Am Montag soll(t)en 90 Bäume in Riddagshausen gefällt werden!

Erst einmal scheint die Fällaktion zwar fürs Erste abgeblasen, aber sicher ist auch das noch nicht. Für das kommende Wochenende haben wir deshalb spontan einen Infostand angemeldet, um Anwohner und Spaziergänger über die geplanten Abholzungen zu informieren. Neben Birken und Linden sind vor allem die Pappeln an der Ebertallee und am Messeweg betroffen. Die Aktion findet statt

am 16. und 17. Februar von 10 bis 17 Uhr
an der Ebertallee, Ecke Dr. Willke-Weg, gegenüber vom „Herrenkrug“.

Wir brauchen noch Unterstützung und bitten hilfsbereite Menschen um Mitteilung per Mail oder Telefon.

Kristine Schmieding
Tel. 371745
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Fragen unerwünscht?


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Die Frage nach dem „Warum?“ schien unangenehm gewesen zu sein – jedenfalls waren gestern Mittag alle Plakate abgerissen. Einen Tag lang informierten die gelben Plakate über die bevorstehenden Baumfällungen. Viele Spaziergänger reagierten überrascht und empört, einige auch niedergeschlagen und resigniert.

Das große Sägen geht weiter

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Am 18. Februar soll in Riddagshausen unter anderem eine komplette Baumreihe entlang des Uferwegs am Kreuzteich abgesägt werden. Begründet wird dies mit dem Umbau der Ebertallee im Zusammenhang mit der Umgestaltung des Grundstücks am Teichblick. Ralf Günther vom Fachbereich Stadtgrün berichtete dem zuständigen Stadtbezirksrat, dass diese Pappeln alt und bruchgefährdet seien (Braunschweiger Zeitung vom 31.1.08).

Forstwirtschaft und Jagd im Nationalpark

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Obwohl Nationalparke nicht genutzt werden dürfen, mißachtet das eine kleine Minderheit von meist Forstbeamten im höheren Staatsdienst – vom Umweltministerium (Sander) über seinen Staatssekretär Dr. Eberl bis zu Nationalparkdirektor Pusch. Unter Ausnutzung ihrer Beziehungen zu einflußreichen Politikern, sichern sie sich auf Landesebene Straffreiheit und eigene Vorteile. Der Filz zwischen Jägern, Förstern und Regierung funktioniert – obwohl es kein einziges stichhaltiges Argument gibt, das Holzwirtschaft und Jagd im Nationalpark sinnvoll begründen könnte. Hier sind einige der falschen juristischen, ökologischen, ökonomischen, ethischen und klimatologischen ‚Argumente‘ zusammengefaßt:

Leserbrief: Berichterstattung zum Nationalpark Harz in der GZ

Admin.: Die mit der Braunschweiger Zeitung teilweise im redaktionellen Konkubinat lebende Goslarsche Zeitung berichtet oft über den Nationalpark Harz und die Bürgerinitiative, die sich gegen die Jagd und die wirtschaftliche Nutzung des Nationalparks wendet. Die Zeitung sieht den Nationalpark im Intrigensumpf. Reinhard Hoffer schrieb den folgenden Leserbrief zu einem Artikel vom 6.11.07: "Nationalpark Querschüsse ... Dauerfehde mit einem Jagdgegner", von Oliver Stade. In dem Artikel wird Hoffer - in der Tat ein Gegner der Jagd im Nationalpark - namentlich erwähnt. (Leider ist der Zeitungstext über das Internet nicht oder nicht mehr verfügbar - zumindest können wir ihn dort nicht finden):

So sehr zu begrüßen ist, dass Sie auch den Nationalpark Harz zum Thema machen, so sehr ist eine Berichterstattung zu wünschen, die sich an Tatsachen hält, die den Nationalpark betreffen. Da mein Name immer wieder genannt wird – auch im Zusammenhang mit der Bürgerinitiative Nationalpark Harz - bitte ich Sie, die nachfolgende Informationen abzudrucken. Ich bedaure, dass ich den Artikel erst jetzt vollständig einsehen konnte.

1. Die Bürgerinitiative Nationalpark Harz liegt nicht mit dem Nationalpark Harz im Dauerstreit.

 

Was ist Feinstaub und warum ist er so tückisch?

Am 27. September entschied das Bundesverwaltungsgericht, dass betroffene Bürgerinnen und Bürger von den Behörden verlangen können, dass diese gegen überhöhte Feinstaubwerte vorgehen und - im Rahmen der Verhältnismäßigkeit - wirksame Maßnahmen dagegen veranlassen, auch wenn noch kein Aktionsplan zur Luftreinhaltung aufgestellt wurde, der für die Behörden bindend wäre.

Die Stadt Braunschweig und viele andere Kommunen stehen damit nochmals erhöht in der Verantwortung, deutlich mehr für die Luftreinhaltung zu tun. Die Stadtverwaltung bittet Bürger und Verbände Vorschläge einzureichen. Das "Bündnis für Saubere Luft" hat entsprechende Vorschläge eingereicht und will mit weiteren Beiträgen, so wie mit diesem über Feinstaub, zu einer sachlichen Diskussion und Aufklärung der Bürger beitragen.
Was ist Feinstaub und warum ist er so tückisch?

