Bewohner fühlen sich von BBG verschaukelt

Die Braunschweiger Baugenossenschaft (BBG) ist auf ihre große Mitgliederzahl stolz und propagiert gern und laut das Thema Mieterbeteiligung. Die Wahrheit ist: In der Hermannstraße 1-3, in der die Mietpreise glücklicherweise noch niedrig sind, wenn auch nicht so niedrig wie von der BBG behauptet, findet derzeit das Gegenteil statt.

Mit immer neuen fadenscheinigen Argumenten versucht die BGG, gegen den Willen der meisten Bewohner eine von ihr gewünschte Modernisierung durchzuboxen und ein Blockheizkraftwerk im Keller zu installieren. Doch die Bewohner haben sich mit Ofenheizung arrangiert oder längst mit selbst finanzierten Gasetagen-Kombiheizungen – eingebaut seinerzeit natürlich mit Zustimmung der BBG – Abhilfe geschaffen.

Grausige Ereignisse bei der Wildtierbeobachtungsstation am Molkenhaus. Bericht eines Wildtierfotografen Oktober 2012

30.11.2012

Vorgeschichte: Ein Fotograf hatte sich in seiner Not an unseren Verein “Nationalpark Harz e.V.“ gewendet und bat um Unterstützung. Wir haben ihn um einen detaillierten Bericht seines Erlebnisses gebeten. Zum Verständnis muss man hinzufügen, dass das Ziel bei einem Nationalpark der sogenannte „Prozessschutz“ ist, d.h. es wird angestrebt, die Natur, soweit es geht, sich selbst zu überlassen. Das Bejagen von Rotwild müsste demnach zumindest rückläufig sein und es müsste einen anvisierten Termin geben, an dem keine Jagd mehr stattfindet. Beides ist leider nicht erkennbar, da es hier offenbar eine Jägerlobby gibt, die dies unter allen Umständen verhindern möchte.(Blöhbaum)

Foto: R. Hoffer

Eine kurze Weihnachtspredigt

Zum Weihnachtsfest finden viele Gottesdienste in warmen, gut besuchten Kirchen statt. Eine Übersicht über die Gottesdienste in Braunschweig findet man hier.

Der Braunschweig Spiegel präsentiert eine etwas andere Weihnachtspredigt. Eine kurze Rede von Erik Gottwald, die er am 22.12.2012 vor dem Fleischversorgungszentrum Mannheim gehalten hat.

Wir wünschen besinnliche, friedliche und inspirierende Weihnachten!

 

 

 

Der Fukushimaunfall und sein Einfluss auf das Meeres-Ökosystem

Es mag makaber erscheinen, aber jeder Reaktorunfall bei dem radioaktive Strahlung freigesetzt wird, ist nicht nur eine mögliche Gefahrenquelle für Mensch und Umwelt, sondern auch ein großes Freiluftlaboratorium, in dem unermüdlich Daten gesammelt und ausgewertet werden. Das ist bis heute in Tschernobyl so, wo terrestrische Ökosysteme systematisch untersucht werden, und es ist in den Meeresgebieten um Fukushima nicht anders. Natürlich geht es dabei auch um die radioaktive Belastung von Lebensmitteln aus dem Meer damit nichts radioaktiv Problematisches auf den Teller kommt, zumal die traditionelle Esskultur in Japan Meeresfrüchte bevorzugt. Das Thünen Institut in Völkenrode veröffentlichte die möglichen Auswirkungen des Reaktorunfalls in Fukushima auf das Meeres-Ökosystem und die dort gefangenen Meeresfrüchte.

Der ewige Streit: Wildkräuter in der Stadt

Löwenzahn im Rinnstein

Die Bekämpfung von Wildkräutern im Stadtgebiet ist seit etwa 30 Jahren umstritten. Oft sind es ästhetische Ansprüche und Reinlichkeitsvorstellungen, die die Kommunen veranlassen, zu Hacke, Pflanzengift oder Gasflamme greifen zu lassen, um die Wildkräuter abzutöten. Der offizielle Grund, der oft genannt wird, ist jedoch die "Verkehrssicherungspflicht".

