamen, doch keiner verstand zu deuten DIE FLAMMENSCHRIFT AN DER WAND.
Belsazar ward aber in selbiger Nacht von seinen Knechten umgebracht.

 

 

 

 

 

 

 

Um die Flammenschrift von Hiroshima bis Fukushima zu deuten, benötigen wir keine Magier. Die Botschaft ist klar: 


Wir müssen das Nuklearzeitalter umgehend beenden, sonst verbrennen wir im atomaren Feuer. Wir fehlbaren Menschen dürfen keine Technologie verwenden, die den kleinsten Fehler mit lebensfeindlicher Grausamkeit bestraft.
 

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