Feinstaub in unserer Stadt Braunschweig (Teil 1)

„Gesundheit ist das höchste Gut“, sagt der Volksmund. Anscheinend jedoch nicht in Braunschweig! Es gilt als gesicherte Erkenntnis, dass Feinstaub schwere gesundheitliche Schäden am Menschen hervorruft. Kinder sind hier besonders gefährdet. Eine sich als familienfreundlich und innovativ definierende Stadtverwaltung hat dafür Sorge zu tragen, dass ihre Bürger, soweit organisatorisch und technisch möglich, weitgehend gering mit Feinstäuben belastet werden. Und eine stolze „Stadt der Wissenschaft“ müsste zumindest wissen wollen, ob ihre Maßnahmen zur Feinstaubreduzierung greifen. Doch was macht die Stadtverwaltung: Sie baut die Messgeräte einfach ab. „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“, könnte das Motto lauten.

Nach der bis heute umstrittenen Zerstörung des Schlossparks und der zusätzlichen bioklimatischen Umweltbelastung durch den Neubau eines gigantischen Kaufhauses auf derselben Fläche, ist es verständlich, dass die Stadtverwaltung kein Interesse daran hat, den Feinstaub regelmäßig zu messen und die Bürger über die Gefährdung zu informieren - schon gar nicht in der Nähe des Kaufhauses. Das Bündnis für saubere Luft, eine Initiative Braunschweiger Bürger, möchte für unsere Stadt einen Beitrag leisten und hat mit Hilfe von „Greenpeace“ auf eigene Kosten gemessen, wie die Feinstaubsituation ist. Wie sie ist, lesen Sie im folgenden Ergebnisbericht, und was getan werden sollte, lesen sie in den Forderungen an die Stadt.

- Datenerhebungen - Auswirkungen - Forderungen
- Ergebnistabelle der Feinstaubmessungen

Das Bündnis für saubere Luft wird im Laufe der nächsten Monate an dieser Stelle weitere Artikel zum Feinstaub und seiner Problematik veröffentlichen.

Dr. Uwe Meier, Kristine Schmieding Bündnis für saubere Luft

Saubere Region Braunschweig? Atommüll vor der Haustür - Veranstaltungen

Kurz vor Ostern hatte das Bundesverwaltungsgericht Leipzig die Zulassung der Revisionen im KONRAD-Verfahren abgelehnt. Es machte dabei keine Aussagen zur Sicherheit und Geeignetheit von KONRAD, sondern lediglich zu den Rechten Betroffener. Seitdem nimmt der Protest in Salzgitter zusehends zu. Trotzdem erklärte BMU Sigmar Gabriel am 21. Mai "Wir ziehen das jetzt durch", erklärte den KONRAD-Müll für gänzlich ungefährlich und versprach der Region aber zum Ausgleich Zahlungen im unteren dreistelligen Millionenbereich. Viel Geld für keine Gefahr.

Vor allem angesichts der Erfahrungen mit dem absaufenden Atommüll in der nur 20 KM entfernten Lager ASSE II (Kreis Wolfenbüttel), das zeigt, wie begrenzt Sicherheitsprognosen sind, sind viele Menschen empört über das nassforsche Vorgehen der Politik. Unter dem Motto: Kein Geld für KONRAD soll am Samstag, dem 13. Oktober eine große, gemeinsame Demonstration in Salzgitter stattfinden.

Nach dem Willen des Bundes sollen in KONRAD 303.000 qm Atommüll eingelagert werden. Die gefährlichste Partie sind plutoniumhaltige Abfälle aus der Wiederaufarbeitung (865 kg Plutonium !), Abfälle aus der Medizin machen lediglich 2 - 3 % aus. Eine spätere Öffnung für Atommüll aus anderen EU-Ländern ist nach Auffassung von Kritikern rechtlich nicht zu verhindern.
Für Rückfragen:
Tel.: 0531 / 89 56 01 (Dickel)
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Montag, 25. Juni 16.00 Uhr, Chemnitzer Straße,
Salzgitter-Lebenstedt
Proteste gegen Endlager KONRAD gehen weiter. Mit einer Aktion "Unfälle sind nicht planbar" wird die IG Metall Salzgitter ...

Woche der Sonne

Im Rahmen der "Woche der Sonne" gibt es diesen Samstag, 05.05.2007 von 11-15h am Kohlmarkt in Braunschweig einen Infostand zum Thema Klima und Regenerative Energien.
Veranstalter ist die Umweltwerkstatt e.V. und das neu gegründete Energieforum.

Hintergrundinformation zur Woche der Sonne:

Sigmar Gabriel eröffnete am Sonntag in Berlin die „Woche der Sonne“ / mehr als 1500 Solaraktionen vor Ort vom 28. April bis 6. Mai

Bis zum 6. Mai informieren mehr als 1.500 Veranstaltungen in ganz Deutschland über die sichere und klimaschonende Energieversorgung aus Sonnenenergie. Die Informationskampagne steht unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und ist die größte je da gewesene Solarkampagne. Unzählige Informationsveranstaltungen in allen Bundesländern zeigen, wie Verbraucher sich mit dem Einsatz von Solarenergie unabhängiger von steigenden Öl- und Gaspreisen machen und zugleich einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können. Die Veranstalter rechnen mit einer regen Teilnahme. Unter der Internetadresse www.woche-der-sonne.de sind Adressen und Termine aller 1.500 Informationsveranstaltungen gelistet.

Seit einigen Tagen messen wir den Braunschweiger Feinstaub selber!

Wir konnten uns ein mobiles Messgerät von Greenpeace/Österreich ausleihen und messen damit am Bohlweg und der näheren Umgebung. Es handelt sich dabei um ein besonders hochwertiges Gerät, das sogar die feinsten Staubpartikel separat messen kann. Gerade diese Partikel (PM2,5 und PM1) gelten als besonders gesundheitsschädlich, da sie bis tief in die Lungenbläschen eindringen können. Sie werden für Atemwegserkrankungen bis hin zu Lungenkrebs und für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verantwortlich gemacht.

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