Trotzdem: Eine bundesweite Untersuchung aus dem Jahre 1985 ergab, dass von 125 Kommunen aller Größen 74 ein Herbizidverbot erlassen hatten. Grund dafür war eine massive Umweltdiskussion in der Bevölkerung, die Erkenntnis, dass hier Pflanzengifte angewandt werden, die mit der Produktion von Nahrungspflanzen nichts zu tun haben - also nur aus ästhetischen Gründen und das Auffinden von Herbizidwirkstoffen in Oberflächengewässern. In Fachkreisen wurde zusätzlich diskutiert, ob die Bekämpfung überhaupt mit dem gesetzlich vorgeschriebenen "Integrierten Pflanzenschutz" vereinbar sei.

In Braunschweig wurde das über etwa zehn Jahre gültige Herbizidausbringungsverbot durch die CDU und FDP mit der Stimme des OB Dr. Hoffmann wieder aufgehoben. Inzwischen wird die Problematik wieder diskutiert. Ursache dafür ist der ins Gerede gekommene Wirkstoff Glyphosat, der fast ausschließlich noch verwendet und in Oberflächengewässern gefunden wird.

Expertenhearing: „Aufsuchung und Gewinnung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten - Fracking“

Am Dienstag, den 03. Juli, von 17:30 bis ca. 20 Uhr findet ein Expertenhearing zum Thema „unkonventionelle Gasförderung“ statt. Auf dem Podium werden Vertreter verschiedener Interessensgruppen über das Thema informieren – anschließend finden Diskussion und Publikumsfragen statt. Auf dem Podium vertreten sind Landes- und Bundesbehörden, das Petrolunternehmen BNK, die Bürgerinitiative „Arbeitskreis Fracking Braunschweiger Land“ sowie der Wasserverbandstag.

Organisator des Hearings ist der Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB), der durch einstimmigen Beschluss des Braunschweiger Rates vom 20. März mit der Durchführung betraut wurde.

Mehr zum Hearing beim ZGB: http://www.zgb.de/barrierefrei/content/aktuelles/aktuelles.shtml

Weitere Informationen zu den Themen „Fracking“ und „unkonventionelle Gasförderung“ erhalten Sie beim Arbeitskreis Fracking (www.ak-fracking.de) und bei der Vereinigung „Gegen Gasbohren“ (www.gegen-gasbohren.de).

 

 

Landschaft als Kraftwerk

Die Ev. Akademie Abt Jerusalem lädt zum 26. Juni und 5. Juli zu den Veranstaltungen „Landschaft als Kraftwerk I“ und „Landschaft als Kraftwerk II“ ein.

Die Referenten, Dip.-Ing. Claus Hermann (hochC Landschaftsarchitektur Berlin), Prof. Dr. Martin Prominski (Institut für Freiraumentwicklung, Universität Hannover) und Prof. Dr. Sören Schöbel (Fachgebiet für Landschaftsarchitektur regionaler Freiräume, Technische Universität München) zählen zu den wenigen Freiraum- und Landschaftsplanern in Deutschland, die sich eingehender mit landschafts- und freiraumkonzeptionellen Fragen der Energiewende befassen.

"Asse-Lauge in die Nordsee? Spinnen die jetzt? Lassen sich größere Wassereinbrüche in Asse II bewältigen?"

Der Asse-II-Koordinationskreis stellt seine Konzept-Skizze "Pumpen statt Fluten" zur Diskussion und lädt ein
20. Juni AudiMax der Fachhochschule Ostfalia Salzdahlumer Straße 46/48, Wolfenbüttel

mit Dr. habil. Ralf Krupp und Dr. Frank Hoffmann



Am 6. Juni präsentierte der Asse II-Koordinationskreis in Hannover seine Konzept-Skizze "Pumpen statt Fluten" vor der Presse und startete am 8. Juni seine Kampagne "20 Tage - 20.000 Unterschriften gegen die Flutung der Asse".

Bildquelle: Zeitung "Asse-Alarm"

 

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