Infoaktion in Braunschweig: Für Kosmetik ohne Mikroplastik - am 19.11.2016 -

"Pressemitteilung"

Greenpeace-LogoPlastik aus Kosmetikprodukten gelangt über die Abwässer in die Umwelt und gefährdet unsere Meere. Darüber und wie Verbraucher Produkte mit festen und flüssigen Kunststoffen inklusive Silikonen künftig vermeiden können, informieren Greenpeace-Freiwillige heute in Braunschweig. Sie zeigen typische Produkte, die Kunststoffe enthalten, sowie Reagenzgläser mit Plastikpartikeln, die sie aus Kosmetik- und Körperpflegeartikeln gefiltert haben. „Viele Menschen wissen nicht, dass sie jeden Tag Mikroplastik aus Make-Up, Peeling oder Duschgel in unsere Flüsse und Meere spülen“, sagt Max Kannenberg von der Greenpeace-Gruppe Braunschweig. Kleinste Meereslebewesen können Mikroplastik mit Nahrung verwechseln oder unbewusst aufnehmen; so ist es längst in der Nahrungskette angekommen. Einem kompletten Verzicht auf Kunststoffe in ihren Produkten weicht die konventionelle Kosmetikindustrie jedoch aus. „Umweltministerin Barbara Hendricks muss deshalb feste und flüssige Kunststoffe in Produkten verbieten, die täglich ins Abwasser gelangen“, sagt Kannenberg. Eine Greenpeace-Petition zum Unterzeichnen liegt am Infostand aus.

Mikroben geben mehr Gas

Dank zweistufiger Behandlung verdauen Mikroben Biomasse effektiver und produzieren mehr Gas. Rostocker Forscher wollen Biogasanlagen wirtschaftlicher machen, und sie zu flexiblen Lieferanten von Regelenergie qualifizieren. Dafür setzen sie vor den Biogasreaktor der Anlage einen sogenannten Hydrolysecontainer. Dieser dient dazu, die eingespeiste organische Masse besser aufzuschließen. Neben einer Flexibilisierung der Gasproduktion verspricht das neue Verfahren eine Steigerung der Methanausbeute um bis zu 18 Prozent.

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Die neue Umweltzeitung ist da! "Die Zukunft gestalten"

Mit der Zukunft hat sich die Umweltzeitung schon oft beschäftigt. Auch damit, dass unsere Welt eine neue, große Transformation braucht, die vieles von dem, was die letzte große Transformation angerichtet hat, wieder zurechtbiegen kann. Die letzte begann mit der Industrialisierung und ist eigentlich noch gar nicht vollendet, auch wenn unsere heutige Markt- und Wettbewerbsgesellschaft, die man auch als totalitären Kapitalismus bezeichnen möchte, doch als Vollendung dieser Transformation angesehen werden kann. Wenn also dieses Heft unter dem Titel „Transformation Design – die Zukunft gestalten“ steht, so setzt dies im Grunde nur eine Reihe vorheriger Ausgaben fort, in denen es um die Notwendigkeit ging, den in unserer Gesellschaft herrschenden Wachstumsfetischismus zu überwinden und zu einem menschlichem Maß zu finden. Dies wird in der Tat eine große Transformation. Und wie das gehen soll, darüber schweigen viele der Apologeten einer Postwachstumsidylle.

Lichtbildervortrag im Naturhistorischen Museum: „Arktisches Monopoly“


Ewiges Eis. Kälte. Wildnis. Jahrhundertelang war der hohe Norden Sehnsuchtsort und Innbegriff unbezwingbarer Natur, eine Reise dorthin ein Spiel mit hohem Risiko. Doch mit dem Klimawandel verändert sich die Arktis dramatisch: Grönlands Eispanzer schmilzt, die Nordwest-Passage ist schiffbar und das Packeis verschwindet zunehmend!

Schunterrind-Grillen für den Naturschutz

 

Wir von Ottos Gaststätte, bereiten dieses Mal eine ganz besondere Aktion vor: wir grillen in Kooperation mit dem fun-Hondelage

"Allerlei vom Schunterrind". Otto´s Gaststätte in Hondelage lädt zum 30. September zu einem Ihrer regelmäßigen Grillabende in den Biergarten ein. Das Thema lautet diesmal „Fleisch vom Schunterrind“. So werden an diesem Abend ausschließlich Speisen mit dem BIO-Fleisch der Tiere des fun angeboten.

Terra Preta: Moorschutz im eigenen Garten - Workshop in Goslar über naturnahes Gärtnern, 25.08.16, 15-17 Uhr

Am 25. August 2016 lädt der BUND Niedersachsen gemeinsam mit der NABU-Gruppe Goslar zu einem Workshop zur Herstellung von Terra Preta (portugiesisch für Schwarze Erde) ein.

Terra Preta: Moor- und Klimaschutz im eigenen Garten

Eine Informationsveranstaltung des BUND in Braunschweig über naturnahes Gärtnern

 Am 25. Juni 2016 lädt der BUND zu einem Informationstag zum Moor- und Klimaschutz und zum Gärtnern ohne Torf im eigenen Garten ein. Mitveranstalter ist der Stadt(t)garten Bebelhof.

Professor Dr. Harm Glashoff (BUND Niedersachsen) geht auf die Entstehung und Bedeutung von Mooren ein und nennt konkrete Beispiele, welche Maßnahmen im Garten dem Klima zugutekommen. Einen Beitrag zum Moorschutz stellt die Verwendung von Terra Preta dar. Deren Herstellung erläutert Dr. Mona Gharib (BUND Niedersachsen). Die Chemikerin geht dabei im Speziellen auf Pflanzenkohle ein, ein wichtiger Bestandteil dieses Torfersatzes. Zur Herstellung von Terra Preta wird der eigene Gartenkompost mit Pflanzenjauche und -kohle vermengt. Auf Mineraldünger und Torferde kann vollständig verzichtet werden. Die Vortragsreihe rundet ein Erfahrungsbericht zur Wuchskraft und Vitalität von Gemüsepflanzen auf den verschiedenen Bodensubstraten wie Kompost, Terra Preta oder Bokashi ab. Auf YouTube über "Terra Preta de los Indios"

Wärme bis zum Winter speichern

Um sommerliche Wärme im Winter für die Heizung nutzen zu können, müssen Warmwasserspeicher sehr groß sein. Denn kleine Speicher kühlen zu schnell aus. Deshalb werden saisonale Speicher fast ausschließlich für Siedlungen oder für sehr große Verbraucher konzipiert. Nun haben Forscher einen neuen Langzeitspeicher entwickelt, der sich auch für Einfamilienhäuser eignet. Zum Newsletter

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